THEATER

 

Allgemeine Informationen zum Theater finden Sie hier

 

Feb
28
Fr
2020
Die Troerinnen des Euripides @ Kleine Bühne
Feb 28 um 19:00

(von Jean-Paul Sartre)

Die Troerinnen des Euripides von Jean-Paul Sartre (1965) ist eine moderne Adaption der Tragödie des antiken Dichters Euripides.

Nach zehn Jahren Widerstand gegen die griechischen Belagerer ist Troja gefallen. Die Stadt ist vernichtet, die Männer getötet und die überlebenden Troerinnen harren am Tag nach der Niederlage darauf, was mit ihnen geschehen soll. Es erwartet die Frauen Sklaverei, Vergewaltigung, Zwangsehen oder der Tod. Die berühmte Seherin Kassandra verfällt dem Wahnsinn, die entmachtete trojanische Königin Hekuba soll dem verhassten Odysseus als Sklavin dienen, die schöne Helena entwindet sich geschickt ihrer Hinrichtung durch den gehörnten Menelaos und die Troerin Andromache muss die Ermordung ihres kleinen Sohnes ertragen. Als Gefangene ihrer eigenen Eitelkeiten sind auch die Götter Poseidon und Athene keine Hilfe mehr.

Unser Ensemble will nach der Inszenierung von „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ (2018) auch weiterhin am aktuellen sozialpolitischen Diskurs teilnehmen und sich positionieren. Mit „Den Troerinnen des Euripides“ widmen wir uns dem Thema Gewalt gegen Frauen. Um diesen Aspekt hervorzuheben, entsteht die Produktion in enger Zusammenarbeit mit der Frauenrechtsorganisation One Billion Rising, die Probenarbeit und Aufführungen mit Fachkenntnis und einem thematischen Rahmenprogramm begleitet.

Das Stück rückt das Schicksal und Leid von Frauen in Kriegsgebieten in den Fokus. Unabhängig von Ort und Zeit des Schauplatzes hat die Thematik bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren.

Regie: Franziska Metz und Markus Fath

Eine Veranstaltung von Theatergruppe Süd-München

 

Theater
Fr. 28. / Sa. 29.2.2020
19 Uhr

So. 1.3.2020
18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Feb
29
Sa
2020
Die Troerinnen des Euripides @ Kleine Bühne
Feb 29 um 19:00

(von Jean-Paul Sartre)

Die Troerinnen des Euripides von Jean-Paul Sartre (1965) ist eine moderne Adaption der Tragödie des antiken Dichters Euripides.

Nach zehn Jahren Widerstand gegen die griechischen Belagerer ist Troja gefallen. Die Stadt ist vernichtet, die Männer getötet und die überlebenden Troerinnen harren am Tag nach der Niederlage darauf, was mit ihnen geschehen soll. Es erwartet die Frauen Sklaverei, Vergewaltigung, Zwangsehen oder der Tod. Die berühmte Seherin Kassandra verfällt dem Wahnsinn, die entmachtete trojanische Königin Hekuba soll dem verhassten Odysseus als Sklavin dienen, die schöne Helena entwindet sich geschickt ihrer Hinrichtung durch den gehörnten Menelaos und die Troerin Andromache muss die Ermordung ihres kleinen Sohnes ertragen. Als Gefangene ihrer eigenen Eitelkeiten sind auch die Götter Poseidon und Athene keine Hilfe mehr.

Unser Ensemble will nach der Inszenierung von „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ (2018) auch weiterhin am aktuellen sozialpolitischen Diskurs teilnehmen und sich positionieren. Mit „Den Troerinnen des Euripides“ widmen wir uns dem Thema Gewalt gegen Frauen. Um diesen Aspekt hervorzuheben, entsteht die Produktion in enger Zusammenarbeit mit der Frauenrechtsorganisation One Billion Rising, die Probenarbeit und Aufführungen mit Fachkenntnis und einem thematischen Rahmenprogramm begleitet.

Das Stück rückt das Schicksal und Leid von Frauen in Kriegsgebieten in den Fokus. Unabhängig von Ort und Zeit des Schauplatzes hat die Thematik bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren.

