Jan
29
Mi
2020
Herr Metitsch @ Kleine Bühne
Jan 29 um 20:00

HERR METITSCH

von Karin Strauß

Hermetisch abgeriegelt und herrlich abgehoben: Herr Metitsch hat sich seine eigene Welt erschaffen. Er kann nichts wegwerfen und hat doch ein ausgeklügeltes Ordnungssystem.

Und an das hält er sich selbstverständlich penibel: Ohne seine Ordnung der Dinge könnte Herr Metitsch nicht existieren, nicht atmen, nicht sprechen, stehen oder gehen. Das betrifft alle diese Gegenstände, so wie er sie greift und wie er sie begreift.  Was geht im Kopf dieses Menschen vor, der einem so fern und doch so nah ist? Der diese Distanz aufbaut und einen doch in sich rein lässt?

„Das Nichts ist viel rätselhafter als das Etwas. Und darüber hinaus viel bedrohlicher! Man kann ins Nichts fallen. Und Menschen können da sein, und plötzlich sind sie NICHT mehr“, sagt Herr Metitsch. Dieser Worte-Sammler, Gedanken-Sortierer und Wissen-Sezierer. Zwischen den Dingen um ihn herum und seinem Wissen um sie in seinem Kopf gibt es Vermittler – und das sind Worte.

Dieser Messie ist einer wie du und ich. Ob er so handelt, weil er meint, er könne diese Dinge alle noch brauchen? Ob er das macht, weil er meint, er sei sonst der Welt da draußen ohne Schutzwall ausgesetzt? Diese Fragen sind so schnell wieder verschwunden, wie sie auftauchen.

Dieser Mensch da macht sich sein Leben, wie es ihm gefällt. So, wie es ihm eben guttut. Wie wir alle – wie unser Nachbar nebenan oder obendrüber oder ein Haus weiter – sucht er sein persönliches Glück, seinen Weg, in der Welt zurechtzukommen.

Herr Metitsch hat eine Vergangenheit. Erlebnisse und Erfahrungen. Gute und weniger gute. Die hängen in ihm und an ihm wie hartnäckige Spinnweben. Und schon sind da wieder seine Gedanken. All diese richtigen Gedanken. Die ihn nicht wirklich weiterbringen, ihn aber durch den Tag geleiten. Gedanken über Löcher in Gießkannen oder fliegende Öfen.

Seine Gedanken sind wie gute Geschenke. Einmal ausgepackt, lassen sie einen nicht mehr los.

Die Autorin
Karin Strauß (Jahrgang 1955) wurde in München geboren, studierte Völkerkunde und Slawistik in München und St. Petersburg. Sie promovierte, arbeitete am Osteuropa-Institut in München und am Frankfurter Völkerkundemuseum. Die freie Schriftstellerin (vier Kinderbücher, Beiträge in Anthologien, ein Band mit Kurzgeschichten und ein Roman) lebt in Germering bei München.

Das Team
Schauspiel: Doris Gruner
Bühne/Kostüm: Anja Callam
Technik: Michael Böckling
Musik-Komposition: Saskia Gaar
Produktionsleitung: Guido Verstegen
Regie: Kerstin Weiler

Eine Veranstaltung der Lichtbühne

Theater
Do. 23. / Fr. 24. / Sa. 25.1.2020
Di 28. / Mi. 29. / Do. 30. / Fr. 31.1. / Sa. 1.2.2020
20 Uhr

So. 26.1.2020
18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Jan
30
Do
2020
Herr Metitsch @ Kleine Bühne
Jan 30 um 20:00

HERR METITSCH

von Karin Strauß

Hermetisch abgeriegelt und herrlich abgehoben: Herr Metitsch hat sich seine eigene Welt erschaffen. Er kann nichts wegwerfen und hat doch ein ausgeklügeltes Ordnungssystem.

Und an das hält er sich selbstverständlich penibel: Ohne seine Ordnung der Dinge könnte Herr Metitsch nicht existieren, nicht atmen, nicht sprechen, stehen oder gehen. Das betrifft alle diese Gegenstände, so wie er sie greift und wie er sie begreift.  Was geht im Kopf dieses Menschen vor, der einem so fern und doch so nah ist? Der diese Distanz aufbaut und einen doch in sich rein lässt?

„Das Nichts ist viel rätselhafter als das Etwas. Und darüber hinaus viel bedrohlicher! Man kann ins Nichts fallen. Und Menschen können da sein, und plötzlich sind sie NICHT mehr“, sagt Herr Metitsch. Dieser Worte-Sammler, Gedanken-Sortierer und Wissen-Sezierer. Zwischen den Dingen um ihn herum und seinem Wissen um sie in seinem Kopf gibt es Vermittler – und das sind Worte.

Dieser Messie ist einer wie du und ich. Ob er so handelt, weil er meint, er könne diese Dinge alle noch brauchen? Ob er das macht, weil er meint, er sei sonst der Welt da draußen ohne Schutzwall ausgesetzt? Diese Fragen sind so schnell wieder verschwunden, wie sie auftauchen.

Dieser Mensch da macht sich sein Leben, wie es ihm gefällt. So, wie es ihm eben guttut. Wie wir alle – wie unser Nachbar nebenan oder obendrüber oder ein Haus weiter – sucht er sein persönliches Glück, seinen Weg, in der Welt zurechtzukommen.

Herr Metitsch hat eine Vergangenheit. Erlebnisse und Erfahrungen. Gute und weniger gute. Die hängen in ihm und an ihm wie hartnäckige Spinnweben. Und schon sind da wieder seine Gedanken. All diese richtigen Gedanken. Die ihn nicht wirklich weiterbringen, ihn aber durch den Tag geleiten. Gedanken über Löcher in Gießkannen oder fliegende Öfen.

Seine Gedanken sind wie gute Geschenke. Einmal ausgepackt, lassen sie einen nicht mehr los.

Die Autorin
Karin Strauß (Jahrgang 1955) wurde in München geboren, studierte Völkerkunde und Slawistik in München und St. Petersburg. Sie promovierte, arbeitete am Osteuropa-Institut in München und am Frankfurter Völkerkundemuseum. Die freie Schriftstellerin (vier Kinderbücher, Beiträge in Anthologien, ein Band mit Kurzgeschichten und ein Roman) lebt in Germering bei München.

Das Team
Schauspiel: Doris Gruner
Bühne/Kostüm: Anja Callam
Technik: Michael Böckling
Musik-Komposition: Saskia Gaar
Produktionsleitung: Guido Verstegen
Regie: Kerstin Weiler

Eine Veranstaltung der Lichtbühne

Theater
Do. 23. / Fr. 24. / Sa. 25.1.2020
Di 28. / Mi. 29. / Do. 30. / Fr. 31.1. / Sa. 1.2.2020
20 Uhr

So. 26.1.2020
18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Jan
31
Fr
2020
Herr Metitsch @ Kleine Bühne
Jan 31 um 20:00

HERR METITSCH

von Karin Strauß

Hermetisch abgeriegelt und herrlich abgehoben: Herr Metitsch hat sich seine eigene Welt erschaffen. Er kann nichts wegwerfen und hat doch ein ausgeklügeltes Ordnungssystem.

