Dez
21
Sa
2019
Wiederaufnahme „Die Entführung aus dem Serail“
Dez 21 2019 – Feb 16 2020 ganztägig

© Katalin-Maria Tankó

Münchens Kleinstes Opernhaus zeigt

Die Entführung aus dem Serail

Singspiel von W.A. Mozart

Von 21. Dezember 2019 bis 16. Februar 2020, Vorverkaufsbeginn voraussichtlich im November 2019.

Im Jahr 1781 wurde Wolfgang Amadeus Mozart von Kaiser Joseph II. beauftragt eine Oper für das Nationalsingspiel zu schreiben. Ursprünglich hatte der damals 25-Jährige an einem deutschen Singspiel mit dem damals beliebten türkischen Sujet „Zaïde“ gearbeitet. Er änderte seine Pläne jedoch, als er während eines Aufenthaltes in Wien dem Librettisten J. G. Stephanie begegnete, der Mozart sein Libretto „Belmont und Constanze oder Die Entführung aus dem Serail“ anbot. Ein Jahr später feierte man – trotz diverser Intrigen gegen das Vorhaben des jungen Komponisten – in Wien die Premiere der sogenannten Türkenoper. Das Wiener Singspiel, das bis dahin eher von Liebhabern und begabten Laien gepflegt wurde, erhielt mit Mozarts „Entführung“ entsprechend Verve und einen neuen, professionelleren Schliff.

Noch zu Lebzeiten des Komponisten wurde das Werk in vielen verschiedenen europäischen Ländern gespielt und entsprechend auch übersetzt. Etliche Wandertheater nahmen die „Entführung“ in ihr Repertoire auf, so dass unzählige Bearbeitungen sowie Anpassungen entstanden und in Umlauf kamen. Dazu reiht sich nun auch die Bearbeitung für Münchens Kleinstes Opernhaus im Jahr 2019 ein. Einmal mehr wird auf der Pasinger Bühne eine der genialen Mozart-Opern gespielt, nachdem auf dieser bereits „Così fan tutte“, „Die Hochzeit des Figaro“ und „Don Giovanni“ präsentiert wurden.

Für die Inszenierung konnte Stefan Kastner gewonnen werden, der den Gästen der Pasinger Fabrik als Opernsänger wohl bekannt ist. Als Autor und Theaterregisseur hat er sich darüber hinaus überregional einen Namen gemacht. Die zwei jungen Münchnerinnen Valerie Dziki (Bühne) und Elisabeth Anna Pletzer (Kostüm) werden bei dieser Produktion für die Ausstattung zuständig sein. Der musikalische Leiter Andreas P. Heinzmann arrangiert zudem wieder in dem bewährten Duo gemeinsam mit dem Flötisten Jörg-Oliver Werner für das 10-köpfige Orchester von Münchens Kleinstem Opernhaus. Vom 18. bis 23. Juli 2019 gastiert Münchens Kleinstes Opernhaus traditionellerweise mit sechs Vorstellungen im Innenhof von Schloss Blutenburg. Durch die hervorragende Akustik in der mittelalterlichen Residenz kann auch unter freiem Himmel auf eine elektrische Verstärkung der Musik verzichtet werden.

INHALT: Das Geschehen spielt in dieser „Entführung“ in Süditalien, wo ein berühmter deutscher Künstler unter dem Pseudonym Bassa Selim zusammen mit seinen Anhängern auf einem sizilianischen Landgut lebt. Gemeinsam mit seinen Getreuen – und vor allem mit seiner Lieblingsschülerin Konstanze – führt der Bassa dort ein Leben, in welchem sich Liebe und Kunst auf vollkommene Weise zu vereinen scheinen. Als Konstanze jedoch große Zweifel an ihrem Dasein in der Künstlerkolonie überkommen, und zeitgleich ihr Mann Belmonte auftaucht, gerät das bisher harmonische Leben auf dem Landgut gewaltig ins Wanken…

Regie und Dialogfassung: Stefan Kastner
Musikalische Leitung: Andreas P. Heinzmann

 

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

Jan
23
Do
2020
Uli + Heimat München – Canada in Germany + Onni @ Lichthof & Bar
Jan 23 um 10:00 – Mrz 1 um 23:00

Vernissage
Do. 23.1.2020
19 Uhr

Ausstellung
24.1. – 1.3.2020
tägl. 10 – 23 Uhr
Lichthof & Bar

Eintritt frei

Heimat München

Die Verwunderung des Betrachters beim Zeitung lesen – Paint After Reading

In der Malerei suche ich den höchsten Augenblick zu fassen, wenn sich die Form enthüllt, die Komposition findet, die Farbe, die Geschichte dahinter verblasst. Unverstellt der erste Blick, was sich zeigt; leicht vorbei sehen, oder die Augen etwas schliessen, sonst ist es weg“. Uli Schaarschmidt München.

www.schaarschmidt.it

www.schaarschmidt.gallery

Uli Schaarschmidt: Frank Zappa. Trouble Every Day

Canada in Germany

Die Sauna oder wie der träumende Geist eine Burleske der wachen Welt erschafft.

„2015 war ich erstaunt über die Modernität eines Marien-Altars von 1465 in der Alten Pinakothek. Als hätte ihn Sigmar Polke an einem sehr guten Tag Anfang der 2000er Jahre gemalt. Mein Zyklus „Die Sauna“ ist die Antwort auf das, was München mir gegeben hat.“ Onni Nordman, Cape Breton, Nova Scotia, Canada.

onninordman.com

onninordman.blogspot.ca

Vernissage
Do. 23.1.2020
19 Uhr

Ausstellung
24.1. – 1.3.2020
tägl. 10 – 23 Uhr
Lichthof & Bar

Eintritt frei

Jan
29
Mi
2020
Die Mädchen von Zimmer 28 @ Ort: Werkstattgalerie, 1. OG
Jan 29 um 14:00 – 18:00

Werkstattgalerie

Die Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28 in der Pasinger Fabrik findet im Zusammenhang mit der Aufführung der Kinderoper Brundibár von Hans Krása und Adolf Hoffmeister am 18.1.2020 in der Pasinger Himmelfahrtskirche statt. Brundibár, 1938 in Prag entstanden und von jüdischen Kindern in Prag heimlich aufgeführt, dann im Konzentrationslager Theresienstadt über 50 Mal gespielt, ist heute ein Denkmal für die Kinder, die den Holocaust nicht überlebten. Sie wurde im Jahr 2004 von Hannelore Brenner, Autorin des gleichnamigen Buchs, geschaffen und erzählt die Geschichte dieser Mädchen, die zwischen 1942 und 1944 im Zimmer 28, Mädchenheim L 410 im Ghetto Theresienstadt zusammenlebten. Authentische Dokumente – ein Tagebuch, ein Poesiealbum, ein Notizbüchlein, Gedichte, Briefe, Fotos, Zeichnungen – veranschaulichen den Alltag der Mädchen in Theresienstadt. Viele dieser Dokumente sind die letzten Zeugnisse von Kindern, die bald darauf in Auschwitz ermordet wurden. Sie sind zugleich ein Aufruf zu Menschlichkeit, Solidarität und geistigem Widerstand. Und sie zeigen, welche Kraft  Kunst zu entfalten vermag.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturforum München West

10.1. – 8.2.,

Di-Sa, 14-18 Uhr

kostenlos

Ort: Werkstattgalerie, 1. OG

Herr Metitsch @ Kleine Bühne
Jan 29 um 20:00

HERR METITSCH

von Karin Strauß

Hermetisch abgeriegelt und herrlich abgehoben: Herr Metitsch hat sich seine eigene Welt erschaffen. Er kann nichts wegwerfen und hat doch ein ausgeklügeltes Ordnungssystem.

Und an das hält er sich selbstverständlich penibel: Ohne seine Ordnung der Dinge könnte Herr Metitsch nicht existieren, nicht atmen, nicht sprechen, stehen oder gehen. Das betrifft alle diese Gegenstände, so wie er sie greift und wie er sie begreift.  Was geht im Kopf dieses Menschen vor, der einem so fern und doch so nah ist? Der diese Distanz aufbaut und einen doch in sich rein lässt?

„Das Nichts ist viel rätselhafter als das Etwas. Und darüber hinaus viel bedrohlicher! Man kann ins Nichts fallen. Und Menschen können da sein, und plötzlich sind sie NICHT mehr“, sagt Herr Metitsch. Dieser Worte-Sammler, Gedanken-Sortierer und Wissen-Sezierer. Zwischen den Dingen um ihn herum und seinem Wissen um sie in seinem Kopf gibt es Vermittler – und das sind Worte.

Dieser Messie ist einer wie du und ich. Ob er so handelt, weil er meint, er könne diese Dinge alle noch brauchen? Ob er das macht, weil er meint, er sei sonst der Welt da draußen ohne Schutzwall ausgesetzt? Diese Fragen sind so schnell wieder verschwunden, wie sie auftauchen.

Dieser Mensch da macht sich sein Leben, wie es ihm gefällt. So, wie es ihm eben guttut. Wie wir alle – wie unser Nachbar nebenan oder obendrüber oder ein Haus weiter – sucht er sein persönliches Glück, seinen Weg, in der Welt zurechtzukommen.

Herr Metitsch hat eine Vergangenheit. Erlebnisse und Erfahrungen. Gute und weniger gute. Die hängen in ihm und an ihm wie hartnäckige Spinnweben. Und schon sind da wieder seine Gedanken. All diese richtigen Gedanken. Die ihn nicht wirklich weiterbringen, ihn aber durch den Tag geleiten. Gedanken über Löcher in Gießkannen oder fliegende Öfen.

Seine Gedanken sind wie gute Geschenke. Einmal ausgepackt, lassen sie einen nicht mehr los.

Die Autorin
Karin Strauß (Jahrgang 1955) wurde in München geboren, studierte Völkerkunde und Slawistik in München und St. Petersburg. Sie promovierte, arbeitete am Osteuropa-Institut in München und am Frankfurter Völkerkundemuseum. Die freie Schriftstellerin (vier Kinderbücher, Beiträge in Anthologien, ein Band mit Kurzgeschichten und ein Roman) lebt in Germering bei München.

Das Team
Schauspiel: Doris Gruner
Bühne/Kostüm: Anja Callam
Technik: Michael Böckling
Musik-Komposition: Saskia Gaar
Produktionsleitung: Guido Verstegen
Regie: Kerstin Weiler

Eine Veranstaltung der Lichtbühne

Theater
Do. 23. / Fr. 24. / Sa. 25.1.2020
Di 28. / Mi. 29. / Do. 30. / Fr. 31.1. / Sa. 1.2.2020
20 Uhr

So. 26.1.2020
18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Jan
30
Do
2020
Die Mädchen von Zimmer 28 @ Ort: Werkstattgalerie, 1. OG
Jan 30 um 14:00 – 18:00

Werkstattgalerie

Die Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28 in der Pasinger Fabrik findet im Zusammenhang mit der Aufführung der Kinderoper Brundibár von Hans Krása und Adolf Hoffmeister am 18.1.2020 in der Pasinger Himmelfahrtskirche statt. Brundibár, 1938 in Prag entstanden und von jüdischen Kindern in Prag heimlich aufgeführt, dann im Konzentrationslager Theresienstadt über 50 Mal gespielt, ist heute ein Denkmal für die Kinder, die den Holocaust nicht überlebten. Sie wurde im Jahr 2004 von Hannelore Brenner, Autorin des gleichnamigen Buchs, geschaffen und erzählt die Geschichte dieser Mädchen, die zwischen 1942 und 1944 im Zimmer 28, Mädchenheim L 410 im Ghetto Theresienstadt zusammenlebten. Authentische Dokumente – ein Tagebuch, ein Poesiealbum, ein Notizbüchlein, Gedichte, Briefe, Fotos, Zeichnungen – veranschaulichen den Alltag der Mädchen in Theresienstadt. Viele dieser Dokumente sind die letzten Zeugnisse von Kindern, die bald darauf in Auschwitz ermordet wurden. Sie sind zugleich ein Aufruf zu Menschlichkeit, Solidarität und geistigem Widerstand. Und sie zeigen, welche Kraft  Kunst zu entfalten vermag.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturforum München West

10.1. – 8.2.,

Di-Sa, 14-18 Uhr

kostenlos

Ort: Werkstattgalerie, 1. OG

W.A. MOZART „Die Entführung aus dem Serail“ @ Wagenhalle
Jan 30 um 19:30

„Die Entführung aus dem Serail“ neu erzählt:

Das Geschehen der Pasinger „Entführung aus dem Serail“ von W.A. Mozart spielt in Süditalien, wo ein berühmter deutscher Künstler unter dem Pseudonym Bassa Selim zusammen mit seinen Anhängern auf einem sizilianischen Landgut lebt. Gemeinsam mit seinen Getreuen – und vor allem mit seiner Lieblingsschülerin Konstanze – führt der Bassa dort ein Leben, in welchem sich Liebe und Kunst auf vollkommene Weise zu vereinen scheinen. Als Konstanze jedoch große Zweifel an ihrem Dasein in der Künstlerkolonie überkommen, und zeitgleich ihr Mann Belmonte auftaucht, gerät das bisher harmonische Leben auf dem Landgut gewaltig ins Wanken…

21. Dezember 2019 – 16. Februar 2020

Tagesbesetzung vom 30.01.2020 (Angaben ohne Gewähr):

Konstanze: Julia Bachmann
Bassa Selim: Uli Zentner
Lord Bellmont: Patrik Horňák
Blondy: Andrea Jörg
Pedrillo: Michael Etzel
Osmin: Bernd Gebhardt
Camille: Regina Speiseder

Dirigent: Oleg Ptashnikov

Ensemble

Regie und Dialogfassung: Stefan Kastner
Musikalische Leitung: Andreas P. Heinzmann
Dramaturgie: Marie Thiele
Bühnenbild: Valerie Dziki
Kostüm: Elisabeth Anna Pletzer
Arrangement: Jörg-Oliver Werner & Andreas P. Heinzmann

Konstanze: Julia Bachmann, Yvonne Steiner,  Yvonne Prentki
Bassa Selim: Rainer Haustein, Ulrich Zentner
Lord Bellmont:
Joan Ribalta, Markus Herzog, Patrik Horňák
Blondy:
Andrea Jörg, Dafne Boms
Pedrillo: Michael Etzel, Joshua Spink
Osmin: Bernd Gebhardt, Marcus Weishaar
Camille: Regina Speiseder, Eva-Maria Spiegelhauer

Es spielt das 10-köpfige Orchester von Münchens Kleinstem Opernhaus.

Kartenpreise 28€ bis 38€; Studenten: 12€ bis 18€; Kinder- & Jugendliche bis 16 Jahren 10€; Rentner: 24€ bis 34€

Werkseinführungen jeden Sonntag außer 26. Januar und 2. Februar 2020
mit Andreas P. Heinzmann und/oder Stefan Kastner
Beginn 17.00 Uhr – Eintritt mit Opernkarte frei

FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jan 30 um 20:00 – 22:00
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Uraufführung 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Frankenstein
nach dem Roman von Mary Shelley

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst – in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen…

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung – passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc – steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung – außer in ästhetischer Hinsicht – von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann…

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

Herr Metitsch @ Kleine Bühne
Jan 30 um 20:00

HERR METITSCH

von Karin Strauß

Hermetisch abgeriegelt und herrlich abgehoben: Herr Metitsch hat sich seine eigene Welt erschaffen. Er kann nichts wegwerfen und hat doch ein ausgeklügeltes Ordnungssystem.

Und an das hält er sich selbstverständlich penibel: Ohne seine Ordnung der Dinge könnte Herr Metitsch nicht existieren, nicht atmen, nicht sprechen, stehen oder gehen. Das betrifft alle diese Gegenstände, so wie er sie greift und wie er sie begreift.  Was geht im Kopf dieses Menschen vor, der einem so fern und doch so nah ist? Der diese Distanz aufbaut und einen doch in sich rein lässt?

„Das Nichts ist viel rätselhafter als das Etwas. Und darüber hinaus viel bedrohlicher! Man kann ins Nichts fallen. Und Menschen können da sein, und plötzlich sind sie NICHT mehr“, sagt Herr Metitsch. Dieser Worte-Sammler, Gedanken-Sortierer und Wissen-Sezierer. Zwischen den Dingen um ihn herum und seinem Wissen um sie in seinem Kopf gibt es Vermittler – und das sind Worte.

Dieser Messie ist einer wie du und ich. Ob er so handelt, weil er meint, er könne diese Dinge alle noch brauchen? Ob er das macht, weil er meint, er sei sonst der Welt da draußen ohne Schutzwall ausgesetzt? Diese Fragen sind so schnell wieder verschwunden, wie sie auftauchen.

Dieser Mensch da macht sich sein Leben, wie es ihm gefällt. So, wie es ihm eben guttut. Wie wir alle – wie unser Nachbar nebenan oder obendrüber oder ein Haus weiter – sucht er sein persönliches Glück, seinen Weg, in der Welt zurechtzukommen.

Herr Metitsch hat eine Vergangenheit. Erlebnisse und Erfahrungen. Gute und weniger gute. Die hängen in ihm und an ihm wie hartnäckige Spinnweben. Und schon sind da wieder seine Gedanken. All diese richtigen Gedanken. Die ihn nicht wirklich weiterbringen, ihn aber durch den Tag geleiten. Gedanken über Löcher in Gießkannen oder fliegende Öfen.

Seine Gedanken sind wie gute Geschenke. Einmal ausgepackt, lassen sie einen nicht mehr los.

Die Autorin
Karin Strauß (Jahrgang 1955) wurde in München geboren, studierte Völkerkunde und Slawistik in München und St. Petersburg. Sie promovierte, arbeitete am Osteuropa-Institut in München und am Frankfurter Völkerkundemuseum. Die freie Schriftstellerin (vier Kinderbücher, Beiträge in Anthologien, ein Band mit Kurzgeschichten und ein Roman) lebt in Germering bei München.