Regie: Franziska Metz und Markus Fath

Eine Veranstaltung von Theatergruppe Süd-München

 

Theater
Fr. 28. / Sa. 29.2.2020
19 Uhr

So. 1.3.2020
18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Nicht Fisch, nicht Fleisch @ Wagenhalle
Feb 29 um 20:00

(von Franz Xaver Kroetz)

Einfach schwimmen, wird schon wieder ein Ufer kommen.
Brauchst keine Angst haben, mir gehn nicht unter. Mir gehn nicht unter.

 

München in den 80er Jahren: Emmi und Edgar sind beide berufstätig und kinderlos. Edgar ist leidenschaftlicher Bleisetzer- und Zierfischaquariumshalter. Bei Emmi geht es auf der Karriereleiter steil bergauf; sie wird bald Leiterin einer neuen Supermarktfiliale. Dass sie bald erfolgreicher wird als er, macht ihm zu schaffen. Hermann und Helgas finanzielle Situation ist knapp. Hermann macht sich sein politisches Engagement in der Gewerkschaft zur Lebensaufgabe und riskiert dabei wieder und wieder seine Stelle. Helga hingegen verteidigt das Recht der Familie und der Kinder.

Der Versuch, sich dem Fortschritt anzupassen, um sich ihre Existenz zu sichern, sowie der Kampf um Anerkennung, setzt die vier immer mehr unter Druck.

Mit: Jojo Rösler, Vera Hannah Schmidtke, Ansgar Sauren, Philipp Steinheuser
Kostüm: Alina Marie Fischer
Regie und Bühne: Constanze Hörlin

Eine Veranstaltung von Constanze Hörlin

 

 

Theater
Sa. 29.2. / So. 1.3.2020
20 Uhr
Wagenhalle

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
1
So
2020
Die Troerinnen des Euripides @ Kleine Bühne
Mrz 1 um 18:00

(von Jean-Paul Sartre)

Die Troerinnen des Euripides von Jean-Paul Sartre (1965) ist eine moderne Adaption der Tragödie des antiken Dichters Euripides.

Nach zehn Jahren Widerstand gegen die griechischen Belagerer ist Troja gefallen. Die Stadt ist vernichtet, die Männer getötet und die überlebenden Troerinnen harren am Tag nach der Niederlage darauf, was mit ihnen geschehen soll. Es erwartet die Frauen Sklaverei, Vergewaltigung, Zwangsehen oder der Tod. Die berühmte Seherin Kassandra verfällt dem Wahnsinn, die entmachtete trojanische Königin Hekuba soll dem verhassten Odysseus als Sklavin dienen, die schöne Helena entwindet sich geschickt ihrer Hinrichtung durch den gehörnten Menelaos und die Troerin Andromache muss die Ermordung ihres kleinen Sohnes ertragen. Als Gefangene ihrer eigenen Eitelkeiten sind auch die Götter Poseidon und Athene keine Hilfe mehr.

Unser Ensemble will nach der Inszenierung von „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ (2018) auch weiterhin am aktuellen sozialpolitischen Diskurs teilnehmen und sich positionieren. Mit „Den Troerinnen des Euripides“ widmen wir uns dem Thema Gewalt gegen Frauen. Um diesen Aspekt hervorzuheben, entsteht die Produktion in enger Zusammenarbeit mit der Frauenrechtsorganisation One Billion Rising, die Probenarbeit und Aufführungen mit Fachkenntnis und einem thematischen Rahmenprogramm begleitet.

Das Stück rückt das Schicksal und Leid von Frauen in Kriegsgebieten in den Fokus. Unabhängig von Ort und Zeit des Schauplatzes hat die Thematik bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren.

Regie: Franziska Metz und Markus Fath

Eine Veranstaltung von Theatergruppe Süd-München

 

Theater
Fr. 28. / Sa. 29.2.2020
19 Uhr

So. 1.3.2020
18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Nicht Fisch, nicht Fleisch @ Wagenhalle
Mrz 1 um 20:00

(von Franz Xaver Kroetz)

Einfach schwimmen, wird schon wieder ein Ufer kommen.
Brauchst keine Angst haben, mir gehn nicht unter. Mir gehn nicht unter.