Und an das hält er sich selbstverständlich penibel: Ohne seine Ordnung der Dinge könnte Herr Metitsch nicht existieren, nicht atmen, nicht sprechen, stehen oder gehen. Das betrifft alle diese Gegenstände, so wie er sie greift und wie er sie begreift.  Was geht im Kopf dieses Menschen vor, der einem so fern und doch so nah ist? Der diese Distanz aufbaut und einen doch in sich rein lässt?

„Das Nichts ist viel rätselhafter als das Etwas. Und darüber hinaus viel bedrohlicher! Man kann ins Nichts fallen. Und Menschen können da sein, und plötzlich sind sie NICHT mehr“, sagt Herr Metitsch. Dieser Worte-Sammler, Gedanken-Sortierer und Wissen-Sezierer. Zwischen den Dingen um ihn herum und seinem Wissen um sie in seinem Kopf gibt es Vermittler – und das sind Worte.

Dieser Messie ist einer wie du und ich. Ob er so handelt, weil er meint, er könne diese Dinge alle noch brauchen? Ob er das macht, weil er meint, er sei sonst der Welt da draußen ohne Schutzwall ausgesetzt? Diese Fragen sind so schnell wieder verschwunden, wie sie auftauchen.

Dieser Mensch da macht sich sein Leben, wie es ihm gefällt. So, wie es ihm eben guttut. Wie wir alle – wie unser Nachbar nebenan oder obendrüber oder ein Haus weiter – sucht er sein persönliches Glück, seinen Weg, in der Welt zurechtzukommen.

Herr Metitsch hat eine Vergangenheit. Erlebnisse und Erfahrungen. Gute und weniger gute. Die hängen in ihm und an ihm wie hartnäckige Spinnweben. Und schon sind da wieder seine Gedanken. All diese richtigen Gedanken. Die ihn nicht wirklich weiterbringen, ihn aber durch den Tag geleiten. Gedanken über Löcher in Gießkannen oder fliegende Öfen.

Seine Gedanken sind wie gute Geschenke. Einmal ausgepackt, lassen sie einen nicht mehr los.

Die Autorin
Karin Strauß (Jahrgang 1955) wurde in München geboren, studierte Völkerkunde und Slawistik in München und St. Petersburg. Sie promovierte, arbeitete am Osteuropa-Institut in München und am Frankfurter Völkerkundemuseum. Die freie Schriftstellerin (vier Kinderbücher, Beiträge in Anthologien, ein Band mit Kurzgeschichten und ein Roman) lebt in Germering bei München.

Das Team
Schauspiel: Doris Gruner
Bühne/Kostüm: Anja Callam
Technik: Michael Böckling
Musik-Komposition: Saskia Gaar
Produktionsleitung: Guido Verstegen
Regie: Kerstin Weiler

Eine Veranstaltung der Lichtbühne

Theater
Do. 23. / Fr. 24. / Sa. 25.1.2020
Di 28. / Mi. 29. / Do. 30. / Fr. 31.1. / Sa. 1.2.2020
20 Uhr

So. 26.1.2020
18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Feb
1
Sa
2020
Herr Metitsch @ Kleine Bühne
Feb 1 um 20:00

HERR METITSCH

von Karin Strauß

Hermetisch abgeriegelt und herrlich abgehoben: Herr Metitsch hat sich seine eigene Welt erschaffen. Er kann nichts wegwerfen und hat doch ein ausgeklügeltes Ordnungssystem.

Und an das hält er sich selbstverständlich penibel: Ohne seine Ordnung der Dinge könnte Herr Metitsch nicht existieren, nicht atmen, nicht sprechen, stehen oder gehen. Das betrifft alle diese Gegenstände, so wie er sie greift und wie er sie begreift.  Was geht im Kopf dieses Menschen vor, der einem so fern und doch so nah ist? Der diese Distanz aufbaut und einen doch in sich rein lässt?

„Das Nichts ist viel rätselhafter als das Etwas. Und darüber hinaus viel bedrohlicher! Man kann ins Nichts fallen. Und Menschen können da sein, und plötzlich sind sie NICHT mehr“, sagt Herr Metitsch. Dieser Worte-Sammler, Gedanken-Sortierer und Wissen-Sezierer. Zwischen den Dingen um ihn herum und seinem Wissen um sie in seinem Kopf gibt es Vermittler – und das sind Worte.

Dieser Messie ist einer wie du und ich. Ob er so handelt, weil er meint, er könne diese Dinge alle noch brauchen? Ob er das macht, weil er meint, er sei sonst der Welt da draußen ohne Schutzwall ausgesetzt? Diese Fragen sind so schnell wieder verschwunden, wie sie auftauchen.

Dieser Mensch da macht sich sein Leben, wie es ihm gefällt. So, wie es ihm eben guttut. Wie wir alle – wie unser Nachbar nebenan oder obendrüber oder ein Haus weiter – sucht er sein persönliches Glück, seinen Weg, in der Welt zurechtzukommen.

Herr Metitsch hat eine Vergangenheit. Erlebnisse und Erfahrungen. Gute und weniger gute. Die hängen in ihm und an ihm wie hartnäckige Spinnweben. Und schon sind da wieder seine Gedanken. All diese richtigen Gedanken. Die ihn nicht wirklich weiterbringen, ihn aber durch den Tag geleiten. Gedanken über Löcher in Gießkannen oder fliegende Öfen.

Seine Gedanken sind wie gute Geschenke. Einmal ausgepackt, lassen sie einen nicht mehr los.

Die Autorin
Karin Strauß (Jahrgang 1955) wurde in München geboren, studierte Völkerkunde und Slawistik in München und St. Petersburg. Sie promovierte, arbeitete am Osteuropa-Institut in München und am Frankfurter Völkerkundemuseum. Die freie Schriftstellerin (vier Kinderbücher, Beiträge in Anthologien, ein Band mit Kurzgeschichten und ein Roman) lebt in Germering bei München.

Das Team
Schauspiel: Doris Gruner
Bühne/Kostüm: Anja Callam
Technik: Michael Böckling
Musik-Komposition: Saskia Gaar
Produktionsleitung: Guido Verstegen
Regie: Kerstin Weiler

Eine Veranstaltung der Lichtbühne

Theater
Do. 23. / Fr. 24. / Sa. 25.1.2020
Di 28. / Mi. 29. / Do. 30. / Fr. 31.1. / Sa. 1.2.2020
20 Uhr

So. 26.1.2020
18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Feb
7
Fr
2020
Theaterkurs II
Feb 7 um 15:00 – 18:00

Kurs- und Workshopprogramm

Hier lernt ihr die Grundlagen des Theaterspieles wie Sprache, Bewegung, Rollenverständnis und Dramaturgie kennen. Gemeinsam suchen wir ein Thema für das Stück, das wir entwickeln, von der Geschichte bis zu Ausstattung und Bühnenbild. Die Premiere findet im Rahmen unseres Sommerfestes am 20.7. (s. S. 9) statt.

