Jan
20
Mi
2021
Corona-Dialog mit Jana Madzigon @ Video Mitschnitt
Jan 20 – Apr 30 ganztägig
Corona-Dialog mit Jana Madzigon @ Video Mitschnitt

Kunst und Corona // Digitaler Dialog

Mitschnitt des Gesprächs vom 13. Januar 2021

 

… gerne und auch ein wenig wehmütig denken wir an die Vernissage unserer Ausstellung Social Distancing & Empty Spaces“ am 21. Oktober 2020 zurück. Umso mehr freuen wir uns, am kommenden Mittwoch in einem digitalen Dialog an die immer noch hochaktuelle Ausstellung anknüpfen zu können. Zu diesem Zoom-Gespräch mit Fotografin Jana Madzigon laden wir Sie ganz herzlich ein!

Kultureller Shutdown, Social Distancing & Empty Spaces“ verhandelt in transmedialen Bildern den virusbedingten gesellschaftlichen Stillstand. Merkmale der Bilder der Pandemie sind: Ohnmacht vor dem unsichtbaren Feind, Leere, Reduktion, auferlegte Einsamkeit mit medial gestilltem Durst sowie erzwungene Distanz. Denn die Pandemie hat das Leben überall auf der Welt verändert, in jedem Land ein bisschen anders, aber die Bedrohung war und ist global.

Von der in Wien lebenden Fotografin Jana Madzigon wird in der Ausstellung die Fotoserie „Porträts mit A(n)bstand“ gezeigt. Während des ersten Corona-Lockdowns im März und April 2020 in Österreich hat Madzigon vorerst Bekannte, Freund*innen und Stammgäste des legendären Wiener Tanzcafés „Jenseits“ in Isolation fotografiert. Mit der Zeit ist das Projekt komplexer geworden, die Serie wurde großflächig in der Wiener Wochenzeitung Falter (48/20) veröffentlicht. Madzigons persönlicher fotografischer Blick auf die Porträtierten transportiert Abstand, Isolation und Ungewissheit, ein Gefühl der Furcht und Leere angesichts der politischen und sozialen Perspektiven der Pandemie. In der Ausstellung berichten kurze Bildtexte über die Corona-Situation der Protagonisten. Die halb inszenierten Porträts vermitteln auch die Botschaft, dass wir auf Dauer nicht gut allein zurechtkommen und wir zur Erfüllung andere Menschen brauchen.

Der Corona-Dialog zwischen Stefan-Maria Mittendorf (Moderation), Jana Madzigon (Fotografin) sowie Ivo Menke (Porträtierter) geht im Gespräch der Frage nach, wie Corona unseren Blick auf die Wirklichkeit verändert hat. Unsere individuelle Betroffenheit ist im Wesentlichen verantwortlich für die Bilder, die wir uns von der Pandemie machen. Aber sind diese Bilder nicht auch konstruiert oder gar eine Vorstellung von der neuen Wirklichkeit im Zeichen des Virus? Welche Wirklichkeit kann eine Fotografin mit ihren Bildern transportieren und wie schaut die Resonanz auf diese Bilder bei uns Betrachter*innen aus? Darüber und über Ihre Fragen wollen wir während des Corona-Dialogs sprechen.

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!
Ihre Pasinger Fabrik mit Stefan-Maria Mittendorf M.A., Kurator

Jan
26
Di
2021
CORONA-DIALOG II: Lesung und Gespräch: „Der Untertan“ @ Video Mitschnitt
Jan 26 – Apr 30 ganztägig

Lesung und Gespräch: „Der Untertan“

 

 

 

Die Pandemie hat das Leben überall auf der Welt verändert und zu einem gesellschaftlichen Stillstand geführt, in jedem Land ein bisschen anders, aber die Bedrohung war und ist immer noch global. Wir möchten nicht stillstehen und mit Ihnen im Gespräch bleiben: Anknüpfend an unsere Ausstellung „Kultureller Shutdown, Social Distancing & Empty Spaces“ laden wir Sie ganz herzlich zu unserem zweiten digitalen Corona-Dialog ein – dieses Mal mit Schauspieler Knud Fehlauer.

 

Knud Fehlauer

 

Infolge der Coronapandemie wurden in Deutschland durch Anwendung des Infektionsschutzgesetzes die bisher größten Grundrechtseinschränkungen seit dem Zweiten Weltkrieg durchgesetzt. Anfänglich wurden die staatlichen Maßnahmen hingenommen, mit der Zeit hat sich mehr und mehr gesellschaftlicher Widerstand artikuliert, der längst die bizarren Formen der Verschwörungstheoretiker angenommen hat und nicht selten von rechten Gruppen instrumentalisiert wird. Die Pandemie stellt eine Belastungsprobe für die gesamte heutige Gesellschaft dar.

Mit dem 1918 erschienenen Roman „Der Untertan“ ist Heinrich Mann in einer ganz anderen Zeit zweierlei gelungen: Ein satirischer Rundumschlag gegen das Deutsche Reich unter Wilhelm II. und eine detaillierte Studie über einen opportunistischen Charakter. Im Mittelpunkt der Erzählung steht die Lebensgeschichte des fiktiven Opportunisten Diederich Heßling, der durch williges Ducken vor der Macht, durch großsprecherischen Opportunismus und eiserne Kaisertreue zum angesehenen Bürger und Fabrikanten wird. Als psychologische Studie weist der Roman weit über seine Zeit hinaus: Menschen vom Typ Heßling gibt es immer und überall.

Freuen Sie sich auf eine spannende Lesung und ein inspirierendes Gespräch mit dem vielseitigen Schauspieler!

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

Ihre Pasinger Fabrik mit Stefan-Maria Mittendorf M.A., Kurator

Jan
29
Fr
2021
Corona-Dialog III: Der Kultur- und Kreativsektor in der Ukraine während des Lockdowns @ Video Mitschnitt
Jan 29 – Apr 30 ganztägig

Mitschnitt vom Corona-Dialog III am 27.01.2021 um 19 Uhr

Gespräch: Der Kultur- und Kreativsektor in der Ukraine während des Lockdowns

Teilnehmer*innen: Kseniya Fuchs (Autorin), Daria Onyshchenko (Regisseurin)
Moderation: Dr. Viktoriya Mykhaylova
Begrüßung: Stefan-Maria Mittendorf (Kurator, München)

 

In den letzten sieben Jahren hat die Ukraine eine beispiellose Menge an literarischen Werken, Theaterproduktionen, Filmen, Ausstellungen und Festivals hervorgebracht und damit eine Abkehr von der sowjetischen Denkweise und der Vergangenheit markiert. Doch wie überall ist der Kreativsektor massiv von den Einschränkungen der Pandemie betroffen. Im Rahmen unserer Ausstellung „Kultureller Shutdown, Social Distancing & Empty Spaces“ sprechen wir mit drei etablierten Akteurinnen der ukrainischen Kulturszene über den Status quo: Welche Auswirkungen haben die neuerlichen Lockdown-Maßnahmen auf den Kultur- und Kreativsektor in der Ukraine? Wie hat sich durch die Pandemie das kulturelle Leben in der Ukraine verändert? Diesen und weiteren Fragen gehen wir in dem Gespräch nach.
Kseniya Fuchs ist eine ukrainische Schriftstellerin und Künstlerin, Aktivistin, Chefredakteurin und Mitbegründerin der ukrainisch-deutschen Zeitschrift „Gel(: b)lau“, Vorsitzende und Mitbegründerin von „Ukrainisches Atelier für Kultur und Sport e.V.“ in Stuttgart. Ihr Debütroman „Jenseits der Sonne“ stand auf der Shortlist für den Ukrainischen Buchpreis „BBC Buch des Jahres 2019“. Ihr zweiter Roman „12 Jahreszeiten“ stand auf der Longlist für den Ukrainischen Buchpreis. Als Kolumnistin schreibt sie regelmäßig für die ukrainische Zeitschrift „Tyzhden“ sowie den ukrainischen Blog „Knygarnya YE“.

Daria Onyshchenko ist eine ukrainisch-deutsche Autorin und Filmregisseurin. Sie ist Absolventin der HFF in München. 2014 hat sie ihren ersten Spielfilm EASTLIGA präsentiert, der auf vielen internationalen Festivals sowie im Vertrieb sehr erfolgreich war. 2019 drehte Daria ihren zweiten Spielfilm THE FORGOTTEN. Der Film hatte seine Weltpremiere im Wettbewerb des 35. Warschauer IFF im Oktober 2019 und erhielt einen besonderen Preis der Jury. Daria ist Mitglied der deutschen Regieagentur „Above the Line“ und der Ukrainischen Filmakademie.

Dr. Viktoriya Mykhaylova, Autorin, Urban-Sketcherin, CEO der NGO „Agentur der kulturellen Entwicklung“. Vor 5 Jahren hat sie eine literarische Plattform für Nachwuchsautoren gegründet „LitMajdanchyk“, die literarische Reisen von Autoren der Ukraine in Länder der EU organisiert.

 

Feb
5
Fr
2021
COUCH KONZERTE Streaming-Reihe von und mit Mulo Francel @ Konzertstream
Feb 5 um 20:00 – Apr 30 um 23:00


Schon wieder oder immer noch im Lockdown … Die Pasinger Fabrik bleibt trotzdem lebendig durch eine Streaming-Reihe mit Konzerten jeweils Freitag (20 Uhr) und Sonntag (18 Uhr) ab 5. Februar 2021.

Unzählige Musiker warten auf ihre ersten Live-Konzerte im neuen Jahr. Bis dahin nutzen ausgewählte Ensembles aus den Bereichen Jazz, Klassik und Weltmusik die Streaming-Möglichkeit um ihrem Publikum verbunden zu bleiben. Die Zuschauer*innen entspannt zuhause auf der Couch, die Künstler auf stimmungsvollen Münchner Bühnen. Für ungetrübten Konzertgenuss sorgt ein professionelles Kamerateam mit hochwertiger Audiotechnik.

 

Mulo Francel, Saxophonist des weltbekannten Ensembles Quadro Nuevo, hat zusammen mit der Pasinger Fabrik die Konzertauswahl arrangiert. Er moderiert durch die Abende, stellt mit kleinen Interviews die Bands vor und greift auch mal spontan zum Instrument.

 

Der LINK für alle Couch Konzerte aus der Pasinger Fabrik:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLAKbFsQqFcsXkn0gMqH1eSssCi5AuKZB2

Die Streams auf YouTube sind ab dem Ausstrahlungs-Termin permanent abrufbar.

Die Konzerte sind ohne Eintritt zugänglich, Spenden sind jedoch willkommen und können auf die eingeblendeten Konten überwiesen werden.
Bitte als Verwendungszweck „Spende“ schreiben.

 

Die Konzerte:

Izabella Effenberg „Impressions in Colours“

Freitag, 5.2.2021, 20 Uhr
aus dem kleinen Theater der Pasinger Fabrik

Ein Klangrausch auf ungewöhnlichen und seltenen Instrumenten. Zwischen Weltmusik, Jazz und Klassik.

Izabella Effenberg – Vibraphon, Crotales, Array Mbira, Glass Harp, Sundrum, Steeldrum, Marimba
Jochen Pfister – Piano / Anton Mangold – Harfe

 

 

David & Danino Weiss Quartett – The New Gipsy Sound

Sonntag, 7.2.2021, 18.00 Uhr
aus dem kleinen Theater der Pasinger Fabrik

Die neue Generation des Gipsy-Jazz. Aus einer tiefen Vertrautheit gegenüber der Tradition wird das Genre weiterentwickelt.

 David Weiss – Akkordeon / Danino Weiss – Piano / Alex Haas – Bass / Guido May – Drums

 

 

Trio Sfera: Sense & Sensibility

Freitag, 12.2.2021, 20 Uhr
aus der Wagenhalle der Pasinger Fabrik

Musikalische Reise in unbestimmte Sphären, geleitet von der grenzüberschreitenden Liebe zu unterschiedlichsten Musikstilen.

Fany Kammerlander – Cello / Johannes Barnikel – Piano / Norbert Nagel – Saxophone und Klarinetten

 

 

Lisa Wahlandt Combo: Songs for a special night

Sonntag, 14.2.2021, 18 Uhr
aus der Cantina-Bar der Pasinger Fabrik

Ein bisschen Melancholie, ein bisschen Freude, passend für diese mystisch-dunkle Zeit des Jahres und diesen einen speziellen Tag im Jahr.

Lisa Wahlandt – Vocal / Paulo Morello – Gitarren / Didi Lowka – Bass & Percussion

 

 

Stefan Noelle & Band: Ich bin noch da

Freitag, 19.2.2021, 20 Uhr
aus dem kleinen Theater der Pasinger Fabrik

Mit viel Selbstironie präsentiert der Münchner Liedermacher sehr persönliche Geschichten, lieber leise als laut, lieber fein als grob.

Stefan Noelle – Vocal / Max Braun – Bassklarinette, Flöten / Adrian Reiter – Gitarre / Wilbert Pepper – Bass

 

 

Diogenes Quartett

Sonntag, 21.2., 18 Uhr
aus dem Lichthof der Pasinger Fabrik

Das international gefeierte Streichquartett spielt Werke von Joseph Haydn: Streichquartett D-Dur, op. 64,5, Hob. III/63, “Lerchen-Quartett”, Antonin Dvořák: Allegro scherzando aus dem Streichquartett Nr. 7, A-Dur, op. 16, Friedrich Gernsheim (1839-1916): Streichquartett Nr. 5 A-Dur op. 83 (1911)

Stefan Kirpal – Violine / Gundula Kirpal – Violine / Alba González i Becerra – Viola / Stephen Ristau – Violoncello

 

 

Alegrías Guitar Trio

Freitag, 26.2.2021, 20 Uhr
aus der Wagenhalle der Pasinger Fabrik

Drei Meister auf der Konzertgitarre, die sich mit enormer musikalischer Vielfalt über die Grenzen von Klassik und Unterhaltungsmusik hinwegsetzen.

Takeo Sato – Gitarrel / Dimitri Lavrentiev – Gitarre / Klaus Wladar – Gitarre

 

 

Nicole Heartseeker & Mulo Francel: Forever Young – neue Improvisationen über alte Meister

Sonntag, 28.2.2021, 18 Uhr
aus der Galerie der Pasinger Fabrik

Ein faszinierender künstlerischer Dialog. Über Stil- und Zeitgrenzen hinweg kommuniziert ein Saxophon und ein Klavier mit den alten Meistern.

Nicole Heartseeker – Piano / Mulo Francel – Saxophone, Klarinette & Mandoline

 

 

QUADRO NUEVO25 years on Tour

Couch Konzert on Tour
Sonntag 7.3.2021, 18 Uhr
aus dem Theater Mobile Zwingenberg in Kooperation mit der Pasinger Fabrik München

Mulo Francel – sax, clarinet | Andreas Hinterseher – accordion, vibrandoneon, bandoneon | D.D. Lowka – bass, percussion

Featuring Basem Darwisch – oud | Paulo Morello – guitar

 

 

 

NORISHA: „Gotta be happy“

Freitag 12.3.2021, 20 Uhr
aus der Wagenhalle der Pasinger Fabrik

Norisha Campbell – vocals, lyrics | Jan Eschke – piano, keyboards | Michael Vochezer – acoustic, electric guitars | Harald Scharf – double bass, composition | Stephan Staudt – drums

Norisha, die fantastische Jazz-/Soulband um die charismatische US-Sängerin Norisha Campbell erzählt ihre ganz eigenen, persönlichen Geschichten, voller Soul in der Stimme und im Herzen.

 

 

 

Ecco Meineke & Andy Lutter: „Blattgold“ Chansons

Sonntag 14.3.2021, 18 Uhr
aus der Kleinen Bühne der Pasinger Fabrik

Ecco Meineke, vocal | Andy Lutter, piano

 

Meineke begann als Gitarrist, wurde als Singer/Songwriter Teil der Folk-Szene. Seit 2015 ist er auch als Chansonnier unterwegs.  Seine große Kunst besteht darin, das Persönlichste, das Heitere wie das Bittere, das Zornige wie Zauberhafte, das wir in uns tragen, als Seelenhäppchen weiterzugeben. Zur Seite steht ihm ein Pianist, dessen Bandbreite ebenso grenzenlos daherkommt: Andy Lutter.