Das Team
Schauspiel: Doris Gruner
Bühne/Kostüm: Anja Callam
Technik: Michael Böckling
Musik-Komposition: Saskia Gaar
Produktionsleitung: Guido Verstegen
Regie: Kerstin Weiler

Eine Veranstaltung der Lichtbühne

Theater
Do. 23. / Fr. 24. / Sa. 25.1.2020
Di 28. / Mi. 29. / Do. 30. / Fr. 31.1. / Sa. 1.2.2020
20 Uhr

So. 26.1.2020
18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Jan
31
Fr
2020
Die Mädchen von Zimmer 28 @ Ort: Werkstattgalerie, 1. OG
Jan 31 um 14:00 – 18:00

Werkstattgalerie

Die Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28 in der Pasinger Fabrik findet im Zusammenhang mit der Aufführung der Kinderoper Brundibár von Hans Krása und Adolf Hoffmeister am 18.1.2020 in der Pasinger Himmelfahrtskirche statt. Brundibár, 1938 in Prag entstanden und von jüdischen Kindern in Prag heimlich aufgeführt, dann im Konzentrationslager Theresienstadt über 50 Mal gespielt, ist heute ein Denkmal für die Kinder, die den Holocaust nicht überlebten. Sie wurde im Jahr 2004 von Hannelore Brenner, Autorin des gleichnamigen Buchs, geschaffen und erzählt die Geschichte dieser Mädchen, die zwischen 1942 und 1944 im Zimmer 28, Mädchenheim L 410 im Ghetto Theresienstadt zusammenlebten. Authentische Dokumente – ein Tagebuch, ein Poesiealbum, ein Notizbüchlein, Gedichte, Briefe, Fotos, Zeichnungen – veranschaulichen den Alltag der Mädchen in Theresienstadt. Viele dieser Dokumente sind die letzten Zeugnisse von Kindern, die bald darauf in Auschwitz ermordet wurden. Sie sind zugleich ein Aufruf zu Menschlichkeit, Solidarität und geistigem Widerstand. Und sie zeigen, welche Kraft  Kunst zu entfalten vermag.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturforum München West

10.1. – 8.2.,

Di-Sa, 14-18 Uhr

kostenlos

Ort: Werkstattgalerie, 1. OG

Krimi-Schreibwerkstatt @ Kursraum 2. OG
Jan 31 um 15:00 – 18:00

Tatort Schreibtisch

Spürnasen und Detektive aufgepasst! Auch dieses Jahr habt ihr die Chance, gemeinsam mit Krimi-Autorinnen spannende Geschichten und knifflige Fälle zu erfinden. Alle Krimis, die in der Krimi-Schreibwerkstatt entstehen, nehmen am Wettbewerb zum 20. Münchner Kinder-Krimipreis teil. Die Gewinner-Krimis werden veröffentlicht. Es gibt viele Preise zu gewinnen!

Kursleitung: Lieselotte Kinskofer, Autorin, und Conny Beckstein, Pädagogin

Fr, 31.1. + Sa, 1.2., 15 bis 18 Uhr
Bitte Prospekt anfordern.

Preis: 20 Euro
Alter: 9 bis 14
Anmeldung. Tel. 888 88 06

 

 

 

W.A. MOZART „Die Entführung aus dem Serail“ @ Wagenhalle
Jan 31 um 19:30

„Die Entführung aus dem Serail“ neu erzählt:

Das Geschehen der Pasinger „Entführung aus dem Serail“ von W.A. Mozart spielt in Süditalien, wo ein berühmter deutscher Künstler unter dem Pseudonym Bassa Selim zusammen mit seinen Anhängern auf einem sizilianischen Landgut lebt. Gemeinsam mit seinen Getreuen – und vor allem mit seiner Lieblingsschülerin Konstanze – führt der Bassa dort ein Leben, in welchem sich Liebe und Kunst auf vollkommene Weise zu vereinen scheinen. Als Konstanze jedoch große Zweifel an ihrem Dasein in der Künstlerkolonie überkommen, und zeitgleich ihr Mann Belmonte auftaucht, gerät das bisher harmonische Leben auf dem Landgut gewaltig ins Wanken…

21. Dezember 2019 – 16. Februar 2020

Tagesbesetzung vom 31.01.2020 (Angaben ohne Gewähr):

Konstanze: Julia Bachmann
Bassa Selim: Rainer Haustein
Lord Bellmont: Patrik Horňák
Blondy: Andrea Jörg
Pedrillo: Michael Etzel
Osmin: Bernd Gebhardt
Camille: Eva-Maria Spiegelhauer

Dirigent: Andreas Pascal Heinzmann

Ensemble

Regie und Dialogfassung: Stefan Kastner
Musikalische Leitung: Andreas P. Heinzmann
Dramaturgie: Marie Thiele
Bühnenbild: Valerie Dziki
Kostüm: Elisabeth Anna Pletzer
Arrangement: Jörg-Oliver Werner & Andreas P. Heinzmann

Konstanze: Julia Bachmann, Yvonne Steiner,  Yvonne Prentki
Bassa Selim: Rainer Haustein, Ulrich Zentner
Lord Bellmont:
Joan Ribalta, Markus Herzog, Patrik Horňák
Blondy:
Andrea Jörg, Dafne Boms
Pedrillo: Michael Etzel, Joshua Spink
Osmin: Bernd Gebhardt, Marcus Weishaar
Camille: Regina Speiseder, Eva-Maria Spiegelhauer

Es spielt das 10-köpfige Orchester von Münchens Kleinstem Opernhaus.

Kartenpreise 28€ bis 38€; Studenten: 12€ bis 18€; Kinder- & Jugendliche bis 16 Jahren 10€; Rentner: 24€ bis 34€

Werkseinführungen jeden Sonntag außer 26. Januar und 2. Februar 2020
mit Andreas P. Heinzmann und/oder Stefan Kastner
Beginn 17.00 Uhr – Eintritt mit Opernkarte frei

FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Jan 31 um 20:00 – 22:00
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Uraufführung 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Frankenstein
nach dem Roman von Mary Shelley

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst – in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen…

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung – passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc – steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung – außer in ästhetischer Hinsicht – von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann…

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

Herr Metitsch @ Kleine Bühne
Jan 31 um 20:00

HERR METITSCH

von Karin Strauß

Hermetisch abgeriegelt und herrlich abgehoben: Herr Metitsch hat sich seine eigene Welt erschaffen. Er kann nichts wegwerfen und hat doch ein ausgeklügeltes Ordnungssystem.

Und an das hält er sich selbstverständlich penibel: Ohne seine Ordnung der Dinge könnte Herr Metitsch nicht existieren, nicht atmen, nicht sprechen, stehen oder gehen. Das betrifft alle diese Gegenstände, so wie er sie greift und wie er sie begreift.  Was geht im Kopf dieses Menschen vor, der einem so fern und doch so nah ist? Der diese Distanz aufbaut und einen doch in sich rein lässt?

„Das Nichts ist viel rätselhafter als das Etwas. Und darüber hinaus viel bedrohlicher! Man kann ins Nichts fallen. Und Menschen können da sein, und plötzlich sind sie NICHT mehr“, sagt Herr Metitsch. Dieser Worte-Sammler, Gedanken-Sortierer und Wissen-Sezierer. Zwischen den Dingen um ihn herum und seinem Wissen um sie in seinem Kopf gibt es Vermittler – und das sind Worte.

Dieser Messie ist einer wie du und ich. Ob er so handelt, weil er meint, er könne diese Dinge alle noch brauchen? Ob er das macht, weil er meint, er sei sonst der Welt da draußen ohne Schutzwall ausgesetzt? Diese Fragen sind so schnell wieder verschwunden, wie sie auftauchen.

Dieser Mensch da macht sich sein Leben, wie es ihm gefällt. So, wie es ihm eben guttut. Wie wir alle – wie unser Nachbar nebenan oder obendrüber oder ein Haus weiter – sucht er sein persönliches Glück, seinen Weg, in der Welt zurechtzukommen.

Herr Metitsch hat eine Vergangenheit. Erlebnisse und Erfahrungen. Gute und weniger gute. Die hängen in ihm und an ihm wie hartnäckige Spinnweben. Und schon sind da wieder seine Gedanken. All diese richtigen Gedanken. Die ihn nicht wirklich weiterbringen, ihn aber durch den Tag geleiten. Gedanken über Löcher in Gießkannen oder fliegende Öfen.

Seine Gedanken sind wie gute Geschenke. Einmal ausgepackt, lassen sie einen nicht mehr los.

Die Autorin
Karin Strauß (Jahrgang 1955) wurde in München geboren, studierte Völkerkunde und Slawistik in München und St. Petersburg. Sie promovierte, arbeitete am Osteuropa-Institut in München und am Frankfurter Völkerkundemuseum. Die freie Schriftstellerin (vier Kinderbücher, Beiträge in Anthologien, ein Band mit Kurzgeschichten und ein Roman) lebt in Germering bei München.

Das Team
Schauspiel: Doris Gruner
Bühne/Kostüm: Anja Callam
Technik: Michael Böckling
Musik-Komposition: Saskia Gaar
Produktionsleitung: Guido Verstegen
Regie: Kerstin Weiler

Eine Veranstaltung der Lichtbühne

Theater
Do. 23. / Fr. 24. / Sa. 25.1.2020
Di 28. / Mi. 29. / Do. 30. / Fr. 31.1. / Sa. 1.2.2020
20 Uhr

So. 26.1.2020
18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Feb
1
Sa
2020
Die Mädchen von Zimmer 28 @ Ort: Werkstattgalerie, 1. OG
Feb 1 um 14:00 – 18:00

Werkstattgalerie

Die Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28 in der Pasinger Fabrik findet im Zusammenhang mit der Aufführung der Kinderoper Brundibár von Hans Krása und Adolf Hoffmeister am 18.1.2020 in der Pasinger Himmelfahrtskirche statt. Brundibár, 1938 in Prag entstanden und von jüdischen Kindern in Prag heimlich aufgeführt, dann im Konzentrationslager Theresienstadt über 50 Mal gespielt, ist heute ein Denkmal für die Kinder, die den Holocaust nicht überlebten. Sie wurde im Jahr 2004 von Hannelore Brenner, Autorin des gleichnamigen Buchs, geschaffen und erzählt die Geschichte dieser Mädchen, die zwischen 1942 und 1944 im Zimmer 28, Mädchenheim L 410 im Ghetto Theresienstadt zusammenlebten. Authentische Dokumente – ein Tagebuch, ein Poesiealbum, ein Notizbüchlein, Gedichte, Briefe, Fotos, Zeichnungen – veranschaulichen den Alltag der Mädchen in Theresienstadt. Viele dieser Dokumente sind die letzten Zeugnisse von Kindern, die bald darauf in Auschwitz ermordet wurden. Sie sind zugleich ein Aufruf zu Menschlichkeit, Solidarität und geistigem Widerstand. Und sie zeigen, welche Kraft  Kunst zu entfalten vermag.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturforum München West

10.1. – 8.2.,

Di-Sa, 14-18 Uhr

kostenlos

Ort: Werkstattgalerie, 1. OG

W.A. MOZART „Die Entführung aus dem Serail“ @ Wagenhalle
Feb 1 um 19:30

„Die Entführung aus dem Serail“ neu erzählt:

Das Geschehen der Pasinger „Entführung aus dem Serail“ von W.A. Mozart spielt in Süditalien, wo ein berühmter deutscher Künstler unter dem Pseudonym Bassa Selim zusammen mit seinen Anhängern auf einem sizilianischen Landgut lebt. Gemeinsam mit seinen Getreuen – und vor allem mit seiner Lieblingsschülerin Konstanze – führt der Bassa dort ein Leben, in welchem sich Liebe und Kunst auf vollkommene Weise zu vereinen scheinen. Als Konstanze jedoch große Zweifel an ihrem Dasein in der Künstlerkolonie überkommen, und zeitgleich ihr Mann Belmonte auftaucht, gerät das bisher harmonische Leben auf dem Landgut gewaltig ins Wanken…

21. Dezember 2019 – 16. Februar 2020

Tagesbesetzung vom 01.02.2020 (Angaben ohne Gewähr):

Konstanze: Julia Bachmann
Bassa Selim: Uli Zentner
Lord Bellmont: Markus Herzog
Blondy: Dafne Boms
Pedrillo: Michael Etzel
Osmin: Marcus Weishaar
Camille: Eva-Maria Spiegelhauer

Dirigent: Andreas Pascal Heinzmann

Ensemble

Regie und Dialogfassung: Stefan Kastner
Musikalische Leitung: Andreas P. Heinzmann
Dramaturgie: Marie Thiele
Bühnenbild: Valerie Dziki
Kostüm: Elisabeth Anna Pletzer
Arrangement: Jörg-Oliver Werner & Andreas P. Heinzmann

Konstanze: Julia Bachmann, Yvonne Steiner,  Yvonne Prentki
Bassa Selim: Rainer Haustein, Ulrich Zentner
Lord Bellmont:
Joan Ribalta, Markus Herzog, Patrik Horňák
Blondy:
Andrea Jörg, Dafne Boms
Pedrillo: Michael Etzel, Joshua Spink
Osmin: Bernd Gebhardt, Marcus Weishaar
Camille: Regina Speiseder, Eva-Maria Spiegelhauer

Es spielt das 10-köpfige Orchester von Münchens Kleinstem Opernhaus.

Kartenpreise 28€ bis 38€; Studenten: 12€ bis 18€; Kinder- & Jugendliche bis 16 Jahren 10€; Rentner: 24€ bis 34€

Werkseinführungen jeden Sonntag außer 26. Januar und 2. Februar 2020
mit Andreas P. Heinzmann und/oder Stefan Kastner
Beginn 17.00 Uhr – Eintritt mit Opernkarte frei

FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Feb 1 um 20:00 – 22:00
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Uraufführung 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Frankenstein
nach dem Roman von Mary Shelley

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst – in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen…

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung – passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc – steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung – außer in ästhetischer Hinsicht – von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann…

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

Herr Metitsch @ Kleine Bühne
Feb 1 um 20:00

HERR METITSCH

von Karin Strauß

Hermetisch abgeriegelt und herrlich abgehoben: Herr Metitsch hat sich seine eigene Welt erschaffen. Er kann nichts wegwerfen und hat doch ein ausgeklügeltes Ordnungssystem.

Und an das hält er sich selbstverständlich penibel: Ohne seine Ordnung der Dinge könnte Herr Metitsch nicht existieren, nicht atmen, nicht sprechen, stehen oder gehen. Das betrifft alle diese Gegenstände, so wie er sie greift und wie er sie begreift.  Was geht im Kopf dieses Menschen vor, der einem so fern und doch so nah ist? Der diese Distanz aufbaut und einen doch in sich rein lässt?

„Das Nichts ist viel rätselhafter als das Etwas. Und darüber hinaus viel bedrohlicher! Man kann ins Nichts fallen. Und Menschen können da sein, und plötzlich sind sie NICHT mehr“, sagt Herr Metitsch. Dieser Worte-Sammler, Gedanken-Sortierer und Wissen-Sezierer. Zwischen den Dingen um ihn herum und seinem Wissen um sie in seinem Kopf gibt es Vermittler – und das sind Worte.

Dieser Messie ist einer wie du und ich. Ob er so handelt, weil er meint, er könne diese Dinge alle noch brauchen? Ob er das macht, weil er meint, er sei sonst der Welt da draußen ohne Schutzwall ausgesetzt? Diese Fragen sind so schnell wieder verschwunden, wie sie auftauchen.

Dieser Mensch da macht sich sein Leben, wie es ihm gefällt. So, wie es ihm eben guttut. Wie wir alle – wie unser Nachbar nebenan oder obendrüber oder ein Haus weiter – sucht er sein persönliches Glück, seinen Weg, in der Welt zurechtzukommen.

Herr Metitsch hat eine Vergangenheit. Erlebnisse und Erfahrungen. Gute und weniger gute. Die hängen in ihm und an ihm wie hartnäckige Spinnweben. Und schon sind da wieder seine Gedanken. All diese richtigen Gedanken. Die ihn nicht wirklich weiterbringen, ihn aber durch den Tag geleiten. Gedanken über Löcher in Gießkannen oder fliegende Öfen.

Seine Gedanken sind wie gute Geschenke. Einmal ausgepackt, lassen sie einen nicht mehr los.

Die Autorin
Karin Strauß (Jahrgang 1955) wurde in München geboren, studierte Völkerkunde und Slawistik in München und St. Petersburg. Sie promovierte, arbeitete am Osteuropa-Institut in München und am Frankfurter Völkerkundemuseum. Die freie Schriftstellerin (vier Kinderbücher, Beiträge in Anthologien, ein Band mit Kurzgeschichten und ein Roman) lebt in Germering bei München.

Das Team
Schauspiel: Doris Gruner
Bühne/Kostüm: Anja Callam
Technik: Michael Böckling
Musik-Komposition: Saskia Gaar
Produktionsleitung: Guido Verstegen
Regie: Kerstin Weiler

Eine Veranstaltung der Lichtbühne

Theater
Do. 23. / Fr. 24. / Sa. 25.1.2020
Di 28. / Mi. 29. / Do. 30. / Fr. 31.1. / Sa. 1.2.2020
20 Uhr

So. 26.1.2020
18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Feb
2
So
2020
W.A. MOZART „Die Entführung aus dem Serail“ @ Wagenhalle
Feb 2 um 15:00

„Die Entführung aus dem Serail“ neu erzählt:

Das Geschehen der Pasinger „Entführung aus dem Serail“ von W.A. Mozart spielt in Süditalien, wo ein berühmter deutscher Künstler unter dem Pseudonym Bassa Selim zusammen mit seinen Anhängern auf einem sizilianischen Landgut lebt. Gemeinsam mit seinen Getreuen – und vor allem mit seiner Lieblingsschülerin Konstanze – führt der Bassa dort ein Leben, in welchem sich Liebe und Kunst auf vollkommene Weise zu vereinen scheinen. Als Konstanze jedoch große Zweifel an ihrem Dasein in der Künstlerkolonie überkommen, und zeitgleich ihr Mann Belmonte auftaucht, gerät das bisher harmonische Leben auf dem Landgut gewaltig ins Wanken…

21. Dezember 2019 – 16. Februar 2020

Tagesbesetzung vom 02.02.2020 (Angaben ohne Gewähr):

Konstanze: Yvonne Prentki
Bassa Selim: Uli Zentner
Lord Bellmont: Markus Herzog
Blondy: Andrea Jörg
Pedrillo: Joshua Spink
Osmin: Marcus Weishaar
Camille: Regina Speiseder

Dirigent: Andreas Pascal Heinzmann

Ensemble

Regie und Dialogfassung: Stefan Kastner
Musikalische Leitung: Andreas P. Heinzmann
Dramaturgie: Marie Thiele
Bühnenbild: Valerie Dziki
Kostüm: Elisabeth Anna Pletzer
Arrangement: Jörg-Oliver Werner & Andreas P. Heinzmann

Konstanze: Julia Bachmann, Yvonne Steiner,  Yvonne Prentki
Bassa Selim: Rainer Haustein, Ulrich Zentner
Lord Bellmont:
Joan Ribalta, Markus Herzog, Patrik Horňák
Blondy:
Andrea Jörg, Dafne Boms
Pedrillo: Michael Etzel, Joshua Spink
Osmin: Bernd Gebhardt, Marcus Weishaar
Camille: Regina Speiseder, Eva-Maria Spiegelhauer

Es spielt das 10-köpfige Orchester von Münchens Kleinstem Opernhaus.

Kartenpreise 28€ bis 38€; Studenten: 12€ bis 18€; Kinder- & Jugendliche bis 16 Jahren 10€; Rentner: 24€ bis 34€

Opernbesuch kinderleicht gemacht!

Ein besonderes Angebot haben wir diesen Winter bei der Nachmittagsvorstellung am 26. Januar 2020 sowie am 02. Februar 2020 für Eltern von Kindern im Alter von 3-6 Jahren! Die Paritätische Familienbildungsstätte bietet gegen eine Gebühr von 10,- € pro Kind eine Kinderbetreuung im Haus an, so dass sowohl für die Kinder, als auch für ihre Eltern ein besonderes Winternachmittagserlebnis ermöglicht werden kann!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis 24. Januar 2020 an der Kasse der Pasinger Fabrik.