 

München in den 80er Jahren: Emmi und Edgar sind beide berufstätig und kinderlos. Edgar ist leidenschaftlicher Bleisetzer- und Zierfischaquariumshalter. Bei Emmi geht es auf der Karriereleiter steil bergauf; sie wird bald Leiterin einer neuen Supermarktfiliale. Dass sie bald erfolgreicher wird als er, macht ihm zu schaffen. Hermann und Helgas finanzielle Situation ist knapp. Hermann macht sich sein politisches Engagement in der Gewerkschaft zur Lebensaufgabe und riskiert dabei wieder und wieder seine Stelle. Helga hingegen verteidigt das Recht der Familie und der Kinder.

Der Versuch, sich dem Fortschritt anzupassen, um sich ihre Existenz zu sichern, sowie der Kampf um Anerkennung, setzt die vier immer mehr unter Druck.

Mit: Jojo Rösler, Vera Hannah Schmidtke, Ansgar Sauren, Philipp Steinheuser
Kostüm: Alina Marie Fischer
Regie und Bühne: Constanze Hörlin

Eine Veranstaltung von Constanze Hörlin

 

 

Theater
Sa. 29.2. / So. 1.3.2020
20 Uhr
Wagenhalle

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
6
Fr
2020
Menschenskinder @ Kleine Bühne
Mrz 6 um 20:00

Ball & Jabara präsentiert:

Menschenskinder!

Ich bin von Kopf bis Fuß auf Wickeln eingestellt

Ein kabarettistisches Minimusical über Mütter, Väter und andere schlaflose Wesen

von Marcus Morlinghaus, Ball & Jabara

Menschenskinder! Ich bin von Kopf bis Fuß auf Wickeln eingestellt ist ein musikalisch-komödiantisches Theaterstück zur Generation Wunschkind.

Szenen und Sketche aus dem Alltagswahnsinn im Familienleben, bissige Sozialkritik, Elternschaftsorgen, sexuelle Notstände und andere Haushaltsgefahren verschmelzen mit witzigen und skurrilen Popsong-, Schlager- und Chansonparodien zu einem kabarettistischen Minimusical über Mütter, Väter und andere schlaflose Wesen. Eingeflochten in eine pointierte Conference mit turbulenten szenischen Einschüben, bekommen die umgedichteten Pop- und Chanson-Klassiker von den Beatles bis Brahms, von Bach bis Offenbach, von Marlene Dietrich und Margot Werner bis Zarah Leander eine verblüffend neue Bedeutung. Mal satirisch scharf, rasant bis derb, mal zart und federleicht, aber immer von einer ironisch gebrochenen Hoffnung getragen, die eine Hintertür fürs Happy End lässt. Wie die Supermama Clara Loft zuletzt selbst erkennt: Das Gute an einer Komödie ist: alle machen alles falsch, aber am Ende geht es gut aus!

Die dreifache Supermama Clara Loft macht sich so ihre Gedanken. Wie lässt sich das Familienmanagement optimieren? Was sind die effektivsten Erziehungsmethoden im 21. Jahrhundert? Warum sind Ehemänner im Haushalt immer fürs Kreative zuständig? Und warum muss die Kita gerade heute streiken?

Auf dem überfüllten Spielplatz sammelt Clara Loft Material für ihr Projekt: sie will den ultimativen Elternratgeber schreiben. Oder wird es eher ein Schicksalsroman? Oder doch ein Drama? Lassen Sie sich überraschen! Soviel ist sicher: Über einiges lässt sich immerhin ein Lied singen…

Franziska Ball erzählt, singend und spielend, mit süßem bis bitterem Humor von Freud und Leid des Mutterdaseins, eingebettet in die virtuose musikalische Begleitung von ihrem Duopartner Marty Jabara.