 

 

DUO ELIN SAKAS: „Mittsommernacht“

Freitag 19.3.2021 um 20 Uhr
aus der Galerie der Pasinger Fabrik

Christian Elin, soprano sax, bass clarinet, alto flute | Maruan Sakas  piano

 

Christian Elin und Maruan Sakas haben zwar einen klassischen Background, ihre musikalischen Vorlieben sind jedoch so vielfältig wie die Musik dieses Programms: impressionistische Klangfarben mischen sich mit arabischen Klängen und Jazz.

 

 

Moritz Weiß Klezmer Trio: „Klezmer Explosion“

Sonntag 21.3.2021 um 18 Uhr
aus der Wagenhalle der Pasinger Fabrik

Moritz Weiß, clarinet | Maximilian Kreuzer, doublebass | Niki Waltersdorfer, guitar, percussion

Den traditionellen Klang in ein neues Gewand hüllen: Die drei Musiker spinnen die Geschichte des Klezmer weiter und erzählen diese in einer wunderbar erweiterten musikalischen Sprache neu.

Couch-Konzerte: IZABALLA EFFENBERG: Impressions in Colours @ Konzertstream
Feb 5 um 20:00 – Apr 30 um 23:00

COUCH-KONZERTE

Streaming-Reihe der Pasinger Fabrik von und mit Mulo Francel

 

Der Konzertstream des Izabella Effenberg Trios ist ab Fr. 5.2.2021, 20 Uhr freigeschaltet.
Die Konzerte sind ohne Eintritt zugänglich, Spenden sind jedoch willkommen und können auf die eingeblendeten Konten überwiesen werden.

Der Stream ist auch auf Vimeo zu sehen: https://vimeo.com/509872826

 

 

Izabella Effenberg „Impressions in Colours“

Freitag, 5.2.2021, 20 Uhr

aus dem kleinen Theater der Pasinger Fabrik

 

Izabella Effenberg – Vibraphon, Crotales, Array Mbira, Glass Harp, Sundrum, Steeldrum, Marimba
Jochen Pfister – Piano | Anton Mangold – Harfe

 

 

Das neueste Projekt der polnischen Vibraphonistin Izabella Effenberg verbindet den Sound von Vibraphon, Klavier und Harfe mit ganz besonderen, außergewöhnlichen Instrumenten wie Glasharfe, Array Mbira, singender Säge, Steeldrum und Crotales – Instrumente, die im Jazz und in improvisierter Musik ansonsten praktisch nicht vorkommen. Dabei entstehen völlig neue Klangwelten, welche den Zuhörer*innen ungeahnte, hinreißende Klangerfahrungen ermöglichen.

Mit diesem hat Projekt hat Izabella bereits die Women in Jazz Next Generation Competition 2020 in Halle gewonnen.

 

Izabella Effenberg studierte nach Abschluss ihres klassischen Schlagzeugstudiums in Polen an der Musikuniversität in Nürnberg bei Bill Molenhof und Roland Neffe. Sie ist eine der wenigen weiblichen Jazz-Vibraphonistinnen in Europa. Schon während des Studiums gewann sie mehrere Preise in Wettbewerben sowohl als Vibraphonistin, wie auch für ihre kompositorischen Arbeiten. 2018 erhielt sie den Kulturpreis der Stadt Nürnberg.

Sie spielte mit bekannten Musikern wie Tony Lakatos, Leszek Zadlo, Nippy Noya, Jan Lundgren, Nicole Johänntgen, Magnus Öström, Steffen Schorn, Efrat Alony, Norbert Nagel, Lars Danielsson, um nur einige zu nennen.
Neben ihrer Karriere als Vibraphon-Solistin und Bandleaderin begann sie, ihre eigene Musik für verschiedene Bands in verschiedenen Musikstilen zu schreiben und zu arrangieren. Außerdem gründete sie ein jährliches Vibraphon-Festival in Nürnberg / Fürth, um ihr Instrument einem breiteren Publikum vorzustellen.

 

 

 

 

Feb
7
So
2021
Couch-Konzerte: DAVID & DANINO WEISS QUARTETT: The New Gipsy Sound @ Konzertstream
Feb 7 um 18:00 – Apr 30 um 23:00

COUCH-KONZERTE

Streaming-Reihe der Pasinger Fabrik von und mit Mulo Francel

 

Der Stream zum Konzert des David & Danino Weiss Quartett ist ab So. 7.2.2021, 18 Uhr freigeschaltet.
Die Konzerte sind ohne Eintritt zugänglich, Spenden sind jedoch willkommen und können auf die eingeblendeten Konten überwiesen werden.

Der Stream ist auch auf Vimeo zu sehen: https://vimeo.com/509893862

 

David & Danino Weiss Quartett – The New Gipsy Sound

Sonntag, 7.2.2021, 18.00 Uhr

aus dem kleinen Theater der Pasinger Fabrik

 

 

David Weiss – Akkordeon / Danino Weiss – Piano / Alex Haas – Bass / Guido May – Drums

 

David und Danino Weiss sind beide Autodidakten. David griff sogar erst mit 15 Jahren erstmals zum Akkordeon. Ihre musikalische Prägung erhielten sie durch die berühmte Musikerfamilie Weiss, allen voran Traubeli Weiss. Hinzu kamen Einflüsse von außen. Art Van Damme, Erroll Garner, Oscar Peterson um nur einige zu nennen. Jazz, der verschiedensten Spielarten – und immer wieder auch das Rückbesinnen auf Traditionen und, wie David und Danino betonen, ihren Bach, ihren Mozart – Django Reinhardt.

Diese Vielfalt wird deutlich, wenn man ihre Musik hört. Sie stoßen neue Türen auf und gehen unkonventionelle Wege. Sowohl die Instrumentierung als auch ihre Arrangements entsprechen nicht den klassischen Gipsy- und Manouche-Spielarten. Dies wird sowohl in ihren Interpretationen von Klassikern als auch, um so mehr, in ihren eigenen Kompositionen deutlich. David und Danino Weiss sind die neue Generation des Gipsy-Jazz. Ihre Innovation liegt in der Weiterentwicklung des Genres, mit der tiefen Vertrautheit gegenüber der Tradition. Dies wurde 2014 mit dem „Schnuckenack Reinhardt Kultur Preis“ belohnt.

Natürlich sind sie virtuos auf ihren Instrumenten. Doch nicht die bloße Virtuosität fasziniert. Es sind die Persönlichkeiten und ihr Zusammenspiel. Man versteht sich blind und kommuniziert musikalisch mit einer Spielfreude, die den beiden in jeder Sekunde ins Gesicht geschrieben steht.

David und Danino, die beiden Jungs aus Niederbayern, haben sich in den letzten Jahren international einen exzellenten Ruf erarbeitet. Man steht mit der Creme de la Creme auf den Bühnen dieser Welt oder geht mit ihr ins Studio. Die beiden sind Mitbegründer des Django-Reinhardt-Festivals Straubing. Im Quartett spielen sie mit dem virtuosen Kontrabassisten Alex Haas und dem ebenso bekannten wie vielseitigen Jazz- und Funk-Drummer Guido May.

 

 

 

 

Feb
10
Mi
2021
EXIT UND ALLES PALETTI: Zoom-Gespräch I @ Video Mitschnitt
Feb 10 um 19:00 – Apr 30 um 20:00

Zwei Zoom-Gespräche als digitaler Auftakt zu „ALLES PALETTI“, Eine Ausstellung der Klasse Pia Fries, Akademie der Bildenden Künste München die nach dem Exit aus dem Lockdown an der Pasinger Fabrik präsentiert wird

 

Zoom-Gespräch I:

 

Mit dem Exit aus dem Lockdown und der Wiedereröffnung der Museen und Galerien, wird die Pasinger Fabrik die Ausstellung „ALLES PALETTI – Eine Ausstellung der Klasse Pia Fries“ der Akademie der Bildenden Künste in München präsentieren.

Alles fertig – Alles gut? Im künstlerischen Schaffensprozess treffen Vorstellung und Realität aufeinander und durch Entscheidungen und mit wachsender Erfahrung bilden sich finale Werke heraus. Oft befindet sich die Künstlerin oder der Künstler ab dem Moment der Fertigstellung in einem besonders heiklen Zustand: Ist es so gut? Transportiert das Werk die für die Künstlerin oder den Künstler relevanten Momente? Sehen die Betrachtenden etwas, das die Künstler*innen vor Betriebsblindheit schon nicht mehr wahrnehmen? Die Präsentation, zunächst sich selbst und dann aber einer Öffentlichkeit ist ein entscheidender Teil der künstlerischen Praxis und somit auch des Kunststudiums.

Über Fragen der künstlerischen Motivation, Realisation und Umsetzung sowie über Ihre Fragen soll in diesem Zoom-Gespräch diskutiert werden.

Termin:
Mi, 10.02.2021
19 – 20 Uhr

Teilnehmer*innen: Prof. Pia Fries, David Borgmann, Oliver Haussmann, Theresa Hecker, Diana Galli und Vincent Schober
Moderation: Stefan-Maria Mittendorf, Kurator
Host/Screening: Oliver Haussmann

 

Prof. Pia Fries und Studierende vor der Akropolis, 2019

 

Zoom-Gespräch II:

Schon vor der Corona-Pandemie war die Lebenssituation vieler Studierender an der Akademie der Bildenden Künste in München schwierig. Häufig ist das Kunststudium ein Spagat zwischen künstlerischer Freiheit und ökonomischen Zwängen. Wie eine Umfrage des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler zeigt, haben die Auswirkungen der Corona-Krise die Lebensbedingungen der Studierenden weiter verschlechtert. Zudem wird im Lockdown immer wieder die Präsenzlehre ausgesetzt und somit der kritische Dialog und die Reflexion der künstlerischen Praxis zwischen Studierenden und Lehrenden verhindert. Die behördlich verfügten Maßnahmen tangieren aber auch soweit den Lehrbetrieb, dass selbst das Arbeiten in den Ateliers der Akademie zeitweise nicht möglich ist. Somit sind Studierende, die über kein eigenes Atelier verfügen über lange Zeit nicht in der Lage, künstlerisch zu arbeiten. Ein Werk der Malerei komponiert mit Acryl- oder Ölfarben auf Leinwand und Keilrahmen gespannt, lässt sich schwerlich digital gestalten.

Die Zeit der erzwungenen Pause kann vielleicht dennoch als Moment der Reflexion dienen, sich nochmals über die eigenen Ziele, Motivationen und Zwecksetzung für das Kunststudium aber auch für das Künstler*innensein klar zu werden. Geht es darum im Kontext der Kunst etwas Neues zu erfinden und hinzuzufügen? Werden gesellschaftliches Einwirken mit dem künstlerischen Wirken verknüpft? Möchte man viel eher berühmt werden, Selbstverwirklichung betreiben oder steht das Werk im Vordergrund? Haben die Einschnitte der aktuellen Situation auf die Ziele, die mit dem Kunstschaffen verbunden sind, Auswirkungen? Darüber und über Ihre Fragen soll in dem Zoom-Gespräch diskutiert werden.

Termin:
Mi, 24.02.2021
19 – 20 Uhr

Teilnehmer*innen: Prof. Pia Fries, Monja Milzner, Asuka Miyahara, Marlon Möltgen, Jonas Pretterer und Meret Rode
Moderation: Stefan-Maria Mittendorf, Kurator
Host/Screening: Oliver Haussmann

Zoom-Meeting beitreten:

https://zoom.us/j/91442433682?pwd=S3FnUklyMHhhMzZJTm93NXVKeXRyZz09

Meeting-ID: 914 4243 3682

Kenncode: 578156

 

Eine Ausstellung der Pasinger Fabrik GmbH in Zusammenarbeit mit der Klasse Pia Fries, Akademie der Bildenden Künste München. Kuratoren: Pia Fries und David Borgmann.
Kurator Pasinger Fabrik: Stefan-Maria Mittendorf M.A.

Feb
12
Fr
2021
Couch-Konzerte: TRIO SFERA: Sense & Sensibility @ Konzertstream
Feb 12 um 20:00 – Apr 30 um 23:00

COUCH-KONZERTE

Streaming-Reihe der Pasinger Fabrik von und mit Mulo Francel

 

Der Konzert-Stream des Trio Sfera ist ab Fr. 12.2.2021, 20 Uhr freigeschaltet.

Die Konzerte sind ohne Eintritt zugänglich, Spenden sind jedoch willkommen und können auf die eingeblendeten Konten überwiesen werden.

Der Stream ist auch auf Vimeo zu sehen: https://vimeo.com/511520267

 

Trio Sfera: Sense & Sensibility

Freitag, 12.2.2021, 20 Uhr

aus der Wagenhalle der Pasinger Fabrik

 

Fany Kammerlander – Cello / Johannes Barnikel – Piano / Norbert Nagel – Saxophone und Klarinetten

 

Inspiriert von ihrer langjährigen musikalischen Zusammenarbeit und ihrer innigen Verbindung zu Musik und Poesie, begeben sich Fany Kammerlander, Jo Barnikel und Norbert Nagel auf eine Reise in unbestimmte Sphären, geleitet von Ihrer grenzüberschreitenden Liebe zu unterschiedlichsten Musikstilen. In eigenen Werken, sowie in Bearbeitungen verehrter Komponisten, entstehen musikalisch sehr persönliche Tondichtungen – dabei ist die klangliche Vielfalt und die Kunst der Improvisation ein Markenzeichen dieses klassisch besetzten Trios.

Die Cellistin Fany Kammerlander ist seit ihren Studienzeiten intensiv in der zeitgenössischen experimentellen Musikszene Münchens aktiv. Zugleich war sie festes Mitglied der Musik-Comedy-Gruppe Cello Mafia. Neben Gastengagements in Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayrischen -Rundfunks- und den Münchner Philharmonikern, arbeitet sie regelmäßig als Studio-Cellistin für verschiedene Musik- und Filmprojekte.
Aus einer tiefen musikalischen Verbundenheit begleitet sie den Liedermacher Konstantin Wecker auf seinen Konzerten und Tourneen am Cello.
Aus dieser Verbindung entstand auch das Projekt SFERA mit dem langjährigen Bühnenpartner von Konstantin Wecker – Johannes Barnikel!
Inspiriert von ihrer langjährigen Zusammenarbeit bei Konstantin Wecker begeben sich die Cellistin Fany Kammerlander und der Pianist Johannes Barnikel auf eine musikalisch-poetische Reise. In eigenen Werken sowie denen verehrter Komponisten wie Arvo Pärt, George Ivanovich Gurdjieff, Frederic Mompou, Johann Sebastian Bach und Ernest Bloch sind sehr persönliche Interpretationen entstanden.
Kongenial ergänzt werden sie dabei von Norbert Nagel, Spezialist, wenn es um die Schnittpunkte von Musikstilen geht. Er öffnet Musikkosmen in feinsten Klangnuancen und seziert das, was die Musik im Innersten zusammenhält: kaum ein Musiker ist so vielseitig wie der Saxophonist und Klarinettist Norbert Nagel.

 

´Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann, worüber zu schweigen jedoch unmöglich ist` (Victor Hugo)

 

Feb
14
So
2021
Couch Konzerte: LISA WAHLANDT COMBO – Songs For A Special Night @ Konzertstream
Feb 14 um 18:00 – Apr 30 um 23:00

COUCH-KONZERTE

Streaming-Reihe der Pasinger Fabrik von und mit Mulo Francel

 

Der Konzert-Stream der Lisa Wahlandt Combo ist ab So. 14.2.2021, 18 Uhr freigeschaltet.

Der Stream ist auch auf Vimeo zu sehen: https://vimeo.com/511908586

Die Konzerte sind ohne Eintritt zugänglich, Spenden sind jedoch willkommen und können auf die eingeblendeten Konten überwiesen werden.
Als Verwendungszweck bitte „Spende“ angeben.

 

 

Lisa Wahlandt Combo: Songs For A Special Night

Sonntag, 14.2.2021, 18 Uhr

aus der Cantina-Bar der Pasinger Fabrik

 

Lisa Wahlandt – Vocal / Paulo Morello – Gitarren / Didi Lowka – Bass & Percussion

Songs for a Special Night.

„Wo man singt, da lass dich ruhig nieder“, dachten sich die drei Freunde.