Kursleitung: Christine Klankermayer, Theaterpädagogin

 

7. und 8.2./ 14. und 15.2./ 21.und 22.2.,
Fr, 15 bis 18 Uhr + Sa, 10bis 13 Uhr
Generalprobe + Auffuehrung: Sa, 22.2., 16 Uhr
Preis: 85 Euro
Alter: 9 bis 13
Anmeldung. Tel. 888 88 06
Feb
8
Sa
2020
Theaterkurs II
Feb 8 um 10:00 – 13:00

Kurs- und Workshopprogramm

Hier lernt ihr die Grundlagen des Theaterspieles wie Sprache, Bewegung, Rollenverständnis und Dramaturgie kennen. Gemeinsam suchen wir ein Thema für das Stück, das wir entwickeln, von der Geschichte bis zu Ausstattung und Bühnenbild. Die Premiere findet im Rahmen unseres Sommerfestes am 20.7. (s. S. 9) statt.

Kursleitung: Christine Klankermayer, Theaterpädagogin

 

7. und 8.2./ 14. und 15.2./ 21.und 22.2.,
Fr, 15 bis 18 Uhr + Sa, 10bis 13 Uhr
Generalprobe + Auffuehrung: Sa, 22.2., 16 Uhr
Preis: 85 Euro
Alter: 9 bis 13
Anmeldung. Tel. 888 88 06
En Suite – Allein mit Audrey Hepburn @ Kleine Bühne
Feb 8 um 20:00

Jeder kennt sie, jeder liebt sie. Durch Filme wie „Frühstück bei Tiffany“ oder „Sabrina“ wurde sie zu einer Ikone, die bis heute ihren Glanz nicht verloren hat: Audrey Hepburn.

Den Zuschauern wurde diese wunderschöne Schauspielerin mit ihren hungrig-großen Augen als gut gelaunte, junggebliebene und etwas verträumte Frau präsentiert.

Doch wer war sie wirklich, was hat sie bewegt?

Sigrid Behrens‘ Stück „En Suite – Allein mit Audrey Hepburn“ befasst sich mit dem wahren Leben dieser außergewöhnlichen Frau. Daniela Michel führt Sie als Audrey durch ihr Leben und zeigt die vielseitigen Fassetten dieser wundervollen Schauspielerin.

Unter der Regie von Birgit Voigt feierte Daniela Michel deutschlandweit viele Erfolge.

Die Autorin wird vom Drei Masken Verlag vertreten.

Eine Veranstaltung von Daniela Michel

Theater
Sa. 8.2.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Feb
9
So
2020
Bilder lernen laufen, indem man sie herumträgt @ Kleine Bühne
Feb 9 um 19:30
Foto: Susanne Schüle

 

Ein daumenkinographischer Abend von und mit Volker Gerling

Volker Gerling hält den Zauber des Flüchtigen, beinahe Unsichtbaren fest. Seine Momentaufnahmen sind poetische Wimpernschläge von exakt 12 Sekunden. Gerling ist 4000 Kilometer durch Deutschland gewandert und dokumentiert auf diesen mit seiner Kamera Kleinode wundersam unscheinbarer Begegnungen in Form fotografischer Daumenkinos.

Das Stück „Bilder lernen laufen, indem man sie herumträgt“ wurde auf Theaterfestivals in mehr als 25 Ländern auf vier Kontinenten eingeladen und erhielt bei dem Fringe Theaterfestival Edinburgh 2015 den renommierten Total Theatre Award.

 

„Bilder lernen laufen, indem man sie herumträgt“, heißt das Motto Gerlings, dem damit nicht weniger geglückt ist, als eine neue Theaterform zu entwickeln. Nicht die Daumenkinos per se sind es, die den Betrachter fesseln, sondern die Geschichten dahinter. Gerling ist ein brillanter Erzähler.“ Theater der Zeit

„In wenigen Sekunden kommt man einer ungeahnten Tiefe nahe. Diese Momente zwischen Pose und Unbewusstsein sind so zum Heulen schön, dass man sich wünscht, es möge nie aufhören.“ Sächsische Zeitung

„Stiller, schlichter und schöner kann Kunst nicht sein.“ Tagesanzeiger Zürich

Eine Veranstaltung von Volker Gerling

 

 

Daumenkinographie
So. 9.2.2020
19.30 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Feb
13
Do
2020
Die Mitwisser @ Kleine Bühne
Feb 13 um 20:00

Eine Idiotie von Philipp Löhle

Theo hat sich als einer der Ersten einen Kwant besorgt. Einen dieser unauffällig dienstbeflissenen Herren, die jederzeit mit Rat und Tat zur Stelle sind. Theo ist Feuer und Flamme für seinen neuen Freund.
Der smarte Herr Kwant erleichtert ihm seine Arbeit ungemein, denn er weiß einfach alles. Theos Freundin Anna ist da viel skeptischer. Für ihren Geschmack mischt sich Kwant viel zu sehr in persönliche Dinge ein. Immer sitzt er freundlich dabei und hört mit. Erzählt er das irgendwem weiter? Theos Chefin stellt eine ganz andere Frage: Wenn Herr Kwant das ganze Wissen bereitstellt, wozu braucht man dann noch Theo?

Das ArtikultTheater versetzt in dieser hellsichtigen Komödie die Digitalisierung in ein analoges Paralleluniversum und lässt uns in einer vollkommen „kwantifizierten“ Welt landen, in der unsere Ahnungen über Big Data und Co. mehr als erfüllt wurden.

„Diese Story hat einen wunderbar subversiven Humor. Es gibt eine Unzahl von Stückentwicklungen und dokumentarischen Versuchen über Google & Co., aber es gab zu diesem allgegenwärtigen Thema kaum eine wirklich zündende Komödie. Die hat Löhle geliefert, indem er eben aus IT eine dramatische Person, eine komische Figur macht.“ (Süddeutsche Zeitung)

 

Darsteller: Tobias Beck, Petra Behcet, Johannes-Paul Burger, Alia Groschupf, Bruno Gouat, Kati Lanner, Anne Liehmann, Thomas Linde, Ute Uhlendorf und Katharina Winter
Presse: Katrin Thomaschewski, Maske: Anne Liehmann, Bühnenbild und Kostüme: Petra Behcet, Grafik: Stefan Brandstätter, Organisation: Johannes Paul Burger und Bianca Issing, Technik: Michael Böckling und Stefan Brandstätter, Regieassistenz: Astrid Neubert, Regie: Stefan Brandstätter

Eine Veranstaltung von ArtikultTheater

Theater
Do. 13. – Sa. 15.2.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Feb
14
Fr
2020
Theaterkurs II
Feb 14 um 15:00 – 18:00

Kurs- und Workshopprogramm

Hier lernt ihr die Grundlagen des Theaterspieles wie Sprache, Bewegung, Rollenverständnis und Dramaturgie kennen. Gemeinsam suchen wir ein Thema für das Stück, das wir entwickeln, von der Geschichte bis zu Ausstattung und Bühnenbild. Die Premiere findet im Rahmen unseres Sommerfestes am 20.7. (s. S. 9) statt.

