Dez
4
Mi
2019
Madonna of Amir & Mongolian View @ Lichthof & Bar
Dez 4 2019 um 10:00 – Jan 19 2020 um 23:00

Madonna of Amir

& Mongolian View

Photographien von Amir Eshel

„Photographie ist für mich ein Weg, Liebe zu teilen und den Moment zu leben. Ich kann Photos nur spontan schießen, ansonsten wirken sie nur künstlich … Ich möchte mit meinen Bildern das Innere der Menschen entdecken und so erfahre ich in ihrer Reaktion auf diese Photographien über ihre menschliche Natur…“

Mit diesen eindringlichen Zitaten beschreibt der Photograph Amir Eshel, der in Tel Aviv und Los Angeles zu Hause ist, sich aber als Weltbürger empfindet, seine Arbeit.

In der Pasinger Fabrik werden über die Jahreswende zwei Serien in Lichthof und Bar präsentiert:

In der Serie „Madonna of Amir“ zeigt Eshel eine einmalige Sammlung außergewöhnlicher Frauenportraits, aufgenommen auf seinen vielen Reisen durch die Welt.

Die Aufnahmen sind auf einfachen Plastiktellern fixiert, wodurch ein ironischer Widerspruch zwischen der Schönheit der abgebildeten Frauen und dem Wegwerfcharakter des Bildträgers entsteht.

In der zweiten Serie „Mongolian View“ bringt uns Amir Eshel von einer kürzlichen Reise ins Himalaya und die Mongolei Bilder mit, die die phantastischen Landschaften und Einblicke ohne jegliche menschliche Spur zeigen.

Beide Ausstellungen wurden soeben in Israel präsentiert.

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

Vernissage
Fr. 13.12.2019
19 Uhr

 

Ausstellung
4.12.2019 -19.01.2020
tägl. 10 – 23 Uhr
Lichthof & Bar

Eintritt frei

Dez
11
Mi
2019
Yes, We Ken! – Vernissage @ Galerie 1 - 3
Dez 11 um 19:00

© Jana Cruder, “Domestic Ken”, aus der Fotoserie „Great Expectations“, 2013

 

Über Ken zu zeitgenössischer Kunst und Gesellschaft

Kuratoren: Augusta Laar und Stefan-Maria Mittendorf

Als Elliot und Barbara Handler 1961 für die Firma Mattel den „boyfriend“ von Barbie erfanden, wurde er nach dem damaligen Männer-Ideal, dem Sänger Neil Diamond gestaltet. Fortan stand der gut gekleidete und etwas spießig wirkende Ken, Barbie als Partner und Erfinder ihrer speziellen Haushaltsgeräte zur Seite. So repräsentieren Ken und Barbie das amerikanische Traumpaar und avancieren zu den Plastikikonen der westlichen Kultur. Als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen wandelte sich Ken zum „Superstar Ken 1977“ und „Earring Magic Ken 1993“. Der „Hipster-Ken“ mit einem modischen Herrendutt lässt an Kens Zeitgenossenschaft nicht mehr zweifeln.

Die Ausstellung hat die Konstruktion und den Wandel des Männerbildes exemplifiziert an der legendären Ken-Puppe und deren Rezeption in Kunst und Gesellschaft zum Thema. Präsentiert wird nicht nur Augusta Laar´s einzigartige Ken-Sammlung mit fast 100 Puppen, sondern die beiden Kurator*innen haben darüber hinaus internationale zeitgenössische Künstler*innen eingeladen, die sich intensiv mit der Ken-Puppe von Mattel auseinandergesetzt haben, sowie männliche Identität und gesellschaftlichen Wandel reflektieren.