Im Hintergrund die Vorstellung eines Kamins mit flackerndem Feuerholz.

Wärmend, knisternd und kuschelig. Genau richtig für diese Art von Couchkonzert.

Die herzerwärmende Stimme von Lisa Wahlandt , umgarnt von Paulo Morellos Bossa Nova-Gitarre zusammen mit D.D. Lowka, dem rhythmisch-perkussiven Tieftonbassmann. Sie haben sich Ihre Lieblingssongs gegriffen, angefangen von Bridge Over Troubled Water bis zu Nature Boy. Ein bisschen Melancholie, ein bisschen Freude, passend für diese mystisch-dunkle Zeit des Jahres und diesen einen speziellen Tag im Jahr.

Heute. Jetzt.

Feb
19
Fr
2021
Couch Konzerte: STEFAN NOELLE & BAND – Ich bin noch da @ Konzertstream
Feb 19 um 20:00 – Apr 30 um 23:00

COUCH-KONZERTE

Streaming-Reihe der Pasinger Fabrik von und mit Mulo Francel

 

 

Der Stream zum Konzert von Stefan Noelle & Band ist ab Fr. 19.2.2021, 20 Uhr freigeschaltet.
Die Konzerte sind ohne Eintritt zugänglich, Spenden sind jedoch willkommen und können auf die eingeblendeten Konten überwiesen werden.

 

Der Stream ist auch auf Vimeo zu sehen: https://vimeo.com/513750600

 

Stefan Noelle & Band – Ich bin noch da

Freitag, 19.2.2021, 20.00 Uhr

aus der Cantina Bar der Pasinger Fabrik

 

 

Stefan Noelle – Vocal / Max Braun – Bassklarinette, Flöten / Adrian Reiter – Gitarre / Wilbert Pepper – Bass

 

Stefan Noelle mag es lieber leise als laut, lieber fein als grob. Doch dieser gewiefte Münchner Liedermacher bringt mit seinem Humor alle zum Lachen – und mit seiner Poesie zum Lauschen. Selbstironisch singt er über die vorletzte Waschmaschine seines Lebens oder die Mon-Cheri-Weihnachtsteller seiner Kindheit; er setzt 75 Jahre nach Kriegsende dem Inneren des Münchner Olympiaparks ein Denkmal und fragt sich, wie Fridays For Future und die Evolution zusammenhängen. Zum zurückliegenden Jahr stellt er so nachdenklich wie lakonisch fest: “Ich bin noch da”. Stefan Noelle erzählt sehr persönliche Geschichten, vollendet gereimt mit augenzwinkernder Eleganz: “Ob Lustiges oder Nachdenkliches, Frivoles oder gar Politisches, Noelle verpackt seine Ideen sprachlich-musikalisch so bezwingend wie kaum ein anderer. Wäre das Genre heute nicht zwischen Befindlichkeitspop und Hip-Hop zerrieben, wäre Noelle so groß wie einst Reinhard Mey.” (SZ, 20.7.2020). Musikalisch sorgt Max Braun an Bassklarinette und Altflöte für samtige Noten, Adrian Reiter setzt seine trockene Country-Gitarre dagegen, während der junge venezolanische Bassist Wilbert Pepper ein virtuos groovendes Fundament garantiert.

 

 

 

 

 

 

Feb
21
So
2021
Couch Konzerte: DIOGENES QUARTETT @ Konzertstream
Feb 21 um 18:00 – Apr 30 um 23:00

COUCH-KONZERTE

Streaming-Reihe der Pasinger Fabrik von und mit Mulo Francel

 

Der Stream zum Konzert des Diogenes Quartetts ist ab So. 21.2.2021, 18 Uhr freigeschaltet.
Die Konzerte sind ohne Eintritt zugänglich, Spenden sind jedoch willkommen und können auf die eingeblendeten Konten überwiesen werden.

Der Stream ist auch auf Vimeo zu sehen: https://vimeo.com/514709684

 

Diogenes Quartett

Sonntag, 21.2.2021, 18.00 Uhr

aus der Galerie der Pasinger Fabrik

 

 

Stefan Kirpal – Violine / Gundula Kirpal – Violine / Alba González i Becerra – Viola / Stephen Ristau – Violoncello

 

„Es muss ein Glücksfall gewesen sein, der diese vier Musiker zu einem Ensemble zusammengeführt hat.“ (Süddeutsche Zeitung)

Im Jahre 1998 in München gegründet arbeiten die vier Idealisten vor allem in den Anfangsjahren mit herausragenden Ensembles wie dem Amadeus Quartett und dem La Salle Quartett. Neben den Meisterwerken des klassischen und romantischen Repertoires legen sie Akzente auf die Aufführung unbekannter und zeitgenössischer Kompositionen. Die Diskographie des Diogenes Quartetts ist ebenso vielseitig wie umfangreich. Dabei ist die in Fachkreisen vielfach hochgelobte Gesamtaufnahme sämtlicher Streichquartette von Franz Schubert (Brilliant Classics, 2017) besonders zu erwähnen. In 2019 erschien die erste CD der neuen Reihe mit den gesamten Streichquartetten und -quintetten des Brahms-Zeitgenossen Friedrich Gernsheim. Im März 2020 folgte die Veröffentlichung der aktuellen CD mit Werken von Max Reger: das Streichsextett F-Dur, op. 118 (zusammen mit Roland Glassl und Wen Sinn Yang) und Klarinettenquintett A-Dur op. 146 (zusammen mit Thorsten Johanns) beim Label cpo. Festspiele wie das Mozartfest Würzburg oder das Festival de Radio France et Montpellier gehören ebenso zum Zeitplan des Quartetts wie regelmäßige Tourneen ins nähere und weitere Ausland. In der gegenwärtigen Situation aber sind solche Tourneen und Festival-Auftritte nicht mehr möglich. Daher freut sich das Diogenes Quartett über die Möglichkeit, seinen Fans mittels dieses Couch-Konzerts wieder nahe zu kommen.

Das Ensemble verdankt seinen Namen der langjährigen Freundschaft mit dem ehemaligen Mitinhaber des Schweizer Diogenes Verlages, Rudolph C. Bettschart.

 

Programm:

Joseph Haydn
Streichquartett D-Dur, op. 64,5, Hob. III/63, “Lerchen-Quartett”
Allegro moderato
Adagio
Menuetto. Allegretto – Trio
Finale. Vivace

Friedrich Gernsheim (1839-1916)
Streichquartett Nr. 5 A-Dur op. 83 (1911)
Allegro non troppo
Molto vivace
Andante sostenuato e molto cantabile
Allegro vivace e con brio

Antonin Dvořák
aus dem Streichquartett Nr. 7, A-Dur, op. 16,
Allegro scherzando

 

 

Feb
24
Mi
2021
EXIT UND ALLES PALETTI: Zoom-Gespräch II @ Zoom-Gespräch
Feb 24 um 19:00 – Apr 30 um 23:00

Zweites Zoom-Gespräche vom 24.2.2021 zum Auftakt der Ausstellung „Alles Paletti“, eine Ausstellung der Klasse Pia Fries der AdBK München.

Teilnehmer*innen: Prof. Pia Fries, Asuka Miyahara, Jonas Pretterer, Meret Rode, Marlon Möltigen und Monja Milzner.
Moderation: Stefan-Maria Mittendorf
Host/Screening: Oliver Haussmann

Oder auf Vimeo: https://vimeo.com/517368584

Zoom-Gespräch II:

Schon vor der Corona-Pandemie war die Lebenssituation vieler Studierender an der Akademie der Bildenden Künste in München schwierig. Häufig ist das Kunststudium ein Spagat zwischen künstlerischer Freiheit und ökonomischen Zwängen. Wie eine Umfrage des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler zeigt, haben die Auswirkungen der Corona-Krise die Lebensbedingungen der Studierenden weiter verschlechtert. Zudem wird im Lockdown immer wieder die Präsenzlehre ausgesetzt und somit der kritische Dialog und die Reflexion der künstlerischen Praxis zwischen Studierenden und Lehrenden verhindert. Die behördlich verfügten Maßnahmen tangieren aber auch soweit den Lehrbetrieb, dass selbst das Arbeiten in den Ateliers der Akademie zeitweise nicht möglich ist. Somit sind Studierende, die über kein eigenes Atelier verfügen über lange Zeit nicht in der Lage, künstlerisch zu arbeiten. Ein Werk der Malerei komponiert mit Acryl- oder Ölfarben auf Leinwand und Keilrahmen gespannt, lässt sich schwerlich digital gestalten.

Die Zeit der erzwungenen Pause kann vielleicht dennoch als Moment der Reflexion dienen, sich nochmals über die eigenen Ziele, Motivationen und Zwecksetzung für das Kunststudium aber auch für das Künstler*innensein klar zu werden. Geht es darum im Kontext der Kunst etwas Neues zu erfinden und hinzuzufügen? Werden gesellschaftliches Einwirken mit dem künstlerischen Wirken verknüpft? Möchte man viel eher berühmt werden, Selbstverwirklichung betreiben oder steht das Werk im Vordergrund? Haben die Einschnitte der aktuellen Situation auf die Ziele, die mit dem Kunstschaffen verbunden sind, Auswirkungen? Darüber und über Ihre Fragen soll in dem Zoom-Gespräch diskutiert werden.

Termin:
Mi, 24.02.2021
19 – 20 Uhr

Teilnehmer*innen: Prof. Pia Fries, Monja Milzner, Asuka Miyahara, Marlon Möltgen, Jonas Pretterer und Meret Rode
Moderation: Stefan-Maria Mittendorf, Kurator
Host/Screening: Oliver Haussmann

Zoom-Meeting beitreten:

https://zoom.us/j/91442433682?pwd=S3FnUklyMHhhMzZJTm93NXVKeXRyZz09

Meeting-ID: 914 4243 3682

Kenncode: 578156

 

Prof. Pia Fries und Studierende vor der Akropolis, 2019

Eine Ausstellung der Pasinger Fabrik GmbH in Zusammenarbeit mit der Klasse Pia Fries, Akademie der Bildenden Künste München. Kuratoren: Pia Fries und David Borgmann.
Kurator Pasinger Fabrik: Stefan-Maria Mittendorf M.A.

Feb
26
Fr
2021
Couch Konzerte: ALEGRIAS GUITAR TRIO @ Konzertstream
Feb 26 um 20:00 – Apr 30 um 23:00

COUCH-KONZERTE

Streaming-Reihe der Pasinger Fabrik von und mit Mulo Francel

 

Der Stream zum Konzert des Alegrías Guitar Trio ist ab Fr. 26.2.2021, 20 Uhr freigeschaltet.
Die Konzerte sind ohne Eintritt zugänglich, Spenden sind jedoch willkommen und können auf die eingeblendeten Konten überwiesen werden.

Das Konzert ist auch auf Vimeo zu sehen: https://vimeo.com/516408459

 

Alegrías Guitar Trio

Freitag, 26.2.2021, 20 Uhr
aus der Wagenhalle der Pasinger Fabrik

 

 

Takeo Sato – Gitarrel / Dimitri Lavrentiev – Gitarre / Klaus Wladar – Gitarre

 

Der Begriff „Alegrías“ kommt aus dem Flamenco und bedeutet „Freude“ oder „Spielfreude“. Genau diese Spielfreude und Leidenschaft ist es, die Dimitri Lavrentiev, Takeo Sato und Klaus Wladar in ihren Auftritten vermitteln.

Die Musiker des Alegrías Guitar Trio kommen aus Russland, Österreich und Deutschland und haben sich international eine breite Fangemeinde erspielt. Das Ensemble ist dafür bekannt, sich über die Grenzen von Klassik und Unterhaltungsmusik hinwegzusetzen und bestreitet ganz in diesem Sinn ein Divertimento von Joseph Haydn ebenso virtuos wie die Wall of Sound der kürzlich verstorbenen Produzenten-Legende Phil Spector.

In der Musik Isaac Albéniz‘ schließlich spielt das Trio die ganze Palette seiner prachtvollen Klangfarben aus. Ein bunter Strauss russischer Musik aus Peter Tschaikowskys „Nussknacker“ kommt in Ihren Händen genauso zum Blühen wie das kokett daherschleichende „Pink Panther“ Thema von Henry Mancini!

Ein Auftritt also, der enorme musikalische Vielfalt bietet und somit nicht nur für Freunde der klassischen Gitarre ein Genuss zu werden verspricht!

 

Feb
28
So
2021
Couch Konzerte: NICOLE HEARTSEEKER & MULO FRANCEL: Forever Young @ Konzertstream
Feb 28 um 18:00 – Apr 30 um 23:00

COUCH-KONZERTE

Streaming-Reihe der Pasinger Fabrik von und mit Mulo Francel

 

Der Stream zum Konzert von Nicole Heartseeker & Mulo Francel ist ab So. 28.2.2021, 18 Uhr freigeschaltet.
Die Konzerte sind ohne Eintritt zugänglich, Spenden sind jedoch willkommen und können auf die eingeblendeten Konten überwiesen werden.

 

 

Nicole Heartseeker & Mulo Francel: Forever Young – neue Improvisationen über alte Meister

Sonntag, 28.2.2021, 18.00 Uhr

aus der Galerie der Pasinger Fabrik

 

Zur Einstimmung hier ein illustrierter Film zum Album „Forever Young“

 

 

Nicole Heartseeker – Piano / Mulo Francel – Saxophone, Klarinette & Mandoline

 

Ein faszinierender künstlerischer Dialog. Über Stil- und Zeitgrenzen hinweg kommuniziert ein Saxophon und ein Klavier mit den alten Meistern.
Mit Freiheitsgeist und Feingefühl spannt das Duo Nicole Heartseeker und Mulo Francel eine Verbindung aus dem Jetzt in die Klassik. Komponisten von Bach über Caccini, Schubert, Schumann bis Piazzolla bekommen eine ganz neue Hör-Perspektive und fallen in einen musikalischen Jungbrunnen.
Das neue Album der beiden weitgereisten Musiker heißt FOREVER YOUNG und erscheint im März 2021.

Saxophonist Mulo Francel beschreibt seinen Grundgedanken:
„Einer jener alten Meister. Einer dieser ganz großen.
Bach.
Oder Vivaldi.

Oder Händel.
Kurz stellen wir uns zu ihm. Ob es für ihn in Ordnung sei, wenn wir seine Musik spielen.
Wenn sich mein Tenor Sax aus dem Paris der 50er in seine Klänge von damals legt.
Eine Frage und die Hoffnung auf ein Lächeln.“

Was herauskam ist eine ganz eigene Sternstunde –
nicht der klassischen Musik und vermutlich auch keine des Jazz.
Vielleicht auch nur eine Sternschnuppe in den Weiten dazwischen.
Ein leuchtender Bogen hinüber. Zu Johann Sebastian. Zu weiteren Helden.
Ein Strahl in die Ewigkeit des Universums.

Dieser Stream macht auch Ausflüge an weitere stimmungsvolle Orte, aus welchen das Duo exklusiv für das Publikum der Couch Konzerte Lieder präsentiert: Bibliothek-Saal Polling, Ausstellung Saurier der Meere im Lokschuppen Rosenheim u.a.

 

 

Mrz
7
So
2021
Couch-Konzerte: QUADRO NUEVO: 25 Years on Tour @ Konzertstream
Mrz 7 um 18:00 – Apr 30 um 23:00

COUCH-KONZERTE

Streaming-Reihe der Pasinger Fabrik von und mit Mulo Francel

 

https://www.youtube.com/playlist?list=PLAKbFsQqFcsXkn0gMqH1eSssCi5AuKZB2

Der Stream zum Konzert von Quadro Nuevo aus dem Theater Mobile Zwingenber gist ab So. 7.3.2021, 18 Uhr freigeschaltet.
Die Konzerte sind ohne Eintritt zugänglich, Spenden sind jedoch willkommen und können auf die eingeblendeten Konten überwiesen werden.