Kursleitung: Christine Klankermayer, Theaterpädagogin

 

7. und 8.2./ 14. und 15.2./ 21.und 22.2.,
Fr, 15 bis 18 Uhr + Sa, 10bis 13 Uhr
Generalprobe + Auffuehrung: Sa, 22.2., 16 Uhr
Preis: 85 Euro
Alter: 9 bis 13
Anmeldung. Tel. 888 88 06
Die Mitwisser @ Kleine Bühne
Feb 14 um 20:00

Eine Idiotie von Philipp Löhle

Theo hat sich als einer der Ersten einen Kwant besorgt. Einen dieser unauffällig dienstbeflissenen Herren, die jederzeit mit Rat und Tat zur Stelle sind. Theo ist Feuer und Flamme für seinen neuen Freund.
Der smarte Herr Kwant erleichtert ihm seine Arbeit ungemein, denn er weiß einfach alles. Theos Freundin Anna ist da viel skeptischer. Für ihren Geschmack mischt sich Kwant viel zu sehr in persönliche Dinge ein. Immer sitzt er freundlich dabei und hört mit. Erzählt er das irgendwem weiter? Theos Chefin stellt eine ganz andere Frage: Wenn Herr Kwant das ganze Wissen bereitstellt, wozu braucht man dann noch Theo?

Das ArtikultTheater versetzt in dieser hellsichtigen Komödie die Digitalisierung in ein analoges Paralleluniversum und lässt uns in einer vollkommen „kwantifizierten“ Welt landen, in der unsere Ahnungen über Big Data und Co. mehr als erfüllt wurden.

„Diese Story hat einen wunderbar subversiven Humor. Es gibt eine Unzahl von Stückentwicklungen und dokumentarischen Versuchen über Google & Co., aber es gab zu diesem allgegenwärtigen Thema kaum eine wirklich zündende Komödie. Die hat Löhle geliefert, indem er eben aus IT eine dramatische Person, eine komische Figur macht.“ (Süddeutsche Zeitung)

 

Darsteller: Tobias Beck, Petra Behcet, Johannes-Paul Burger, Alia Groschupf, Bruno Gouat, Kati Lanner, Anne Liehmann, Thomas Linde, Ute Uhlendorf und Katharina Winter
Presse: Katrin Thomaschewski, Maske: Anne Liehmann, Bühnenbild und Kostüme: Petra Behcet, Grafik: Stefan Brandstätter, Organisation: Johannes Paul Burger und Bianca Issing, Technik: Michael Böckling und Stefan Brandstätter, Regieassistenz: Astrid Neubert, Regie: Stefan Brandstätter

Eine Veranstaltung von ArtikultTheater

Theater
Do. 13. – Sa. 15.2.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Feb
15
Sa
2020
Theaterkurs II
Feb 15 um 10:00 – 13:00

Kurs- und Workshopprogramm

Hier lernt ihr die Grundlagen des Theaterspieles wie Sprache, Bewegung, Rollenverständnis und Dramaturgie kennen. Gemeinsam suchen wir ein Thema für das Stück, das wir entwickeln, von der Geschichte bis zu Ausstattung und Bühnenbild. Die Premiere findet im Rahmen unseres Sommerfestes am 20.7. (s. S. 9) statt.

Kursleitung: Christine Klankermayer, Theaterpädagogin

 

7. und 8.2./ 14. und 15.2./ 21.und 22.2.,
Fr, 15 bis 18 Uhr + Sa, 10bis 13 Uhr
Generalprobe + Auffuehrung: Sa, 22.2., 16 Uhr
Preis: 85 Euro
Alter: 9 bis 13
Anmeldung. Tel. 888 88 06
Die Mitwisser @ Kleine Bühne
Feb 15 um 20:00

Eine Idiotie von Philipp Löhle

Theo hat sich als einer der Ersten einen Kwant besorgt. Einen dieser unauffällig dienstbeflissenen Herren, die jederzeit mit Rat und Tat zur Stelle sind. Theo ist Feuer und Flamme für seinen neuen Freund.
Der smarte Herr Kwant erleichtert ihm seine Arbeit ungemein, denn er weiß einfach alles. Theos Freundin Anna ist da viel skeptischer. Für ihren Geschmack mischt sich Kwant viel zu sehr in persönliche Dinge ein. Immer sitzt er freundlich dabei und hört mit. Erzählt er das irgendwem weiter? Theos Chefin stellt eine ganz andere Frage: Wenn Herr Kwant das ganze Wissen bereitstellt, wozu braucht man dann noch Theo?

Das ArtikultTheater versetzt in dieser hellsichtigen Komödie die Digitalisierung in ein analoges Paralleluniversum und lässt uns in einer vollkommen „kwantifizierten“ Welt landen, in der unsere Ahnungen über Big Data und Co. mehr als erfüllt wurden.

„Diese Story hat einen wunderbar subversiven Humor. Es gibt eine Unzahl von Stückentwicklungen und dokumentarischen Versuchen über Google & Co., aber es gab zu diesem allgegenwärtigen Thema kaum eine wirklich zündende Komödie. Die hat Löhle geliefert, indem er eben aus IT eine dramatische Person, eine komische Figur macht.“ (Süddeutsche Zeitung)

 

Darsteller: Tobias Beck, Petra Behcet, Johannes-Paul Burger, Alia Groschupf, Bruno Gouat, Kati Lanner, Anne Liehmann, Thomas Linde, Ute Uhlendorf und Katharina Winter
Presse: Katrin Thomaschewski, Maske: Anne Liehmann, Bühnenbild und Kostüme: Petra Behcet, Grafik: Stefan Brandstätter, Organisation: Johannes Paul Burger und Bianca Issing, Technik: Michael Böckling und Stefan Brandstätter, Regieassistenz: Astrid Neubert, Regie: Stefan Brandstätter

Eine Veranstaltung von ArtikultTheater

Theater
Do. 13. – Sa. 15.2.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Feb
21
Fr
2020
Theaterkurs II
Feb 21 um 15:00 – 18:00

Kurs- und Workshopprogramm

Hier lernt ihr die Grundlagen des Theaterspieles wie Sprache, Bewegung, Rollenverständnis und Dramaturgie kennen. Gemeinsam suchen wir ein Thema für das Stück, das wir entwickeln, von der Geschichte bis zu Ausstattung und Bühnenbild. Die Premiere findet im Rahmen unseres Sommerfestes am 20.7. (s. S. 9) statt.