 

 

Feb
4
Di
2020
Die Mädchen von Zimmer 28 @ Ort: Werkstattgalerie, 1. OG
Feb 4 um 14:00 – 18:00

Werkstattgalerie

Die Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28 in der Pasinger Fabrik findet im Zusammenhang mit der Aufführung der Kinderoper Brundibár von Hans Krása und Adolf Hoffmeister am 18.1.2020 in der Pasinger Himmelfahrtskirche statt. Brundibár, 1938 in Prag entstanden und von jüdischen Kindern in Prag heimlich aufgeführt, dann im Konzentrationslager Theresienstadt über 50 Mal gespielt, ist heute ein Denkmal für die Kinder, die den Holocaust nicht überlebten. Sie wurde im Jahr 2004 von Hannelore Brenner, Autorin des gleichnamigen Buchs, geschaffen und erzählt die Geschichte dieser Mädchen, die zwischen 1942 und 1944 im Zimmer 28, Mädchenheim L 410 im Ghetto Theresienstadt zusammenlebten. Authentische Dokumente – ein Tagebuch, ein Poesiealbum, ein Notizbüchlein, Gedichte, Briefe, Fotos, Zeichnungen – veranschaulichen den Alltag der Mädchen in Theresienstadt. Viele dieser Dokumente sind die letzten Zeugnisse von Kindern, die bald darauf in Auschwitz ermordet wurden. Sie sind zugleich ein Aufruf zu Menschlichkeit, Solidarität und geistigem Widerstand. Und sie zeigen, welche Kraft  Kunst zu entfalten vermag.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturforum München West

10.1. – 8.2.,

Di-Sa, 14-18 Uhr

kostenlos

Ort: Werkstattgalerie, 1. OG

Feb
5
Mi
2020
Die Mädchen von Zimmer 28 @ Ort: Werkstattgalerie, 1. OG
Feb 5 um 14:00 – 18:00

Werkstattgalerie

Die Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28 in der Pasinger Fabrik findet im Zusammenhang mit der Aufführung der Kinderoper Brundibár von Hans Krása und Adolf Hoffmeister am 18.1.2020 in der Pasinger Himmelfahrtskirche statt. Brundibár, 1938 in Prag entstanden und von jüdischen Kindern in Prag heimlich aufgeführt, dann im Konzentrationslager Theresienstadt über 50 Mal gespielt, ist heute ein Denkmal für die Kinder, die den Holocaust nicht überlebten. Sie wurde im Jahr 2004 von Hannelore Brenner, Autorin des gleichnamigen Buchs, geschaffen und erzählt die Geschichte dieser Mädchen, die zwischen 1942 und 1944 im Zimmer 28, Mädchenheim L 410 im Ghetto Theresienstadt zusammenlebten. Authentische Dokumente – ein Tagebuch, ein Poesiealbum, ein Notizbüchlein, Gedichte, Briefe, Fotos, Zeichnungen – veranschaulichen den Alltag der Mädchen in Theresienstadt. Viele dieser Dokumente sind die letzten Zeugnisse von Kindern, die bald darauf in Auschwitz ermordet wurden. Sie sind zugleich ein Aufruf zu Menschlichkeit, Solidarität und geistigem Widerstand. Und sie zeigen, welche Kraft  Kunst zu entfalten vermag.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturforum München West

10.1. – 8.2.,

Di-Sa, 14-18 Uhr

kostenlos

Ort: Werkstattgalerie, 1. OG

VERNISSAGE: Beat in Schwabing @ Galerie 1 - 3
Feb 5 um 19:00

Münchens legendäre Zeit 

in einer Dokumetation von Ulrich Handl

Ab Ende 1964 hat Ulrich Handl angefangen Musiker auf der Bühne zu fotografieren. Erst als Schüler in der Realschule und während seiner 3-jährigen Ausbildung als Werbekaufmann. So kam über die Zeit bis 1970 eine fotografische Dokumentation zusammen, mit den bekanntesten Bands der Epoche, deren Musik bis heute maßgeblich die jungen Musiker beeinflusst. Die Fotografien entstanden hauptsächlich in den Schwabinger Musikclubs PN hit-house (in 13 Jahren über 2 Millionen Besucher), dem daneben liegenden Big Apple Club, dem  Blow up und im Circus Krone-Bau, wo die großen Konzerte stattfanden. Erstmals zeigt Ulrich Handl in einer großen Ausstellung digitalisierte Fotos der großen Bands von vor über 50 Jahren, die damals erstmals in der BRD auftraten, wie Manfred Mann, Spencer Davis Group, Kinks, Hollies, einige Andere und natürlich Jimi Hendrix Experience. Noch viele andere Bands sind in seiner Dokumentation zu sehen sowie viele Gäste der Clubs, in der  sich mancher vielleicht wieder entdeckt, oder die Kinder ihre Eltern oder Enkelkinder ihre  Großeltern, die diese einmalige Anfangszeit der Pop Musik erlebt haben, in der man den Stars noch hautnah begegnen konnte. In den 70er Jahren hat Ulrich Handl in mehreren Musiker-WG´s gewohnt und diese Hippie-Zeit dokumentiert. Dabei war auch Klaus Kreuzeder von der Musikgruppe AERA aus Unterfranken, mit dem er in Sulzheim gelebt hat und eine Freundschaft verband, die über 40 Jahre hielt, bis 2014 Klaus verstarb. Zu den Bildern seiner Karriere werden Videofilme seines letzten großen Auftritts gezeigt.

In den Galerien laufen Tonspuren und Kurzfilme aus den 60er Jahren wie „Beat in Schwabing“, „BEAT-BOAT“, „Romeo und Julia in Schwabing“ und „SUPERTRAMP live im PN“ von 1970 aus der Sammlung Handl.

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

Vernissage
Mi. 5.2.2020
19 Uhr

Ausstellung
6.2. – 8.3.2020
Di. – So., 16 – 20 Uhr
Galerie

Eintritt 4,- €
Ermäßigt: 2,- €

 

Begleitprogramm:

BEATSTONES

54 Jahre und kein bisschen leise. Die Beatstones zählten in den 60er Jahren zu den populärsten Beat-Bands in Bayern. Im Münchner Circus–Krone supporteten sie 1966 die TROGGS und 1967 die KINKS, tourten bayernweit, spielten live im BR und in 40 Münchner Clubs. 1964 formierte man sich in München Pasing. 2018 hievte das BR-Fernsehen die Beatstones in die Doku „Mythos 68, ein wildes Jahr in Bayern“. Was die Nachfrage nach Beatstones-Aufritten verstärkte. Somit gilt auch weiterhin: The beat goes on…

mehr>>

KONZERT
Mi. 19.2.2020
20 Uhr
Galerie 1

Eintritt 15,- €

Arash Sasan Band @ Kleine Bühne
Feb 5 um 20:00

 

Persian Chanson meets Jazz

„Arash Sasans Chansons sind Polaroids der Dämmerung, sanfte Nachgedanken zu Aporien des Alltags, und seine vier Begleiter flankieren diese Stimmungsbilder mit verhaltenen Klangergänzungen folkloregetönter Provenienz.“ (Ralf Dombrowski, SZ).

Der in Teheran geborene und in München lebende Sanger, Gitarrist und Komponist Arash Sasan spiegelt in seiner Musik verschiedene Aspekte seines Lebens in verschiedenen Kulturen und Ländern. Im Iran hat er autodidaktisch zuerst Klavier, später Klassische- und Flamenco-Gitarre gelernt. In Deutschland hat er seine Liebe zur Musik vertieft und dabei seinen musikalischen Horizont erweitert. Seine namhaften Begleiter harmonieren auf allen Stationen der musikalischen Reise von Arash Sasan: Eine Gratwanderung zwischen Chansons, Jazz, Funk, Flamenco und orientalischer Musik. Sei es eine neue Interpretation eines armenisch-azerbaidschanisches Volkslieds, eine persische Gedichtvertonung von Rumi oder ein Lied aus eigener Feder.

Ganz in der Tradition persischer Liedermacher liegt es Arash Sasan am Herzen, die Werke dem Publikum in ihrer Intensität nahe zu bringen und die Zuhörer in die Geheimnisse seiner persischen Texte einzuführen. Dazu wird er die Geschichten auch kurz auf Deutsch erzählen.

Mit: Arash Sasan (git, voc), Josef Reßle (p), Wilbert Pepper (b), Stefan Noelle (dr, perc)

www.arashsasan.com

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

KONZERT
Mi. 5.2.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 14,- €
Ermäßigt: 10,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Feb
6
Do
2020
Die Mädchen von Zimmer 28 @ Ort: Werkstattgalerie, 1. OG
Feb 6 um 14:00 – 18:00

Werkstattgalerie

Die Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28 in der Pasinger Fabrik findet im Zusammenhang mit der Aufführung der Kinderoper Brundibár von Hans Krása und Adolf Hoffmeister am 18.1.2020 in der Pasinger Himmelfahrtskirche statt. Brundibár, 1938 in Prag entstanden und von jüdischen Kindern in Prag heimlich aufgeführt, dann im Konzentrationslager Theresienstadt über 50 Mal gespielt, ist heute ein Denkmal für die Kinder, die den Holocaust nicht überlebten. Sie wurde im Jahr 2004 von Hannelore Brenner, Autorin des gleichnamigen Buchs, geschaffen und erzählt die Geschichte dieser Mädchen, die zwischen 1942 und 1944 im Zimmer 28, Mädchenheim L 410 im Ghetto Theresienstadt zusammenlebten. Authentische Dokumente – ein Tagebuch, ein Poesiealbum, ein Notizbüchlein, Gedichte, Briefe, Fotos, Zeichnungen – veranschaulichen den Alltag der Mädchen in Theresienstadt. Viele dieser Dokumente sind die letzten Zeugnisse von Kindern, die bald darauf in Auschwitz ermordet wurden. Sie sind zugleich ein Aufruf zu Menschlichkeit, Solidarität und geistigem Widerstand. Und sie zeigen, welche Kraft  Kunst zu entfalten vermag.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturforum München West

10.1. – 8.2.,

Di-Sa, 14-18 Uhr

kostenlos

Ort: Werkstattgalerie, 1. OG

Unter dem Meer
Feb 6 um 14:30 – 18:00

Faschingsprogramm

U-Boot-Kapitäne, Tiefseeforscherinnen und Perlentaucher dringend gesucht! In Vorbereitung auf unser großes Faschingsfest brauchen wir eure Unterstützung. Tief unter dem Meeresspiegel bauen wir abenteuerliche Unterwasserwelten, entwerfen die Kommandozentrale eines U-Boots, gestalten Korallenriffe und schaurige Tiefseehöhlen mit unerforschten Lebewesen…

5.-22.2., Mi-Sa, 14.30-18 Uhr

kostenlos

Alter: ab 6

Anmeldung (für Gruppen): Tel. 88 88 806

Beat in Schwabing @ Galerie 1 - 3
Feb 6 um 16:00 – Mrz 8 um 20:00

Münchens legendäre Zeit 

in einer Dokumetation von Ulrich Handl

Ab Ende 1964 hat Ulrich Handl angefangen Musiker auf der Bühne zu fotografieren. Erst als Schüler in der Realschule und während seiner 3-jährigen Ausbildung als Werbekaufmann. So kam über die Zeit bis 1970 eine fotografische Dokumentation zusammen, mit den bekanntesten Bands der Epoche, deren Musik bis heute maßgeblich die jungen Musiker beeinflusst. Die Fotografien entstanden hauptsächlich in den Schwabinger Musikclubs PN hit-house (in 13 Jahren über 2 Millionen Besucher), dem daneben liegenden Big Apple Club, dem  Blow up und im Circus Krone-Bau, wo die großen Konzerte stattfanden. Erstmals zeigt Ulrich Handl in einer großen Ausstellung digitalisierte Fotos der großen Bands von vor über 50 Jahren, die damals erstmals in der BRD auftraten, wie Manfred Mann, Spencer Davis Group, Kinks, Hollies, einige Andere und natürlich Jimi Hendrix Experience. Noch viele andere Bands sind in seiner Dokumentation zu sehen sowie viele Gäste der Clubs, in der  sich mancher vielleicht wieder entdeckt, oder die Kinder ihre Eltern oder Enkelkinder ihre  Großeltern, die diese einmalige Anfangszeit der Pop Musik erlebt haben, in der man den Stars noch hautnah begegnen konnte. In den 70er Jahren hat Ulrich Handl in mehreren Musiker-WG´s gewohnt und diese Hippie-Zeit dokumentiert. Dabei war auch Klaus Kreuzeder von der Musikgruppe AERA aus Unterfranken, mit dem er in Sulzheim gelebt hat und eine Freundschaft verband, die über 40 Jahre hielt, bis 2014 Klaus verstarb. Zu den Bildern seiner Karriere werden Videofilme seines letzten großen Auftritts gezeigt.

In den Galerien laufen Tonspuren und Kurzfilme aus den 60er Jahren wie „Beat in Schwabing“, „BEAT-BOAT“, „Romeo und Julia in Schwabing“ und „SUPERTRAMP live im PN“ von 1970 aus der Sammlung Handl.

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

Vernissage
Mi. 5.2.2020
19 Uhr

Ausstellung
6.2. – 8.3.2020
Di. – So., 16 – 20 Uhr
Galerie

Eintritt 4,- €
Ermäßigt: 2,- €

 

Begleitprogramm:

BEATSTONES

54 Jahre und kein bisschen leise. Die Beatstones zählten in den 60er Jahren zu den populärsten Beat-Bands in Bayern. Im Münchner Circus–Krone supporteten sie 1966 die TROGGS und 1967 die KINKS, tourten bayernweit, spielten live im BR und in 40 Münchner Clubs. 1964 formierte man sich in München Pasing. 2018 hievte das BR-Fernsehen die Beatstones in die Doku „Mythos 68, ein wildes Jahr in Bayern“. Was die Nachfrage nach Beatstones-Aufritten verstärkte. Somit gilt auch weiterhin: The beat goes on…

mehr>>

KONZERT
Mi. 19.2.2020
20 Uhr
Galerie 1

Eintritt 15,- €

W.A. MOZART „Die Entführung aus dem Serail“ @ Wagenhalle
Feb 6 um 19:30

„Die Entführung aus dem Serail“ neu erzählt:

Das Geschehen der Pasinger „Entführung aus dem Serail“ von W.A. Mozart spielt in Süditalien, wo ein berühmter deutscher Künstler unter dem Pseudonym Bassa Selim zusammen mit seinen Anhängern auf einem sizilianischen Landgut lebt. Gemeinsam mit seinen Getreuen – und vor allem mit seiner Lieblingsschülerin Konstanze – führt der Bassa dort ein Leben, in welchem sich Liebe und Kunst auf vollkommene Weise zu vereinen scheinen. Als Konstanze jedoch große Zweifel an ihrem Dasein in der Künstlerkolonie überkommen, und zeitgleich ihr Mann Belmonte auftaucht, gerät das bisher harmonische Leben auf dem Landgut gewaltig ins Wanken…

21. Dezember 2019 – 16. Februar 2020

Tagesbesetzung vom 06.02.2020 (Angaben ohne Gewähr):

Konstanze: Julia Bachmann
Bassa Selim: Uli Zentner
Lord Bellmont: Markus Herzog
Blondy: Andrea Jörg
Pedrillo: Michael Etzel
Osmin: Marcus Weishaar
Camille: Regina Speiseder

Dirigent: Andreas Pascal Heinzmann

Ensemble

Regie und Dialogfassung: Stefan Kastner
Musikalische Leitung: Andreas P. Heinzmann
Dramaturgie: Marie Thiele
Bühnenbild: Valerie Dziki
Kostüm: Elisabeth Anna Pletzer
Arrangement: Jörg-Oliver Werner & Andreas P. Heinzmann

Konstanze: Julia Bachmann, Yvonne Steiner,  Yvonne Prentki
Bassa Selim: Rainer Haustein, Ulrich Zentner
Lord Bellmont:
Joan Ribalta, Markus Herzog, Patrik Horňák
Blondy:
Andrea Jörg, Dafne Boms
Pedrillo: Michael Etzel, Joshua Spink
Osmin: Bernd Gebhardt, Marcus Weishaar
Camille: Regina Speiseder, Eva-Maria Spiegelhauer

Es spielt das 10-köpfige Orchester von Münchens Kleinstem Opernhaus.

Kartenpreise 28€ bis 38€; Studenten: 12€ bis 18€; Kinder- & Jugendliche bis 16 Jahren 10€; Rentner: 24€ bis 34€

Werkseinführungen jeden Sonntag außer 26. Januar und 2. Februar 2020
mit Andreas P. Heinzmann und/oder Stefan Kastner
Beginn 17.00 Uhr – Eintritt mit Opernkarte frei

Fírn @ Kleine Bühne
Feb 6 um 20:00

Fírn ist die frisch gegründete Folk-Band der Singer Songwriterin Clea Charlotte von Ammon.

Bereits während des Studiums spielte sie gemeinsam mit Gitarrist Moritz Kunkel auf zahlreichen Bühnen in München (u.a. Milla, Tollwood, Backstage). Seit 2019 ist die Band mit Konrad Gonschorek am Schlagzeug vollständig und überzeugt mit vollem Klang, lyrischen Texten und der abwechslungsreichen Fülle an Songs. Die von Clea komponierten Lieder erzählen von der unendlichen Weite der Antarktis und einer besonderen Faszination für den Winter. Mit der vielfältigen instrumentalen Besetzung und den eingängigen Songs zaubert Fírn ein facettenreiches Konzerterlebnis. Für Liebhaber von verträumtem Folk!