 

 

Foto: Rene van der Voorden

 

QUADRO NUEVO25 years on Tour

Couch Konzert on Tour

Sonntag 7.3.2021, 18 Uhr
aus dem Theater Mobile Zwingenberg in Kooperation mit der Pasinger Fabrik München:

Mulo Francel – sax, clarinet | Andreas Hinterseher – accordion, vibrandoneon, bandoneon | D.D. Lowka – bass, percussion
Featuring Basem Darwisch – oud | Paulo Morello – guitar

 

Die Koffer voller Melodien. Voller Eindrücke, Erfahrenem, Erlebtem, voller Beglückendem und Freude an der Musizierkunst.
Quadro Nuevo spielt Musik, die vom Vagabundenleben der Reisenden berichtet, aufgelesen hier und dort, gestern und heute, getrieben zwischen westlichen und östlichen Winden.
Ausgehend von einem europäisch geprägten Tango bereichern die Künstler ihre Tonpoesie mit arabesken Grooves, mediterraner Leichtigkeit und waghalsigen Improvisationen.

Nicht immer führte der weite Weg zum Ziel. So kündet die verwegene Tondichtung ”Reise nach Batumi” vor allem von der verpassten Chance, von dem was uns versagt ist. Was bleibt ist ungestillte Sehnsucht.

Das Instrumental-Quartett gab seit 1996 über 4000 Konzerte auf allen Kontinenten. Die spielsüchtigen Virtuosen treten in Jazz-Clubs und bei internationalen Festivals auf, spielen als Straßenmusiker auf den Plätzen des Südens, als Tango-Kapelle zum nächtlichen Tanz und als Konzert-Ensemble in großen Sälen wie der New Yorker Carnegie Hall.

In ihrem aktuellen Stream Couch Konzert on Tour am 7.3.2021, 20 Uhr aus dem Theater Mobile in Zwingenberg interpretieren die Musiker ihre Lieblingslieder.
Dazu Juwelen aus dem aktuellen Album MARE und zusammen mit dem aus Kairo stammenden Oud-Star Basem Darwisch fliegende Teppich-Melodien.

 

Mrz
12
Fr
2021
Couch-Konzerte: NORISHA @ Konzertstream
Mrz 12 um 20:00 – Apr 30 um 23:00

COUCH-KONZERTE

Streaming-Reihe der Pasinger Fabrik von und mit Mulo Francel

 

Der Stream zum Konzert von Norisha ist ab Fr. 12.3.2021, 20 Uhr freigeschaltet.
Die Konzerte sind ohne Eintritt zugänglich, Spenden sind jedoch willkommen und können auf die eingeblendeten Konten überwiesen werden.

 

 

Foto: Susi Knoll

NORISHA: „Gotta be happy“

Freitag 12.3.2021, 20 Uhr
aus der Wagenhalle der Pasinger Fabrik

 

Norisha Campbell – vocals, lyrics | Jan Eschke – piano, keyboards | Michael Vochezer – acoustic, electric guitars | Harald Scharf – double bass, composition | Stephan Staudt – drums

 

Norisha, die fantastische Jazz-/Soulband um die charismatische US-Sängerin Norisha Campbell, stellte letztes Jahr ihr neues Programm vor.

Unter dem Titel „Gotta be happy“ führt dieses zu den Gospel-Wurzeln der einstigen Profi-Volleyballerin, die mit der US-Nationalmannschaft die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Peking holte. Norisha Campbell, die Fernsehzuschauern auch durch ihre Teilnahme an der Show „The Voice of Germany“ bekannt sein dürfte, wurde von den stimmgewaltigen Chören afro-amerikanischer Kirchen geprägt.

In ihren neuen Songs erzählt sie ihre ganz eigenen, persönlichen Geschichten und lässt sich dabei von Jan Eschke (Piano, Keyboards), Michael Vochezer (Gitarren), Harald Scharf (Kontrabass, Kompositionen) und Stefan Staudt (Schlagzeug) inspirieren.

Sie habe „Soul in der Stimme und im Herzen“ lobte die Passauer Neue Presse, der Münchner Merkur erlebte bei einem Konzert der außergewöhnlichen Sängerin „magische Momente“.

 

Mrz
14
So
2021
Couch-Konzerte: ECCO MEINEKE & ANDY LUTTER @ Konzertstream
Mrz 14 um 18:00 – Apr 30 um 23:00

COUCH-KONZERTE

Streaming-Reihe der Pasinger Fabrik von und mit Mulo Francel

 

Der Stream zum Konzert von Ecco Meineke & Andy Lutter ist ab So. 14.3.2021, 18 Uhr freigeschaltet.
Die Konzerte sind ohne Eintritt zugänglich, Spenden sind jedoch willkommen und können auf die eingeblendeten Konten überwiesen werden.

 

Ecco Meineke & Andy Lutter: „Blattgold“ Chansons

Sonntag 14.3.2021, 18 Uhr
aus der Kleinen Bühne der Pasinger Fabrik

 

Ecco Meineke, vocal | Andy Lutter, piano

 

Als Meineke 2015 als Chansonnier auf den Plan tritt, geht ein Raunen durch die Münchner Musikszene: Er, der Soul- und Jazzcrooner? Der Kabarettist? – Why not?
Sein musikalischer Spieltrieb ist eben groß. Er darf sich frei bewegen und tut es auch.
Meineke begann als Gitarrist, wurde als Singer/Songwriter Teil der Folk-Szene. Heute zieht er mit seiner Soul-Big-Band „Innersoul“ durch die Lande oder im Trio mit „Anthony´s Garden“.
Er ist auch mit mehreren Solo-Kabarettprogrammen unterwegs, war zuvor jahrelang Mitglied bei der Münchner Lach und Schießgesellschaft und ist sich nicht zu schade, sich politisch zu engagieren. Sein Publikum und er kommen sich besonders nahe dort, wo er das Lied sprechen lässt: Das „Chanson“. Es ist die große Kunst, das Persönlichste, das Heitere wie das Bittere, das Zornige wie Zauberhafte, das wir in uns tragen, als Seelenhäppchen weiterzugeben.
Zur Seite steht ihm ein Pianist, dessen Bandbreite ebenso grenzenlos daherkommt: Andy Lutter.

Wer das Leben liebt in all seinem Witz, in all seiner Traurigkeit, wird dieses Programm lieben.

 

 

Mrz
19
Fr
2021
Couch-Konzerte: DUO ELIN-SAKAS @ Konzertstream
Mrz 19 um 20:00 – Apr 30 um 21:00

COUCH-KONZERTE

Streaming-Reihe der Pasinger Fabrik von und mit Mulo Francel

 

 

Der Stream zum Konzert des Duo Elin-Sakas ist ab Fr. 19.3.2021, 20 Uhr freigeschaltet.
Die Konzerte sind ohne Eintritt zugänglich, Spenden sind jedoch willkommen und können auf die eingeblendeten Konten überwiesen werden.

 

 

Foto: Thomas Radlwimmer

DUO ELIN SAKAS: „Mittsommernacht“

Freitag 19.3.2021 um 20 Uhr
aus der Galerie der Pasinger Fabrik

 

Christian Elin, soprano sax, bass clarinet, alto flute | Maruan Sakas  piano

 

Wie will man beschreiben, wie der Regen fällt? Wie will man erzählen, wie die Schwalbe fliegt? Wie will man in Worte fassen, wie der Mond aufgeht? Wie wollte man schildern, wie Christian Elin und Maruan Sakas aus dem gemeinsamen Musizieren ein Weltbild entfalten? Es passiert einfach.

Eigentlich wäre damit alles zur zweiten gemeinsamen CD des Saxofonisten und Bassklarinettisten Christian Elin und des Pianisten Maruan Sakas gesagt. Von hier an ist das Ohr gefragt. Denn die Klangwanderungen der beiden Vollblutmusiker – mal durch verschlungene Innenwelten, mal durch offene Klanglandschaften – erzählen ihre eigenen Geschichten. Ihre Songs kann man riechen, zwischen den Fingern reiben oder durch sie hindurch laufen und sich nasse Füße holen. Man kann sie in Farben kleiden oder zu ihnen Texte assoziieren.

Beide Musiker haben zwar einen klassischen Background, ihre musikalischen Vorlieben sind jedoch so vielfältig wie die Musik dieses Programms: So hört man bei Christian Elins fulminanten Vierteltonklängen auf der Intro zu „Istanbul“ gleichsam den Muezzin singen, bei „Dancing with dolphins“ mischen sich feine impressionistische Klangfarben hinzu. Maruan Sakas bezieht sich in den Maqamat seiner Komposition „Maurisch“ musikalisch auf seine arabischen Wurzeln und zeigt in „Rhythm Changes!“ wie man selbst einem Klassiker des Jazz noch neue Seiten abgewinnen kann.

Foto: Thomas Radlwimmer

 

Mrz
21
So
2021
Couch-Konzerte: MORITZ WEISS KLEZMER TRIO @ Konzertstream
Mrz 21 um 18:00 – Apr 30 um 23:00

COUCH-KONZERTE

Streaming-Reihe der Pasinger Fabrik von und mit Mulo Francel

 

Der Stream zum Konzert des Moritz Weiss Klezmer Trio ist ab So. 21.3.2021, 18 Uhr freigeschaltet.
Die Konzerte sind ohne Eintritt zugänglich, Spenden sind jedoch willkommen und können auf die eingeblendeten Konten überwiesen werden.

 

Moritz Weiß Klezmer Trio: „Klezmer Explosion“

Sonntag 21.3.2021 um 18 Uhr
aus der Wagenhalle der Pasinger Fabrik

 

Moritz Weiß, clarinet | Maximilian Kreuzer, doublebass | Niki Waltersdorfer, guitar, percussion

 

Den traditionellen Klang in ein neues Gewand hüllen: Die drei Herren spinnen die Geschichte des Klezmer weiter und erzählen diese in einer wunderbar erweiterten musikalischen Sprache neu. Das 2015 gegründete, virtuos aufspielende Trio schlägt die Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart und lässt in respektvoller Verneigung vor der jüdischen Musiktradition diese auf Musikformen und -stile anderer Epochen treffen. In den von anspruchsvoll strukturiert bis energiegeladen reichenden Stücken des jungen Dreiergespanns verwebt sich der Klezmer in kunstvoller und vielschichtiger Art mit Elementen unter anderem des Jazz und der Klassik. Es formt sich ein Klang, der einen mit seinen Melodien gefühlvoll ergreift, die Fantasie anregt und das Tor hin zu einer neuen Sphäre weit öffnet.

 

Apr
3
Sa
2021
Tangostream: QUADRO NUEVO zum 100. Geburtstag von Astor Piazzolla @ Konzertstream
Apr 3 um 20:00 – Mai 30 um 23:00

Der Stream ist ab Sa. 3.4.2021, 20 Uhr, über den YouTube Kanal von Quadro Nuevo zu sehen:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLAKbFsQqFcsXkn0gMqH1eSssCi5AuKZB2

Der Astor Piazzolla-Geburtstagsstream ist ohne Eintritt zugänglich, Spenden sind jedoch willkommen und können auf das eingeblendete Konto der Künstler überwiesen werden.

 

 

Astor Piazzolla wurde am 11.3.1921 in Mar de le Plata / Argentinien geboren.
Der Bandoneon-Virtuose und Komponist hat nach Lehrjahren in New York und Paris den Tango revolutioniert. Er hat ihn aus den Tanzbars von Buenos Aires gezogen, umgekrempelt, zerrissen, gewürzt, gesalzen und karamellisiert.
Und dann hat er ihn auf die Konzertbühnen der Welt gestellt. Mit goßer Ernsthaftigkeit, mit großer Leidenschaft!
Die einen haben ihn dafür gehaßt, die anderen geliebt.

Quadro Nuevo dankt dem Meister für seine großartige Musik!
Das Quartett spielt Tangos im Bürgersaal München-Fürstenried und macht von dort aus Ausflüge nach Buenos Aires, zur Pasinger Fabrik, zum Hofbräuhaus und in die bayerische Bergwelt.

 

Andreas Hinterseher: Bandoneon, Akkordeon
Chris Gall: Piano
Mulo Francel: Saxophon, Klarinette
Didi Lowka: Bass, Percussion

 

 

Das Konzert am 30.03.2021 19 h ist live für eine begrenzte Zuschaueranzahl besuchbar, sollten die Corona-Inzidenzwerte in München nicht über 100 liegen.
Anmeldung mit Name, Adresse und Telefon ausschließlich über info@buergersaal-fuerstenried.de, Eintritt 20€ Bitte kommen sie 20 min vorher und bringen sie den Nachweis eines negativen, aktuellen Corona-Testes mit.

Ein Projekt des Bürgersaals Fürstenried in Kooperation mit der Pasinger Fabrik

Apr
14
Mi
2021
Nachts im Dschungel
Apr 14 um 15:00 – Mai 8 um 18:00

Nachts im Dschungel

Ausstellungs- und Kunstprojekt

Die Pasinger Fabrik wird zu einem abenteuerlichen Dschungel, der seine Geheimnisse nur in der Dunkelheit enthüllt: Leuchtkäfer, Fledermäuse, Vögel, Affen, Baumschlangen, Blumen – bemalt mit spezieller Farbe und in Schwarzlicht getaucht – nachts erwacht eine andere Welt. Die Pflanzen, Tiere und Geräusche des Dschungels entstehen mit eurer Hilfe und euren Ideen, von 17-18 Uhr präsentiert sich die nächtliche Dschungelwelt den Besuchern. Material und Infos über die Außenstelle im Hof der Pasinger Fabrik.
Am 7. und 8.5., 15-18 Uhr: Expedition in den nächtlichen Dschungel – nur mit Anmeldung

Unsere Räume sind mit hochwertigen UV-Lichtfiltern ausgestattet und werden regelmäßig belüftet.

Unter Beachtung der jeweils gültigen Infektionsschutzbestimmungen, Programmänderungen möglich; Aktuelle Infos unter www.kulturundspielraum.de
Apr
22
Do
2021
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Apr 22 um 20:00 – 21:15
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

LEAVING LAMENTO

mit Texten von Verena Richter & Ensemble

mit Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Sarah Schuchardt

Regie Arno Friedrich Assistenz Kalinca Vicente Texte Verena Richter & Ensemble Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger & Katharina Schmidt Licht Jo Hübner

Kennen Sie das? Man wacht auf und ist schon wieder. Gähnt und wundert sich womöglich. Ein Weg ohne Weiser. Gibt es einen Auftrag? Also erst mal ein Pferd besorgt und los. Den Weg kreuzen skurrile Figuren, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Imbissbuden, das rege Treiben des Ozeans. Wenn nicht der Mensch nur immer diese Unzulänglichkeiten und Widersprüche in sich hätte… Darüber wird manch einer manisch oder verbissen. Manch einer kapituliert. Manche werden ironisch, andere lächerlich. Es ist eben nichts identisch mit sich selbst. Und dann ist da ja auch noch diese Sache mit der verfluchten Existenz.

Flucht nach vorn in die Verausgabung. Ins Spiel! Zweckfrei, lächerlich, unverkäuflich, dieser Abend, an dem scheinbar Sinnloses zur puren Poesie gerinnt.

Die skurril-absurden Texte der Münchner Autorin und Musikerin Verena Richter bilden das Zentrum dieser Reise, in welche Sie einzutauchen hiermit eingeladen sind. Man muss manches hinter sich lassen. Vor allem: Lamento.

 

FILM:

Parallel zu den Proben zu LEAVING LAMENTO entstand der Film »Klangvolles Seufzen unter Hüten« – ein avantgardistischer Film – ergänzend zur Theaterproduktion, aber eigenständig. Ein Western wider die Verwertbarkeit des Menschen – Crime and blood – Goldrausch an der Würm – no glory in prevention. Ein assoziativer Bild- und Tonstrom aus Miniaturen, kleinen Szenen und Szenenbildern, die sich als ein unfertiges Ganzes im Betrachter erschließen. Neuer Film braucht neue Räume. Und hierbei ist bewusst kein digitaler Raum gemeint. Die Wichtigkeit des Kinos bleibt unumstritten. Ein Pop Up mit Live-Überraschungen, die jedem Abend das Potential für neue unerwartete Enttäuschungen geben!