Teilnehmende Künstler*innen: Dörthe Bäumer (Deutschland), Birthe Blauth (Deutschland), Stefan Stratil (Österreich), Jana Cruder (USA), Dina Goldstein (Canada), Augusta Laar (Deutschland), Felix Müller (Deutschland), Olaf Probst (Deutschland), Sands Murray-Wassink (Niederlande), Rose Stach & Gisbert Stach (Deutschland) und Robert Weissenbacher (Deutschland)

 

Vernissage
Mi. 11.12.2019
19 Uhr

Ausstellung
12.12.2019 – 19.01.2020
Di – So, 16 – 20 Uhr

Eintritt: 4,- €
Ermäßigt: 2,- €

Geschlossen: 24., 25., 26. und 31.12.2019 und 01.01.2020

 

 


© Dina Goldstein, “Bathroom mirror”, aus der Fotoserie „In the Dollhouse“, 2012
 

 

Begleitprogramm:

 

Mi. 8.1.2020
19.30 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 10,- €
Ermäßigt: 8,- €

Lecture von Kalle Aldis Laar: Ken vs. GI Joe. Puppen, Action Figuren und Zeitgeist

Die Lecture setzt Ken und seine Konkurrenz in den Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen, zeigt Parallelen und Widersprüche, und verfolgt die zahlreichen Modulationen bis heute. Öfters totgesagt ist Ken nach wie vor lebendig ob als „The X Files“ Agent Fox Mulder oder Karl Lagerfeld. Und seine Real Life Version ist auch unterwegs: Rodrigo Alves gestaltet sich seit Jahren um zum „Human Ken Doll“ und feierte 2018 seine 62. Plastische OP. Dagegen fürchten eingefleischte Militaria Liebhaber: „Did political correctness kill off GI Joe Action Figures?“

 

 

Di. 14.1.2020
19 Uhr
Galerie 1-3

Eintritt: 5,- €
Ermäßigt 3,- €

Artist Talk und Ken´s Kunstcocktail

Kurator Stefan-Maria Mittendorf im Gespräch mit Künstler Robert Weissenbacher und im Anschluss gemeinsamer Ausklang bei Ken´s Kunstcocktail in der Cantina (Selbstzahler)

Anmeldung bis 13.01.2020 unter s.mittendorf@pasinger-fabrik.com


© Jana Cruder, „Bonding“, aus der Fotoserie „Great Expectations, 2013

 

 

Fr. 17.1.2020
19 Uhr
Galerien 1-3

Eintritt: 5,- €
Ermäßigt: 3,- €

Männer und Feminismus!?

Lesung von und Diskussion mit Jochen König

Ein bisschen toxische Männlichkeit kritisieren, regelmäßig die Spülmaschine ausräumen, zwei Monate Elternzeit nehmen, auch mal einen Tweet von einer Frau retweeten, andere Männer umarmen und sich Freitagabend einen Vortrag über Männer und Feminismus anhören. Fertig ist das Erfolgsrezept progressiver Männlichkeit. Müssen wir Männlichkeit einfach nur „entgiften“ und dann ist alles gut?

Jochen König ist Autor und Blogger und liegt manchmal abends lange wach und denkt darüber nach, was es mit dieser Männlichkeit auf sich haben könnte. Er liest aus seinen Büchern und spricht über Männlichkeit, Feminismus und darüber, dass seine Töchter ihn „Mama“ nennen und ob er trotzdem ein Mann sein kann.

In Kooperation mit BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung

Jochen König

 

 

Sa. 18.1.2020
10.30 – 16.30 Uhr
Studio 1

Teilnahmegebühr: 15,- €
Ermäßigt: 10,- €

Anmeldung: www.bayernforum.de

Wann ist ein Mann ein Mann?

Workshop für Männer mit Jochen König, Autor und Blogger

Das Männerbild ist im Wandel. An mancher Stelle vollzieht sich der Wandel etwas schneller, an anderen Stellen tun sich die Männer noch etwas schwerer. Väter, die wie selbstverständlich ihr Kind im Tragetuch durch die Stadt tragen, stehen dem Bedürfnis anderer nach „Bosstransformation“ und „Re-Maskulinisierung“ gegenüber. Immer wieder ist von einer Verunsicherung der Männer die Rede. Und gleichzeitig haben #metoo, Christchurch oder Halle in letzter Zeit die Dringlichkeit einer Diskussion über Männlichkeit noch einmal deutlich vor Augen geführt. Im Workshop wollen wir darüber nachdenken, was das alles mit uns zu tun hat, wie wir von Vorstellungen über Männlichkeit geprägt sind, wie uns das an manchen Stellen einschränkt und wie wir vielleicht eigentlich viel lieber leben wollen würden.