Idee und Konzept: Franziska Ball
Buch und Regie: Marcus Morlinghaus
Musikalische Leitung und Arrangements: Marty Jabara
Choreographie: Sabine Ruck
Ausstattungsberatung: Ulrike Schuler

 

Pressestimmen:

„…Freuden und Elend der Kindererziehung sind unter Comedians und Kabarettisten längst ausgezuzeltes Material. Doch Ball & Jabara veredeln genau das zu einem erfrischend kabarettistischen Minimusical. Popklassiker wie „Sex Bomb“ ebenso wie Operettenhits aus „Orpheus in der Unterwelt“ sind vertonte Begierde, die letztlich die Voraussetzung einer erfolgreichen Fortpflanzung ist….“  Mathias Hejny, Münchner Abendzeitung

„… Was Ball & Jabara zusammen treiben, ist witzig, flott, erfreulich frei von allzu moralischen Anwandlungen und sehr virtuos. …Dieser musikalisch hochwertige Kabarettabend namens „Menschenskinder!“ zeigt eine surrende, sirrende, gurrende und abgründig röhrende Frau Ball, die an „mütterlicher Fremdhypochondrie“ leidet und den Pianisten Jabara gleich mitverhätschelt, worauf der sich mit eruptiven Klangkaskaden rächt, aus denen sich wunderbare Songs und Lieder herausschälen…“ Egbert Tholl, Süddeutsche Zeitung

„… Der Reiz des Stückes liegt in dem bunten Kaleidoskop bekannter Songs und Chansons, die Marty Jabara sehr charmant am Klavier begleitet. Als Coach der Mami findet er immer den richtigen Ton, hängt wortlos lächelnd an ihren Lippen, ein perfektes alter Ego, das rechtzeitig pfeift, wenn Mami sich in der Wortwahl vergreift… Franziska Ball alias Supermami argumentiert messerscharf, ironisiert liebevoll, träumt sehnsuchtsvoll, schwingt sinnlich die Hüften und bleibt trotzdem auf dem Boden…Die Hommage an die Familie und an die Kinder gelingt mit pfiffiger Ironie: `They kill me with their smiles.` “ Michaela Schabel, Landshut aktuell

„….Marty Jabara spielt dabei nicht nur die Begleitmusik, sondern auch das unfolgsame, trotzige, verspielte Kind, das Clara Loft immer wieder austestet. Ob Beatles oder Brahms, Zarah Leander oder Marlene Dietrich, bekannte Lieder aus Pop, Rock, Klassik und Schlager bekommen hier auf einmal eine ganz andere Bedeutung. Franziska Ball hat nicht nur eine tolle Stimme, sondern zeigt sich auch äußerst vielseitig und beweglich: Da wird schon mal auf der Bierbank gestrippt, dass den anwesenden Männern die Augen aus dem Kopf fallen…“ Birgit Reinbacher, Wochenblatt Niederbayern

„…Hinreißend… Franziska Ball ist als Clara Loft sehr wandlungsfähig, singt, trällert und röhrt bemerkenswert, und Marty Jabara spielt dazu virtuos auf dem Piano. Beide ergänzen sich hervorragend und bieten einen unterhaltsamen Abend…“ Katrin Filler, Landshuter Zeitung

 

Theater
Fr. 6.3.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
7
Sa
2020
Heute Abend: Lola Blau @ Kleine Bühne
Mrz 7 um 20:00

Musical für eine Schauspielerin von Georg Kreisler

Foto: © Thomas Trüschler

Das erfolgreiche „Einpersonen-Musical“ spiegelt die Erfahrungen des Emigranten und Heimkehrers Georg Kreisler selbst wieder. Im März 1938 flieht die Jüdin Lola Blau Ihre Heimat Österreich, die sich Nazi-Deutschland angeschlossen hat, und erreicht über Umwege die USA. Dort erlangt sie eine gewisse Berühmtheit als Sängerin und Sexsymbol, kommt aber nie wirklich in der neuen Welt an. Nach dem Ende des Kriegs entschließt sie sich zu einem Neubeginn in der alten Heimat, wo sie, mit den alten Dämonen konfrontiert, feststellen muss, dass sie auch hier ihr Glück nicht finden wird.

Mit seinen melancholischen, komischen und mitunter bissigen Chansons zählt „Lola Blau“ zu den erfolgreichsten und meistgespielten Stücken des unvergleichlichen Georg Kreislers. 1971 uraufgeführt, hat es nichts von seiner Aktualität verloren. Ist der Sex-sells-Mechanismus des Showbusiness seither vielleicht sogar noch angewachsen, wirkt der Antisemitismus eher im Verborgenen noch immer weiter. Und so gilt das Vorwort Kreislers bis heute: „Jeder Mensch muß vor allem versuchen, die Hindernisse, die die Sonne verstellen, für sich und seine Mitmenschen aus dem Weg zu räumen.“

www.suedsehen.de

Schauspielerin: Ulrike Dostal
Regie: Robert Ludewig

Eine Veranstaltung von Robert Ludewig

 

Theater
Sa. 7.3.2020
20 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt:  18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
14
Sa
2020
Kindertheater: Einmal Schnewittchen, bitte @ Säulenhalle
Mrz 14 um 15:00 – 16:00

Ausgezeichnetes Stück frei nach den Gebrüdern Grimm

Man nehme einen schönen Prinzen, ein einsames Mädchen, sieben verzückte, verrückte Zwerge, eine böse Stiefmutter, ein bisschen Magie, eine Menge Neid, eine grosse Portion Freundschaft, einen vergifteten Apfel und ein Happy End.
So in etwa muesste das Rezept fuer: „Einmal Schneewittchen, bitte“ aussehen, das in der Märchenapotheke „Pacco und Co.“ von einem warmherzigen Hund und seiner stürmischen Assistentin zusammengestellt wird.

Praemiert mit dem Ikarus 2018, einer Auszeichnung des Jugendkulturservice Berlin für herausragende Theaterinszenierungen fuer Kinder und Jugendliche.

Samstag, 14.03., 15.00–16.00

Theater Zitadelle / Anna Rampe, Berlin

ab 4 Jahren

Mrz
19
Do
2020
Die Mitwisser @ Wagenhalle
Mrz 19 um 20:00

Eine Idiotie von Philipp Löhle

Theo hat sich als einer der Ersten einen Kwant besorgt. Einen dieser unauffällig dienstbeflissenen Herren, die jederzeit mit Rat und Tat zur Stelle sind. Theo ist Feuer und Flamme für seinen neuen Freund.
Der smarte Herr Kwant erleichtert ihm seine Arbeit ungemein, denn er weiß einfach alles. Theos Freundin Anna ist da viel skeptischer. Für ihren Geschmack mischt sich Kwant viel zu sehr in persönliche Dinge ein. Immer sitzt er freundlich dabei und hört mit. Erzählt er das irgendwem weiter? Theos Chefin stellt eine ganz andere Frage: Wenn Herr Kwant das ganze Wissen bereitstellt, wozu braucht man dann noch Theo?

Das ArtikultTheater versetzt in dieser hellsichtigen Komödie die Digitalisierung in ein analoges Paralleluniversum und lässt uns in einer vollkommen „kwantifizierten“ Welt landen, in der unsere Ahnungen über Big Data und Co. mehr als erfüllt wurden.

„Diese Story hat einen wunderbar subversiven Humor. Es gibt eine Unzahl von Stückentwicklungen und dokumentarischen Versuchen über Google & Co., aber es gab zu diesem allgegenwärtigen Thema kaum eine wirklich zündende Komödie. Die hat Löhle geliefert, indem er eben aus IT eine dramatische Person, eine komische Figur macht.“ (Süddeutsche Zeitung)

Darsteller: Tobias Beck, Petra Behcet, Johannes-Paul Burger, Alia Groschupf, Bruno Gouat, Kati Lanner, Anne Liehmann, Thomas Linde, Ute Uhlendorf und Katharina Winter
Presse: Katrin Thomaschewski, Maske: Anne Liehmann, Bühnenbild und Kostüme: Petra Behcet, Grafik: Stefan Brandstätter, Organisation: Johannes Paul Burger und Bianca Issing, Technik: Michael Böckling und Stefan Brandstätter, Regieassistenz: Astrid Neubert, Regie: Stefan Brandstätter

Eine Veranstaltung von ArtikultTheater

Theater
Do. 13. – Sa. 15.2.2020
Do. 16.4. – Sa. 18.4.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Do. 19.3.2020
20 Uhr
Wagenhalle

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Mrz 19 um 20:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
20
Fr
2020
Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Mrz 20 um 20:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
21
Sa
2020
Kindertheater: Hühner @ Wagenhalle
Mrz 21 um 15:00 – 16:00