Am: 20. + 27. Mai sowie 9. + 10. Juli | 20 Uhr  |  Eintritt 10 €

 


Apr
23
Fr
2021
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Apr 23 um 20:00 – 21:15
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

LEAVING LAMENTO

mit Texten von Verena Richter & Ensemble

mit Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Sarah Schuchardt

Regie Arno Friedrich Assistenz Kalinca Vicente Texte Verena Richter & Ensemble Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger & Katharina Schmidt Licht Jo Hübner

Kennen Sie das? Man wacht auf und ist schon wieder. Gähnt und wundert sich womöglich. Ein Weg ohne Weiser. Gibt es einen Auftrag? Also erst mal ein Pferd besorgt und los. Den Weg kreuzen skurrile Figuren, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Imbissbuden, das rege Treiben des Ozeans. Wenn nicht der Mensch nur immer diese Unzulänglichkeiten und Widersprüche in sich hätte… Darüber wird manch einer manisch oder verbissen. Manch einer kapituliert. Manche werden ironisch, andere lächerlich. Es ist eben nichts identisch mit sich selbst. Und dann ist da ja auch noch diese Sache mit der verfluchten Existenz.

Flucht nach vorn in die Verausgabung. Ins Spiel! Zweckfrei, lächerlich, unverkäuflich, dieser Abend, an dem scheinbar Sinnloses zur puren Poesie gerinnt.

Die skurril-absurden Texte der Münchner Autorin und Musikerin Verena Richter bilden das Zentrum dieser Reise, in welche Sie einzutauchen hiermit eingeladen sind. Man muss manches hinter sich lassen. Vor allem: Lamento.

 

FILM:

Parallel zu den Proben zu LEAVING LAMENTO entstand der Film »Klangvolles Seufzen unter Hüten« – ein avantgardistischer Film – ergänzend zur Theaterproduktion, aber eigenständig. Ein Western wider die Verwertbarkeit des Menschen – Crime and blood – Goldrausch an der Würm – no glory in prevention. Ein assoziativer Bild- und Tonstrom aus Miniaturen, kleinen Szenen und Szenenbildern, die sich als ein unfertiges Ganzes im Betrachter erschließen. Neuer Film braucht neue Räume. Und hierbei ist bewusst kein digitaler Raum gemeint. Die Wichtigkeit des Kinos bleibt unumstritten. Ein Pop Up mit Live-Überraschungen, die jedem Abend das Potential für neue unerwartete Enttäuschungen geben!

Am: 20. + 27. Mai sowie 9. + 10. Juli | 20 Uhr  |  Eintritt 10 €

 


Apr
24
Sa
2021
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Apr 24 um 20:00 – 21:15
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

LEAVING LAMENTO

mit Texten von Verena Richter & Ensemble

mit Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Sarah Schuchardt

Regie Arno Friedrich Assistenz Kalinca Vicente Texte Verena Richter & Ensemble Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger & Katharina Schmidt Licht Jo Hübner

Kennen Sie das? Man wacht auf und ist schon wieder. Gähnt und wundert sich womöglich. Ein Weg ohne Weiser. Gibt es einen Auftrag? Also erst mal ein Pferd besorgt und los. Den Weg kreuzen skurrile Figuren, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Imbissbuden, das rege Treiben des Ozeans. Wenn nicht der Mensch nur immer diese Unzulänglichkeiten und Widersprüche in sich hätte… Darüber wird manch einer manisch oder verbissen. Manch einer kapituliert. Manche werden ironisch, andere lächerlich. Es ist eben nichts identisch mit sich selbst. Und dann ist da ja auch noch diese Sache mit der verfluchten Existenz.

Flucht nach vorn in die Verausgabung. Ins Spiel! Zweckfrei, lächerlich, unverkäuflich, dieser Abend, an dem scheinbar Sinnloses zur puren Poesie gerinnt.

Die skurril-absurden Texte der Münchner Autorin und Musikerin Verena Richter bilden das Zentrum dieser Reise, in welche Sie einzutauchen hiermit eingeladen sind. Man muss manches hinter sich lassen. Vor allem: Lamento.

 

FILM:

Parallel zu den Proben zu LEAVING LAMENTO entstand der Film »Klangvolles Seufzen unter Hüten« – ein avantgardistischer Film – ergänzend zur Theaterproduktion, aber eigenständig. Ein Western wider die Verwertbarkeit des Menschen – Crime and blood – Goldrausch an der Würm – no glory in prevention. Ein assoziativer Bild- und Tonstrom aus Miniaturen, kleinen Szenen und Szenenbildern, die sich als ein unfertiges Ganzes im Betrachter erschließen. Neuer Film braucht neue Räume. Und hierbei ist bewusst kein digitaler Raum gemeint. Die Wichtigkeit des Kinos bleibt unumstritten. Ein Pop Up mit Live-Überraschungen, die jedem Abend das Potential für neue unerwartete Enttäuschungen geben!

Am: 20. + 27. Mai sowie 9. + 10. Juli | 20 Uhr  |  Eintritt 10 €

 


Apr
29
Do
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Apr 29 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Apr
30
Fr
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Apr 30 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Mai
1
Sa
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Mai 1 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Mai
3
Mo
2021
KOSTENLOSER STREAM: „Vergesst mich nicht“ – Texte aus dem Gefängnis @ Online
Mai 3 um 19:30

Kostenloser Stream zum Internationalen Tag der Pressefreiheit
in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern | Büro München

„Vergesst mich nicht“

 Texte aus dem Gefängnis

Ein musikalisch-literarisches Plädoyer für Presse- und Redefreiheit mit Texten türkischer JournalistInnen und AutorInnen, ausgewählt und vorgetragen von BR-Sprecherin Julia Cortis und musikalisch umrahmt von Sängerin/Gitarristin Chrisa Lazariotou. Abgerundet wird die Veranstaltung durch ein Gespräch mit SZ-Journalistin Christiane Schlötzer und Autorin/Schauspielerin/Juristin Dilşad Budak-Sarıoğlu.

Julia Cortis (l., Foto: A. Timtschenko) und Chrisa Lazariotou (r., Foto: M. Birinci)

„Für alle, die mich im Gefängnis nicht vergessen haben“, ihnen widmete der inzwischen aus der türkischen Haft entlassene Journalist Deniz Yücel sein Buch „Wir sind ja nicht zum Spaß hier“. Mindestens 74 Schriftsteller und Medienvertreter sollen derzeit in türkischen Gefängnissen inhaftiert sein (Quelle: platform24.org) – manche von ihnen ohne Aussicht auf Freilassung zu Lebzeiten. Die Türkei befindet sich auf der weltweiten „Liste der Pressefreiheit“ von Reporter Ohne Grenzen derzeit auf Platz 154 von 180 (auf Platz 159 beginnt die „Blacklist“ der Länder, die die unsichersten sind).

Obwohl sich Organisationen und Regierungen für einzelne Inhaftierte einsetzen – viele von ihnen sieht und hört man nicht mehr, sie haben kein Gesicht, keine Stimme. Deswegen will diese Lesung genau das tun: Texten Gehör verschaffen, die von türkischen SchriftstellerInnen und JournalistInnen im Gefängnis entstanden sind. Und dabei auf die Schönheit und Kraft der Literatur aufmerksam machen, die die Schreibenden wieder als Menschen wahrnehmen lässt und einen Einblick gibt in ihr Leben in Haft. Drei Autoren und eine Autorin – Asli Erdoğan, Deniz Yücel, Selahattin Demirtaş und Ahmet Altan – sollen dabei für die vielen anderen stehen, die ihre Bücher heute nicht selbst vorstellen können.

JULIA CORTIS arbeitet als Sprecherin beim Bayerischen Rundfunk, engagiert sich für Geflüchtete und Gedenkarbeit und veranstaltet musikalische Literatur- und Kabarettprogramme.

Die griechische Sängerin und Gitarristin CHRISA LAZARIOTOU ist eine Expertin für Musik des östlichen Mittelmeerraums. Zu ihrem Repertoire gehören Lieder der griechischen, türkischen und nahöstlichen traditionellen und klassischen Musik.

Christiane Schlötzer (l., Foto: SZ) und Dilşad Budak-Sarıoğlu (r., Foto: J. Moths)

CHRISTIANE SCHLÖTZER lebte zwischen 2001 bis 2021 fast zwölf Jahre in Istanbul, als Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung und des Züricher Tagesanzeigers, und zuletzt als Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya. Sie ist Mitgründerin des Vereins Journalisten helfen Journalisten, der verfolgte Journalistinnen und Journalisten unterstützt.

In Istanbul geboren und in Deutschland aufgewachsen, studierte DILŞAD BUDAK-SARIOĞLU Jura an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Nach ihrem Umzug in die Türkei 2011 arbeitete sie zunächst als CEO in einer Anwaltskanzlei, später dann als Producerin (u.a. für die ARD), freie Journalistin und Schriftstellerin. 2015 schloss sie ihre Schauspielausbildung bei den Şahika Tekand Studio Players in Istanbul ab.

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik in Kooperation
mit der Friedrich-Ebert-
Stiftung Bayern | Büro München

Mai
6
Do
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Mai 6 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Mai
7
Fr
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Mai 7 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Mai
8
Sa
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Mai 8 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Mai
13
Do
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Mai 13 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Mai
14
Fr
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Mai 14 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Mai
15
Sa
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Mai 15 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Mai
16
So
2021
Münchner Gitarrenkonzerte: Wiedemann & Kosho @ Kleine Bühne
Mai 16 um 18:00

Münchner Gitarrenkonzerte:

Wiedemann & Kosho

„Dowland meets Gismonti“

Kosho, Gitarrist der Band „Söhne Mannheims“ mit 3-Oktavenstimme, und Augustin Wiedemann, international bekannter Konzertgitarrist und Pasinger Kulturpreisträger, werden auf ihrer diesjährigen Tour ihre EP „Why not“ und eine Auswahl aus ihren bisherigen Programmen präsentieren. Vom Renaissancekomponisten John Dowland bis hin zu den jazzigen, brasilianischen Stücken von Egberto Gismonti reicht die Bandbreite dieses Abends. Die beiden „Ausnahmegitarristen“ (Passauer Neue Presse, Feuilleton) waren in letzter Zeit auf einer Tour durch Andalusien und auf Gitarrenfestivals in Deutschland, Frankreich, Österreich, Liechtenstein und Italien zu hören.

Kosho spielte bereits mit Jazzgrößen wie Phillipe Catherine, Les McCann, Wolfgang Haffner und Mem Nahadr. Er ist Gitarrist der erfolgreichsten deutschen Hip Hop/Rockgruppe „Söhne Mannheims“. Seine zweite Solo CD „Tinggal“ wurde bei Warner Music veröffentlicht. Koschorreck nennt seine Musik „Mondo Funk Guitar“: Crossover-Sounds mit Einflüssen von Bands wie Steely Dan, angereichert mit Flamencoelementen. Er unterrichtet an der Mannheimer Pop-Akademie und seit 2016 am Vorarlberger Landeskonservatorium.

Augustin Wiedemann ist Gewinner des 6. Internationalen Gitarrenwettbewerbes von Havanna/Kuba. Er spielte bereits in den meisten europäischen Ländern sowie in Südkorea, USA und Nordafrika. Als Lehrer war er an so renommierten Instituten wie der Universität Mozarteum Salzburg und dem Royal College of Music Stockholm tätig. Bis jetzt veröffentlichte er 6 CDs von Barock bis Jazz bei Sony/BMG und wildner records. Seit 2011 unterrichtet Augustin Wiedemann als Professor für Gitarre am Vorarlberger Landeskonservatorium.

 

Die Pressestimmen ihrer früheren Konzerte lassen einiges erwarten:

„Ein Gitarren-Doppel mit Mut und Spaß, …spielerischer Enthusiasmus und Freude am Risiko – man kann nur staunen..“ (Süddeutsche Zeitung)

 

„2 Akustikgitarren, eine Stimme, uneitles Charisma – und das Publikum jubelt… Ein Abend voller Emotionalität und Expressivität, der über die diesjährige „Passauer Saiten“-Reihe hinaus bleibenden Eindruck hinterlässt. Da waren die Bravo-Rufe des Publikums wohlverdient.“ (Passauer Neue Presse/Feuilleton)

 

„…ein Auftritt der Spitzenklasse, ein kompakter, spannender Abend zweier grundverschiedener, aber dennoch sich aufs Beste ergänzender Musiker. Ein Abend, den man so schnell nicht vergisst.“ (Mühldorfer Anzeiger)

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

Fotos: Jörg Steinmetz

 

Das Programm der Münchner Gitarrenkonzerte 2021:

So. 7.2.2021, 18 Uhr: TAKEO SATO
So. 14.3.2021, 18 Uhr: JULIA LANGE
So. 16.5.2021, 18 Uhr: WIEDEMANN & KOSHO
So. 18.7.2021, 18 Uhr: JULE MALISCHKE
So. 17.10.2021, 18 Uhr: DIMITRI LAVRENTIEV
So. 12.12.2021, 18 Uhr: GERRET LEBUHN

 

 

KONZERT
So. 16.5.2021
18 Uhr und 20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €
Schüler: 12,-€

 

Karten für die Veranstaltungen der Pasinger Fabrik sind an der Kasse der Pasinger Fabrik, bei allen an MünchenTicket angeschlossenen Vorverkaufsstellen, sowie als Print-at-home-Tickets erhältlich. Tickets sind nur in personalisierter Form und mit fester Platzvergabe erhältlich.
———————
Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.
———————
Aufgrund der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen sind Tickets in den Kategorien Einzelplatz, bzw. Mehrfachplatz  (2, 3 oder 4 Plätze im Paket) erhältlich. Plätze der Kategorie Mehrfachplatz können ausschließlich gemeinsam von Gästen erworben werden, die im Verhältnis zueinander von den Kontaktbeschränkungen befreit sind.

 

 

 

Münchner Gitarrenkonzerte: Wiedemann & Kosho @ Kleine Bühne
Mai 16 um 20:00

Münchner Gitarrenkonzerte:

Wiedemann & Kosho

„Dowland meets Gismonti“

Kosho, Gitarrist der Band „Söhne Mannheims“ mit 3-Oktavenstimme, und Augustin Wiedemann, international bekannter Konzertgitarrist und Pasinger Kulturpreisträger, werden auf ihrer diesjährigen Tour ihre EP „Why not“ und eine Auswahl aus ihren bisherigen Programmen präsentieren. Vom Renaissancekomponisten John Dowland bis hin zu den jazzigen, brasilianischen Stücken von Egberto Gismonti reicht die Bandbreite dieses Abends. Die beiden „Ausnahmegitarristen“ (Passauer Neue Presse, Feuilleton) waren in letzter Zeit auf einer Tour durch Andalusien und auf Gitarrenfestivals in Deutschland, Frankreich, Österreich, Liechtenstein und Italien zu hören.

Kosho spielte bereits mit Jazzgrößen wie Phillipe Catherine, Les McCann, Wolfgang Haffner und Mem Nahadr. Er ist Gitarrist der erfolgreichsten deutschen Hip Hop/Rockgruppe „Söhne Mannheims“. Seine zweite Solo CD „Tinggal“ wurde bei Warner Music veröffentlicht. Koschorreck nennt seine Musik „Mondo Funk Guitar“: Crossover-Sounds mit Einflüssen von Bands wie Steely Dan, angereichert mit Flamencoelementen. Er unterrichtet an der Mannheimer Pop-Akademie und seit 2016 am Vorarlberger Landeskonservatorium.

Augustin Wiedemann ist Gewinner des 6. Internationalen Gitarrenwettbewerbes von Havanna/Kuba. Er spielte bereits in den meisten europäischen Ländern sowie in Südkorea, USA und Nordafrika. Als Lehrer war er an so renommierten Instituten wie der Universität Mozarteum Salzburg und dem Royal College of Music Stockholm tätig. Bis jetzt veröffentlichte er 6 CDs von Barock bis Jazz bei Sony/BMG und wildner records. Seit 2011 unterrichtet Augustin Wiedemann als Professor für Gitarre am Vorarlberger Landeskonservatorium.

