Ausstellungen

Die Ausstellungen der Pasinger Fabrik sind ab Dienstag, 12. Mai 2020 wieder geöffnet.

Andere Veranstaltungen sind weiterhin nicht möglich.

 

 

Allgemeine Informationen zu den Ausstellungen finden Sie hier

 

Mrz
25
Mi
2020
VIRTUELLE VERNISSAGE: Gottfried Peer Ueberfeldt – Live Free or Die @ Galerie 1
Mrz 25 um 18:00 – Jun 14 um 23:00
VIRTUELLE VERNISSAGE: Gottfried Peer Ueberfeldt - Live Free or Die @ Galerie 1
KUNST TROTZ CORONAKRISE
Aufgrund der aktuellen Coronakrise sind unsere Ausstellungen bis vorerst 3.5.2020 geschlossen. Die am 18.03.2020 ausgefallene Vernissage holen wir mit einer virtuellen Vernissage nach.
Diese virtuelle Vernissage zeigt einen Rundgang durch die Ausstellung, begleitet durch eine Einführung der Kurators Stefan-Maria Mittendorf.

GOTTFRIED PEER UEBERFELDT (1945 – 2014):

LIVE FREE OR DIE

EINE RETROSPEKTIVE

Mit drei Fotografien von Heide Stolz (1939 – 1985)
Kurator: Stefan-Maria Mittendorf

Virtuelle Vernissage: Mi, 25.03.2020

Galerien 1 – 3

Laufzeit: 19.03. – 14.6.2020

Öffnungszeiten Galerien 1 – 3: Di – So 16 – 20 Uhr

Eintritt: 4,00 Euro, ermäßigt 2,00 Euro

 

Die Arbeit des autodidaktischen Künstlers, Comic-Zeichners, Autors, Kunstkritikers und Filmemachers Gottfried Peer Ueberfeldt (1945 – 2014) kann nach seinem Umzug 1966 von Bonn nach München im Umkreis der hiesigen Avantgarde und als Assistent der Galerie Heiner Friedrichs als dauernde Suche nach einer Neudefinition sowohl der Rolle der Kunst als auch seiner eigenen Existenz betrachtet werden. Wie andere junge Künstler*innen der Nachkriegsgeneration auch – Ueberfeldt war 1967 in das Kelleratelier von Uwe Lausen gezogen und so auch mit Lausens Frau Heide Stolz komplizenhaft verbunden – stand er vor der Frage, in welche Richtung sich die zeitgenössische Darstellung bewegen sollte, nachdem ein mörderischer Krieg die moralische Legitimität Deutschlands zugrunde gerichtet hatte.

 

Die Ausstellung „Live free or die“ ist die erste Retrospektive von Ueberfeldts Werken seit seinem Tod 2014. Gezeigt wird eine repräsentative Auswahl von 75 schwarz-weißen sowie kolorierten Handzeichnungen, Siebdrucken, bearbeitete Kopien und der Film „Das vierte System“. Es sind auch drei Fotografien von Heide Stolz aus dem Jahr 1967 zu sehen, die Gottfried Peer Ueberfeldt in machohafter Geste bei einem Fotoshooting in einer Kiesgrube bei Aschhofen zeigen. Die Pigmentprints auf Barytpapier, kaschiert auf Aludibond hat DASMAXIMUM in Traunreut für die Ausstellung als Leihgaben zur Verfügung gestellt.

 

Am Anfang stehen Ueberfeldts großformatige Tuschezeichnungen, welche die Münchner Galerie Neuhaus 1969 als Debütausstellung des damals 24-Jährigen präsentierte. