Dez
18
So
2022
Frau Holle & Die Rauhnächte @ Pasinger Fabrik, Kleine Bühne
Dez 18 um 20:00 – 21:00

Dieser Winter in der Pasinger Fabrik wird märchenhaft und mit den Geschichten Christopher Weidner (Die Stadtspürer) umso mystischer.

„Frau Holle und die Raunächte“

Wer kennt sie nicht, die betuliche ältere Dame aus dem gleichnamigen Grimmschen Märchen, die gute Frau Holle. Sie belohnt die Fleißige und bestraft die Faule. Doch was nicht jeder weiß: Diese gestrenge Alte hat viele Gesichter! Und sie ist beileibe nicht nur in den Kinder- und Hausmärchen zuhause. Auch in Süddeutschland treibt sie sich herum, dort wird sie die Perchta genannt. In ihrem Gefolge die wilden Perchten. Mit diesen zieht sie in jenen unheimlichen Nächten zwischen den Jahren, den Raunächten, durch die Lüfte, auf wilder Jagd.

In diesem Vortrag zeigt Christopher Weidner (Die Stadtspürer), wie durch die Sagen der Frau Holle und Perchta die Gestalt einer vorchristlichen Großen Göttin schimmert, die zu einer Dämonin verteufelt und in Märchen verniedlicht wurde – und doch die Verkörperung der Natur selbst ist. Und warum die Raunächte eine Zeit sind, in denen wir ihre ungebrochene Gegenwart besonders gut erspüren können.

Vor den Vorträgen empfehlen wir einen Besuch im Märchenwald im Hof der Pasinger Fabrik oder einen Besuch im Zusammenhang mit der Märchenoper „Hänsel & Gretel“.

Mehr Informationen zu den Stadtspürern „Mystisches München“ https://www.stadtspuerer.de/

Dez
30
Fr
2022
Dort, Wo der Wald am Dunkelsten Ist @ Pasinger Fabrik, Wagenhalle
Dez 30 um 19:00 – 20:00

Dieser Winter in der Pasinger Fabrik wird märchenhaft und mit den Geschichten Christopher Weidner (Die Stadtspürer) umso mystischer.

„Dort, wo der Wald am dunkelsten ist“ – Der Wald im Märchen der Gebrüder Grimm

Der Wald. Für den modernen Menschen ein Ort der Entspannung bei ausgedehnten Spaziergänge in frischer Luft – fürwahr, eine Wohltat! Doch wenn die Sonne hinter dem Horizont, dann zeigt der Wald ein anderes, uraltes Gesicht. Eines, das wir noch in den Märchen finden können. „Und komme nicht vom rechten Wege ab!“, lautet entsprechend der Rat der Mutter an Rotkäppchen. Der Wald ist ein Ort des Unheimlichen, er kann zu einem Irrgarten der Angst werden – oder zu einem Zauberwald der Verwandlung, denn wer die Abenteuer besteht, der kehrt als Held zurück.

In diesem Vortrag führt uns Christopher Weidner in den Wald als Symbol der Transformation. Er zeigt, welche archaische Bedeutung der Wald besitzt und warum seine Wirkung sich nicht nur auf Märchen und Sagen beschränkt, sondern auch uns Heutige noch erreichen und unsere Seele berühren kann.

Vor den Vorträgen empfehlen wir einen Besuch im Märchenwald im Hof der Pasinger Fabrik oder einen Besuch im Zusammenhang mit der Märchenoper „Hänsel & Gretel“.

Mehr Informationen zu den Stadtspürern „Mystisches München“ https://www.stadtspuerer.de/