Puppenclownerei mit Ei

Das Leben ist kein Spaziergang. Schwierigkeiten stapeln sich berghoch. Da hilft es auch nicht, wenn die gutgelaunte Nachbarin früh um sieben fröhlich durchs Haus gackert. Was tun? Decke ueber den Kopf, Beine hoch und Ruhe. Doch … DING DONG!!! „Guten Morgen, wollen wir zusammen einen Spaziergang machen?“

Clowneskes Puppentheater rund um die Schwierigkeiten des Miteinanders und wie man trotzdem gemeinsam den Berg erklimmt. Denn die Mithühner sind nicht so, wie sie sein sollen, sie sind, wie sie sind. Und das ist gut so!

Samstag, 21.03., 15.00–16.00

Die Exen, Neuhaus

Reservierung unter: 888 88 06

Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Mrz 21 um 20:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
22
So
2020
Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Mrz 22 um 18:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
25
Mi
2020
Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Mrz 25 um 20:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
26
Do
2020
Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Mrz 26 um 20:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
27
Fr
2020
Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Mrz 27 um 20:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Apr
3
Fr
2020
Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Apr 3 um 20:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Apr
4
Sa
2020
Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Apr 4 um 20:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Apr
5
So
2020
Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Apr 5 um 18:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Apr
16
Do
2020
Die Mitwisser @ Kleine Bühne
Apr 16 um 20:00

Eine Idiotie von Philipp Löhle

Theo hat sich als einer der Ersten einen Kwant besorgt. Einen dieser unauffällig dienstbeflissenen Herren, die jederzeit mit Rat und Tat zur Stelle sind. Theo ist Feuer und Flamme für seinen neuen Freund.
Der smarte Herr Kwant erleichtert ihm seine Arbeit ungemein, denn er weiß einfach alles. Theos Freundin Anna ist da viel skeptischer. Für ihren Geschmack mischt sich Kwant viel zu sehr in persönliche Dinge ein. Immer sitzt er freundlich dabei und hört mit. Erzählt er das irgendwem weiter? Theos Chefin stellt eine ganz andere Frage: Wenn Herr Kwant das ganze Wissen bereitstellt, wozu braucht man dann noch Theo?

Das ArtikultTheater versetzt in dieser hellsichtigen Komödie die Digitalisierung in ein analoges Paralleluniversum und lässt uns in einer vollkommen „kwantifizierten“ Welt landen, in der unsere Ahnungen über Big Data und Co. mehr als erfüllt wurden.

„Diese Story hat einen wunderbar subversiven Humor. Es gibt eine Unzahl von Stückentwicklungen und dokumentarischen Versuchen über Google & Co., aber es gab zu diesem allgegenwärtigen Thema kaum eine wirklich zündende Komödie. Die hat Löhle geliefert, indem er eben aus IT eine dramatische Person, eine komische Figur macht.“ (Süddeutsche Zeitung)

Darsteller: Tobias Beck, Petra Behcet, Johannes-Paul Burger, Alia Groschupf, Bruno Gouat, Kati Lanner, Anne Liehmann, Thomas Linde, Ute Uhlendorf und Katharina Winter
Presse: Katrin Thomaschewski, Maske: Anne Liehmann, Bühnenbild und Kostüme: Petra Behcet, Grafik: Stefan Brandstätter, Organisation: Johannes Paul Burger und Bianca Issing, Technik: Michael Böckling und Stefan Brandstätter, Regieassistenz: Astrid Neubert, Regie: Stefan Brandstätter

Eine Veranstaltung von ArtikultTheater

Theater
Do. 13. – Sa. 15.2.2020
Do. 16.4.  – Sa. 18.4.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Do. 19.3.2020
20 Uhr
Wagenhalle

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Apr
17
Fr
2020
Die Mitwisser @ Kleine Bühne
Apr 17 um 20:00

Eine Idiotie von Philipp Löhle

Theo hat sich als einer der Ersten einen Kwant besorgt. Einen dieser unauffällig dienstbeflissenen Herren, die jederzeit mit Rat und Tat zur Stelle sind. Theo ist Feuer und Flamme für seinen neuen Freund.
Der smarte Herr Kwant erleichtert ihm seine Arbeit ungemein, denn er weiß einfach alles. Theos Freundin Anna ist da viel skeptischer. Für ihren Geschmack mischt sich Kwant viel zu sehr in persönliche Dinge ein. Immer sitzt er freundlich dabei und hört mit. Erzählt er das irgendwem weiter? Theos Chefin stellt eine ganz andere Frage: Wenn Herr Kwant das ganze Wissen bereitstellt, wozu braucht man dann noch Theo?