© Jana Cruder, “Who knew”, aus der Fotoserie “Great Expectations”, 2013

 

In Kooperation mit BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung

Dez
12
Do
2019
Yes, We Ken! @ Galerie 1 - 3
Dez 12 2019 um 16:00 – Jan 19 2020 um 20:00

© Jana Cruder, “Domestic Ken”, aus der Fotoserie „Great Expectations“, 2013

 

Über Ken zu zeitgenössischer Kunst und Gesellschaft

Kuratoren: Augusta Laar und Stefan-Maria Mittendorf

Als Elliot und Barbara Handler 1961 für die Firma Mattel den „boyfriend“ von Barbie erfanden, wurde er nach dem damaligen Männer-Ideal, dem Sänger Neil Diamond gestaltet. Fortan stand der gut gekleidete und etwas spießig wirkende Ken, Barbie als Partner und Erfinder ihrer speziellen Haushaltsgeräte zur Seite. So repräsentieren Ken und Barbie das amerikanische Traumpaar und avancieren zu den Plastikikonen der westlichen Kultur. Als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen wandelte sich Ken zum „Superstar Ken 1977“ und „Earring Magic Ken 1993“. Der „Hipster-Ken“ mit einem modischen Herrendutt lässt an Kens Zeitgenossenschaft nicht mehr zweifeln.

Die Ausstellung hat die Konstruktion und den Wandel des Männerbildes exemplifiziert an der legendären Ken-Puppe und deren Rezeption in Kunst und Gesellschaft zum Thema. Präsentiert wird nicht nur Augusta Laar´s einzigartige Ken-Sammlung mit fast 100 Puppen, sondern die beiden Kurator*innen haben darüber hinaus internationale zeitgenössische Künstler*innen eingeladen, die sich intensiv mit der Ken-Puppe von Mattel auseinandergesetzt haben, sowie männliche Identität und gesellschaftlichen Wandel reflektieren.

Teilnehmende Künstler*innen: Dörthe Bäumer (Deutschland), Birthe Blauth (Deutschland), Stefan Stratil (Österreich), Jana Cruder (USA), Dina Goldstein (Canada), Augusta Laar (Deutschland), Felix Müller (Deutschland), Olaf Probst (Deutschland), Sands Murray-Wassink (Niederlande), Rose Stach & Gisbert Stach (Deutschland) und Robert Weissenbacher (Deutschland)

 

Vernissage
Mi. 11.12.2019
19 Uhr

Ausstellung
12.12.2019 – 19.01.2020
Di – So, 16 – 20 Uhr

Eintritt: 4,- €
Ermäßigt: 2,- €

Geschlossen: 24., 25., 26. und 31.12.2019 und 01.01.2020

 

 


© Dina Goldstein, “Bathroom mirror”, aus der Fotoserie „In the Dollhouse“, 2012
 

 

Begleitprogramm:

 

Mi. 8.1.2020
19.30 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 10,- €
Ermäßigt: 8,- €

Lecture von Kalle Aldis Laar: Ken vs. GI Joe. Puppen, Action Figuren und Zeitgeist

Die Lecture setzt Ken und seine Konkurrenz in den Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen, zeigt Parallelen und Widersprüche, und verfolgt die zahlreichen Modulationen bis heute. Öfters totgesagt ist Ken nach wie vor lebendig ob als „The X Files“ Agent Fox Mulder oder Karl Lagerfeld. Und seine Real Life Version ist auch unterwegs: Rodrigo Alves gestaltet sich seit Jahren um zum „Human Ken Doll“ und feierte 2018 seine 62. Plastische OP. Dagegen fürchten eingefleischte Militaria Liebhaber: „Did political correctness kill off GI Joe Action Figures?“

 

 

Di. 14.1.2020
19 Uhr
Galerie 1-3

Eintritt: 5,- €
Ermäßigt 3,- €

Artist Talk und Ken´s Kunstcocktail

Kurator Stefan-Maria Mittendorf im Gespräch mit Künstler Robert Weissenbacher und im Anschluss gemeinsamer Ausklang bei Ken´s Kunstcocktail in der Cantina (Selbstzahler)

Anmeldung bis 13.01.2020 unter s.mittendorf@pasinger-fabrik.com


© Jana Cruder, „Bonding“, aus der Fotoserie „Great Expectations, 2013

 

 

Fr. 17.1.2020
19 Uhr
Galerien 1-3

Eintritt: 5,- €
Ermäßigt: 3,- €

Männer und Feminismus!?