„Musik wie Schnee auf einem Gletscher: Sanfter Folk mischt sich bei diesem frisch gegründeten Trio mit Prog-Rock-Einflüssen“ (Süddeutsche Zeitung)

 

www.firnmusic.com

 

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

 

KONZERT
Do. 6.2.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 14,- €
Ermäßigt: 10,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Feb 6 um 20:00 – 22:00
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Uraufführung 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Frankenstein
nach dem Roman von Mary Shelley

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst – in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen…

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung – passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc – steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung – außer in ästhetischer Hinsicht – von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann…

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

Feb
7
Fr
2020
Die Mädchen von Zimmer 28 @ Ort: Werkstattgalerie, 1. OG
Feb 7 um 14:00 – 18:00

Werkstattgalerie

Die Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28 in der Pasinger Fabrik findet im Zusammenhang mit der Aufführung der Kinderoper Brundibár von Hans Krása und Adolf Hoffmeister am 18.1.2020 in der Pasinger Himmelfahrtskirche statt. Brundibár, 1938 in Prag entstanden und von jüdischen Kindern in Prag heimlich aufgeführt, dann im Konzentrationslager Theresienstadt über 50 Mal gespielt, ist heute ein Denkmal für die Kinder, die den Holocaust nicht überlebten. Sie wurde im Jahr 2004 von Hannelore Brenner, Autorin des gleichnamigen Buchs, geschaffen und erzählt die Geschichte dieser Mädchen, die zwischen 1942 und 1944 im Zimmer 28, Mädchenheim L 410 im Ghetto Theresienstadt zusammenlebten. Authentische Dokumente – ein Tagebuch, ein Poesiealbum, ein Notizbüchlein, Gedichte, Briefe, Fotos, Zeichnungen – veranschaulichen den Alltag der Mädchen in Theresienstadt. Viele dieser Dokumente sind die letzten Zeugnisse von Kindern, die bald darauf in Auschwitz ermordet wurden. Sie sind zugleich ein Aufruf zu Menschlichkeit, Solidarität und geistigem Widerstand. Und sie zeigen, welche Kraft  Kunst zu entfalten vermag.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturforum München West

10.1. – 8.2.,

Di-Sa, 14-18 Uhr

kostenlos

Ort: Werkstattgalerie, 1. OG

Unter dem Meer
Feb 7 um 14:30 – 18:00

Faschingsprogramm

U-Boot-Kapitäne, Tiefseeforscherinnen und Perlentaucher dringend gesucht! In Vorbereitung auf unser großes Faschingsfest brauchen wir eure Unterstützung. Tief unter dem Meeresspiegel bauen wir abenteuerliche Unterwasserwelten, entwerfen die Kommandozentrale eines U-Boots, gestalten Korallenriffe und schaurige Tiefseehöhlen mit unerforschten Lebewesen…

5.-22.2., Mi-Sa, 14.30-18 Uhr

kostenlos

Alter: ab 6

Anmeldung (für Gruppen): Tel. 88 88 806

Theaterkurs II
Feb 7 um 15:00 – 18:00

Kurs- und Workshopprogramm

Hier lernt ihr die Grundlagen des Theaterspieles wie Sprache, Bewegung, Rollenverständnis und Dramaturgie kennen. Gemeinsam suchen wir ein Thema für das Stück, das wir entwickeln, von der Geschichte bis zu Ausstattung und Bühnenbild. Die Premiere findet im Rahmen unseres Sommerfestes am 20.7. (s. S. 9) statt.

Kursleitung: Christine Klankermayer, Theaterpädagogin

 

7. und 8.2./ 14. und 15.2./ 21.und 22.2.,
Fr, 15 bis 18 Uhr + Sa, 10bis 13 Uhr
Generalprobe + Auffuehrung: Sa, 22.2., 16 Uhr
Preis: 85 Euro
Alter: 9 bis 13
Anmeldung. Tel. 888 88 06
W.A. MOZART „Die Entführung aus dem Serail“ @ Wagenhalle
Feb 7 um 19:30

„Die Entführung aus dem Serail“ neu erzählt:

Das Geschehen der Pasinger „Entführung aus dem Serail“ von W.A. Mozart spielt in Süditalien, wo ein berühmter deutscher Künstler unter dem Pseudonym Bassa Selim zusammen mit seinen Anhängern auf einem sizilianischen Landgut lebt. Gemeinsam mit seinen Getreuen – und vor allem mit seiner Lieblingsschülerin Konstanze – führt der Bassa dort ein Leben, in welchem sich Liebe und Kunst auf vollkommene Weise zu vereinen scheinen. Als Konstanze jedoch große Zweifel an ihrem Dasein in der Künstlerkolonie überkommen, und zeitgleich ihr Mann Belmonte auftaucht, gerät das bisher harmonische Leben auf dem Landgut gewaltig ins Wanken…

21. Dezember 2019 – 16. Februar 2020

Tagesbesetzung vom 07.02.2020 (Angaben ohne Gewähr):

Konstanze: Julia Bachmann
Bassa Selim: Uli Zentner
Lord Bellmont: Markus Herzog
Blondy: Andrea Jörg
Pedrillo: Michael Etzel
Osmin: Bernd Gebhardt
Camille: Regina Speiseder

Dirigent: Andreas Pascal Heinzmann

Ensemble

Regie und Dialogfassung: Stefan Kastner
Musikalische Leitung: Andreas P. Heinzmann
Dramaturgie: Marie Thiele
Bühnenbild: Valerie Dziki
Kostüm: Elisabeth Anna Pletzer
Arrangement: Jörg-Oliver Werner & Andreas P. Heinzmann

Konstanze: Julia Bachmann, Yvonne Steiner,  Yvonne Prentki
Bassa Selim: Rainer Haustein, Ulrich Zentner
Lord Bellmont:
Joan Ribalta, Markus Herzog, Patrik Horňák
Blondy:
Andrea Jörg, Dafne Boms
Pedrillo: Michael Etzel, Joshua Spink
Osmin: Bernd Gebhardt, Marcus Weishaar
Camille: Regina Speiseder, Eva-Maria Spiegelhauer

Es spielt das 10-köpfige Orchester von Münchens Kleinstem Opernhaus.

Kartenpreise 28€ bis 38€; Studenten: 12€ bis 18€; Kinder- & Jugendliche bis 16 Jahren 10€; Rentner: 24€ bis 34€

Werkseinführungen jeden Sonntag außer 26. Januar und 2. Februar 2020
mit Andreas P. Heinzmann und/oder Stefan Kastner
Beginn 17.00 Uhr – Eintritt mit Opernkarte frei

FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Feb 7 um 20:00 – 22:00
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Uraufführung 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Frankenstein
nach dem Roman von Mary Shelley

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst – in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen…

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung – passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc – steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung – außer in ästhetischer Hinsicht – von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann…

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

OKMO @ Kleine Bühne
Feb 7 um 20:00

„Ich kenne dich, ich habe dich spielen gehört“

OKMO Ist ein Kollektiv aus Musikern, die sich an der Hochschule für Musik und Theater München kennengelernt haben und zeigen wollen, was ein Konzert eigentlich sein kann, wenn es als Gesamtkunstwerk behandelt wird und man den Sinn hinter der Musik nicht verliert. Denn allzu oft wird dieser hinter Virtuosentum und Eitelkeit gelassen und Musik ist schließlich kein Sport, bei dem der Beste und Schnellste gewinnt. OKMO versucht darum ständig neue Wege zu finden, wie Werke und ihre Interpreten vollstens zur Geltung kommen und wie der Raum und das Publikum noch weiter einbezogen werden können um alles noch intensiver zu vereinen.

Die Mitglieder sind derzeit alle Studenten der HMTM und gehen bereits einer regen und internationalen Konzerttätigkeit nach. Als Teil von OKMO konzentrieren Sie sich auf ihre Wahlheimat München und gehen ihrem Drang nach Kreativität nach.

Mit dem Schwerpunkt auf Thematik, neuen Konzepten und Nähe zum Publikum gibt das Kollektiv seit seiner Gründung 2018 Konzerte in immer unterschiedlicher Besetzung.

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

KONZERT
Fr. 7.2.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Feb
8
Sa
2020
Theaterkurs II
Feb 8 um 10:00 – 13:00

Kurs- und Workshopprogramm

Hier lernt ihr die Grundlagen des Theaterspieles wie Sprache, Bewegung, Rollenverständnis und Dramaturgie kennen. Gemeinsam suchen wir ein Thema für das Stück, das wir entwickeln, von der Geschichte bis zu Ausstattung und Bühnenbild. Die Premiere findet im Rahmen unseres Sommerfestes am 20.7. (s. S. 9) statt.

Kursleitung: Christine Klankermayer, Theaterpädagogin

 

7. und 8.2./ 14. und 15.2./ 21.und 22.2.,
Fr, 15 bis 18 Uhr + Sa, 10bis 13 Uhr
Generalprobe + Auffuehrung: Sa, 22.2., 16 Uhr
Preis: 85 Euro
Alter: 9 bis 13
Anmeldung. Tel. 888 88 06
Die Mädchen von Zimmer 28 @ Ort: Werkstattgalerie, 1. OG
Feb 8 um 14:00 – 18:00

Werkstattgalerie

Die Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28 in der Pasinger Fabrik findet im Zusammenhang mit der Aufführung der Kinderoper Brundibár von Hans Krása und Adolf Hoffmeister am 18.1.2020 in der Pasinger Himmelfahrtskirche statt. Brundibár, 1938 in Prag entstanden und von jüdischen Kindern in Prag heimlich aufgeführt, dann im Konzentrationslager Theresienstadt über 50 Mal gespielt, ist heute ein Denkmal für die Kinder, die den Holocaust nicht überlebten. Sie wurde im Jahr 2004 von Hannelore Brenner, Autorin des gleichnamigen Buchs, geschaffen und erzählt die Geschichte dieser Mädchen, die zwischen 1942 und 1944 im Zimmer 28, Mädchenheim L 410 im Ghetto Theresienstadt zusammenlebten. Authentische Dokumente – ein Tagebuch, ein Poesiealbum, ein Notizbüchlein, Gedichte, Briefe, Fotos, Zeichnungen – veranschaulichen den Alltag der Mädchen in Theresienstadt. Viele dieser Dokumente sind die letzten Zeugnisse von Kindern, die bald darauf in Auschwitz ermordet wurden. Sie sind zugleich ein Aufruf zu Menschlichkeit, Solidarität und geistigem Widerstand. Und sie zeigen, welche Kraft  Kunst zu entfalten vermag.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturforum München West

10.1. – 8.2.,

Di-Sa, 14-18 Uhr

kostenlos

Ort: Werkstattgalerie, 1. OG

Unter dem Meer
Feb 8 um 14:30 – 18:00

Faschingsprogramm

U-Boot-Kapitäne, Tiefseeforscherinnen und Perlentaucher dringend gesucht! In Vorbereitung auf unser großes Faschingsfest brauchen wir eure Unterstützung. Tief unter dem Meeresspiegel bauen wir abenteuerliche Unterwasserwelten, entwerfen die Kommandozentrale eines U-Boots, gestalten Korallenriffe und schaurige Tiefseehöhlen mit unerforschten Lebewesen…

5.-22.2., Mi-Sa, 14.30-18 Uhr

kostenlos

Alter: ab 6

Anmeldung (für Gruppen): Tel. 88 88 806

Schneewittchen strickt ein Monster
Feb 8 um 15:00 – 16:00

Ein Figurentheater über die Kraft der Fantasie

Was steckt alles in einem Knaeuel Wolle? Socken, Muetze, Schal? Oder auch ein gestricktes Tier? Voller Freude macht sich die kleine Ziege Schneewittchen ans Werk. Ich kann viel besser stricken!, schmaeht Frau Schaf. Was du da machst, ist Schluderkram! Wie bitte? Schneewittchen hat den Faden verloren. Tick-ticke-tick, immer zorniger klappert ihr Strickzeug. Da springt ihr ein Wolf von den Nadeln, der verschlingt Frau Schaf mit einem Happs. Und er ist noch nicht satt. Doch tick-ticke-tack, auch der Tiger ist gefaehrlich! Schneewittchen strickt weiter, eine rechts, eine links, Masche um Masche. Und behaelt den Faden in der Hand

Figurentheater Unterwegs, Bad Waldsee

Sa, 8.2., 15 Uhr
Preis: 5 Euro (K), 7 Euro (E)
Alter: ab 5
Reservierung:
Tel. 8 88 88 06
W.A. MOZART „Die Entführung aus dem Serail“ @ Wagenhalle
Feb 8 um 19:30

„Die Entführung aus dem Serail“ neu erzählt:

Das Geschehen der Pasinger „Entführung aus dem Serail“ von W.A. Mozart spielt in Süditalien, wo ein berühmter deutscher Künstler unter dem Pseudonym Bassa Selim zusammen mit seinen Anhängern auf einem sizilianischen Landgut lebt. Gemeinsam mit seinen Getreuen – und vor allem mit seiner Lieblingsschülerin Konstanze – führt der Bassa dort ein Leben, in welchem sich Liebe und Kunst auf vollkommene Weise zu vereinen scheinen. Als Konstanze jedoch große Zweifel an ihrem Dasein in der Künstlerkolonie überkommen, und zeitgleich ihr Mann Belmonte auftaucht, gerät das bisher harmonische Leben auf dem Landgut gewaltig ins Wanken…

21. Dezember 2019 – 16. Februar 2020

Tagesbesetzung vom 08.02.2020 (Angaben ohne Gewähr):

Konstanze: Yvonne Prentki
Bassa Selim: Rainer Haustein
Lord Bellmont: Patrik Horňák
Blondy: Dafne Boms
Pedrillo: Michael Etzel
Osmin: Bernd Gebhardt
Camille: Regina Speiseder

Dirigent: Andreas Pascal Heinzmann

Ensemble

Regie und Dialogfassung: Stefan Kastner
Musikalische Leitung: Andreas P. Heinzmann
Dramaturgie: Marie Thiele
Bühnenbild: Valerie Dziki
Kostüm: Elisabeth Anna Pletzer
Arrangement: Jörg-Oliver Werner & Andreas P. Heinzmann

Konstanze: Julia Bachmann, Yvonne Steiner,  Yvonne Prentki
Bassa Selim: Rainer Haustein, Ulrich Zentner
Lord Bellmont:
Joan Ribalta, Markus Herzog, Patrik Horňák
Blondy:
Andrea Jörg, Dafne Boms
Pedrillo: Michael Etzel, Joshua Spink
Osmin: Bernd Gebhardt, Marcus Weishaar
Camille: Regina Speiseder, Eva-Maria Spiegelhauer

Es spielt das 10-köpfige Orchester von Münchens Kleinstem Opernhaus.

Kartenpreise 28€ bis 38€; Studenten: 12€ bis 18€; Kinder- & Jugendliche bis 16 Jahren 10€; Rentner: 24€ bis 34€

Werkseinführungen jeden Sonntag außer 26. Januar und 2. Februar 2020
mit Andreas P. Heinzmann und/oder Stefan Kastner
Beginn 17.00 Uhr – Eintritt mit Opernkarte frei

En Suite – Allein mit Audrey Hepburn @ Kleine Bühne
Feb 8 um 20:00

Jeder kennt sie, jeder liebt sie. Durch Filme wie „Frühstück bei Tiffany“ oder „Sabrina“ wurde sie zu einer Ikone, die bis heute ihren Glanz nicht verloren hat: Audrey Hepburn.

Den Zuschauern wurde diese wunderschöne Schauspielerin mit ihren hungrig-großen Augen als gut gelaunte, junggebliebene und etwas verträumte Frau präsentiert.

Doch wer war sie wirklich, was hat sie bewegt?

Sigrid Behrens‘ Stück „En Suite – Allein mit Audrey Hepburn“ befasst sich mit dem wahren Leben dieser außergewöhnlichen Frau. Daniela Michel führt Sie als Audrey durch ihr Leben und zeigt die vielseitigen Fassetten dieser wundervollen Schauspielerin.

Unter der Regie von Birgit Voigt feierte Daniela Michel deutschlandweit viele Erfolge.

Die Autorin wird vom Drei Masken Verlag vertreten.

Eine Veranstaltung von Daniela Michel

Theater
Sa. 8.2.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Feb 8 um 20:00 – 22:00
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Uraufführung 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Frankenstein
nach dem Roman von Mary Shelley

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst – in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen…

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung – passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc – steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung – außer in ästhetischer Hinsicht – von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann…

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

Feb
9
So
2020
ABER DIE WAHRHEIT VERTRAGEN SIE NICHT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Feb 9 um 11:00 – 13:00
ABER DIE WAHRHEIT VERTRAGEN SIE NICHT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
GEORG KREISLER UND ANDERE. 
GRAUSAMKEITEN. 
MICHAEL GUMPINGER UND ANNA VEIT.

Die einzige Hoffnung, die man an einem solchen Abend haben kann: 
Das Konzert unbeschadet überstehen. 
Danach in den nachtblauen Münchner Himmel blicken dürfen.
Froh sein, dass man nicht in Wien wohnt. 
Und selbst wenn.
Mit gen Himmel gerichteten Augen dankbar und demütig erkennen: 
Es könnte alles viel schlimmer sein.
Und das Schönste ist: Kreisler bleibt nicht allein. 
Hugo Wiener, Jaques Brel oder auch Barbara 
leisten ihm Gesellschaft. Denn auch sie sagen die Wahrheit. 
Jeder die seine.

»Überwältigend makellos, klanglich wie mimisch jeder Ton gestaltet, 
auch von Michael Gumpinger am Piano. Anna Veit ist brutal und verletzlich, 
kühl und triefend. Man lacht mit ihr (...) und möchte weinen mit ihr (...). 
Diese Einheit aus Stimme, Ausdruck und Aura ist selten. Oder einzigartig.« 
Raimund Meisenberger, Passauer Neue Presse

Musik, Bilder, Kommentare am Klavier: Michael Gumpinger
Stimme: Anna Veit
W.A. MOZART „Die Entführung aus dem Serail“ @ Wagenhalle
Feb 9 um 18:30

„Die Entführung aus dem Serail“ neu erzählt:

Das Geschehen der Pasinger „Entführung aus dem Serail“ von W.A. Mozart spielt in Süditalien, wo ein berühmter deutscher Künstler unter dem Pseudonym Bassa Selim zusammen mit seinen Anhängern auf einem sizilianischen Landgut lebt. Gemeinsam mit seinen Getreuen – und vor allem mit seiner Lieblingsschülerin Konstanze – führt der Bassa dort ein Leben, in welchem sich Liebe und Kunst auf vollkommene Weise zu vereinen scheinen. Als Konstanze jedoch große Zweifel an ihrem Dasein in der Künstlerkolonie überkommen, und zeitgleich ihr Mann Belmonte auftaucht, gerät das bisher harmonische Leben auf dem Landgut gewaltig ins Wanken…

21. Dezember 2019 – 16. Februar 2020

Tagesbesetzung vom 09.02.2020 (Angaben ohne Gewähr):

Konstanze: Yvonne Prentki
Bassa Selim: Rainer Haustein
Lord Bellmont: Patrik Horňák
Blondy: Dafne Boms
Pedrillo: Stefan Kastner
Osmin: Marcus Weishaar
Camille: Eva-Maria Spiegelhauer

Dirigent: Andreas Pascal Heinzmann

Ensemble

Regie und Dialogfassung: Stefan Kastner
Musikalische Leitung: Andreas P. Heinzmann
Dramaturgie: Marie Thiele
Bühnenbild: Valerie Dziki
Kostüm: Elisabeth Anna Pletzer
Arrangement: Jörg-Oliver Werner & Andreas P. Heinzmann

Konstanze: Julia Bachmann, Yvonne Steiner,  Yvonne Prentki
Bassa Selim: Rainer Haustein, Ulrich Zentner
Lord Bellmont:
Joan Ribalta, Markus Herzog, Patrik Horňák
Blondy:
Andrea Jörg, Dafne Boms
Pedrillo: Michael Etzel, Joshua Spink
Osmin: Bernd Gebhardt, Marcus Weishaar
Camille: Regina Speiseder, Eva-Maria Spiegelhauer

Es spielt das 10-köpfige Orchester von Münchens Kleinstem Opernhaus.