Das ArtikultTheater versetzt in dieser hellsichtigen Komödie die Digitalisierung in ein analoges Paralleluniversum und lässt uns in einer vollkommen „kwantifizierten“ Welt landen, in der unsere Ahnungen über Big Data und Co. mehr als erfüllt wurden.

„Diese Story hat einen wunderbar subversiven Humor. Es gibt eine Unzahl von Stückentwicklungen und dokumentarischen Versuchen über Google & Co., aber es gab zu diesem allgegenwärtigen Thema kaum eine wirklich zündende Komödie. Die hat Löhle geliefert, indem er eben aus IT eine dramatische Person, eine komische Figur macht.“ (Süddeutsche Zeitung)

Darsteller: Tobias Beck, Petra Behcet, Johannes-Paul Burger, Alia Groschupf, Bruno Gouat, Kati Lanner, Anne Liehmann, Thomas Linde, Ute Uhlendorf und Katharina Winter
Presse: Katrin Thomaschewski, Maske: Anne Liehmann, Bühnenbild und Kostüme: Petra Behcet, Grafik: Stefan Brandstätter, Organisation: Johannes Paul Burger und Bianca Issing, Technik: Michael Böckling und Stefan Brandstätter, Regieassistenz: Astrid Neubert, Regie: Stefan Brandstätter

Eine Veranstaltung von ArtikultTheater

Theater
Do. 13. – Sa. 15.2.2020
Do. 16.4.  – Sa. 18.4.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Do. 19.3.2020
20 Uhr
Wagenhalle

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Apr
18
Sa
2020
Die Mitwisser @ Kleine Bühne
Apr 18 um 20:00

Eine Idiotie von Philipp Löhle

Theo hat sich als einer der Ersten einen Kwant besorgt. Einen dieser unauffällig dienstbeflissenen Herren, die jederzeit mit Rat und Tat zur Stelle sind. Theo ist Feuer und Flamme für seinen neuen Freund.
Der smarte Herr Kwant erleichtert ihm seine Arbeit ungemein, denn er weiß einfach alles. Theos Freundin Anna ist da viel skeptischer. Für ihren Geschmack mischt sich Kwant viel zu sehr in persönliche Dinge ein. Immer sitzt er freundlich dabei und hört mit. Erzählt er das irgendwem weiter? Theos Chefin stellt eine ganz andere Frage: Wenn Herr Kwant das ganze Wissen bereitstellt, wozu braucht man dann noch Theo?

Das ArtikultTheater versetzt in dieser hellsichtigen Komödie die Digitalisierung in ein analoges Paralleluniversum und lässt uns in einer vollkommen „kwantifizierten“ Welt landen, in der unsere Ahnungen über Big Data und Co. mehr als erfüllt wurden.

„Diese Story hat einen wunderbar subversiven Humor. Es gibt eine Unzahl von Stückentwicklungen und dokumentarischen Versuchen über Google & Co., aber es gab zu diesem allgegenwärtigen Thema kaum eine wirklich zündende Komödie. Die hat Löhle geliefert, indem er eben aus IT eine dramatische Person, eine komische Figur macht.“ (Süddeutsche Zeitung)

Darsteller: Tobias Beck, Petra Behcet, Johannes-Paul Burger, Alia Groschupf, Bruno Gouat, Kati Lanner, Anne Liehmann, Thomas Linde, Ute Uhlendorf und Katharina Winter
Presse: Katrin Thomaschewski, Maske: Anne Liehmann, Bühnenbild und Kostüme: Petra Behcet, Grafik: Stefan Brandstätter, Organisation: Johannes Paul Burger und Bianca Issing, Technik: Michael Böckling und Stefan Brandstätter, Regieassistenz: Astrid Neubert, Regie: Stefan Brandstätter