Lesung von und Diskussion mit Jochen König

Ein bisschen toxische Männlichkeit kritisieren, regelmäßig die Spülmaschine ausräumen, zwei Monate Elternzeit nehmen, auch mal einen Tweet von einer Frau retweeten, andere Männer umarmen und sich Freitagabend einen Vortrag über Männer und Feminismus anhören. Fertig ist das Erfolgsrezept progressiver Männlichkeit. Müssen wir Männlichkeit einfach nur „entgiften“ und dann ist alles gut?

Jochen König ist Autor und Blogger und liegt manchmal abends lange wach und denkt darüber nach, was es mit dieser Männlichkeit auf sich haben könnte. Er liest aus seinen Büchern und spricht über Männlichkeit, Feminismus und darüber, dass seine Töchter ihn „Mama“ nennen und ob er trotzdem ein Mann sein kann.

In Kooperation mit BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung

Jochen König

 

 

Sa. 18.1.2020
10.30 – 16.30 Uhr
Studio 1

Teilnahmegebühr: 15,- €
Ermäßigt: 10,- €

Anmeldung: www.bayernforum.de

Wann ist ein Mann ein Mann?

Workshop für Männer mit Jochen König, Autor und Blogger

Das Männerbild ist im Wandel. An mancher Stelle vollzieht sich der Wandel etwas schneller, an anderen Stellen tun sich die Männer noch etwas schwerer. Väter, die wie selbstverständlich ihr Kind im Tragetuch durch die Stadt tragen, stehen dem Bedürfnis anderer nach „Bosstransformation“ und „Re-Maskulinisierung“ gegenüber. Immer wieder ist von einer Verunsicherung der Männer die Rede. Und gleichzeitig haben #metoo, Christchurch oder Halle in letzter Zeit die Dringlichkeit einer Diskussion über Männlichkeit noch einmal deutlich vor Augen geführt. Im Workshop wollen wir darüber nachdenken, was das alles mit uns zu tun hat, wie wir von Vorstellungen über Männlichkeit geprägt sind, wie uns das an manchen Stellen einschränkt und wie wir vielleicht eigentlich viel lieber leben wollen würden.


© Jana Cruder, “Who knew”, aus der Fotoserie “Great Expectations”, 2013

 

In Kooperation mit BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung

Dez
13
Fr
2019
Madonna of Amir & Mongolian View – VERNISSAGE @ Lichthof & Bar
Dez 13 um 19:00

Madonna of Amir

& Mongolian View

Photographien von Amir Eshel

„Photographie ist für mich ein Weg, Liebe zu teilen und den Moment zu leben. Ich kann Photos nur spontan schießen, ansonsten wirken sie nur künstlich … Ich möchte mit meinen Bildern das Innere der Menschen entdecken und so erfahre ich in ihrer Reaktion auf diese Photographien über ihre menschliche Natur…“

Mit diesen eindringlichen Zitaten beschreibt der Photograph Amir Eshel, der in Tel Aviv und Los Angeles zu Hause ist, sich aber als Weltbürger empfindet, seine Arbeit.

In der Pasinger Fabrik werden über die Jahreswende zwei Serien in Lichthof und Bar präsentiert:

In der Serie „Madonna of Amir“ zeigt Eshel eine einmalige Sammlung außergewöhnlicher Frauenportraits, aufgenommen auf seinen vielen Reisen durch die Welt.

Die Aufnahmen sind auf einfachen Plastiktellern fixiert, wodurch ein ironischer Widerspruch zwischen der Schönheit der abgebildeten Frauen und dem Wegwerfcharakter des Bildträgers entsteht.