Kartenpreise 28€ bis 38€; Studenten: 12€ bis 18€; Kinder- & Jugendliche bis 16 Jahren 10€; Rentner: 24€ bis 34€

Werkseinführungen jeden Sonntag außer 26. Januar und 2. Februar 2020
mit Andreas P. Heinzmann und/oder Stefan Kastner
Beginn 17.00 Uhr – Eintritt mit Opernkarte frei

Bilder lernen laufen, indem man sie herumträgt @ Kleine Bühne
Feb 9 um 19:30
Foto: Susanne Schüle

 

Ein daumenkinographischer Abend von und mit Volker Gerling

Volker Gerling hält den Zauber des Flüchtigen, beinahe Unsichtbaren fest. Seine Momentaufnahmen sind poetische Wimpernschläge von exakt 12 Sekunden. Gerling ist 4000 Kilometer durch Deutschland gewandert und dokumentiert auf diesen mit seiner Kamera Kleinode wundersam unscheinbarer Begegnungen in Form fotografischer Daumenkinos.

Das Stück „Bilder lernen laufen, indem man sie herumträgt“ wurde auf Theaterfestivals in mehr als 25 Ländern auf vier Kontinenten eingeladen und erhielt bei dem Fringe Theaterfestival Edinburgh 2015 den renommierten Total Theatre Award.

 

„Bilder lernen laufen, indem man sie herumträgt“, heißt das Motto Gerlings, dem damit nicht weniger geglückt ist, als eine neue Theaterform zu entwickeln. Nicht die Daumenkinos per se sind es, die den Betrachter fesseln, sondern die Geschichten dahinter. Gerling ist ein brillanter Erzähler.“ Theater der Zeit

„In wenigen Sekunden kommt man einer ungeahnten Tiefe nahe. Diese Momente zwischen Pose und Unbewusstsein sind so zum Heulen schön, dass man sich wünscht, es möge nie aufhören.“ Sächsische Zeitung

„Stiller, schlichter und schöner kann Kunst nicht sein.“ Tagesanzeiger Zürich

Eine Veranstaltung von Volker Gerling

 

 

Daumenkinographie
So. 9.2.2020
19.30 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Feb
12
Mi
2020
Unter dem Meer
Feb 12 um 14:30 – 18:00

Faschingsprogramm

U-Boot-Kapitäne, Tiefseeforscherinnen und Perlentaucher dringend gesucht! In Vorbereitung auf unser großes Faschingsfest brauchen wir eure Unterstützung. Tief unter dem Meeresspiegel bauen wir abenteuerliche Unterwasserwelten, entwerfen die Kommandozentrale eines U-Boots, gestalten Korallenriffe und schaurige Tiefseehöhlen mit unerforschten Lebewesen…

5.-22.2., Mi-Sa, 14.30-18 Uhr

kostenlos

Alter: ab 6

Anmeldung (für Gruppen): Tel. 88 88 806

Feb
13
Do
2020
Unter dem Meer
Feb 13 um 14:30 – 18:00

Faschingsprogramm

U-Boot-Kapitäne, Tiefseeforscherinnen und Perlentaucher dringend gesucht! In Vorbereitung auf unser großes Faschingsfest brauchen wir eure Unterstützung. Tief unter dem Meeresspiegel bauen wir abenteuerliche Unterwasserwelten, entwerfen die Kommandozentrale eines U-Boots, gestalten Korallenriffe und schaurige Tiefseehöhlen mit unerforschten Lebewesen…

5.-22.2., Mi-Sa, 14.30-18 Uhr

kostenlos

Alter: ab 6

Anmeldung (für Gruppen): Tel. 88 88 806

W.A. MOZART „Die Entführung aus dem Serail“ @ Wagenhalle
Feb 13 um 19:30

„Die Entführung aus dem Serail“ neu erzählt:

Das Geschehen der Pasinger „Entführung aus dem Serail“ von W.A. Mozart spielt in Süditalien, wo ein berühmter deutscher Künstler unter dem Pseudonym Bassa Selim zusammen mit seinen Anhängern auf einem sizilianischen Landgut lebt. Gemeinsam mit seinen Getreuen – und vor allem mit seiner Lieblingsschülerin Konstanze – führt der Bassa dort ein Leben, in welchem sich Liebe und Kunst auf vollkommene Weise zu vereinen scheinen. Als Konstanze jedoch große Zweifel an ihrem Dasein in der Künstlerkolonie überkommen, und zeitgleich ihr Mann Belmonte auftaucht, gerät das bisher harmonische Leben auf dem Landgut gewaltig ins Wanken…

21. Dezember 2019 – 16. Februar 2020

Tagesbesetzung vom 13.02.2020 (Angaben ohne Gewähr):

Konstanze: Julia Bachmann
Bassa Selim: Uli Zentner
Lord Bellmont: Markus Herzog
Blondy: Andrea Jörg
Pedrillo: Michael Etzel
Osmin: Markus Weishaar
Camille: Regina Speiseder

Dirigent: Andreas Pascal Heinzmann

Ensemble

Regie und Dialogfassung: Stefan Kastner
Musikalische Leitung: Andreas P. Heinzmann
Dramaturgie: Marie Thiele
Bühnenbild: Valerie Dziki
Kostüm: Elisabeth Anna Pletzer
Arrangement: Jörg-Oliver Werner & Andreas P. Heinzmann

Konstanze: Julia Bachmann, Yvonne Steiner,  Yvonne Prentki
Bassa Selim: Rainer Haustein, Ulrich Zentner
Lord Bellmont:
Joan Ribalta, Markus Herzog, Patrik Horňák
Blondy:
Andrea Jörg, Dafne Boms
Pedrillo: Michael Etzel, Joshua Spink
Osmin: Bernd Gebhardt, Marcus Weishaar
Camille: Regina Speiseder, Eva-Maria Spiegelhauer

Es spielt das 10-köpfige Orchester von Münchens Kleinstem Opernhaus.

Kartenpreise 28€ bis 38€; Studenten: 12€ bis 18€; Kinder- & Jugendliche bis 16 Jahren 10€; Rentner: 24€ bis 34€

Werkseinführungen jeden Sonntag außer 26. Januar und 2. Februar 2020
mit Andreas P. Heinzmann und/oder Stefan Kastner
Beginn 17.00 Uhr – Eintritt mit Opernkarte frei

Die Mitwisser @ Kleine Bühne
Feb 13 um 20:00

Eine Idiotie von Philipp Löhle

Theo hat sich als einer der Ersten einen Kwant besorgt. Einen dieser unauffällig dienstbeflissenen Herren, die jederzeit mit Rat und Tat zur Stelle sind. Theo ist Feuer und Flamme für seinen neuen Freund.
Der smarte Herr Kwant erleichtert ihm seine Arbeit ungemein, denn er weiß einfach alles. Theos Freundin Anna ist da viel skeptischer. Für ihren Geschmack mischt sich Kwant viel zu sehr in persönliche Dinge ein. Immer sitzt er freundlich dabei und hört mit. Erzählt er das irgendwem weiter? Theos Chefin stellt eine ganz andere Frage: Wenn Herr Kwant das ganze Wissen bereitstellt, wozu braucht man dann noch Theo?

Das ArtikultTheater versetzt in dieser hellsichtigen Komödie die Digitalisierung in ein analoges Paralleluniversum und lässt uns in einer vollkommen „kwantifizierten“ Welt landen, in der unsere Ahnungen über Big Data und Co. mehr als erfüllt wurden.

„Diese Story hat einen wunderbar subversiven Humor. Es gibt eine Unzahl von Stückentwicklungen und dokumentarischen Versuchen über Google & Co., aber es gab zu diesem allgegenwärtigen Thema kaum eine wirklich zündende Komödie. Die hat Löhle geliefert, indem er eben aus IT eine dramatische Person, eine komische Figur macht.“ (Süddeutsche Zeitung)

 

Darsteller: Tobias Beck, Petra Behcet, Johannes-Paul Burger, Alia Groschupf, Bruno Gouat, Kati Lanner, Anne Liehmann, Thomas Linde, Ute Uhlendorf und Katharina Winter
Presse: Katrin Thomaschewski, Maske: Anne Liehmann, Bühnenbild und Kostüme: Petra Behcet, Grafik: Stefan Brandstätter, Organisation: Johannes Paul Burger und Bianca Issing, Technik: Michael Böckling und Stefan Brandstätter, Regieassistenz: Astrid Neubert, Regie: Stefan Brandstätter

Eine Veranstaltung von ArtikultTheater

Theater
Do. 13. – Sa. 15.2.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Feb 13 um 20:00 – 22:00
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Uraufführung 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Frankenstein
nach dem Roman von Mary Shelley

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst – in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen…

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung – passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc – steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung – außer in ästhetischer Hinsicht – von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann…

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

Feb
14
Fr
2020
Unter dem Meer
Feb 14 um 14:30 – 18:00

Faschingsprogramm

U-Boot-Kapitäne, Tiefseeforscherinnen und Perlentaucher dringend gesucht! In Vorbereitung auf unser großes Faschingsfest brauchen wir eure Unterstützung. Tief unter dem Meeresspiegel bauen wir abenteuerliche Unterwasserwelten, entwerfen die Kommandozentrale eines U-Boots, gestalten Korallenriffe und schaurige Tiefseehöhlen mit unerforschten Lebewesen…

5.-22.2., Mi-Sa, 14.30-18 Uhr

kostenlos

Alter: ab 6

Anmeldung (für Gruppen): Tel. 88 88 806

Theaterkurs II
Feb 14 um 15:00 – 18:00

Kurs- und Workshopprogramm

Hier lernt ihr die Grundlagen des Theaterspieles wie Sprache, Bewegung, Rollenverständnis und Dramaturgie kennen. Gemeinsam suchen wir ein Thema für das Stück, das wir entwickeln, von der Geschichte bis zu Ausstattung und Bühnenbild. Die Premiere findet im Rahmen unseres Sommerfestes am 20.7. (s. S. 9) statt.

Kursleitung: Christine Klankermayer, Theaterpädagogin

 

7. und 8.2./ 14. und 15.2./ 21.und 22.2.,
Fr, 15 bis 18 Uhr + Sa, 10bis 13 Uhr
Generalprobe + Auffuehrung: Sa, 22.2., 16 Uhr
Preis: 85 Euro
Alter: 9 bis 13
Anmeldung. Tel. 888 88 06
W.A. MOZART „Die Entführung aus dem Serail“ @ Wagenhalle
Feb 14 um 19:30

„Die Entführung aus dem Serail“ neu erzählt:

Das Geschehen der Pasinger „Entführung aus dem Serail“ von W.A. Mozart spielt in Süditalien, wo ein berühmter deutscher Künstler unter dem Pseudonym Bassa Selim zusammen mit seinen Anhängern auf einem sizilianischen Landgut lebt. Gemeinsam mit seinen Getreuen – und vor allem mit seiner Lieblingsschülerin Konstanze – führt der Bassa dort ein Leben, in welchem sich Liebe und Kunst auf vollkommene Weise zu vereinen scheinen. Als Konstanze jedoch große Zweifel an ihrem Dasein in der Künstlerkolonie überkommen, und zeitgleich ihr Mann Belmonte auftaucht, gerät das bisher harmonische Leben auf dem Landgut gewaltig ins Wanken…

21. Dezember 2019 – 16. Februar 2020

Tagesbesetzung vom 14.02.2020 (Angaben ohne Gewähr):

Konstanze: Julia Bachmann
Bassa Selim: Uli Zentner
Lord Bellmont: Patrik Horňák
Blondy: Andrea Jörg
Pedrillo: Stefan Kastner
Osmin: Bernd Gebhardt
Camille: Regina Speiseder

Dirigent: Carlos Domínguez-Nieto

 

Ensemble

Regie und Dialogfassung: Stefan Kastner
Musikalische Leitung: Andreas P. Heinzmann
Dramaturgie: Marie Thiele
Bühnenbild: Valerie Dziki
Kostüm: Elisabeth Anna Pletzer
Arrangement: Jörg-Oliver Werner & Andreas P. Heinzmann

Konstanze: Julia Bachmann, Yvonne Steiner,  Yvonne Prentki
Bassa Selim: Rainer Haustein, Ulrich Zentner
Lord Bellmont:
Joan Ribalta, Markus Herzog, Patrik Horňák
Blondy:
Andrea Jörg, Dafne Boms
Pedrillo: Michael Etzel, Joshua Spink
Osmin: Bernd Gebhardt, Marcus Weishaar
Camille: Regina Speiseder, Eva-Maria Spiegelhauer

Es spielt das 10-köpfige Orchester von Münchens Kleinstem Opernhaus.

Kartenpreise 28€ bis 38€; Studenten: 12€ bis 18€; Kinder- & Jugendliche bis 16 Jahren 10€; Rentner: 24€ bis 34€

Werkseinführungen jeden Sonntag außer 26. Januar und 2. Februar 2020
mit Andreas P. Heinzmann und/oder Stefan Kastner
Beginn 17.00 Uhr – Eintritt mit Opernkarte frei

Die Mitwisser @ Kleine Bühne
Feb 14 um 20:00

Eine Idiotie von Philipp Löhle

Theo hat sich als einer der Ersten einen Kwant besorgt. Einen dieser unauffällig dienstbeflissenen Herren, die jederzeit mit Rat und Tat zur Stelle sind. Theo ist Feuer und Flamme für seinen neuen Freund.
Der smarte Herr Kwant erleichtert ihm seine Arbeit ungemein, denn er weiß einfach alles. Theos Freundin Anna ist da viel skeptischer. Für ihren Geschmack mischt sich Kwant viel zu sehr in persönliche Dinge ein. Immer sitzt er freundlich dabei und hört mit. Erzählt er das irgendwem weiter? Theos Chefin stellt eine ganz andere Frage: Wenn Herr Kwant das ganze Wissen bereitstellt, wozu braucht man dann noch Theo?

Das ArtikultTheater versetzt in dieser hellsichtigen Komödie die Digitalisierung in ein analoges Paralleluniversum und lässt uns in einer vollkommen „kwantifizierten“ Welt landen, in der unsere Ahnungen über Big Data und Co. mehr als erfüllt wurden.

„Diese Story hat einen wunderbar subversiven Humor. Es gibt eine Unzahl von Stückentwicklungen und dokumentarischen Versuchen über Google & Co., aber es gab zu diesem allgegenwärtigen Thema kaum eine wirklich zündende Komödie. Die hat Löhle geliefert, indem er eben aus IT eine dramatische Person, eine komische Figur macht.“ (Süddeutsche Zeitung)

 

Darsteller: Tobias Beck, Petra Behcet, Johannes-Paul Burger, Alia Groschupf, Bruno Gouat, Kati Lanner, Anne Liehmann, Thomas Linde, Ute Uhlendorf und Katharina Winter
Presse: Katrin Thomaschewski, Maske: Anne Liehmann, Bühnenbild und Kostüme: Petra Behcet, Grafik: Stefan Brandstätter, Organisation: Johannes Paul Burger und Bianca Issing, Technik: Michael Böckling und Stefan Brandstätter, Regieassistenz: Astrid Neubert, Regie: Stefan Brandstätter

Eine Veranstaltung von ArtikultTheater

Theater
Do. 13. – Sa. 15.2.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Feb 14 um 20:00 – 22:00
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Uraufführung 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Frankenstein
nach dem Roman von Mary Shelley

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst – in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen…

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung – passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc – steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung – außer in ästhetischer Hinsicht – von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann…

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

Feb
15
Sa
2020
Theaterkurs II
Feb 15 um 10:00 – 13:00

Kurs- und Workshopprogramm

Hier lernt ihr die Grundlagen des Theaterspieles wie Sprache, Bewegung, Rollenverständnis und Dramaturgie kennen. Gemeinsam suchen wir ein Thema für das Stück, das wir entwickeln, von der Geschichte bis zu Ausstattung und Bühnenbild. Die Premiere findet im Rahmen unseres Sommerfestes am 20.7. (s. S. 9) statt.

Kursleitung: Christine Klankermayer, Theaterpädagogin

 

7. und 8.2./ 14. und 15.2./ 21.und 22.2.,
Fr, 15 bis 18 Uhr + Sa, 10bis 13 Uhr
Generalprobe + Auffuehrung: Sa, 22.2., 16 Uhr
Preis: 85 Euro
Alter: 9 bis 13
Anmeldung. Tel. 888 88 06
Unter dem Meer
Feb 15 um 14:30 – 18:00

Faschingsprogramm

U-Boot-Kapitäne, Tiefseeforscherinnen und Perlentaucher dringend gesucht! In Vorbereitung auf unser großes Faschingsfest brauchen wir eure Unterstützung. Tief unter dem Meeresspiegel bauen wir abenteuerliche Unterwasserwelten, entwerfen die Kommandozentrale eines U-Boots, gestalten Korallenriffe und schaurige Tiefseehöhlen mit unerforschten Lebewesen…

5.-22.2., Mi-Sa, 14.30-18 Uhr

kostenlos

Alter: ab 6

Anmeldung (für Gruppen): Tel. 88 88 806

Hannah und die Bohnenranke
Feb 15 um 15:00 – 16:00

Ein Schauspiel frei nach dem Märchen

Eine arme Witwe lebt allein mit ihrem Kind. Als die einzige Kuh keine Milch mehr gibt, soll Hannah sie auf dem Markt verkaufen. Unterwegs trifft sie einen Mann, der ihr fuer die Kuh fuenf Zauberbohnen anbietet. Hannah nimmt das Angebot an. Ihre Mutter ist zornig, als Hannah mit fuenf Bohnen und ohne Kuh nach Hause kommt und wirft die Bohnen aus dem Fenster. Doch am naechsten Morgen sind die Bohnen riesig gewachsen und reichen bis zum Himmel. Und dann macht sich Hannah auf den Weg nach oben ins Land der Wolken, wo sie nicht nur wundersame Dinge findet, sondern auch auf das Reich der Riesen stoesst…

Theater Kunstduenger, Valley

Sa, 15.2., 15 Uhr
Preis: 5 Euro (K), 7 Euro (E)
Alter: ab 5
Reservierung:
Tel. 8 88 88 06
Alter: ab 5 Jahre
W.A. MOZART „Die Entführung aus dem Serail“ @ Wagenhalle
Feb 15 um 19:30

„Die Entführung aus dem Serail“ neu erzählt:

Das Geschehen der Pasinger „Entführung aus dem Serail“ von W.A. Mozart spielt in Süditalien, wo ein berühmter deutscher Künstler unter dem Pseudonym Bassa Selim zusammen mit seinen Anhängern auf einem sizilianischen Landgut lebt. Gemeinsam mit seinen Getreuen – und vor allem mit seiner Lieblingsschülerin Konstanze – führt der Bassa dort ein Leben, in welchem sich Liebe und Kunst auf vollkommene Weise zu vereinen scheinen. Als Konstanze jedoch große Zweifel an ihrem Dasein in der Künstlerkolonie überkommen, und zeitgleich ihr Mann Belmonte auftaucht, gerät das bisher harmonische Leben auf dem Landgut gewaltig ins Wanken…

21. Dezember 2019 – 16. Februar 2020

 

Tagesbesetzung vom 15.02.2020 (Angaben ohne Gewähr):

Konstanze: Julia Bachmann
Bassa Selim: Rainer Haustein
Lord Bellmont:Markus Herzog
Blondy:
Dafne Boms
Pedrillo: Michael Etzel
Osmin: Markus Weishaar
Camille: Regina Speiseder

Dirigent: Carlos Domínguez-Nieto

 

Ensemble

Regie und Dialogfassung: Stefan Kastner
Musikalische Leitung: Andreas P. Heinzmann
Dramaturgie: Marie Thiele
Bühnenbild: Valerie Dziki
Kostüm: Elisabeth Anna Pletzer
Arrangement: Jörg-Oliver Werner & Andreas P. Heinzmann

Konstanze: Julia Bachmann, Yvonne Steiner,  Yvonne Prentki
Bassa Selim: Rainer Haustein, Ulrich Zentner
Lord Bellmont:
Joan Ribalta, Markus Herzog, Patrik Horňák
Blondy:
Andrea Jörg, Dafne Boms
Pedrillo: Michael Etzel, Joshua Spink
Osmin: Bernd Gebhardt, Marcus Weishaar
Camille: Regina Speiseder, Eva-Maria Spiegelhauer

Es spielt das 10-köpfige Orchester von Münchens Kleinstem Opernhaus.