Eine Veranstaltung von ArtikultTheater

Theater
Do. 13. – Sa. 15.2.2020
Do. 16.4.  – Sa. 18.4.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Do. 19.3.2020
20 Uhr
Wagenhalle

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Apr
23
Do
2020
Gedächtnis des Wassers @ Kleine Bühne
Apr 23 um 20:00

Von Shelagh Stephenson

Eine absurd anrührende Komödie

3 Schwestern, 1 Sarg, 1 Liebhaber, 1 Ehemann und keine Hochzeit. Mit bissigem Wortwitz hinterfragt die Autorin eine Familienkonstellation, in der die Hinterbliebenen zu einer Beerdigung zusammenkommen. Die Geschwister sind so unterschiedlich wie ihre Erinnerungen an die gemeinsame Mutter. Spannend und makaber gestaltet sich das ungewöhnliche Familientreffen in einer anrührenden, absurd-witzigen Inszenierung, in der sich viele Zuschauer wiederfinden werden.
Im Jahre 2000 wurde das Stück mit dem Oliver-Award-Preis ausgezeichnet und mit viel Erfolg auf deutschen Bühnen gespielt.

Mit: Christin Geißler, Mario Hänel, Carola Johnson, Jana Lang, Ronaro Zuin-Lodron, Katja Anita Peters

Regie, Dramaturgie, Schauspielcoaching: Anschi Prott

Technik: Korbinian Hänel

Foto, Plakat, Flyer: Andreas Prott

Eine Veranstaltung von Theater Heidekraut e.V.

Apr
24
Fr
2020
Gedächtnis des Wassers @ Kleine Bühne
Apr 24 um 20:00

Von Shelagh Stephenson

Eine absurd anrührende Komödie

3 Schwestern, 1 Sarg, 1 Liebhaber, 1 Ehemann und keine Hochzeit. Mit bissigem Wortwitz hinterfragt die Autorin eine Familienkonstellation, in der die Hinterbliebenen zu einer Beerdigung zusammenkommen. Die Geschwister sind so unterschiedlich wie ihre Erinnerungen an die gemeinsame Mutter. Spannend und makaber gestaltet sich das ungewöhnliche Familientreffen in einer anrührenden, absurd-witzigen Inszenierung, in der sich viele Zuschauer wiederfinden werden.
Im Jahre 2000 wurde das Stück mit dem Oliver-Award-Preis ausgezeichnet und mit viel Erfolg auf deutschen Bühnen gespielt.

Mit: Christin Geißler, Mario Hänel, Carola Johnson, Jana Lang, Ronaro Zuin-Lodron, Katja Anita Peters

Regie, Dramaturgie, Schauspielcoaching: Anschi Prott

Technik: Korbinian Hänel

Foto, Plakat, Flyer: Andreas Prott

Eine Veranstaltung von Theater Heidekraut e.V.

Apr
25
Sa
2020
Gedächtnis des Wassers @ Kleine Bühne
Apr 25 um 20:00

Von Shelagh Stephenson

Eine absurd anrührende Komödie

3 Schwestern, 1 Sarg, 1 Liebhaber, 1 Ehemann und keine Hochzeit. Mit bissigem Wortwitz hinterfragt die Autorin eine Familienkonstellation, in der die Hinterbliebenen zu einer Beerdigung zusammenkommen. Die Geschwister sind so unterschiedlich wie ihre Erinnerungen an die gemeinsame Mutter. Spannend und makaber gestaltet sich das ungewöhnliche Familientreffen in einer anrührenden, absurd-witzigen Inszenierung, in der sich viele Zuschauer wiederfinden werden.
Im Jahre 2000 wurde das Stück mit dem Oliver-Award-Preis ausgezeichnet und mit viel Erfolg auf deutschen Bühnen gespielt.

Mit: Christin Geißler, Mario Hänel, Carola Johnson, Jana Lang, Ronaro Zuin-Lodron, Katja Anita Peters

Regie, Dramaturgie, Schauspielcoaching: Anschi Prott

Technik: Korbinian Hänel

Foto, Plakat, Flyer: Andreas Prott

Eine Veranstaltung von Theater Heidekraut e.V.