In der zweiten Serie „Mongolian View“ bringt uns Amir Eshel von einer kürzlichen Reise ins Himalaya und die Mongolei Bilder mit, die die phantastischen Landschaften und Einblicke ohne jegliche menschliche Spur zeigen.

Beide Ausstellungen wurden soeben in Israel präsentiert.

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

Vernissage
Fr. 13.12.2019
19 Uhr

 

Ausstellung
4.12.2019 -19.01.2020
tägl. 10 – 23 Uhr
Lichthof & Bar

Eintritt frei

Jan
8
Mi
2020
Ken vs. GI Joe @ Kleine Bühne
Jan 8 um 19:30

Lecture von Kalle Aldis Laar

Ken vs. GI Joe. Puppen, Action Figuren und Zeitgeist

Die Lecture setzt Ken und seine Konkurrenz in den Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen, zeigt Parallelen und Widersprüche, und verfolgt die zahlreichen Modulationen bis heute. Öfters totgesagt ist Ken nach wie vor lebendig ob als „The X Files“ Agent Fox Mulder oder Karl Lagerfeld. Und seine Real Life Version ist auch unterwegs: Rodrigo Alves gestaltet sich seit Jahren um zum „Human Ken Doll“ und feierte 2018 seine 62. Plastische OP. Dagegen fürchten eingefleischte Militaria Liebhaber: „Did political correctness kill off GI Joe Action Figures?“

Im Rahmen der Ausstellung Yes, We Ken!

Mi. 8.1.2020
19.30 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 10,- €
Ermäßigt: 8,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Jan
17
Fr
2020
Männer und Feminismus!? @ Galerie 1 - 3
Jan 17 um 19:00

Lesung von und Diskussion mit Jochen König

Ein bisschen toxische Männlichkeit kritisieren, regelmäßig die Spülmaschine ausräumen, zwei Monate Elternzeit nehmen, auch mal einen Tweet von einer Frau retweeten, andere Männer umarmen und sich Freitagabend einen Vortrag über Männer und Feminismus anhören. Fertig ist das Erfolgsrezept progressiver Männlichkeit. Müssen wir Männlichkeit einfach nur „entgiften“ und dann ist alles gut?

Jochen König ist Autor und Blogger und liegt manchmal abends lange wach und denkt darüber nach, was es mit dieser Männlichkeit auf sich haben könnte. Er liest aus seinen Büchern und spricht über Männlichkeit, Feminismus und darüber, dass seine Töchter ihn „Mama“ nennen und ob er trotzdem ein Mann sein kann.

In Kooperation mit BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung

 

Im Rahmen der Ausstellung Yes, We Ken!

 

Fr. 17.1.2020
19 Uhr
Galerien 1-3

Eintritt: 5,- €
Ermäßigt: 3,- €

Jan
18
Sa
2020
Wann ist ein Mann ein Mann? @ Studio 1
Jan 18 um 10:30 – 16:30

Workshop für Männer mit Jochen König, Autor und Blogger

Das Männerbild ist im Wandel. An mancher Stelle vollzieht sich der Wandel etwas schneller, an anderen Stellen tun sich die Männer noch etwas schwerer. Väter, die wie selbstverständlich ihr Kind im Tragetuch durch die Stadt tragen, stehen dem Bedürfnis anderer nach „Bosstransformation“ und „Re-Maskulinisierung“ gegenüber. Immer wieder ist von einer Verunsicherung der Männer die Rede. Und gleichzeitig haben #metoo, Christchurch oder Halle in letzter Zeit die Dringlichkeit einer Diskussion über Männlichkeit noch einmal deutlich vor Augen geführt. Im Workshop wollen wir darüber nachdenken, was das alles mit uns zu tun hat, wie wir von Vorstellungen über Männlichkeit geprägt sind, wie uns das an manchen Stellen einschränkt und wie wir vielleicht eigentlich viel lieber leben wollen würden.

In Kooperation mit BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung

Im Rahmen der Ausstellung Yes, We Ken!

 

Workshop
Sa. 18.1.2020
10.30 – 16.30 Uhr
Studio 1

Teilnahmegebühr: 15,- €
Ermäßigt: 10,- €

Anmeldung: www.bayernforum.de