 

Die Pressestimmen ihrer früheren Konzerte lassen einiges erwarten:

„Ein Gitarren-Doppel mit Mut und Spaß, …spielerischer Enthusiasmus und Freude am Risiko – man kann nur staunen..“ (Süddeutsche Zeitung)

 

„2 Akustikgitarren, eine Stimme, uneitles Charisma – und das Publikum jubelt… Ein Abend voller Emotionalität und Expressivität, der über die diesjährige „Passauer Saiten“-Reihe hinaus bleibenden Eindruck hinterlässt. Da waren die Bravo-Rufe des Publikums wohlverdient.“ (Passauer Neue Presse/Feuilleton)

 

„…ein Auftritt der Spitzenklasse, ein kompakter, spannender Abend zweier grundverschiedener, aber dennoch sich aufs Beste ergänzender Musiker. Ein Abend, den man so schnell nicht vergisst.“ (Mühldorfer Anzeiger)

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

Fotos: Jörg Steinmetz

 

Das Programm der Münchner Gitarrenkonzerte 2021:

So. 7.2.2021, 18 Uhr: TAKEO SATO
So. 14.3.2021, 18 Uhr: JULIA LANGE
So. 16.5.2021, 18 Uhr: WIEDEMANN & KOSHO
So. 18.7.2021, 18 Uhr: JULE MALISCHKE
So. 17.10.2021, 18 Uhr: DIMITRI LAVRENTIEV
So. 12.12.2021, 18 Uhr: GERRET LEBUHN

 

 

KONZERT
So. 16.5.2021
18 Uhr und 20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €
Schüler: 12,-€

 

Karten für die Veranstaltungen der Pasinger Fabrik sind an der Kasse der Pasinger Fabrik, bei allen an MünchenTicket angeschlossenen Vorverkaufsstellen, sowie als Print-at-home-Tickets erhältlich. Tickets sind nur in personalisierter Form und mit fester Platzvergabe erhältlich.
———————
Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.
———————
Aufgrund der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen sind Tickets in den Kategorien Einzelplatz, bzw. Mehrfachplatz  (2, 3 oder 4 Plätze im Paket) erhältlich. Plätze der Kategorie Mehrfachplatz können ausschließlich gemeinsam von Gästen erworben werden, die im Verhältnis zueinander von den Kontaktbeschränkungen befreit sind.

 

 

 

Mai
20
Do
2021
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Mai 20 um 20:00 – 21:15
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

LEAVING LAMENTO

mit Texten von Verena Richter & Ensemble

mit Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Sarah Schuchardt

Regie Arno Friedrich Assistenz Kalinca Vicente Texte Verena Richter & Ensemble Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger & Katharina Schmidt Licht Jo Hübner

Kennen Sie das? Man wacht auf und ist schon wieder. Gähnt und wundert sich womöglich. Ein Weg ohne Weiser. Gibt es einen Auftrag? Also erst mal ein Pferd besorgt und los. Den Weg kreuzen skurrile Figuren, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Imbissbuden, das rege Treiben des Ozeans. Wenn nicht der Mensch nur immer diese Unzulänglichkeiten und Widersprüche in sich hätte… Darüber wird manch einer manisch oder verbissen. Manch einer kapituliert. Manche werden ironisch, andere lächerlich. Es ist eben nichts identisch mit sich selbst. Und dann ist da ja auch noch diese Sache mit der verfluchten Existenz.

Flucht nach vorn in die Verausgabung. Ins Spiel! Zweckfrei, lächerlich, unverkäuflich, dieser Abend, an dem scheinbar Sinnloses zur puren Poesie gerinnt.

Die skurril-absurden Texte der Münchner Autorin und Musikerin Verena Richter bilden das Zentrum dieser Reise, in welche Sie einzutauchen hiermit eingeladen sind. Man muss manches hinter sich lassen. Vor allem: Lamento.

 

FILM:

Parallel zu den Proben zu LEAVING LAMENTO entstand der Film »Klangvolles Seufzen unter Hüten« – ein avantgardistischer Film – ergänzend zur Theaterproduktion, aber eigenständig. Ein Western wider die Verwertbarkeit des Menschen – Crime and blood – Goldrausch an der Würm – no glory in prevention. Ein assoziativer Bild- und Tonstrom aus Miniaturen, kleinen Szenen und Szenenbildern, die sich als ein unfertiges Ganzes im Betrachter erschließen. Neuer Film braucht neue Räume. Und hierbei ist bewusst kein digitaler Raum gemeint. Die Wichtigkeit des Kinos bleibt unumstritten. Ein Pop Up mit Live-Überraschungen, die jedem Abend das Potential für neue unerwartete Enttäuschungen geben!

Am: 20. + 27. Mai sowie 9. + 10. Juli | 20 Uhr  |  Eintritt 10 €

 


Mai
21
Fr
2021
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Mai 21 um 20:00 – 21:15
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

LEAVING LAMENTO

mit Texten von Verena Richter & Ensemble

mit Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Sarah Schuchardt

Regie Arno Friedrich Assistenz Kalinca Vicente Texte Verena Richter & Ensemble Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger & Katharina Schmidt Licht Jo Hübner

Kennen Sie das? Man wacht auf und ist schon wieder. Gähnt und wundert sich womöglich. Ein Weg ohne Weiser. Gibt es einen Auftrag? Also erst mal ein Pferd besorgt und los. Den Weg kreuzen skurrile Figuren, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Imbissbuden, das rege Treiben des Ozeans. Wenn nicht der Mensch nur immer diese Unzulänglichkeiten und Widersprüche in sich hätte… Darüber wird manch einer manisch oder verbissen. Manch einer kapituliert. Manche werden ironisch, andere lächerlich. Es ist eben nichts identisch mit sich selbst. Und dann ist da ja auch noch diese Sache mit der verfluchten Existenz.

Flucht nach vorn in die Verausgabung. Ins Spiel! Zweckfrei, lächerlich, unverkäuflich, dieser Abend, an dem scheinbar Sinnloses zur puren Poesie gerinnt.

Die skurril-absurden Texte der Münchner Autorin und Musikerin Verena Richter bilden das Zentrum dieser Reise, in welche Sie einzutauchen hiermit eingeladen sind. Man muss manches hinter sich lassen. Vor allem: Lamento.

 

FILM:

Parallel zu den Proben zu LEAVING LAMENTO entstand der Film »Klangvolles Seufzen unter Hüten« – ein avantgardistischer Film – ergänzend zur Theaterproduktion, aber eigenständig. Ein Western wider die Verwertbarkeit des Menschen – Crime and blood – Goldrausch an der Würm – no glory in prevention. Ein assoziativer Bild- und Tonstrom aus Miniaturen, kleinen Szenen und Szenenbildern, die sich als ein unfertiges Ganzes im Betrachter erschließen. Neuer Film braucht neue Räume. Und hierbei ist bewusst kein digitaler Raum gemeint. Die Wichtigkeit des Kinos bleibt unumstritten. Ein Pop Up mit Live-Überraschungen, die jedem Abend das Potential für neue unerwartete Enttäuschungen geben!

Am: 20. + 27. Mai sowie 9. + 10. Juli | 20 Uhr  |  Eintritt 10 €

 


Mai
22
Sa
2021
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Mai 22 um 20:00 – 21:15
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

LEAVING LAMENTO

mit Texten von Verena Richter & Ensemble

mit Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Sarah Schuchardt

Regie Arno Friedrich Assistenz Kalinca Vicente Texte Verena Richter & Ensemble Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger & Katharina Schmidt Licht Jo Hübner

Kennen Sie das? Man wacht auf und ist schon wieder. Gähnt und wundert sich womöglich. Ein Weg ohne Weiser. Gibt es einen Auftrag? Also erst mal ein Pferd besorgt und los. Den Weg kreuzen skurrile Figuren, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Imbissbuden, das rege Treiben des Ozeans. Wenn nicht der Mensch nur immer diese Unzulänglichkeiten und Widersprüche in sich hätte… Darüber wird manch einer manisch oder verbissen. Manch einer kapituliert. Manche werden ironisch, andere lächerlich. Es ist eben nichts identisch mit sich selbst. Und dann ist da ja auch noch diese Sache mit der verfluchten Existenz.

Flucht nach vorn in die Verausgabung. Ins Spiel! Zweckfrei, lächerlich, unverkäuflich, dieser Abend, an dem scheinbar Sinnloses zur puren Poesie gerinnt.

Die skurril-absurden Texte der Münchner Autorin und Musikerin Verena Richter bilden das Zentrum dieser Reise, in welche Sie einzutauchen hiermit eingeladen sind. Man muss manches hinter sich lassen. Vor allem: Lamento.

 

FILM:

Parallel zu den Proben zu LEAVING LAMENTO entstand der Film »Klangvolles Seufzen unter Hüten« – ein avantgardistischer Film – ergänzend zur Theaterproduktion, aber eigenständig. Ein Western wider die Verwertbarkeit des Menschen – Crime and blood – Goldrausch an der Würm – no glory in prevention. Ein assoziativer Bild- und Tonstrom aus Miniaturen, kleinen Szenen und Szenenbildern, die sich als ein unfertiges Ganzes im Betrachter erschließen. Neuer Film braucht neue Räume. Und hierbei ist bewusst kein digitaler Raum gemeint. Die Wichtigkeit des Kinos bleibt unumstritten. Ein Pop Up mit Live-Überraschungen, die jedem Abend das Potential für neue unerwartete Enttäuschungen geben!

Am: 20. + 27. Mai sowie 9. + 10. Juli | 20 Uhr  |  Eintritt 10 €

 


Mai
27
Do
2021
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Mai 27 um 20:00 – 21:15
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

LEAVING LAMENTO

mit Texten von Verena Richter & Ensemble

mit Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Sarah Schuchardt

Regie Arno Friedrich Assistenz Kalinca Vicente Texte Verena Richter & Ensemble Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger & Katharina Schmidt Licht Jo Hübner

Kennen Sie das? Man wacht auf und ist schon wieder. Gähnt und wundert sich womöglich. Ein Weg ohne Weiser. Gibt es einen Auftrag? Also erst mal ein Pferd besorgt und los. Den Weg kreuzen skurrile Figuren, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Imbissbuden, das rege Treiben des Ozeans. Wenn nicht der Mensch nur immer diese Unzulänglichkeiten und Widersprüche in sich hätte… Darüber wird manch einer manisch oder verbissen. Manch einer kapituliert. Manche werden ironisch, andere lächerlich. Es ist eben nichts identisch mit sich selbst. Und dann ist da ja auch noch diese Sache mit der verfluchten Existenz.

Flucht nach vorn in die Verausgabung. Ins Spiel! Zweckfrei, lächerlich, unverkäuflich, dieser Abend, an dem scheinbar Sinnloses zur puren Poesie gerinnt.

Die skurril-absurden Texte der Münchner Autorin und Musikerin Verena Richter bilden das Zentrum dieser Reise, in welche Sie einzutauchen hiermit eingeladen sind. Man muss manches hinter sich lassen. Vor allem: Lamento.

 

FILM:

Parallel zu den Proben zu LEAVING LAMENTO entstand der Film »Klangvolles Seufzen unter Hüten« – ein avantgardistischer Film – ergänzend zur Theaterproduktion, aber eigenständig. Ein Western wider die Verwertbarkeit des Menschen – Crime and blood – Goldrausch an der Würm – no glory in prevention. Ein assoziativer Bild- und Tonstrom aus Miniaturen, kleinen Szenen und Szenenbildern, die sich als ein unfertiges Ganzes im Betrachter erschließen. Neuer Film braucht neue Räume. Und hierbei ist bewusst kein digitaler Raum gemeint. Die Wichtigkeit des Kinos bleibt unumstritten. Ein Pop Up mit Live-Überraschungen, die jedem Abend das Potential für neue unerwartete Enttäuschungen geben!

Am: 20. + 27. Mai sowie 9. + 10. Juli | 20 Uhr  |  Eintritt 10 €

 


Mai
28
Fr
2021
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Mai 28 um 20:00 – 21:15
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

LEAVING LAMENTO

mit Texten von Verena Richter & Ensemble

mit Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Sarah Schuchardt

Regie Arno Friedrich Assistenz Kalinca Vicente Texte Verena Richter & Ensemble Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger & Katharina Schmidt Licht Jo Hübner

Kennen Sie das? Man wacht auf und ist schon wieder. Gähnt und wundert sich womöglich. Ein Weg ohne Weiser. Gibt es einen Auftrag? Also erst mal ein Pferd besorgt und los. Den Weg kreuzen skurrile Figuren, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Imbissbuden, das rege Treiben des Ozeans. Wenn nicht der Mensch nur immer diese Unzulänglichkeiten und Widersprüche in sich hätte… Darüber wird manch einer manisch oder verbissen. Manch einer kapituliert. Manche werden ironisch, andere lächerlich. Es ist eben nichts identisch mit sich selbst. Und dann ist da ja auch noch diese Sache mit der verfluchten Existenz.

Flucht nach vorn in die Verausgabung. Ins Spiel! Zweckfrei, lächerlich, unverkäuflich, dieser Abend, an dem scheinbar Sinnloses zur puren Poesie gerinnt.

Die skurril-absurden Texte der Münchner Autorin und Musikerin Verena Richter bilden das Zentrum dieser Reise, in welche Sie einzutauchen hiermit eingeladen sind. Man muss manches hinter sich lassen. Vor allem: Lamento.

 

FILM:

Parallel zu den Proben zu LEAVING LAMENTO entstand der Film »Klangvolles Seufzen unter Hüten« – ein avantgardistischer Film – ergänzend zur Theaterproduktion, aber eigenständig. Ein Western wider die Verwertbarkeit des Menschen – Crime and blood – Goldrausch an der Würm – no glory in prevention. Ein assoziativer Bild- und Tonstrom aus Miniaturen, kleinen Szenen und Szenenbildern, die sich als ein unfertiges Ganzes im Betrachter erschließen. Neuer Film braucht neue Räume. Und hierbei ist bewusst kein digitaler Raum gemeint. Die Wichtigkeit des Kinos bleibt unumstritten. Ein Pop Up mit Live-Überraschungen, die jedem Abend das Potential für neue unerwartete Enttäuschungen geben!

Am: 20. + 27. Mai sowie 9. + 10. Juli | 20 Uhr  |  Eintritt 10 €

 


Mai
29
Sa
2021
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Mai 29 um 20:00 – 21:15
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

LEAVING LAMENTO

mit Texten von Verena Richter & Ensemble

mit Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Sarah Schuchardt

Regie Arno Friedrich Assistenz Kalinca Vicente Texte Verena Richter & Ensemble Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger & Katharina Schmidt Licht Jo Hübner

Kennen Sie das? Man wacht auf und ist schon wieder. Gähnt und wundert sich womöglich. Ein Weg ohne Weiser. Gibt es einen Auftrag? Also erst mal ein Pferd besorgt und los. Den Weg kreuzen skurrile Figuren, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Imbissbuden, das rege Treiben des Ozeans. Wenn nicht der Mensch nur immer diese Unzulänglichkeiten und Widersprüche in sich hätte… Darüber wird manch einer manisch oder verbissen. Manch einer kapituliert. Manche werden ironisch, andere lächerlich. Es ist eben nichts identisch mit sich selbst. Und dann ist da ja auch noch diese Sache mit der verfluchten Existenz.

Flucht nach vorn in die Verausgabung. Ins Spiel! Zweckfrei, lächerlich, unverkäuflich, dieser Abend, an dem scheinbar Sinnloses zur puren Poesie gerinnt.

Die skurril-absurden Texte der Münchner Autorin und Musikerin Verena Richter bilden das Zentrum dieser Reise, in welche Sie einzutauchen hiermit eingeladen sind. Man muss manches hinter sich lassen. Vor allem: Lamento.

 

FILM:

Parallel zu den Proben zu LEAVING LAMENTO entstand der Film »Klangvolles Seufzen unter Hüten« – ein avantgardistischer Film – ergänzend zur Theaterproduktion, aber eigenständig. Ein Western wider die Verwertbarkeit des Menschen – Crime and blood – Goldrausch an der Würm – no glory in prevention. Ein assoziativer Bild- und Tonstrom aus Miniaturen, kleinen Szenen und Szenenbildern, die sich als ein unfertiges Ganzes im Betrachter erschließen. Neuer Film braucht neue Räume. Und hierbei ist bewusst kein digitaler Raum gemeint. Die Wichtigkeit des Kinos bleibt unumstritten. Ein Pop Up mit Live-Überraschungen, die jedem Abend das Potential für neue unerwartete Enttäuschungen geben!