Kursleitung: Christine Klankermayer, Theaterpädagogin

 

7. und 8.2./ 14. und 15.2./ 21.und 22.2.,
Fr, 15 bis 18 Uhr + Sa, 10bis 13 Uhr
Generalprobe + Auffuehrung: Sa, 22.2., 16 Uhr
Preis: 85 Euro
Alter: 9 bis 13
Anmeldung. Tel. 888 88 06
Feb
22
Sa
2020
Theaterkurs II
Feb 22 um 10:00 – 13:00

Kurs- und Workshopprogramm

Hier lernt ihr die Grundlagen des Theaterspieles wie Sprache, Bewegung, Rollenverständnis und Dramaturgie kennen. Gemeinsam suchen wir ein Thema für das Stück, das wir entwickeln, von der Geschichte bis zu Ausstattung und Bühnenbild. Die Premiere findet im Rahmen unseres Sommerfestes am 20.7. (s. S. 9) statt.

Kursleitung: Christine Klankermayer, Theaterpädagogin

 

7. und 8.2./ 14. und 15.2./ 21.und 22.2.,
Fr, 15 bis 18 Uhr + Sa, 10bis 13 Uhr
Generalprobe + Auffuehrung: Sa, 22.2., 16 Uhr
Preis: 85 Euro
Alter: 9 bis 13
Anmeldung. Tel. 888 88 06
Der Ansager einer Stripteasenummer gibt nicht auf @ Kleine Bühne
Feb 22 um 20:00

(von Bodo Kirchhoff)

„Guten Abend, meine Damen und Herren, Sie sehen hier diesen gewöhnlichen Holzstuhl; er ist das einzige Requisit für den wohl letzten klassischen Striptease auf deutschem Boden, den anzusagen man sich nicht genieren muss. Uns alle erwartet eine Person, die es weder nötig hat, das Datum ihrer Geburt, noch den eigenen Namen zu ändern, die Sie getrost so nennen können, wie ihr Taufschein es vorsieht, nämlich Andrea, wobei ich mir, als ständiger Begleiter, auch erlaube, Andreas zu sagen…“

In unterhaltsamen wie auch provokanten 80 Minuten stellt sich der Conferencier Andreas seinem Publikum – alles beginnt mit der Verspätung der attraktiven Tänzerin Andrea, die Andreas nicht müde wird, anzukündigen. Letztlich bleibt ihm nur, sich selbst auf die Bühne zu stellen…

 

Robert Gregor Kühn nimmt das Publikum mit auf einen packenden Parforceritt zwischen Komik und Tragik, Größenwahn und seelischer Entblößung, Slapstick und voyeuristischer Nabelschau. Seit der Premiere im September 2015 und weiteren Aufführungen in München gastierte die Produktion auch in Wien, Ingolstadt und Gera.

 

 

Mit: Robert Gregor Kühn
Dramaturgie und Regie: Jörn Mensching
Kostüm: Sabrina Reuschl

Eine Veranstaltung von Robert Gregor Kühn

 

Theater
Sa. 22.2.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Feb
28
Fr
2020
Die Troerinnen des Euripides @ Kleine Bühne
Feb 28 um 19:00

(von Jean-Paul Sartre)

Die Troerinnen des Euripides von Jean-Paul Sartre (1965) ist eine moderne Adaption der Tragödie des antiken Dichters Euripides.

Nach zehn Jahren Widerstand gegen die griechischen Belagerer ist Troja gefallen. Die Stadt ist vernichtet, die Männer getötet und die überlebenden Troerinnen harren am Tag nach der Niederlage darauf, was mit ihnen geschehen soll. Es erwartet die Frauen Sklaverei, Vergewaltigung, Zwangsehen oder der Tod. Die berühmte Seherin Kassandra verfällt dem Wahnsinn, die entmachtete trojanische Königin Hekuba soll dem verhassten Odysseus als Sklavin dienen, die schöne Helena entwindet sich geschickt ihrer Hinrichtung durch den gehörnten Menelaos und die Troerin Andromache muss die Ermordung ihres kleinen Sohnes ertragen. Als Gefangene ihrer eigenen Eitelkeiten sind auch die Götter Poseidon und Athene keine Hilfe mehr.

Unser Ensemble will nach der Inszenierung von „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ (2018) auch weiterhin am aktuellen sozialpolitischen Diskurs teilnehmen und sich positionieren. Mit „Den Troerinnen des Euripides“ widmen wir uns dem Thema Gewalt gegen Frauen. Um diesen Aspekt hervorzuheben, entsteht die Produktion in enger Zusammenarbeit mit der Frauenrechtsorganisation One Billion Rising, die Probenarbeit und Aufführungen mit Fachkenntnis und einem thematischen Rahmenprogramm begleitet.

Das Stück rückt das Schicksal und Leid von Frauen in Kriegsgebieten in den Fokus. Unabhängig von Ort und Zeit des Schauplatzes hat die Thematik bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren.

Regie: Franziska Metz und Markus Fath

Eine Veranstaltung von Theatergruppe Süd-München

 

Theater
Fr. 28. / Sa. 29.2.2020
19 Uhr

So. 1.3.2020
18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Feb
29
Sa
2020
Die Troerinnen des Euripides @ Kleine Bühne
Feb 29 um 19:00

(von Jean-Paul Sartre)

Die Troerinnen des Euripides von Jean-Paul Sartre (1965) ist eine moderne Adaption der Tragödie des antiken Dichters Euripides.

Nach zehn Jahren Widerstand gegen die griechischen Belagerer ist Troja gefallen. Die Stadt ist vernichtet, die Männer getötet und die überlebenden Troerinnen harren am Tag nach der Niederlage darauf, was mit ihnen geschehen soll. Es erwartet die Frauen Sklaverei, Vergewaltigung, Zwangsehen oder der Tod. Die berühmte Seherin Kassandra verfällt dem Wahnsinn, die entmachtete trojanische Königin Hekuba soll dem verhassten Odysseus als Sklavin dienen, die schöne Helena entwindet sich geschickt ihrer Hinrichtung durch den gehörnten Menelaos und die Troerin Andromache muss die Ermordung ihres kleinen Sohnes ertragen. Als Gefangene ihrer eigenen Eitelkeiten sind auch die Götter Poseidon und Athene keine Hilfe mehr.