Kartenpreise 28€ bis 38€; Studenten: 12€ bis 18€; Kinder- & Jugendliche bis 16 Jahren 10€; Rentner: 24€ bis 34€

Werkseinführungen jeden Sonntag außer 26. Januar und 2. Februar 2020
mit Andreas P. Heinzmann und/oder Stefan Kastner
Beginn 17.00 Uhr – Eintritt mit Opernkarte frei

Die Mitwisser @ Kleine Bühne
Feb 15 um 20:00

Eine Idiotie von Philipp Löhle

Theo hat sich als einer der Ersten einen Kwant besorgt. Einen dieser unauffällig dienstbeflissenen Herren, die jederzeit mit Rat und Tat zur Stelle sind. Theo ist Feuer und Flamme für seinen neuen Freund.
Der smarte Herr Kwant erleichtert ihm seine Arbeit ungemein, denn er weiß einfach alles. Theos Freundin Anna ist da viel skeptischer. Für ihren Geschmack mischt sich Kwant viel zu sehr in persönliche Dinge ein. Immer sitzt er freundlich dabei und hört mit. Erzählt er das irgendwem weiter? Theos Chefin stellt eine ganz andere Frage: Wenn Herr Kwant das ganze Wissen bereitstellt, wozu braucht man dann noch Theo?

Das ArtikultTheater versetzt in dieser hellsichtigen Komödie die Digitalisierung in ein analoges Paralleluniversum und lässt uns in einer vollkommen „kwantifizierten“ Welt landen, in der unsere Ahnungen über Big Data und Co. mehr als erfüllt wurden.

„Diese Story hat einen wunderbar subversiven Humor. Es gibt eine Unzahl von Stückentwicklungen und dokumentarischen Versuchen über Google & Co., aber es gab zu diesem allgegenwärtigen Thema kaum eine wirklich zündende Komödie. Die hat Löhle geliefert, indem er eben aus IT eine dramatische Person, eine komische Figur macht.“ (Süddeutsche Zeitung)

 

Darsteller: Tobias Beck, Petra Behcet, Johannes-Paul Burger, Alia Groschupf, Bruno Gouat, Kati Lanner, Anne Liehmann, Thomas Linde, Ute Uhlendorf und Katharina Winter
Presse: Katrin Thomaschewski, Maske: Anne Liehmann, Bühnenbild und Kostüme: Petra Behcet, Grafik: Stefan Brandstätter, Organisation: Johannes Paul Burger und Bianca Issing, Technik: Michael Böckling und Stefan Brandstätter, Regieassistenz: Astrid Neubert, Regie: Stefan Brandstätter

Eine Veranstaltung von ArtikultTheater

Theater
Do. 13. – Sa. 15.2.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Feb 15 um 20:00 – 22:00
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Uraufführung 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Frankenstein
nach dem Roman von Mary Shelley

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst – in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen…

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung – passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc – steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung – außer in ästhetischer Hinsicht – von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann…

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

Feb
16
So
2020
W.A. MOZART „Die Entführung aus dem Serail“ @ Wagenhalle
Feb 16 um 18:30

„Die Entführung aus dem Serail“ neu erzählt:

Das Geschehen der Pasinger „Entführung aus dem Serail“ von W.A. Mozart spielt in Süditalien, wo ein berühmter deutscher Künstler unter dem Pseudonym Bassa Selim zusammen mit seinen Anhängern auf einem sizilianischen Landgut lebt. Gemeinsam mit seinen Getreuen – und vor allem mit seiner Lieblingsschülerin Konstanze – führt der Bassa dort ein Leben, in welchem sich Liebe und Kunst auf vollkommene Weise zu vereinen scheinen. Als Konstanze jedoch große Zweifel an ihrem Dasein in der Künstlerkolonie überkommen, und zeitgleich ihr Mann Belmonte auftaucht, gerät das bisher harmonische Leben auf dem Landgut gewaltig ins Wanken…

21. Dezember 2019 – 16. Februar 2020

 

Tagesbesetzung vom 16.02.2020 (Angaben ohne Gewähr):

Konstanze: Yvonne Steiner
Bassa Selim: Rainer Haustein
Lord Bellmont: Markus Herzog
Blondy:
 Dafne Boms
Pedrillo: Michael Etzel
Osmin: Bernd Gebhardt
Camille: Regina Speiseder

Dirigent: Andreas Pascal Heinzmann

 

Ensemble

Regie und Dialogfassung: Stefan Kastner
Musikalische Leitung: Andreas P. Heinzmann
Dramaturgie: Marie Thiele
Bühnenbild: Valerie Dziki
Kostüm: Elisabeth Anna Pletzer
Arrangement: Jörg-Oliver Werner & Andreas P. Heinzmann

Konstanze: Julia Bachmann, Yvonne Steiner,  Yvonne Prentki
Bassa Selim: Rainer Haustein, Ulrich Zentner
Lord Bellmont:
Joan Ribalta, Markus Herzog, Patrik Horňák
Blondy:
Andrea Jörg, Dafne Boms
Pedrillo: Michael Etzel, Joshua Spink
Osmin: Bernd Gebhardt, Marcus Weishaar
Camille: Regina Speiseder, Eva-Maria Spiegelhauer

Es spielt das 10-köpfige Orchester von Münchens Kleinstem Opernhaus.

Kartenpreise 28€ bis 38€; Studenten: 12€ bis 18€; Kinder- & Jugendliche bis 16 Jahren 10€; Rentner: 24€ bis 34€

Werkseinführungen jeden Sonntag außer 26. Januar und 2. Februar 2020
mit Andreas P. Heinzmann und/oder Stefan Kastner
Beginn 17.00 Uhr – Eintritt mit Opernkarte frei

Kapuze @ Kleine Bühne
Feb 16 um 19:00

Rückzugsort, Klangoase, Zeit für die großen und kleinen Gefühle – ein Auftritt dieser fünfköpfigen Band aus Ingolstadt gleicht dem Aufsetzen einer Kapuze.

Dynamisch mitreißend das laute Hin und leise Her von Lyrik-Rock und Prosa Balladen. Kein Platz für Oberflächlichkeit und Maskerade. Einfach nur im Hier und Jetzt Fragen stellen, die sonst gern im stressigen Gewand des Alltags übersehen werden. Eine Rock-Pop-Band, die es versteht, das Innere aufzuwirbeln und Songs darzubieten, die länger nachhallen als erwartet.

kapuze-band.de

Mit: Magdalena Utzt – Gesang
Tobias Haunsperger – Drums
Dominik Kögler – Bass
Peter Karl – Gitarre
Christian Mayer – Piano

 

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

 

KONZERT
So. 16.2.2020
19 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 14,- €
Ermäßigt: 10,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Feb
18
Di
2020
Ohne Flugzeug in den sonnigen Süden @ Kleine Bühne
Feb 18 um 19:00

Praxiserprobte Reisetipps von Ulrich Dopheide

Die mit Abstand größten Klimabelastungen verursacht Otto Normalverbraucher, wenn er sich einmal im Jahr eine Flugreise in ferne Urlaubsgestade gönnt. Bahn, Bus und Fährschiffe bieten aber komfortabel machbare Alternativen, die ökologisch verträglicher und auch kostengünstig sind.

Für die Reise nach Griechenland, Italien, Kroatien, Tunesien, Frankreich, Spanien und Marokko wird die Nutzung solcher Verkehrsmittel anhand konkreter Beispiele vorgestellt. Außerdem gibt es viele Tipps für preiswerte und nachhaltig orientierte Unterkünfte und Verpflegung in diesen Ländern.

Weitere Themen sind Mobilität vor Ort sowie Kompensationsmöglichkeiten für CO2-Emissionen.

Eine Veranstaltung von Ulrich Dopheide

 

VORTRAG
Di. 18.2.2020
19 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt frei

Jam Session @ Bar
Feb 18 um 19:30

Jam Session der Neuen Jazzschool München e.V.

und ihrer Berufsfachschule für Musik München

Fachrichtung Rock – Pop – Jazz

Spielfreude pur steht im Mittelpunkt der Jazz-Jam-Session-Reihe in Kooperation mit der Neuen Jazzschool München e.V. und ihrer Berufsfachschule für Musik München Fachrichtung Rock-Pop-Jazz.

Ein Bandworkshop der Berufsfachschule für Musik eröffnet den Jam-Abend. Im Anschluss sind wieder alle herzlich zum Einsteigen eingeladen – besonders diejenigen, die sich bei anderen Sessions der Stadt noch nicht auf die Bühne getraut haben.

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

Feb
19
Mi
2020
Unter dem Meer
Feb 19 um 14:30 – 18:00

Faschingsprogramm

U-Boot-Kapitäne, Tiefseeforscherinnen und Perlentaucher dringend gesucht! In Vorbereitung auf unser großes Faschingsfest brauchen wir eure Unterstützung. Tief unter dem Meeresspiegel bauen wir abenteuerliche Unterwasserwelten, entwerfen die Kommandozentrale eines U-Boots, gestalten Korallenriffe und schaurige Tiefseehöhlen mit unerforschten Lebewesen…

5.-22.2., Mi-Sa, 14.30-18 Uhr

kostenlos

Alter: ab 6

Anmeldung (für Gruppen): Tel. 88 88 806

Beatstones @ Galerie 1
Feb 19 um 20:00

54 Jahre und kein bisschen leise. Die Beatstones zählten in den 60er Jahren zu den populärsten Beat-Bands in Bayern. Im Münchner Circus–Krone supporteten sie 1966 die TROGGS und 1967 die KINKS, tourten bayernweit, spielten live im BR und in 40 Münchner Clubs. 1964 formierte man sich in München Pasing.

Auslöser: Die Beatles, die Stones u. die „Weiber”. Letztere schwärmten für Beat-Musiker. Geübt wurde in einer Garage. Erste Instrumente: Eine Mandoline, Geschirrtöpfe und ein Pappkarton als Basstrommel. Bald wurde das Equipment besser, die Absätze höher, die Haare länger. 1. Gig war im Mai 1965 in der Schauburg Planegg. Später ging der Beat meist Sonntag nachmittags im Saal des Pasinger Bräustüberls ab.

Auf legendären Bällenin FFB avancierte man zur Hausband. Ja, der Fasching…wer nennt die Feten,  zählt die Partys von Oly-Lust bis zu den Weissen Festen? Auch erwähnenswert: Die After-Show-Party von U2, Geburtstag von Lou Gramm (Foreigner), Surfmesse am Gardasee, Theatron, Uni-Reitschule, CeBit Hannover. Silvester 1999 wurde die Pasinger Fabrik gestürmt, 2002 der Münchner Marienplatz.
2009 verließ Sänger-Doppelspitze Rolf Falter/Dirk Ziebolz die Band. Neuer Frontman: Rainer Blenke, der seitdem mit frechen Sprüchen, lässigem Gesang u. starken Saxophonsolos für frischen Wind sorgt.
Das 45. Bandjubiläum fand 2010 im Feierwerk statt, Silvester stieg Pete York (Spencer-Davis) ein, ins Jahr 2012 wurde auf der Tollwood-Silvester-Party gerockt. 2018 hievte das BR-Fernsehen die Beatstones in die Doku „Mythos 68, ein wildes Jahr in Bayern“. Was die Nachfrage nach Beatstones-Aufritten verstärkte. Somit weiterhin: The beat goes on…

Im Programm: Yardbirds, Beatles, Elvis, Doors, CCR, Searchers, Tremeloes, Van Morrison, Santana, Stones, Small Faces, Jethro Tull, Joe Cocker, Doobie Brothers, Spencer Davis, Bob Dylan, Fleetwood Mac, J.L.Lewis, Ray Charles, Manfred Mann …

Im Rahmen der Ausstellung BEAT IN SCHWABING

KONZERT
Mi. 19.2.2020
20 Uhr
Galerie 1

Eintritt 15,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mark Nayel Trio @ Kleine Bühne
Feb 19 um 20:00

Ein Drummer, ein Bassist, ein Gitarrist – drei Musiker, die sich bei ihrem Jazz-Studium an der Musikhochschule Nürnberg kennen gelernt haben und sich darauf freuen Sie mit auf eine musikalische Reise zu nehmen.
Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen und spannenden Abend an dem mit Sicherheit jeder Musikliebhaber auf seine Kosten kommt!
Gespielt werden alt-bekannte Jazz-Standards, die neu interpretiert werden. Eigenkompositionen, die unkonventionell, aber trotzdem so eingängig sind, dass Sie fast schon zum mitsingen einladen. Stücke von zeitgenössischen Künstlern wie zum Beispiel Gilad Hekselman oder Jonathan Kreisberg. Und vielleicht versteckt sich ja auch der ein oder andere Pop-Song im Programm.

Lassen Sie sich überraschen!

Eines ist sicher: Das Trio präsentiert Ihnen einen facettenreichen Sound, bei dem komplexe musikalische Strukturen auf lyrische Melodien treffen. Bei dem die Improvisationen von zurückhaltend bis virtuos gestaltet werden. Und einen Bandklang, der die musikalische Identität von jedem der drei Musiker erkennen lässt.

Also freuen Sie sich auf einen spannenden Abend, an dem Sie die Chance haben neue Musik kennen zu lernen und alt-bekanntes aus einem ganz anderem Blickwinkel zu betrachten.

Mit: Florian Rausch (dr), Felix Maximilian Renner (b), Mark Nayel (git)

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

 

KONZERT
Mi. 19.2.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 14,- €
Ermäßigt: 10,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Feb
20
Do
2020
Unter dem Meer
Feb 20 um 14:30 – 18:00

Faschingsprogramm

U-Boot-Kapitäne, Tiefseeforscherinnen und Perlentaucher dringend gesucht! In Vorbereitung auf unser großes Faschingsfest brauchen wir eure Unterstützung. Tief unter dem Meeresspiegel bauen wir abenteuerliche Unterwasserwelten, entwerfen die Kommandozentrale eines U-Boots, gestalten Korallenriffe und schaurige Tiefseehöhlen mit unerforschten Lebewesen…

5.-22.2., Mi-Sa, 14.30-18 Uhr

kostenlos

Alter: ab 6

Anmeldung (für Gruppen): Tel. 88 88 806

FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Feb 20 um 20:00 – 22:00
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Uraufführung 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Frankenstein
nach dem Roman von Mary Shelley

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst – in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen…

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung – passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc – steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung – außer in ästhetischer Hinsicht – von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann…

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

Feb
21
Fr
2020
Unter dem Meer
Feb 21 um 14:30 – 18:00

Faschingsprogramm

U-Boot-Kapitäne, Tiefseeforscherinnen und Perlentaucher dringend gesucht! In Vorbereitung auf unser großes Faschingsfest brauchen wir eure Unterstützung. Tief unter dem Meeresspiegel bauen wir abenteuerliche Unterwasserwelten, entwerfen die Kommandozentrale eines U-Boots, gestalten Korallenriffe und schaurige Tiefseehöhlen mit unerforschten Lebewesen…

5.-22.2., Mi-Sa, 14.30-18 Uhr

kostenlos

Alter: ab 6

Anmeldung (für Gruppen): Tel. 88 88 806

Theaterkurs II
Feb 21 um 15:00 – 18:00

Kurs- und Workshopprogramm

Hier lernt ihr die Grundlagen des Theaterspieles wie Sprache, Bewegung, Rollenverständnis und Dramaturgie kennen. Gemeinsam suchen wir ein Thema für das Stück, das wir entwickeln, von der Geschichte bis zu Ausstattung und Bühnenbild. Die Premiere findet im Rahmen unseres Sommerfestes am 20.7. (s. S. 9) statt.

Kursleitung: Christine Klankermayer, Theaterpädagogin

 

7. und 8.2./ 14. und 15.2./ 21.und 22.2.,
Fr, 15 bis 18 Uhr + Sa, 10bis 13 Uhr
Generalprobe + Auffuehrung: Sa, 22.2., 16 Uhr
Preis: 85 Euro
Alter: 9 bis 13
Anmeldung. Tel. 888 88 06
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Feb 21 um 20:00 – 22:00
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Uraufführung 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Frankenstein
nach dem Roman von Mary Shelley

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst – in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen…

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung – passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc – steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung – außer in ästhetischer Hinsicht – von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann…

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

Männer sind alle Verbrecher @ Kleine Bühne
Feb 21 um 20:00

Frauen sind auch keine Engel

Wann ist ein Mann ein Mann? Und welche Geheimnisse verbergen sich in Frauenherzen? Mit viel Sinn für die Komik des Liebeslebens singen und tanzen sich Verena Cereni-Nießner & Johanna Effenberger durch die Musik der letzten hundert Jahre. Von frechen Chansons der 1920er führt die Zeitreise über flotte Songs der Wirtschaftswunderzeit, herrlich geschmerzte Schlager der 60er und das Disco-Fieber der 70er auf der Neuen Deutschen Welle bis ins Hier und Jetzt. Freuen Sie sich auf neue Versionen von Kurt Weill, Marlene und Conny Froboess! Entdecken Sie in scheinbar harmlosen Melodien verruchten Charme, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung. Erleben Sie schmachtende Sehnsucht, spektakuläre Lässigkeit und ansteckende Freude beim Spiel damit, was „typisch Mann“ und „Frau“ ist!