Am: 20. + 27. Mai sowie 9. + 10. Juli | 20 Uhr  |  Eintritt 10 €

 


Jun
3
Do
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jun 3 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Jun
4
Fr
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jun 4 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Jun
5
Sa
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jun 5 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Jun
10
Do
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jun 10 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Jun
11
Fr
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jun 11 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Jun
12
Sa
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jun 12 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Jun
17
Do
2021
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jun 17 um 20:00 – 21:15
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

LEAVING LAMENTO

mit Texten von Verena Richter & Ensemble

mit Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Sarah Schuchardt

Regie Arno Friedrich Assistenz Kalinca Vicente Texte Verena Richter & Ensemble Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger & Katharina Schmidt Licht Jo Hübner

Kennen Sie das? Man wacht auf und ist schon wieder. Gähnt und wundert sich womöglich. Ein Weg ohne Weiser. Gibt es einen Auftrag? Also erst mal ein Pferd besorgt und los. Den Weg kreuzen skurrile Figuren, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Imbissbuden, das rege Treiben des Ozeans. Wenn nicht der Mensch nur immer diese Unzulänglichkeiten und Widersprüche in sich hätte… Darüber wird manch einer manisch oder verbissen. Manch einer kapituliert. Manche werden ironisch, andere lächerlich. Es ist eben nichts identisch mit sich selbst. Und dann ist da ja auch noch diese Sache mit der verfluchten Existenz.

Flucht nach vorn in die Verausgabung. Ins Spiel! Zweckfrei, lächerlich, unverkäuflich, dieser Abend, an dem scheinbar Sinnloses zur puren Poesie gerinnt.

Die skurril-absurden Texte der Münchner Autorin und Musikerin Verena Richter bilden das Zentrum dieser Reise, in welche Sie einzutauchen hiermit eingeladen sind. Man muss manches hinter sich lassen. Vor allem: Lamento.

 

FILM:

Parallel zu den Proben zu LEAVING LAMENTO entstand der Film »Klangvolles Seufzen unter Hüten« – ein avantgardistischer Film – ergänzend zur Theaterproduktion, aber eigenständig. Ein Western wider die Verwertbarkeit des Menschen – Crime and blood – Goldrausch an der Würm – no glory in prevention. Ein assoziativer Bild- und Tonstrom aus Miniaturen, kleinen Szenen und Szenenbildern, die sich als ein unfertiges Ganzes im Betrachter erschließen. Neuer Film braucht neue Räume. Und hierbei ist bewusst kein digitaler Raum gemeint. Die Wichtigkeit des Kinos bleibt unumstritten. Ein Pop Up mit Live-Überraschungen, die jedem Abend das Potential für neue unerwartete Enttäuschungen geben!

Am: 20. + 27. Mai sowie 9. + 10. Juli | 20 Uhr  |  Eintritt 10 €

 


Jun
18
Fr
2021
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jun 18 um 20:00 – 21:15
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

LEAVING LAMENTO

mit Texten von Verena Richter & Ensemble

mit Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Sarah Schuchardt

Regie Arno Friedrich Assistenz Kalinca Vicente Texte Verena Richter & Ensemble Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger & Katharina Schmidt Licht Jo Hübner

Kennen Sie das? Man wacht auf und ist schon wieder. Gähnt und wundert sich womöglich. Ein Weg ohne Weiser. Gibt es einen Auftrag? Also erst mal ein Pferd besorgt und los. Den Weg kreuzen skurrile Figuren, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Imbissbuden, das rege Treiben des Ozeans. Wenn nicht der Mensch nur immer diese Unzulänglichkeiten und Widersprüche in sich hätte… Darüber wird manch einer manisch oder verbissen. Manch einer kapituliert. Manche werden ironisch, andere lächerlich. Es ist eben nichts identisch mit sich selbst. Und dann ist da ja auch noch diese Sache mit der verfluchten Existenz.

Flucht nach vorn in die Verausgabung. Ins Spiel! Zweckfrei, lächerlich, unverkäuflich, dieser Abend, an dem scheinbar Sinnloses zur puren Poesie gerinnt.

Die skurril-absurden Texte der Münchner Autorin und Musikerin Verena Richter bilden das Zentrum dieser Reise, in welche Sie einzutauchen hiermit eingeladen sind. Man muss manches hinter sich lassen. Vor allem: Lamento.

 

FILM:

Parallel zu den Proben zu LEAVING LAMENTO entstand der Film »Klangvolles Seufzen unter Hüten« – ein avantgardistischer Film – ergänzend zur Theaterproduktion, aber eigenständig. Ein Western wider die Verwertbarkeit des Menschen – Crime and blood – Goldrausch an der Würm – no glory in prevention. Ein assoziativer Bild- und Tonstrom aus Miniaturen, kleinen Szenen und Szenenbildern, die sich als ein unfertiges Ganzes im Betrachter erschließen. Neuer Film braucht neue Räume. Und hierbei ist bewusst kein digitaler Raum gemeint. Die Wichtigkeit des Kinos bleibt unumstritten. Ein Pop Up mit Live-Überraschungen, die jedem Abend das Potential für neue unerwartete Enttäuschungen geben!

Am: 20. + 27. Mai sowie 9. + 10. Juli | 20 Uhr  |  Eintritt 10 €

 


Jun
19
Sa
2021
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jun 19 um 20:00 – 21:15
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

LEAVING LAMENTO

mit Texten von Verena Richter & Ensemble

mit Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Sarah Schuchardt

Regie Arno Friedrich Assistenz Kalinca Vicente Texte Verena Richter & Ensemble Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger & Katharina Schmidt Licht Jo Hübner

Kennen Sie das? Man wacht auf und ist schon wieder. Gähnt und wundert sich womöglich. Ein Weg ohne Weiser. Gibt es einen Auftrag? Also erst mal ein Pferd besorgt und los. Den Weg kreuzen skurrile Figuren, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Imbissbuden, das rege Treiben des Ozeans. Wenn nicht der Mensch nur immer diese Unzulänglichkeiten und Widersprüche in sich hätte… Darüber wird manch einer manisch oder verbissen. Manch einer kapituliert. Manche werden ironisch, andere lächerlich. Es ist eben nichts identisch mit sich selbst. Und dann ist da ja auch noch diese Sache mit der verfluchten Existenz.

Flucht nach vorn in die Verausgabung. Ins Spiel! Zweckfrei, lächerlich, unverkäuflich, dieser Abend, an dem scheinbar Sinnloses zur puren Poesie gerinnt.

Die skurril-absurden Texte der Münchner Autorin und Musikerin Verena Richter bilden das Zentrum dieser Reise, in welche Sie einzutauchen hiermit eingeladen sind. Man muss manches hinter sich lassen. Vor allem: Lamento.

 

FILM:

Parallel zu den Proben zu LEAVING LAMENTO entstand der Film »Klangvolles Seufzen unter Hüten« – ein avantgardistischer Film – ergänzend zur Theaterproduktion, aber eigenständig. Ein Western wider die Verwertbarkeit des Menschen – Crime and blood – Goldrausch an der Würm – no glory in prevention. Ein assoziativer Bild- und Tonstrom aus Miniaturen, kleinen Szenen und Szenenbildern, die sich als ein unfertiges Ganzes im Betrachter erschließen. Neuer Film braucht neue Räume. Und hierbei ist bewusst kein digitaler Raum gemeint. Die Wichtigkeit des Kinos bleibt unumstritten. Ein Pop Up mit Live-Überraschungen, die jedem Abend das Potential für neue unerwartete Enttäuschungen geben!

Am: 20. + 27. Mai sowie 9. + 10. Juli | 20 Uhr  |  Eintritt 10 €

 


Jun
24
Do
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jun 24 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Jun
25
Fr
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jun 25 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Jun
26
Sa
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jun 26 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Jul
1
Do
2021
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jul 1 um 20:00 – 21:15
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

LEAVING LAMENTO

mit Texten von Verena Richter & Ensemble

mit Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Sarah Schuchardt

Regie Arno Friedrich Assistenz Kalinca Vicente Texte Verena Richter & Ensemble Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger & Katharina Schmidt Licht Jo Hübner

Kennen Sie das? Man wacht auf und ist schon wieder. Gähnt und wundert sich womöglich. Ein Weg ohne Weiser. Gibt es einen Auftrag? Also erst mal ein Pferd besorgt und los. Den Weg kreuzen skurrile Figuren, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Imbissbuden, das rege Treiben des Ozeans. Wenn nicht der Mensch nur immer diese Unzulänglichkeiten und Widersprüche in sich hätte… Darüber wird manch einer manisch oder verbissen. Manch einer kapituliert. Manche werden ironisch, andere lächerlich. Es ist eben nichts identisch mit sich selbst. Und dann ist da ja auch noch diese Sache mit der verfluchten Existenz.

Flucht nach vorn in die Verausgabung. Ins Spiel! Zweckfrei, lächerlich, unverkäuflich, dieser Abend, an dem scheinbar Sinnloses zur puren Poesie gerinnt.

Die skurril-absurden Texte der Münchner Autorin und Musikerin Verena Richter bilden das Zentrum dieser Reise, in welche Sie einzutauchen hiermit eingeladen sind. Man muss manches hinter sich lassen. Vor allem: Lamento.

 

FILM:

Parallel zu den Proben zu LEAVING LAMENTO entstand der Film »Klangvolles Seufzen unter Hüten« – ein avantgardistischer Film – ergänzend zur Theaterproduktion, aber eigenständig. Ein Western wider die Verwertbarkeit des Menschen – Crime and blood – Goldrausch an der Würm – no glory in prevention. Ein assoziativer Bild- und Tonstrom aus Miniaturen, kleinen Szenen und Szenenbildern, die sich als ein unfertiges Ganzes im Betrachter erschließen. Neuer Film braucht neue Räume. Und hierbei ist bewusst kein digitaler Raum gemeint. Die Wichtigkeit des Kinos bleibt unumstritten. Ein Pop Up mit Live-Überraschungen, die jedem Abend das Potential für neue unerwartete Enttäuschungen geben!

Am: 20. + 27. Mai sowie 9. + 10. Juli | 20 Uhr  |  Eintritt 10 €

 


Jul
2
Fr
2021
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jul 2 um 20:00 – 21:15
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

LEAVING LAMENTO

mit Texten von Verena Richter & Ensemble

mit Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Sarah Schuchardt

Regie Arno Friedrich Assistenz Kalinca Vicente Texte Verena Richter & Ensemble Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger & Katharina Schmidt Licht Jo Hübner

Kennen Sie das? Man wacht auf und ist schon wieder. Gähnt und wundert sich womöglich. Ein Weg ohne Weiser. Gibt es einen Auftrag? Also erst mal ein Pferd besorgt und los. Den Weg kreuzen skurrile Figuren, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Imbissbuden, das rege Treiben des Ozeans. Wenn nicht der Mensch nur immer diese Unzulänglichkeiten und Widersprüche in sich hätte… Darüber wird manch einer manisch oder verbissen. Manch einer kapituliert. Manche werden ironisch, andere lächerlich. Es ist eben nichts identisch mit sich selbst. Und dann ist da ja auch noch diese Sache mit der verfluchten Existenz.

Flucht nach vorn in die Verausgabung. Ins Spiel! Zweckfrei, lächerlich, unverkäuflich, dieser Abend, an dem scheinbar Sinnloses zur puren Poesie gerinnt.

Die skurril-absurden Texte der Münchner Autorin und Musikerin Verena Richter bilden das Zentrum dieser Reise, in welche Sie einzutauchen hiermit eingeladen sind. Man muss manches hinter sich lassen. Vor allem: Lamento.

 

FILM:

Parallel zu den Proben zu LEAVING LAMENTO entstand der Film »Klangvolles Seufzen unter Hüten« – ein avantgardistischer Film – ergänzend zur Theaterproduktion, aber eigenständig. Ein Western wider die Verwertbarkeit des Menschen – Crime and blood – Goldrausch an der Würm – no glory in prevention. Ein assoziativer Bild- und Tonstrom aus Miniaturen, kleinen Szenen und Szenenbildern, die sich als ein unfertiges Ganzes im Betrachter erschließen. Neuer Film braucht neue Räume. Und hierbei ist bewusst kein digitaler Raum gemeint. Die Wichtigkeit des Kinos bleibt unumstritten. Ein Pop Up mit Live-Überraschungen, die jedem Abend das Potential für neue unerwartete Enttäuschungen geben!

Am: 20. + 27. Mai sowie 9. + 10. Juli | 20 Uhr  |  Eintritt 10 €

 


Jul
3
Sa
2021
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jul 3 um 20:00 – 21:15
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

LEAVING LAMENTO

mit Texten von Verena Richter & Ensemble

mit Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Sarah Schuchardt

Regie Arno Friedrich Assistenz Kalinca Vicente Texte Verena Richter & Ensemble Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger & Katharina Schmidt Licht Jo Hübner

Kennen Sie das? Man wacht auf und ist schon wieder. Gähnt und wundert sich womöglich. Ein Weg ohne Weiser. Gibt es einen Auftrag? Also erst mal ein Pferd besorgt und los. Den Weg kreuzen skurrile Figuren, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Imbissbuden, das rege Treiben des Ozeans. Wenn nicht der Mensch nur immer diese Unzulänglichkeiten und Widersprüche in sich hätte… Darüber wird manch einer manisch oder verbissen. Manch einer kapituliert. Manche werden ironisch, andere lächerlich. Es ist eben nichts identisch mit sich selbst. Und dann ist da ja auch noch diese Sache mit der verfluchten Existenz.

Flucht nach vorn in die Verausgabung. Ins Spiel! Zweckfrei, lächerlich, unverkäuflich, dieser Abend, an dem scheinbar Sinnloses zur puren Poesie gerinnt.

Die skurril-absurden Texte der Münchner Autorin und Musikerin Verena Richter bilden das Zentrum dieser Reise, in welche Sie einzutauchen hiermit eingeladen sind. Man muss manches hinter sich lassen. Vor allem: Lamento.

 

FILM:

Parallel zu den Proben zu LEAVING LAMENTO entstand der Film »Klangvolles Seufzen unter Hüten« – ein avantgardistischer Film – ergänzend zur Theaterproduktion, aber eigenständig. Ein Western wider die Verwertbarkeit des Menschen – Crime and blood – Goldrausch an der Würm – no glory in prevention. Ein assoziativer Bild- und Tonstrom aus Miniaturen, kleinen Szenen und Szenenbildern, die sich als ein unfertiges Ganzes im Betrachter erschließen. Neuer Film braucht neue Räume. Und hierbei ist bewusst kein digitaler Raum gemeint. Die Wichtigkeit des Kinos bleibt unumstritten. Ein Pop Up mit Live-Überraschungen, die jedem Abend das Potential für neue unerwartete Enttäuschungen geben!

Am: 20. + 27. Mai sowie 9. + 10. Juli | 20 Uhr  |  Eintritt 10 €

 


Jul
8
Do
2021
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jul 8 um 20:00 – 21:15
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

LEAVING LAMENTO

mit Texten von Verena Richter & Ensemble

mit Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Sarah Schuchardt

Regie Arno Friedrich Assistenz Kalinca Vicente Texte Verena Richter & Ensemble Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger & Katharina Schmidt Licht Jo Hübner

Kennen Sie das? Man wacht auf und ist schon wieder. Gähnt und wundert sich womöglich. Ein Weg ohne Weiser. Gibt es einen Auftrag? Also erst mal ein Pferd besorgt und los. Den Weg kreuzen skurrile Figuren, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Imbissbuden, das rege Treiben des Ozeans. Wenn nicht der Mensch nur immer diese Unzulänglichkeiten und Widersprüche in sich hätte… Darüber wird manch einer manisch oder verbissen. Manch einer kapituliert. Manche werden ironisch, andere lächerlich. Es ist eben nichts identisch mit sich selbst. Und dann ist da ja auch noch diese Sache mit der verfluchten Existenz.

Flucht nach vorn in die Verausgabung. Ins Spiel! Zweckfrei, lächerlich, unverkäuflich, dieser Abend, an dem scheinbar Sinnloses zur puren Poesie gerinnt.

Die skurril-absurden Texte der Münchner Autorin und Musikerin Verena Richter bilden das Zentrum dieser Reise, in welche Sie einzutauchen hiermit eingeladen sind. Man muss manches hinter sich lassen. Vor allem: Lamento.