Unser Ensemble will nach der Inszenierung von „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ (2018) auch weiterhin am aktuellen sozialpolitischen Diskurs teilnehmen und sich positionieren. Mit „Den Troerinnen des Euripides“ widmen wir uns dem Thema Gewalt gegen Frauen. Um diesen Aspekt hervorzuheben, entsteht die Produktion in enger Zusammenarbeit mit der Frauenrechtsorganisation One Billion Rising, die Probenarbeit und Aufführungen mit Fachkenntnis und einem thematischen Rahmenprogramm begleitet.

Das Stück rückt das Schicksal und Leid von Frauen in Kriegsgebieten in den Fokus. Unabhängig von Ort und Zeit des Schauplatzes hat die Thematik bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren.

Regie: Franziska Metz und Markus Fath

Eine Veranstaltung von Theatergruppe Süd-München

 

Theater
Fr. 28. / Sa. 29.2.2020
19 Uhr

So. 1.3.2020
18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Nicht Fisch, nicht Fleisch @ Wagenhalle
Feb 29 um 20:00

(von Franz Xaver Kroetz)

Einfach schwimmen, wird schon wieder ein Ufer kommen.
Brauchst keine Angst haben, mir gehn nicht unter. Mir gehn nicht unter.

 

München in den 80er Jahren: Emmi und Edgar sind beide berufstätig und kinderlos. Edgar ist leidenschaftlicher Bleisetzer- und Zierfischaquariumshalter. Bei Emmi geht es auf der Karriereleiter steil bergauf; sie wird bald Leiterin einer neuen Supermarktfiliale. Dass sie bald erfolgreicher wird als er, macht ihm zu schaffen. Hermann und Helgas finanzielle Situation ist knapp. Hermann macht sich sein politisches Engagement in der Gewerkschaft zur Lebensaufgabe und riskiert dabei wieder und wieder seine Stelle. Helga hingegen verteidigt das Recht der Familie und der Kinder.

Der Versuch, sich dem Fortschritt anzupassen, um sich ihre Existenz zu sichern, sowie der Kampf um Anerkennung, setzt die vier immer mehr unter Druck.

Mit: Jojo Rösler, Vera Hannah Schmidtke, Ansgar Sauren, Philipp Steinheuser
Kostüm: Alina Marie Fischer
Regie und Bühne: Constanze Hörlin

Eine Veranstaltung von Constanze Hörlin

 

 

Theater
Sa. 29.2. / So. 1.3.2020
20 Uhr
Wagenhalle

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
1
So
2020
Die Troerinnen des Euripides @ Kleine Bühne
Mrz 1 um 18:00

(von Jean-Paul Sartre)

Die Troerinnen des Euripides von Jean-Paul Sartre (1965) ist eine moderne Adaption der Tragödie des antiken Dichters Euripides.

Nach zehn Jahren Widerstand gegen die griechischen Belagerer ist Troja gefallen. Die Stadt ist vernichtet, die Männer getötet und die überlebenden Troerinnen harren am Tag nach der Niederlage darauf, was mit ihnen geschehen soll. Es erwartet die Frauen Sklaverei, Vergewaltigung, Zwangsehen oder der Tod. Die berühmte Seherin Kassandra verfällt dem Wahnsinn, die entmachtete trojanische Königin Hekuba soll dem verhassten Odysseus als Sklavin dienen, die schöne Helena entwindet sich geschickt ihrer Hinrichtung durch den gehörnten Menelaos und die Troerin Andromache muss die Ermordung ihres kleinen Sohnes ertragen. Als Gefangene ihrer eigenen Eitelkeiten sind auch die Götter Poseidon und Athene keine Hilfe mehr.

Unser Ensemble will nach der Inszenierung von „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ (2018) auch weiterhin am aktuellen sozialpolitischen Diskurs teilnehmen und sich positionieren. Mit „Den Troerinnen des Euripides“ widmen wir uns dem Thema Gewalt gegen Frauen. Um diesen Aspekt hervorzuheben, entsteht die Produktion in enger Zusammenarbeit mit der Frauenrechtsorganisation One Billion Rising, die Probenarbeit und Aufführungen mit Fachkenntnis und einem thematischen Rahmenprogramm begleitet.

Das Stück rückt das Schicksal und Leid von Frauen in Kriegsgebieten in den Fokus. Unabhängig von Ort und Zeit des Schauplatzes hat die Thematik bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren.

Regie: Franziska Metz und Markus Fath

Eine Veranstaltung von Theatergruppe Süd-München

 

Theater
Fr. 28. / Sa. 29.2.2020
19 Uhr

So. 1.3.2020
18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Nicht Fisch, nicht Fleisch @ Wagenhalle
Mrz 1 um 20:00

(von Franz Xaver Kroetz)

Einfach schwimmen, wird schon wieder ein Ufer kommen.
Brauchst keine Angst haben, mir gehn nicht unter. Mir gehn nicht unter.

 

München in den 80er Jahren: Emmi und Edgar sind beide berufstätig und kinderlos. Edgar ist leidenschaftlicher Bleisetzer- und Zierfischaquariumshalter. Bei Emmi geht es auf der Karriereleiter steil bergauf; sie wird bald Leiterin einer neuen Supermarktfiliale. Dass sie bald erfolgreicher wird als er, macht ihm zu schaffen. Hermann und Helgas finanzielle Situation ist knapp. Hermann macht sich sein politisches Engagement in der Gewerkschaft zur Lebensaufgabe und riskiert dabei wieder und wieder seine Stelle. Helga hingegen verteidigt das Recht der Familie und der Kinder.

Der Versuch, sich dem Fortschritt anzupassen, um sich ihre Existenz zu sichern, sowie der Kampf um Anerkennung, setzt die vier immer mehr unter Druck.

Mit: Jojo Rösler, Vera Hannah Schmidtke, Ansgar Sauren, Philipp Steinheuser
Kostüm: Alina Marie Fischer
Regie und Bühne: Constanze Hörlin

Eine Veranstaltung von Constanze Hörlin

 

 

Theater
Sa. 29.2. / So. 1.3.2020
20 Uhr
Wagenhalle

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
6
Fr
2020
Menschenskinder @ Kleine Bühne
Mrz 6 um 20:00

Ball & Jabara präsentiert:

Menschenskinder!

Ich bin von Kopf bis Fuß auf Wickeln eingestellt

Ein kabarettistisches Minimusical über Mütter, Väter und andere schlaflose Wesen

von Marcus Morlinghaus, Ball & Jabara

Menschenskinder! Ich bin von Kopf bis Fuß auf Wickeln eingestellt ist ein musikalisch-komödiantisches Theaterstück zur Generation Wunschkind.

Szenen und Sketche aus dem Alltagswahnsinn im Familienleben, bissige Sozialkritik, Elternschaftsorgen, sexuelle Notstände und andere Haushaltsgefahren verschmelzen mit witzigen und skurrilen Popsong-, Schlager- und Chansonparodien zu einem kabarettistischen Minimusical über Mütter, Väter und andere schlaflose Wesen. Eingeflochten in eine pointierte Conference mit turbulenten szenischen Einschüben, bekommen die umgedichteten Pop- und Chanson-Klassiker von den Beatles bis Brahms, von Bach bis Offenbach, von Marlene Dietrich und Margot Werner bis Zarah Leander eine verblüffend neue Bedeutung. Mal satirisch scharf, rasant bis derb, mal zart und federleicht, aber immer von einer ironisch gebrochenen Hoffnung getragen, die eine Hintertür fürs Happy End lässt. Wie die Supermama Clara Loft zuletzt selbst erkennt: Das Gute an einer Komödie ist: alle machen alles falsch, aber am Ende geht es gut aus!

Die dreifache Supermama Clara Loft macht sich so ihre Gedanken. Wie lässt sich das Familienmanagement optimieren? Was sind die effektivsten Erziehungsmethoden im 21. Jahrhundert? Warum sind Ehemänner im Haushalt immer fürs Kreative zuständig? Und warum muss die Kita gerade heute streiken?

Auf dem überfüllten Spielplatz sammelt Clara Loft Material für ihr Projekt: sie will den ultimativen Elternratgeber schreiben. Oder wird es eher ein Schicksalsroman? Oder doch ein Drama? Lassen Sie sich überraschen! Soviel ist sicher: Über einiges lässt sich immerhin ein Lied singen…

Franziska Ball erzählt, singend und spielend, mit süßem bis bitterem Humor von Freud und Leid des Mutterdaseins, eingebettet in die virtuose musikalische Begleitung von ihrem Duopartner Marty Jabara.

Idee und Konzept: Franziska Ball
Buch und Regie: Marcus Morlinghaus
Musikalische Leitung und Arrangements: Marty Jabara
Choreographie: Sabine Ruck
Ausstattungsberatung: Ulrike Schuler

 

Pressestimmen:

„…Freuden und Elend der Kindererziehung sind unter Comedians und Kabarettisten längst ausgezuzeltes Material. Doch Ball & Jabara veredeln genau das zu einem erfrischend kabarettistischen Minimusical. Popklassiker wie „Sex Bomb“ ebenso wie Operettenhits aus „Orpheus in der Unterwelt“ sind vertonte Begierde, die letztlich die Voraussetzung einer erfolgreichen Fortpflanzung ist….“  Mathias Hejny, Münchner Abendzeitung

„… Was Ball & Jabara zusammen treiben, ist witzig, flott, erfreulich frei von allzu moralischen Anwandlungen und sehr virtuos. …Dieser musikalisch hochwertige Kabarettabend namens „Menschenskinder!“ zeigt eine surrende, sirrende, gurrende und abgründig röhrende Frau Ball, die an „mütterlicher Fremdhypochondrie“ leidet und den Pianisten Jabara gleich mitverhätschelt, worauf der sich mit eruptiven Klangkaskaden rächt, aus denen sich wunderbare Songs und Lieder herausschälen…“ Egbert Tholl, Süddeutsche Zeitung

„… Der Reiz des Stückes liegt in dem bunten Kaleidoskop bekannter Songs und Chansons, die Marty Jabara sehr charmant am Klavier begleitet. Als Coach der Mami findet er immer den richtigen Ton, hängt wortlos lächelnd an ihren Lippen, ein perfektes alter Ego, das rechtzeitig pfeift, wenn Mami sich in der Wortwahl vergreift… Franziska Ball alias Supermami argumentiert messerscharf, ironisiert liebevoll, träumt sehnsuchtsvoll, schwingt sinnlich die Hüften und bleibt trotzdem auf dem Boden…Die Hommage an die Familie und an die Kinder gelingt mit pfiffiger Ironie: `They kill me with their smiles.` “ Michaela Schabel, Landshut aktuell

„….Marty Jabara spielt dabei nicht nur die Begleitmusik, sondern auch das unfolgsame, trotzige, verspielte Kind, das Clara Loft immer wieder austestet. Ob Beatles oder Brahms, Zarah Leander oder Marlene Dietrich, bekannte Lieder aus Pop, Rock, Klassik und Schlager bekommen hier auf einmal eine ganz andere Bedeutung. Franziska Ball hat nicht nur eine tolle Stimme, sondern zeigt sich auch äußerst vielseitig und beweglich: Da wird schon mal auf der Bierbank gestrippt, dass den anwesenden Männern die Augen aus dem Kopf fallen…“ Birgit Reinbacher, Wochenblatt Niederbayern

„…Hinreißend… Franziska Ball ist als Clara Loft sehr wandlungsfähig, singt, trällert und röhrt bemerkenswert, und Marty Jabara spielt dazu virtuos auf dem Piano. Beide ergänzen sich hervorragend und bieten einen unterhaltsamen Abend…“ Katrin Filler, Landshuter Zeitung

 

Theater
Fr. 6.3.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
7
Sa
2020
Heute Abend: Lola Blau @ Kleine Bühne
Mrz 7 um 20:00

Musical für eine Schauspielerin von Georg Kreisler

Foto: © Thomas Trüschler

Das erfolgreiche „Einpersonen-Musical“ spiegelt die Erfahrungen des Emigranten und Heimkehrers Georg Kreisler selbst wieder. Im März 1938 flieht die Jüdin Lola Blau Ihre Heimat Österreich, die sich Nazi-Deutschland angeschlossen hat, und erreicht über Umwege die USA. Dort erlangt sie eine gewisse Berühmtheit als Sängerin und Sexsymbol, kommt aber nie wirklich in der neuen Welt an. Nach dem Ende des Kriegs entschließt sie sich zu einem Neubeginn in der alten Heimat, wo sie, mit den alten Dämonen konfrontiert, feststellen muss, dass sie auch hier ihr Glück nicht finden wird.

Mit seinen melancholischen, komischen und mitunter bissigen Chansons zählt „Lola Blau“ zu den erfolgreichsten und meistgespielten Stücken des unvergleichlichen Georg Kreislers. 1971 uraufgeführt, hat es nichts von seiner Aktualität verloren. Ist der Sex-sells-Mechanismus des Showbusiness seither vielleicht sogar noch angewachsen, wirkt der Antisemitismus eher im Verborgenen noch immer weiter. Und so gilt das Vorwort Kreislers bis heute: „Jeder Mensch muß vor allem versuchen, die Hindernisse, die die Sonne verstellen, für sich und seine Mitmenschen aus dem Weg zu räumen.“

www.suedsehen.de

Schauspielerin: Ulrike Dostal
Regie: Robert Ludewig

Eine Veranstaltung von Robert Ludewig

 

Theater
Sa. 7.3.2020
20 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt:  18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
19
Do
2020
Die Mitwisser @ Wagenhalle
Mrz 19 um 20:00

Eine Idiotie von Philipp Löhle

Theo hat sich als einer der Ersten einen Kwant besorgt. Einen dieser unauffällig dienstbeflissenen Herren, die jederzeit mit Rat und Tat zur Stelle sind. Theo ist Feuer und Flamme für seinen neuen Freund.
Der smarte Herr Kwant erleichtert ihm seine Arbeit ungemein, denn er weiß einfach alles. Theos Freundin Anna ist da viel skeptischer. Für ihren Geschmack mischt sich Kwant viel zu sehr in persönliche Dinge ein. Immer sitzt er freundlich dabei und hört mit. Erzählt er das irgendwem weiter? Theos Chefin stellt eine ganz andere Frage: Wenn Herr Kwant das ganze Wissen bereitstellt, wozu braucht man dann noch Theo?

Das ArtikultTheater versetzt in dieser hellsichtigen Komödie die Digitalisierung in ein analoges Paralleluniversum und lässt uns in einer vollkommen „kwantifizierten“ Welt landen, in der unsere Ahnungen über Big Data und Co. mehr als erfüllt wurden.

„Diese Story hat einen wunderbar subversiven Humor. Es gibt eine Unzahl von Stückentwicklungen und dokumentarischen Versuchen über Google & Co., aber es gab zu diesem allgegenwärtigen Thema kaum eine wirklich zündende Komödie. Die hat Löhle geliefert, indem er eben aus IT eine dramatische Person, eine komische Figur macht.“ (Süddeutsche Zeitung)

 

Darsteller: Tobias Beck, Petra Behcet, Johannes-Paul Burger, Alia Groschupf, Bruno Gouat, Kati Lanner, Anne Liehmann, Thomas Linde, Ute Uhlendorf und Katharina Winter
Presse: Katrin Thomaschewski, Maske: Anne Liehmann, Bühnenbild und Kostüme: Petra Behcet, Grafik: Stefan Brandstätter, Organisation: Johannes Paul Burger und Bianca Issing, Technik: Michael Böckling und Stefan Brandstätter, Regieassistenz: Astrid Neubert, Regie: Stefan Brandstätter

Eine Veranstaltung von ArtikultTheater

Theater
Do. 13. – Sa. 15.2.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Do. 19.3.2020
20 Uhr
Wagenhalle

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Mrz 19 um 20:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
20
Fr
2020
Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Mrz 20 um 20:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
21
Sa
2020
Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Mrz 21 um 20:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
22
So
2020
Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Mrz 22 um 18:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
25
Mi
2020
Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Mrz 25 um 20:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
26
Do
2020
Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Mrz 26 um 20:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
27
Fr
2020
Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Mrz 27 um 20:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Apr
3
Fr
2020
Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Apr 3 um 20:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Apr
4
Sa
2020
Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Apr 4 um 20:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Apr
5
So
2020
Sound of Seiersberg @ Kleine Bühne
Apr 5 um 18:00

von Pia Hierzegger

Eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

Misstraue der Idylle
Sie ist ein Mörderstück –
Schlägst du dich auf ihre Seite
Schlägt sie dich zurück!

Dieser Liedtext von André Heller ist nur ein Motto von vielen, die man Pia Hierzeggers Sound of Seiersberg voranstellen könnte, so reich an Facetten und Themen ist das Stück der österreichischen Dramatikerin und Schauspielerin.

Die Handlung? Eine – eher ungewöhnliche – Familie flieht aus der Stadt, weil dort katastrophenartige Endzeit-Zustände herrschen. Das jedenfalls scheint sich ihren Gesprächen entnehmen zu lassen, irritierende Momente einer dunklen Zukunftsvision blitzen auf. In Seiersberg, einem nahegelegenen Dorf, lassen sie sich nieder, misstrauisch aber durchaus auch interessiert beäugt und beobachtet von den Einheimischen – und zunächst selbst ganz auf Abgrenzung bedacht. Die Integration der Fremdlinge funktioniert dann aber doch recht rasch und erstaunlich gut, denn beide Seiten wissen Vorteil aus den Interessen der jeweils anderen zu schlagen. Die eine braucht eine Frau für ihren Sohn, der andere ein Kind für die zweite Frau, die leider nicht sein Lebensmensch ist? Das lässt sich regeln. Mit Bauernschläue wird alles arrangiert und zu schlechter Letzt geheiratet, das Volksstück lässt schön grüßen Die menschlichen Kollateralschäden fallen da nicht besonders ins Gewicht. Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Oder eben doch.

Gleichzeitig nimmt die Autorin die allenthalben grassierende Landlust der Städter auf die Schippe, die Sehnsucht nach der heilen Natur, dem einfachen Leben in der vermeintlichen dörflichen Idylle. Landleben als Lifestyle hat schließlich Hochkonjunktur. Und die Städter sind ganz erfüllt von Pioniergeist, wenn sie singen

Das Morgen, die Zukunft
Backbord voraus,
der Fluss bringt uns sicher
ins Einfamilienhaus!

 

 

Seiersberg, das ist ein Ort „zwischen zwei Autobahnen, das muss uns erst einmal jemand nachmachen“. Ein Ort, in dem eine Eingeborene kaum mehr vorhandene Biotope schützt, und in dem kleine Kinder aus der Shopping City verschwinden; wo die Störche tief fliegen und Verbrechen zu Wundern werden oder unter den Teppich gekehrt. Ein Ort, in dem gesungen wird, was die Stimmbänder hergeben. (Nicht von ungefähr tragen die Stadtflüchtlinge den Familiennamen Knapp.) In den Liedern scheinen Träume und Sehnsüchte auf, Verzweiflung und Schmerz; daneben wird fröhlich am trauten Eigenheim und dem stillen Landglück gebastelt, das schließlich alle in zwiespältiger Eintracht unter einem Dach zusammenführt.

Mit Sound of Seiersberg ist Pia Hierzegger eine gruselige, rabenschwarze Volksstück-Farce gelungen, in der dem Zuschauer bei aller Komik so manches Lachen im Hals stecken bleibt.

 

Es spielen:
Ulrike Auras, Vivien Greiner, Konstantin Kloppe, Anette Müller, Jonathan Noé, Hans Schlicht, Isabell Schlicht, Antje Wabnitz

Licht: Cornelia Kühnel, Jo Hübner

Bühne: Cornelia Kühnel

Technik und Visuals: Anton Demarczyk

Musikalische Leitung: Isabell und Hans Schlicht

Kostüme und Maske: Anna-Verena Rapp

Regie: Christian Auras

Eine Veranstaltung der Tollhaus Theater Compagnie

Premiere
Do. 19.3.2020
20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Fr. 20. / Sa. 21. / Mi. 25. / Do. 26. / Fr. 27.3.
Fr. 3. / Sa. 4.4.2020
Jeweils 20 Uhr

So. 22.3. und So. 5.4.2020
Jeweils 18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,-  €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.