Mit: Verena Cereni-Nießner, Johanna Effenberger

Eine Veranstaltung von Johanna Effenberger

 

Kabarett
Fr. 21.2.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 20,- €
Ermäßigt: 15,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

 

Feb
22
Sa
2020
Theaterkurs II
Feb 22 um 10:00 – 13:00

Kurs- und Workshopprogramm

Hier lernt ihr die Grundlagen des Theaterspieles wie Sprache, Bewegung, Rollenverständnis und Dramaturgie kennen. Gemeinsam suchen wir ein Thema für das Stück, das wir entwickeln, von der Geschichte bis zu Ausstattung und Bühnenbild. Die Premiere findet im Rahmen unseres Sommerfestes am 20.7. (s. S. 9) statt.

Kursleitung: Christine Klankermayer, Theaterpädagogin

 

7. und 8.2./ 14. und 15.2./ 21.und 22.2.,
Fr, 15 bis 18 Uhr + Sa, 10bis 13 Uhr
Generalprobe + Auffuehrung: Sa, 22.2., 16 Uhr
Preis: 85 Euro
Alter: 9 bis 13
Anmeldung. Tel. 888 88 06
Faschingsfest – Tauchfahrt in die Tiefe
Feb 22 um 14:30 – 18:00

Tauchfahrt in die Tiefe

Taucht ein in die geheimnisvolle Unterwasserwelt, hinab in die Tiefsee, wo jede Menge Abenteuer auf euch warten: Entdeckt längst versunkene Schätze, werft einen Blick durch das Fernrohr eines Tauchboots, begegnet den rätselhaften Wesen der Tiefsee und wagt eine Fahrt mit dem U-Boot!
Sa, 22.2., 14.30–18 Uhr

Preis: €5,– (K/E)

Alter: ab 6

Reservierung: Tel. 88 88 806

 

Unter dem Meer
Feb 22 um 14:30 – 18:00

Faschingsprogramm

U-Boot-Kapitäne, Tiefseeforscherinnen und Perlentaucher dringend gesucht! In Vorbereitung auf unser großes Faschingsfest brauchen wir eure Unterstützung. Tief unter dem Meeresspiegel bauen wir abenteuerliche Unterwasserwelten, entwerfen die Kommandozentrale eines U-Boots, gestalten Korallenriffe und schaurige Tiefseehöhlen mit unerforschten Lebewesen…

5.-22.2., Mi-Sa, 14.30-18 Uhr

kostenlos

Alter: ab 6

Anmeldung (für Gruppen): Tel. 88 88 806

Der Ansager einer Stripteasenummer gibt nicht auf @ Kleine Bühne
Feb 22 um 20:00

(von Bodo Kirchhoff)

„Guten Abend, meine Damen und Herren, Sie sehen hier diesen gewöhnlichen Holzstuhl; er ist das einzige Requisit für den wohl letzten klassischen Striptease auf deutschem Boden, den anzusagen man sich nicht genieren muss. Uns alle erwartet eine Person, die es weder nötig hat, das Datum ihrer Geburt, noch den eigenen Namen zu ändern, die Sie getrost so nennen können, wie ihr Taufschein es vorsieht, nämlich Andrea, wobei ich mir, als ständiger Begleiter, auch erlaube, Andreas zu sagen…“

In unterhaltsamen wie auch provokanten 80 Minuten stellt sich der Conferencier Andreas seinem Publikum – alles beginnt mit der Verspätung der attraktiven Tänzerin Andrea, die Andreas nicht müde wird, anzukündigen. Letztlich bleibt ihm nur, sich selbst auf die Bühne zu stellen…

 

Robert Gregor Kühn nimmt das Publikum mit auf einen packenden Parforceritt zwischen Komik und Tragik, Größenwahn und seelischer Entblößung, Slapstick und voyeuristischer Nabelschau. Seit der Premiere im September 2015 und weiteren Aufführungen in München gastierte die Produktion auch in Wien, Ingolstadt und Gera.

 

 

Mit: Robert Gregor Kühn
Dramaturgie und Regie: Jörn Mensching
Kostüm: Sabrina Reuschl

Eine Veranstaltung von Robert Gregor Kühn

 

Theater
Sa. 22.2.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Feb 22 um 20:00 – 22:00
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Uraufführung 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Frankenstein
nach dem Roman von Mary Shelley

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst – in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen…

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung – passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc – steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung – außer in ästhetischer Hinsicht – von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann…

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

Feb
23
So
2020
ABER DIE WAHRHEIT VERTRAGEN SIE NICHT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Feb 23 um 11:00 – 13:00
ABER DIE WAHRHEIT VERTRAGEN SIE NICHT @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
GEORG KREISLER UND ANDERE. 
GRAUSAMKEITEN. 
MICHAEL GUMPINGER UND ANNA VEIT.

Die einzige Hoffnung, die man an einem solchen Abend haben kann: 
Das Konzert unbeschadet überstehen. 
Danach in den nachtblauen Münchner Himmel blicken dürfen.
Froh sein, dass man nicht in Wien wohnt. 
Und selbst wenn.
Mit gen Himmel gerichteten Augen dankbar und demütig erkennen: 
Es könnte alles viel schlimmer sein.
Und das Schönste ist: Kreisler bleibt nicht allein. 
Hugo Wiener, Jaques Brel oder auch Barbara 
leisten ihm Gesellschaft. Denn auch sie sagen die Wahrheit. 
Jeder die seine.

»Überwältigend makellos, klanglich wie mimisch jeder Ton gestaltet, 
auch von Michael Gumpinger am Piano. Anna Veit ist brutal und verletzlich, 
kühl und triefend. Man lacht mit ihr (...) und möchte weinen mit ihr (...). 
Diese Einheit aus Stimme, Ausdruck und Aura ist selten. Oder einzigartig.« 
Raimund Meisenberger, Passauer Neue Presse

Musik, Bilder, Kommentare am Klavier: Michael Gumpinger
Stimme: Anna Veit
Feb
25
Di
2020
Aigner & Keupp @ Kleine Bühne
Feb 25 um 20:00

Another Way O’ Jazz

ZWEI STIMMEN. GITARRE. UND QUERFLÖTE.

Vielschichtige Musik mit vielen Einflüssen: Jazz, Latin, Blues, Folk, und Rock verbinden sich in den Kompositionen von Peter Aigner zu Songs voller Spannung und Emotion.
Im Zusammenspiel von Stimmen, Gitarre und Querflöte entstehen Klangräume, verändern und entwickeln sich in jedem Stück zu einem neuen, einzigartigen Klangerlebnis.

GESANG Zweistimmige Gesangsparts, zielsicher mit Können und Feeling gesungen. Melodien und Gesangssätze wechseln mit Improvisationsparts voller Lust am Musizieren und Entdecken.
GITARRE Sounds from beyond – ausgefeilte Akkordfolgen und gekonnte Solopassagen finden sich zu außergewöhnlicher Liedbegleitung, Klänge und Voicings ergänzen sich mit Gesang und Flöte zu Stücken eigenen und besonderen Charakters.
QUERFLÖTE Klassisches Können und intensiver Ausdruck verbinden sich mit Lust am Improvisieren zu eindrucksvollen solistischen Ausflügen und außergewöhnlichen Begleitstrukturen.

PETER AIGNER
Autodidakt, ist mit Blues, Folk und Rock in den 60er und 70er Jahren in der Jazzstadt Burghausen groß geworden, wo – natürlich – die Begegnung mit Jazz unausweichlich und wegweisend war. Hat mit Fusion, Funk und Latin weitergemacht und, nun in München, in Jazz- und Jazzrock-Formationen gespielt, u.a. mit Martin Seeliger, Mike Reithmeier, Wolfgang Roth, Alex Haas, Tony Lush, Rudolph Roth, Julian Feifel.

Die letzten Jahre war er mit seinem Soloprogramm „AIGNER Xang & Gitarre“ sowie mit dem Bluesduo „BLUES IS“ mit Achim Göres auf der Bühne und spielt nun aktuell im Duo „AIGNER & KEUPP“ mit Johanna Keupp-Kosbahn.
Er schreibt und arrangiert Musik. So entstanden u.a. Lieder und Songtexte für die Musicals „Der wilde Jäger von Gmund“ und „Johnny kehrt z‘ruck“ , beide von Andreas Kern, für das Tegernseer Volkstheater.
Darüber hinaus schrieb er Arrangements für zahlreiche Kinderlieder verschiedener „Lillebi“-CD´s und – im Verlauf seiner Unterrichtstätgkeit – viele Stücke für seine Schüler und Bands.
Peter Aigner ist Mitbegründer von OHRWURM, Schule für moderne und klassische Musik in München, wo er Unterricht für Gitarre und Bandarbeit erteilt.

JOHANNA KEUPP-KOSBAHN
Das musikalische Wirken von Johanna Keupp-Kosbahn war lange Zeit ausschließlich auf die klassische Musik und die Flöte ausgerichtet. In München aufgewachsen, studierte sie zunächst am Richard-Strauss-Konservatorium, dann am Mozarteum in Salzburg, wo sie ihr Konzert-Diplom mit Auszeichnung bestand. Schon während des Studiums war sie häufig bei den großen Münchner Orchestern zu Gast, wurde und wird regelmäßig von verschiedenen Kammerorchestern, u.a. den Münchener Bachsolisten, als Solistin verpflichtet.
Seit etlichen Jahren gehört sie außerdem zur Stammbesetzung der Bühnenmusik an der Bayerischen Staatsoper.
Ihre große Musikalität und Tonkultur machen sie zu einer begehrten Kammermusikpartnerin.

Immer schon fasziniert vom Gesang begann sie 2006 Unterricht zu nehmen und zu ihrer eigenen Überraschung entwickelte sich das Singen schnell zu einem zweiten beruflichen Standbein. Ihr mittlerweile umfangreiches Repertoire als Mezzosopranistin reicht von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik und umfasst sowohl Konzert- als auch Opernliteratur.

Im Duo mit Peter Aigner kann Johanna Keupp-Kosbahn nun auf eine neue Weise ihre Vielseitigkeit als Musikerin unter Beweis stellen in der Welt von Bossa Nova, von Swing, Jazz und Blues.

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

 

KONZERT
Di. 25.2.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 14,- €
Ermäßigt: 10,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Feb
26
Mi
2020
Charlotte Hofmann meets the Bluewave Jazztrio @ Kleine Bühne
Feb 26 um 20:00

Charlotte Hofmann, ausdrucksstarke Saxophonistin aus München, hat mit dem BLUEWAVE JAZZTRIO die idealen Partner in Sachen Jazz, Latin, Blues und Worldmusik gefunden.

Zusammen mit Kai Lauber, Trompete, Flügelhorn und jazzigem Gesang gestaltet sie ein interessantes Programm mit ausgefeilten Bläser-Arrangments, begleitet von Piano und Kontrabass.

Gespielt werden Eigenkompositionen, ausgewählte Stücke aus dem Jazz-Songbook und einiges mehr.

Ein besonderes Musikerlebnis auf hohem Niveau zum Mitgrooven, Genießen und Relaxen.

Die Musiker:
Charlotte Hofmann (sax)
Kai Lauber (tp, flh, voc, perc)
Charly Thomass (piano)
Manolo Diaz (bass)

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

 

KONZERT
Mi. 26.2.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 14,- €
Ermäßigt: 10,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Feb
27
Do
2020
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Feb 27 um 20:00 – 22:00
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Uraufführung 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Frankenstein
nach dem Roman von Mary Shelley

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst – in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen…

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung – passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc – steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung – außer in ästhetischer Hinsicht – von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann…

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

Feb
28
Fr
2020
Die Troerinnen des Euripides @ Kleine Bühne
Feb 28 um 19:00

(von Jean-Paul Sartre)

Die Troerinnen des Euripides von Jean-Paul Sartre (1965) ist eine moderne Adaption der Tragödie des antiken Dichters Euripides.

Nach zehn Jahren Widerstand gegen die griechischen Belagerer ist Troja gefallen. Die Stadt ist vernichtet, die Männer getötet und die überlebenden Troerinnen harren am Tag nach der Niederlage darauf, was mit ihnen geschehen soll. Es erwartet die Frauen Sklaverei, Vergewaltigung, Zwangsehen oder der Tod. Die berühmte Seherin Kassandra verfällt dem Wahnsinn, die entmachtete trojanische Königin Hekuba soll dem verhassten Odysseus als Sklavin dienen, die schöne Helena entwindet sich geschickt ihrer Hinrichtung durch den gehörnten Menelaos und die Troerin Andromache muss die Ermordung ihres kleinen Sohnes ertragen. Als Gefangene ihrer eigenen Eitelkeiten sind auch die Götter Poseidon und Athene keine Hilfe mehr.

Unser Ensemble will nach der Inszenierung von „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ (2018) auch weiterhin am aktuellen sozialpolitischen Diskurs teilnehmen und sich positionieren. Mit „Den Troerinnen des Euripides“ widmen wir uns dem Thema Gewalt gegen Frauen. Um diesen Aspekt hervorzuheben, entsteht die Produktion in enger Zusammenarbeit mit der Frauenrechtsorganisation One Billion Rising, die Probenarbeit und Aufführungen mit Fachkenntnis und einem thematischen Rahmenprogramm begleitet.

Das Stück rückt das Schicksal und Leid von Frauen in Kriegsgebieten in den Fokus. Unabhängig von Ort und Zeit des Schauplatzes hat die Thematik bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren.

Regie: Franziska Metz und Markus Fath

Eine Veranstaltung von Theatergruppe Süd-München

 

Theater
Fr. 28. / Sa. 29.2.2020
19 Uhr

So. 1.3.2020
18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Feb 28 um 20:00 – 22:00
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Uraufführung 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Frankenstein
nach dem Roman von Mary Shelley

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst – in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen…

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung – passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc – steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung – außer in ästhetischer Hinsicht – von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann…

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

Feb
29
Sa
2020
Die Troerinnen des Euripides @ Kleine Bühne
Feb 29 um 19:00

(von Jean-Paul Sartre)

Die Troerinnen des Euripides von Jean-Paul Sartre (1965) ist eine moderne Adaption der Tragödie des antiken Dichters Euripides.

Nach zehn Jahren Widerstand gegen die griechischen Belagerer ist Troja gefallen. Die Stadt ist vernichtet, die Männer getötet und die überlebenden Troerinnen harren am Tag nach der Niederlage darauf, was mit ihnen geschehen soll. Es erwartet die Frauen Sklaverei, Vergewaltigung, Zwangsehen oder der Tod. Die berühmte Seherin Kassandra verfällt dem Wahnsinn, die entmachtete trojanische Königin Hekuba soll dem verhassten Odysseus als Sklavin dienen, die schöne Helena entwindet sich geschickt ihrer Hinrichtung durch den gehörnten Menelaos und die Troerin Andromache muss die Ermordung ihres kleinen Sohnes ertragen. Als Gefangene ihrer eigenen Eitelkeiten sind auch die Götter Poseidon und Athene keine Hilfe mehr.

Unser Ensemble will nach der Inszenierung von „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ (2018) auch weiterhin am aktuellen sozialpolitischen Diskurs teilnehmen und sich positionieren. Mit „Den Troerinnen des Euripides“ widmen wir uns dem Thema Gewalt gegen Frauen. Um diesen Aspekt hervorzuheben, entsteht die Produktion in enger Zusammenarbeit mit der Frauenrechtsorganisation One Billion Rising, die Probenarbeit und Aufführungen mit Fachkenntnis und einem thematischen Rahmenprogramm begleitet.

Das Stück rückt das Schicksal und Leid von Frauen in Kriegsgebieten in den Fokus. Unabhängig von Ort und Zeit des Schauplatzes hat die Thematik bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren.

Regie: Franziska Metz und Markus Fath

Eine Veranstaltung von Theatergruppe Süd-München

 

Theater
Fr. 28. / Sa. 29.2.2020
19 Uhr

So. 1.3.2020
18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Feb 29 um 20:00 – 22:00
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Uraufführung 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Frankenstein
nach dem Roman von Mary Shelley

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst – in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen…

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung – passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc – steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung – außer in ästhetischer Hinsicht – von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann…

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

Nicht Fisch, nicht Fleisch @ Wagenhalle
Feb 29 um 20:00

(von Franz Xaver Kroetz)

Einfach schwimmen, wird schon wieder ein Ufer kommen.
Brauchst keine Angst haben, mir gehn nicht unter. Mir gehn nicht unter.

 

München in den 80er Jahren: Emmi und Edgar sind beide berufstätig und kinderlos. Edgar ist leidenschaftlicher Bleisetzer- und Zierfischaquariumshalter. Bei Emmi geht es auf der Karriereleiter steil bergauf; sie wird bald Leiterin einer neuen Supermarktfiliale. Dass sie bald erfolgreicher wird als er, macht ihm zu schaffen. Hermann und Helgas finanzielle Situation ist knapp. Hermann macht sich sein politisches Engagement in der Gewerkschaft zur Lebensaufgabe und riskiert dabei wieder und wieder seine Stelle. Helga hingegen verteidigt das Recht der Familie und der Kinder.

Der Versuch, sich dem Fortschritt anzupassen, um sich ihre Existenz zu sichern, sowie der Kampf um Anerkennung, setzt die vier immer mehr unter Druck.

Mit: Jojo Rösler, Vera Hannah Schmidtke, Ansgar Sauren, Philipp Steinheuser
Kostüm: Alina Marie Fischer
Regie und Bühne: Constanze Hörlin

Eine Veranstaltung von Constanze Hörlin

 

 

Theater
Sa. 29.2. / So. 1.3.2020
20 Uhr
Wagenhalle

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
1
So
2020
Die Troerinnen des Euripides @ Kleine Bühne
Mrz 1 um 18:00

(von Jean-Paul Sartre)

Die Troerinnen des Euripides von Jean-Paul Sartre (1965) ist eine moderne Adaption der Tragödie des antiken Dichters Euripides.

Nach zehn Jahren Widerstand gegen die griechischen Belagerer ist Troja gefallen. Die Stadt ist vernichtet, die Männer getötet und die überlebenden Troerinnen harren am Tag nach der Niederlage darauf, was mit ihnen geschehen soll. Es erwartet die Frauen Sklaverei, Vergewaltigung, Zwangsehen oder der Tod. Die berühmte Seherin Kassandra verfällt dem Wahnsinn, die entmachtete trojanische Königin Hekuba soll dem verhassten Odysseus als Sklavin dienen, die schöne Helena entwindet sich geschickt ihrer Hinrichtung durch den gehörnten Menelaos und die Troerin Andromache muss die Ermordung ihres kleinen Sohnes ertragen. Als Gefangene ihrer eigenen Eitelkeiten sind auch die Götter Poseidon und Athene keine Hilfe mehr.

Unser Ensemble will nach der Inszenierung von „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ (2018) auch weiterhin am aktuellen sozialpolitischen Diskurs teilnehmen und sich positionieren. Mit „Den Troerinnen des Euripides“ widmen wir uns dem Thema Gewalt gegen Frauen. Um diesen Aspekt hervorzuheben, entsteht die Produktion in enger Zusammenarbeit mit der Frauenrechtsorganisation One Billion Rising, die Probenarbeit und Aufführungen mit Fachkenntnis und einem thematischen Rahmenprogramm begleitet.