 

FILM:

Parallel zu den Proben zu LEAVING LAMENTO entstand der Film »Klangvolles Seufzen unter Hüten« – ein avantgardistischer Film – ergänzend zur Theaterproduktion, aber eigenständig. Ein Western wider die Verwertbarkeit des Menschen – Crime and blood – Goldrausch an der Würm – no glory in prevention. Ein assoziativer Bild- und Tonstrom aus Miniaturen, kleinen Szenen und Szenenbildern, die sich als ein unfertiges Ganzes im Betrachter erschließen. Neuer Film braucht neue Räume. Und hierbei ist bewusst kein digitaler Raum gemeint. Die Wichtigkeit des Kinos bleibt unumstritten. Ein Pop Up mit Live-Überraschungen, die jedem Abend das Potential für neue unerwartete Enttäuschungen geben!

Am: 20. + 27. Mai sowie 9. + 10. Juli | 20 Uhr  |  Eintritt 10 €

 


Jul
9
Fr
2021
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jul 9 um 20:00 – 21:15
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

LEAVING LAMENTO

mit Texten von Verena Richter & Ensemble

mit Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Sarah Schuchardt

Regie Arno Friedrich Assistenz Kalinca Vicente Texte Verena Richter & Ensemble Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger & Katharina Schmidt Licht Jo Hübner

Kennen Sie das? Man wacht auf und ist schon wieder. Gähnt und wundert sich womöglich. Ein Weg ohne Weiser. Gibt es einen Auftrag? Also erst mal ein Pferd besorgt und los. Den Weg kreuzen skurrile Figuren, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Imbissbuden, das rege Treiben des Ozeans. Wenn nicht der Mensch nur immer diese Unzulänglichkeiten und Widersprüche in sich hätte… Darüber wird manch einer manisch oder verbissen. Manch einer kapituliert. Manche werden ironisch, andere lächerlich. Es ist eben nichts identisch mit sich selbst. Und dann ist da ja auch noch diese Sache mit der verfluchten Existenz.

Flucht nach vorn in die Verausgabung. Ins Spiel! Zweckfrei, lächerlich, unverkäuflich, dieser Abend, an dem scheinbar Sinnloses zur puren Poesie gerinnt.

Die skurril-absurden Texte der Münchner Autorin und Musikerin Verena Richter bilden das Zentrum dieser Reise, in welche Sie einzutauchen hiermit eingeladen sind. Man muss manches hinter sich lassen. Vor allem: Lamento.

 

FILM:

Parallel zu den Proben zu LEAVING LAMENTO entstand der Film »Klangvolles Seufzen unter Hüten« – ein avantgardistischer Film – ergänzend zur Theaterproduktion, aber eigenständig. Ein Western wider die Verwertbarkeit des Menschen – Crime and blood – Goldrausch an der Würm – no glory in prevention. Ein assoziativer Bild- und Tonstrom aus Miniaturen, kleinen Szenen und Szenenbildern, die sich als ein unfertiges Ganzes im Betrachter erschließen. Neuer Film braucht neue Räume. Und hierbei ist bewusst kein digitaler Raum gemeint. Die Wichtigkeit des Kinos bleibt unumstritten. Ein Pop Up mit Live-Überraschungen, die jedem Abend das Potential für neue unerwartete Enttäuschungen geben!

Am: 20. + 27. Mai sowie 9. + 10. Juli | 20 Uhr  |  Eintritt 10 €

 


Jul
10
Sa
2021
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jul 10 um 20:00 – 21:15
LEAVING LAMENTO @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

LEAVING LAMENTO

mit Texten von Verena Richter & Ensemble

mit Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Sarah Schuchardt

Regie Arno Friedrich Assistenz Kalinca Vicente Texte Verena Richter & Ensemble Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger & Katharina Schmidt Licht Jo Hübner

Kennen Sie das? Man wacht auf und ist schon wieder. Gähnt und wundert sich womöglich. Ein Weg ohne Weiser. Gibt es einen Auftrag? Also erst mal ein Pferd besorgt und los. Den Weg kreuzen skurrile Figuren, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Imbissbuden, das rege Treiben des Ozeans. Wenn nicht der Mensch nur immer diese Unzulänglichkeiten und Widersprüche in sich hätte… Darüber wird manch einer manisch oder verbissen. Manch einer kapituliert. Manche werden ironisch, andere lächerlich. Es ist eben nichts identisch mit sich selbst. Und dann ist da ja auch noch diese Sache mit der verfluchten Existenz.

Flucht nach vorn in die Verausgabung. Ins Spiel! Zweckfrei, lächerlich, unverkäuflich, dieser Abend, an dem scheinbar Sinnloses zur puren Poesie gerinnt.

Die skurril-absurden Texte der Münchner Autorin und Musikerin Verena Richter bilden das Zentrum dieser Reise, in welche Sie einzutauchen hiermit eingeladen sind. Man muss manches hinter sich lassen. Vor allem: Lamento.

 

FILM:

Parallel zu den Proben zu LEAVING LAMENTO entstand der Film »Klangvolles Seufzen unter Hüten« – ein avantgardistischer Film – ergänzend zur Theaterproduktion, aber eigenständig. Ein Western wider die Verwertbarkeit des Menschen – Crime and blood – Goldrausch an der Würm – no glory in prevention. Ein assoziativer Bild- und Tonstrom aus Miniaturen, kleinen Szenen und Szenenbildern, die sich als ein unfertiges Ganzes im Betrachter erschließen. Neuer Film braucht neue Räume. Und hierbei ist bewusst kein digitaler Raum gemeint. Die Wichtigkeit des Kinos bleibt unumstritten. Ein Pop Up mit Live-Überraschungen, die jedem Abend das Potential für neue unerwartete Enttäuschungen geben!

Am: 20. + 27. Mai sowie 9. + 10. Juli | 20 Uhr  |  Eintritt 10 €

 


Jul
15
Do
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jul 15 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Jul
16
Fr
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jul 16 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Jul
17
Sa
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jul 17 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Jul
18
So
2021
Münchner Gitarrenkonzerte: JULE MALISCHKE @ Ebenböckhaus
Jul 18 um 18:00

Jule Malischke versteht es, dank ihrer einzigartigen Ausstrahlung, das Publikum in Sekundenschnelle in ihren Bann zu ziehen. Neben ihren eigenen Songs, in denen die junge Musikerin mit ihrer gefühlvollen Stimme und originellen Gitarrenbegleitungen den Hörer verzaubert, weiß sie ebenso instrumental auf der Gitarre zu überzeugen.

Um eine Brücke zwischen beiden Stilistiken zu schlagen, tritt sie vermehrt unter dem Motto „Classic meets Songwriting“ auf – eine Idee Stücke der Gitarrenliteratur von Komponisten wie Dyens, Domeniconi, Lauro etc. zu ihren selbst komponierten Songs (mit Stimme und Gitarre) zu schlagen.

2014 erschien ihr Debütalbum „Whatever may happen“ in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Gitarrenprofessor Stephan Bormann.

Stilistisch lässt sich ihre Musik in das Genre Folk/Akustik Pop einordnen und zwischendurch hört man den ein oder anderen „Cover“, den Jule Malischke mit einer ganz eigenen Note versetzt. Vor allem aber unter ihren eigenen Stücken finden sich schöne emotionale Songs, die unter die Haut gehen bis zu sonnigen fröhlichen Pop Sounds wieder, die untermalt mit ihrer außergewöhnlichen Stimme den Zuhörer berühren.

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

 

Die Termine der Münchner Gitarrenkonzerte 2021:
So. 7.2.2021, 18 Uhr: TAKEO SATO
So. 14.3.2021, 18 Uhr: JULIA LANGE
So. 16.5.2021, 18 Uhr: WIEDEMANN & KOSHO
So. 18.7.2021, 18 Uhr: JULE MALISCHKE
So. 17.10.2021, 18 Uhr: DIMITRI LAVRENTIEV
So. 12.12.2021, 18 Uhr: GERRET LEBUHN

 

 

KONZERT
So. 18.7.2021
18 Uhr
Open Air im Park des Ebenböckhauses

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €
Kinder & Jugendliche: 12,- €

 

 

Karten für die Veranstaltungen der Pasinger Fabrik sind an der Kasse der Pasinger Fabrik, bei allen an MünchenTicket angeschlossenen Vorverkaufsstellen, sowie als Print-at-home-Tickets erhältlich. Tickets sind nur in personalisierter Form und mit fester Platzvergabe erhältlich.
———————
Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.
———————
Aufgrund der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen sind Tickets in den Kategorien Einzelplatz, bzw. Mehrfachplatz  (2, 3 oder 4 Plätze im Paket) erhältlich. Plätze der Kategorie Mehrfachplatz können ausschließlich gemeinsam von Gästen erworben werden, die im Verhältnis zueinander von den Kontaktbeschränkungen befreit sind.

 

 

Jul
22
Do
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jul 22 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Jul
23
Fr
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jul 23 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Jul
24
Sa
2021
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jul 24 um 20:00 – 21:30
TURANDOT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
nach Carlo Gozzi | mit Anleihen bei Friedrich Schiller

Man erzählt sich so allerlei. 
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter 
habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden 
Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher 
Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen 
Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck 
ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf 
samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten
 Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer 
Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib). 
Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.

Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) 
sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift 
fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann
 die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er 
nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist. 

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.
Uraufgeführt am 22. Januar 1762 am Teatro San Samuele, Venedig.
Die Schillersche Variante ließ Goethe 1802 in Weimar aufführen.

Arno Friedrich TRUFFALDINO alias KANZLER, ZELIMA, WACHE
Melda Hazirci TURANDOT
Mario Linder KALAF
Margrit Carls KAISER VON CHINA, TIMUR, SCHIRINA
Theresa Bendel BARACH, ADELMA

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer
Grafik Martina Körner

 

Okt
17
So
2021
Münchner Gitarrenkonzerte: DIMITRI LAVRENTIEV @ Kleine Bühne
Okt 17 um 18:00

Foto: René Hunger

 

Der russische Gitarrenvirtuose Dimitri Lavrentiev, ansässig in Augsburg und einer der Organisatoren des Augsburger Gitarrenfestivals präsentiert seine CD „Lotos“.

Auf dem Programm stehen Eigenkompositionen sowie Musik von Freunden und Kollegen Elbio Mango, Ralf Wengenmayr und die populärsten Ohrwürmer, wie „Asturias“ von Isaac Albeniz, oder der bekannte ungarische Tanz „Czardas“ von Vittorio Monti.

Dimitri Lavrentiev wurde 1976 in Snezhinsk/ Russland geboren.

Bereits mit siebzehn Jahren wurde er als Mitglied einer Rockband zu ausgedehnten Konzertreisen und Festivals in ganz Russland, von Moskau über den Ural bis nach Sibirien eingeladen.

Er studierte klassische Gitarre am Tschaikowsky-Musikkollege und an der Uraler Musorgski-Musikhochschule in Ekaterinburg bei Prof. Vitali Derun – einer der herausragenden Figuren der russischen Gitarrenszene. Anschließend folgten das Studium in Deutschland bei Prof. Werner Kämmerling an der Musikhochschule Dortmund und die Meisterklasse in Augsburg bei Prof. Franz Halász, Leiter einer der erfolgreichsten Gitarrenklassen Europas. Seine Studiengänge schloss Dimitri Lavrentiev allesamt mit Auszeichnung ab.

2005 wurde er in die Förderung der renommierten Europäischen Organisation „Yehudi Menuhin Live Music Now“ aufgenommen, für die er zahlreiche Konzerte spielte.

Neben seinen Soloauftritten arbeitete er mit bekannten Orchestern, wie den „Münchner Symphonikern“ und der „Neuen Philharmonie Westfalen“, mit herausragenden Künstlern, wie den Sängerinnen Carolina Ullrich (Semperoper Dresden) und Roxana Constantinescu (Wiener Staatsoper), den Dirigenten Kevin John Edusei (Deutschland) und Grammy Preisträger Arny Roth (USA).

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

 

Die Termine der Münchner Gitarrenkonzerte 2021:
So. 7.2.2021, 18 Uhr: TAKEO SATO
So. 14.3.2021, 18 Uhr: JULIA LANGE
So. 16.5.2021, 18 Uhr: WIEDEMANN & KOSHO
So. 18.7.2021, 18 Uhr: JULE MALISCHKE
So. 17.10.2021, 18 Uhr: DIMITRI LAVRENTIEV
So. 12.12.2021, 18 Uhr: GERRET LEBUHN

 

 

 

Foto: René Hunger

 

KONZERT
So. 17.10.2021
18 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €
Kinder & Jugendliche: 12,- €

 

 

Karten für die Veranstaltungen der Pasinger Fabrik sind an der Kasse der Pasinger Fabrik, bei allen an MünchenTicket angeschlossenen Vorverkaufsstellen, sowie als Print-at-home-Tickets erhältlich. Tickets sind nur in personalisierter Form und mit fester Platzvergabe erhältlich.
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Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.
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Aufgrund der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen sind Tickets in den Kategorien Einzelplatz, bzw. Mehrfachplatz  (2, 3 oder 4 Plätze im Paket) erhältlich. Plätze der Kategorie Mehrfachplatz können ausschließlich gemeinsam von Gästen erworben werden, die im Verhältnis zueinander von den Kontaktbeschränkungen befreit sind.

 

 

Dez
12
So
2021
Münchner Gitarrenkonzerte: GERRET LEBUHN @ Kleine Bühne
Dez 12 um 18:00

Gerret Lebuhn ist es ein inniges Herzensanliegen, die Gitarre einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Die gelingt ihm sowohl als Gastgeber der Münchner Gitarrenkonzerte als auch durch seine einzigartige stilistische Bandbreite und Ausdrucksstärke auf seinem Instrument.

Der Gitarrist verbindet in seinen einzigartigen Konzerten die wichtigsten und interessantesten Entwicklungen der letzten dreißig Jahre des meistgespielten Musikinstrumentes der Welt: der Gitarre. Musik aus den Bereichen der Fingerstyle, der Musik Lateinamerikas, Weltmusik und der zeitgenössischen Gitarrenmusik, vertreten durch Stücke der jeweils besten Gitarristen ihres Fachs und ihrer Stilistik: Quique Sinesi, Stepan Rak, John Butler, Carlo Domeniconi, u.v.m. So entstand das aktuelle Programm „Guitar Treasures“ das in seiner Art und Darbietung wohl als einzig anzusehen ist. Die Stücke zeichnen sich durch herausragende virtuose Anforderungen, spektakulären, nahezu akrobatischen Spieltechniken sowie mitreißenden Melodien und Rhythmen aus. Gerret Lebuhn erhielt seine Ausbildung zum klassischen Konzertgitarristen durch lebende Gitarrenlegenden wie Eliot Fisk, Manuel Barruecco, Olaf van Gonnissen u.v.a. und ist seit 30 Jahren auf den Bühnen Europas zu Hause. 2014 gründete Gerret Lebuhn die Reihe „Münchner Gitarrenkonzerte“ an der Pasinger Fabrik.

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

 

Die Termine der Münchner Gitarrenkonzerte 2021:
So. 7.2.2021, 18 Uhr: TAKEO SATO
So. 14.3.2021, 18 Uhr: JULIA LANGE
So. 16.5.2021, 18 Uhr: WIEDEMANN & KOSHO
So. 18.7.2021, 18 Uhr: JULE MALISCHKE
So. 17.10.2021, 18 Uhr: DIMITRI LAVRENTIEV
So. 12.12.2021, 18 Uhr: GERRET LEBUHN

 

 

 

 

KONZERT
So. 12.12.2021
18 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €
Kinder & Jugendliche: 12,- €

 

 

Karten für die Veranstaltungen der Pasinger Fabrik sind an der Kasse der Pasinger Fabrik, bei allen an MünchenTicket angeschlossenen Vorverkaufsstellen, sowie als Print-at-home-Tickets erhältlich. Tickets sind nur in personalisierter Form und mit fester Platzvergabe erhältlich.
———————
Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.
———————
Aufgrund der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen sind Tickets in den Kategorien Einzelplatz, bzw. Mehrfachplatz  (2, 3 oder 4 Plätze im Paket) erhältlich. Plätze der Kategorie Mehrfachplatz können ausschließlich gemeinsam von Gästen erworben werden, die im Verhältnis zueinander von den Kontaktbeschränkungen befreit sind.