Das Stück rückt das Schicksal und Leid von Frauen in Kriegsgebieten in den Fokus. Unabhängig von Ort und Zeit des Schauplatzes hat die Thematik bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren.

Regie: Franziska Metz und Markus Fath

Eine Veranstaltung von Theatergruppe Süd-München

 

Theater
Fr. 28. / Sa. 29.2.2020
19 Uhr

So. 1.3.2020
18 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Nicht Fisch, nicht Fleisch @ Wagenhalle
Mrz 1 um 20:00

(von Franz Xaver Kroetz)

Einfach schwimmen, wird schon wieder ein Ufer kommen.
Brauchst keine Angst haben, mir gehn nicht unter. Mir gehn nicht unter.

 

München in den 80er Jahren: Emmi und Edgar sind beide berufstätig und kinderlos. Edgar ist leidenschaftlicher Bleisetzer- und Zierfischaquariumshalter. Bei Emmi geht es auf der Karriereleiter steil bergauf; sie wird bald Leiterin einer neuen Supermarktfiliale. Dass sie bald erfolgreicher wird als er, macht ihm zu schaffen. Hermann und Helgas finanzielle Situation ist knapp. Hermann macht sich sein politisches Engagement in der Gewerkschaft zur Lebensaufgabe und riskiert dabei wieder und wieder seine Stelle. Helga hingegen verteidigt das Recht der Familie und der Kinder.

Der Versuch, sich dem Fortschritt anzupassen, um sich ihre Existenz zu sichern, sowie der Kampf um Anerkennung, setzt die vier immer mehr unter Druck.

Mit: Jojo Rösler, Vera Hannah Schmidtke, Ansgar Sauren, Philipp Steinheuser
Kostüm: Alina Marie Fischer
Regie und Bühne: Constanze Hörlin

Eine Veranstaltung von Constanze Hörlin

 

 

Theater
Sa. 29.2. / So. 1.3.2020
20 Uhr
Wagenhalle

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
5
Do
2020
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Mrz 5 um 20:00 – 22:00
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Uraufführung 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Frankenstein
nach dem Roman von Mary Shelley

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst – in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen…

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung – passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc – steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung – außer in ästhetischer Hinsicht – von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann…

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

Mrz
6
Fr
2020
Kinderkino: Thilda und die beste Band der Welt
Mrz 6 um 15:00 – 16:00

Kinderkino

Grim und Aksel sind beste Freunde und traeumen davon, als beste Band der Welt Musikgeschichte zu schreiben. Als ihre Band „Los Bando Immortale“ zum norwegischen Rock-Championship eingeladen wird, ist ihr Ziel ploetzlich zum Greifen nah. Leider haben sie zwei Probleme: Aksel kann nicht singen und fuer eine echte Band fehlt ihnen ein Bassist. Als beim Casting nur Thilda mit ihrem altbackenen Cello auftaucht, scheint der grosse Traum endgueltig zu platzen. Doch die trotzige Thilda beweist, dass man auch mit einem Cello ordentlich rocken kann. Mithilfe des coolen Rallyefahrers Martin machen sie sich in einem geklauten Camper gemeinsam auf einen verrueckt-musikalischen Roadtrip quer durch Norwegen.

Norwegen 2018 | 94 Minuten | Regie: Christian Lo

Fr, 6.3., 15 Uhr
Preis: 3 Euro
Alter: ab 6 Jahre
Anmeldung (fuer Gruppen): Tel. 8 88 88 06
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Mrz 6 um 20:00 – 22:00
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Uraufführung 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Frankenstein
nach dem Roman von Mary Shelley

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst – in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen…

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung – passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc – steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung – außer in ästhetischer Hinsicht – von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann…

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

Menschenskinder @ Kleine Bühne
Mrz 6 um 20:00

Ball & Jabara präsentiert:

Menschenskinder!

Ich bin von Kopf bis Fuß auf Wickeln eingestellt

Ein kabarettistisches Minimusical über Mütter, Väter und andere schlaflose Wesen

von Marcus Morlinghaus, Ball & Jabara

Menschenskinder! Ich bin von Kopf bis Fuß auf Wickeln eingestellt ist ein musikalisch-komödiantisches Theaterstück zur Generation Wunschkind.

Szenen und Sketche aus dem Alltagswahnsinn im Familienleben, bissige Sozialkritik, Elternschaftsorgen, sexuelle Notstände und andere Haushaltsgefahren verschmelzen mit witzigen und skurrilen Popsong-, Schlager- und Chansonparodien zu einem kabarettistischen Minimusical über Mütter, Väter und andere schlaflose Wesen. Eingeflochten in eine pointierte Conference mit turbulenten szenischen Einschüben, bekommen die umgedichteten Pop- und Chanson-Klassiker von den Beatles bis Brahms, von Bach bis Offenbach, von Marlene Dietrich und Margot Werner bis Zarah Leander eine verblüffend neue Bedeutung. Mal satirisch scharf, rasant bis derb, mal zart und federleicht, aber immer von einer ironisch gebrochenen Hoffnung getragen, die eine Hintertür fürs Happy End lässt. Wie die Supermama Clara Loft zuletzt selbst erkennt: Das Gute an einer Komödie ist: alle machen alles falsch, aber am Ende geht es gut aus!

Die dreifache Supermama Clara Loft macht sich so ihre Gedanken. Wie lässt sich das Familienmanagement optimieren? Was sind die effektivsten Erziehungsmethoden im 21. Jahrhundert? Warum sind Ehemänner im Haushalt immer fürs Kreative zuständig? Und warum muss die Kita gerade heute streiken?

Auf dem überfüllten Spielplatz sammelt Clara Loft Material für ihr Projekt: sie will den ultimativen Elternratgeber schreiben. Oder wird es eher ein Schicksalsroman? Oder doch ein Drama? Lassen Sie sich überraschen! Soviel ist sicher: Über einiges lässt sich immerhin ein Lied singen…

Franziska Ball erzählt, singend und spielend, mit süßem bis bitterem Humor von Freud und Leid des Mutterdaseins, eingebettet in die virtuose musikalische Begleitung von ihrem Duopartner Marty Jabara.

Idee und Konzept: Franziska Ball
Buch und Regie: Marcus Morlinghaus
Musikalische Leitung und Arrangements: Marty Jabara
Choreographie: Sabine Ruck
Ausstattungsberatung: Ulrike Schuler

 

Pressestimmen:

„…Freuden und Elend der Kindererziehung sind unter Comedians und Kabarettisten längst ausgezuzeltes Material. Doch Ball & Jabara veredeln genau das zu einem erfrischend kabarettistischen Minimusical. Popklassiker wie „Sex Bomb“ ebenso wie Operettenhits aus „Orpheus in der Unterwelt“ sind vertonte Begierde, die letztlich die Voraussetzung einer erfolgreichen Fortpflanzung ist….“  Mathias Hejny, Münchner Abendzeitung

„… Was Ball & Jabara zusammen treiben, ist witzig, flott, erfreulich frei von allzu moralischen Anwandlungen und sehr virtuos. …Dieser musikalisch hochwertige Kabarettabend namens „Menschenskinder!“ zeigt eine surrende, sirrende, gurrende und abgründig röhrende Frau Ball, die an „mütterlicher Fremdhypochondrie“ leidet und den Pianisten Jabara gleich mitverhätschelt, worauf der sich mit eruptiven Klangkaskaden rächt, aus denen sich wunderbare Songs und Lieder herausschälen…“ Egbert Tholl, Süddeutsche Zeitung

„… Der Reiz des Stückes liegt in dem bunten Kaleidoskop bekannter Songs und Chansons, die Marty Jabara sehr charmant am Klavier begleitet. Als Coach der Mami findet er immer den richtigen Ton, hängt wortlos lächelnd an ihren Lippen, ein perfektes alter Ego, das rechtzeitig pfeift, wenn Mami sich in der Wortwahl vergreift… Franziska Ball alias Supermami argumentiert messerscharf, ironisiert liebevoll, träumt sehnsuchtsvoll, schwingt sinnlich die Hüften und bleibt trotzdem auf dem Boden…Die Hommage an die Familie und an die Kinder gelingt mit pfiffiger Ironie: `They kill me with their smiles.` “ Michaela Schabel, Landshut aktuell

„….Marty Jabara spielt dabei nicht nur die Begleitmusik, sondern auch das unfolgsame, trotzige, verspielte Kind, das Clara Loft immer wieder austestet. Ob Beatles oder Brahms, Zarah Leander oder Marlene Dietrich, bekannte Lieder aus Pop, Rock, Klassik und Schlager bekommen hier auf einmal eine ganz andere Bedeutung. Franziska Ball hat nicht nur eine tolle Stimme, sondern zeigt sich auch äußerst vielseitig und beweglich: Da wird schon mal auf der Bierbank gestrippt, dass den anwesenden Männern die Augen aus dem Kopf fallen…“ Birgit Reinbacher, Wochenblatt Niederbayern

„…Hinreißend… Franziska Ball ist als Clara Loft sehr wandlungsfähig, singt, trällert und röhrt bemerkenswert, und Marty Jabara spielt dazu virtuos auf dem Piano. Beide ergänzen sich hervorragend und bieten einen unterhaltsamen Abend…“ Katrin Filler, Landshuter Zeitung

 

Theater
Fr. 6.3.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
7
Sa
2020
Kindertheater: Der Froschkoenig – Maedchen, du bist der Knaller
Mrz 7 um 15:00 – 16:00

Clowneskes Stabpuppenspiel

Froschkoenig hin, Froschkoenig her. Koenigstochter ist kein einfacher Job. Wohlbehuetet und stets Papis Augapfel, langweilt sich die Prinzessin. Das enge, heisse und total langweilige Schloss laesst ihr keine andere Wahl: Es treibt sie in den Wald. Und naturrlich geraet das brave Kind in einen Strudel von Problemen. Kaum findet sie Freude beim Spiel im Wald mit ihrem goldenen Ball, da kommt er auch schon abhanden! Wie kann sie ihn wiedererlangen? Oder soll sie bei Papi beichten gehen? Never ever! So muss sie, um den goldenen Ball wieder zu erlangen, dem Frosch im Brunnen die Freundschaft versprechen. Doch geht das ueberhaupt?
Eine Geschichte ueber ein grosses Dilemma, das Abwaegen und ueber wunderbare Verwandlungen.

The Grimm Sisters (Susi Claus & Dorothee Metz), Berlin

Sa, 7.3., 15 Uhr
Preis: 5 Euro (K), 7 Euro (E)
Alter: ab 4
Reservierung:
Tel. 8 88 88 06
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Mrz 7 um 20:00 – 22:00
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Uraufführung 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Frankenstein
nach dem Roman von Mary Shelley

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst – in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen…

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung – passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc – steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung – außer in ästhetischer Hinsicht – von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann…

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

Heute Abend: Lola Blau @ Kleine Bühne
Mrz 7 um 20:00

Musical für eine Schauspielerin von Georg Kreisler

Foto: © Thomas Trüschler

Das erfolgreiche „Einpersonen-Musical“ spiegelt die Erfahrungen des Emigranten und Heimkehrers Georg Kreisler selbst wieder. Im März 1938 flieht die Jüdin Lola Blau Ihre Heimat Österreich, die sich Nazi-Deutschland angeschlossen hat, und erreicht über Umwege die USA. Dort erlangt sie eine gewisse Berühmtheit als Sängerin und Sexsymbol, kommt aber nie wirklich in der neuen Welt an. Nach dem Ende des Kriegs entschließt sie sich zu einem Neubeginn in der alten Heimat, wo sie, mit den alten Dämonen konfrontiert, feststellen muss, dass sie auch hier ihr Glück nicht finden wird.

Mit seinen melancholischen, komischen und mitunter bissigen Chansons zählt „Lola Blau“ zu den erfolgreichsten und meistgespielten Stücken des unvergleichlichen Georg Kreislers. 1971 uraufgeführt, hat es nichts von seiner Aktualität verloren. Ist der Sex-sells-Mechanismus des Showbusiness seither vielleicht sogar noch angewachsen, wirkt der Antisemitismus eher im Verborgenen noch immer weiter. Und so gilt das Vorwort Kreislers bis heute: „Jeder Mensch muß vor allem versuchen, die Hindernisse, die die Sonne verstellen, für sich und seine Mitmenschen aus dem Weg zu räumen.“

www.suedsehen.de

Schauspielerin: Ulrike Dostal
Regie: Robert Ludewig

Eine Veranstaltung von Robert Ludewig

 

Theater
Sa. 7.3.2020
20 Uhr

Kleine Bühne

Eintritt:  18,- €
Ermäßigt: 14,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
8
So
2020
Solina Cello Ensemble @ Kleine Bühne
Mrz 8 um 17:00

Herzklopfen

Ein Abend im Zeichen der Zweisamkeit, mit all ihren Variationen. Wer könnte das musikalisch trefflicher verkörpern, als zwei Cellistinnen mit Highlights aus der Klassik, Pop und Rockmusik?

Hört man das Wort „Cello“ schweifen die Gedanken sicherlich zur klassischen Musik, doch geht es mit der Königin der Instrumente auch ganz anders. Der menschlichen Stimme am nächsten, ist der warme, gewinnende Celloklang hinzu ein perfektes Medium um Pop & Rock Songs zu interpretieren. Und wir wären nicht das Solina Cello-Ensemble, wenn es nicht noch mehr als anders ginge, denn das zeichnet uns seit Jahren aus. So werden wir u.a. den wunderbaren „Schwan“ von Camille Saint-Saëns zu zweit auf nur einem Cello spielen!

Hinzu werden drei Liebesgedichte den Abend abrunden. Denn auch „Liebe ist kein Solo. Liebe ist ein Duett. Schwindet sie beim einen, verstummt das Lied.“ (Adelbert von Chamisso).

Ein Abend voller Wärme, Brillanz und außergewöhnlichen Momenten.

Mit: Lisa Pokorny – Violoncello
Katrin Banhierl – Violoncello

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

KONZERT
So. 8.3.2020
17 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
10
Di
2020
Mond Nacht – Schöne Lieder in nächtlichem Gewand @ Kleine Bühne
Mrz 10 um 20:00

Waberer, Waldenfels, Reiserer & Burgmayr

Mond Nacht – Schöne Lieder in nächtlichem Gewand

Kaum eine Naturerscheinung bewegt so sehr wie der Mond in unterschiedlichen Helligkeitsstufen. Ihm wird Einfluss auf den Menschen zugesprochen, eine Wirkung zwischen allumfassend und nicht nachweisbar. Ähnlich breit behandeln Dascha von Waberer, Titus Waldenfels, Florian Burgmayr und Michael Reiserer das von ihnen gewählte Repertoire. Harmlose Schmachtfetzen werden zu kleinen Horrordramen, sanfte Schlaflieder zu Beschwörungen, traurige Texte zu mitreißender Musik. Stimme als Instrument, eine Vielzahl von Instrumenten als Klangfarbenspiel – Mond heißt Nacht und Nacht heißt Musik.

 

www.titus-waldenfels.de

www.daschavonwaberer.de

www.michaelreiserer.de

 

Mit: Dascha von Waberer Gesang, Ukulele

Titus Waldenfels Gitarre, Violine, Steel Guitar, Banjo, Mandoline, Foot Bass

Florian Burgmayr Tuba, Akkordeon

Michael Reiserer Schlagzeug, Akkordeon, Singende Säge

 

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

KONZERT
Di. 10.3.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 14,- €
Ermäßigt: 10,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
11
Mi
2020
Cuatro Flamencos @ Kleine Bühne
Mrz 11 um 20:00

Anette Darda «La Maruja» y grupo:

«Cuatro Flamencos»

Das südfranzösische Flamencoensemble kommt wieder nach Deutschland. Nach bereits vier erfolgreichen Tourneen, präsentieren die vier Flamencokünstler ihr neues Programm. Ein Flamencoabend, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Hier wird authentischer Flamenco getanzt, gespielt und gesungen

Das Ensemble, bestehend aus der Tänzerin Anette Darda “La Maruja“, dem Sänger Mateo Campos, dem Gitarristen Antonio Cortes und der Tänzerin Olivia Muriel Roche, entführt in die Welt des Flamencos mit all ihren Facetten von Liebe, Leid, Freude, Sehnsucht und Leidenschaft. Gelebte Geschichten werden durch den ausdrucksstarken Tanz von Anette Darda und Olivia Muriel Roche umgesetzt, begleitet durch das brillante Gitarrenspiel des Künstlers Antonio Cortes  und den authentisch, gefühlvollen Gesang Mateo Campos.

Antonio Cortes, ein herausragender Gitarrist, mit zahlreichen Engagements im In- und Ausland. Seine Gitarrensoli bestechen durch ihre Kreativität und Virtuosität.

Mateo Campos, ein gefragter Flamencosänger und Lehrer, er begleitet die Tänzerinnen mit einer außergewöhnlichen Sensibilität und Ausdrucksstärke.

Olivia Muriel Roche ist eine ausgebildete Tänzerin mit viel Bühnenerfahrung. Sie verkörpert den Flamenco mit modernen Einflüssen und den traditionellen Stilen.

Anette Darda begann ihre tänzerische Ausbildung zunächst in München bei Consuelo Garcia, setzte dann ihr Studium in Spanien fort Es folgten Fernsehauftritte und Engagements mit den legendären Gipsy Kings. In ihrer Wahlheimat Südfrankreich, dort wo alljährlich eines der größten europäischen Flamencofestivals stattfindet und der Flamenco seit Generationen weitergetragen wird, hat sie mit ihrem „Cuadro Flamenco“ zahlreiche Engagements, unter anderem auf den Flamencofestivals in Avignon und Nimes. Der Tanz von Anette Darda überzeugt insbesondere durch ihr expressives und graziles Spiel der Arme und Hände, welches ihre Musiker meisterhaft begleiten.

Anette Darda erhielt ihren Künstlernamen „La Maruja“ in Stes Maries de la Mer (Südfrankreich) durch die dort lebenden Gitans. „La Maruja“ ist eine Form des Namens Maria.

Besetzung:

        
Tanz
: Anette Darda «La Maruja», Olivia Muriel Roche

Gesang/Percussion: Mateo Campos

Gitarre: Antonio Cortes

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

 

KONZERT
Mi. 11.3.2020
20 Uhr
Kleine Bühne

Eintritt: 16,- €
Ermäßigt: 12,- €

Bitte beachten Sie, dass beim Kauf von Tickets an externen Vorverkaufsstellen und im MünchenTicket-Webshop zusätzlich Gebühren anfallen können.
Ermäßigte Karten erhalten Sie ausschließlich an der Kasse der Pasinger Fabrik.

Mrz
12
Do
2020
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS
Mrz 12 um 20:00 – 22:00
FRANKENSTEIN @ theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Uraufführung 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Frankenstein
nach dem Roman von Mary Shelley

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst – in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen…

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung – passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc – steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung – außer in ästhetischer Hinsicht – von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann…

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy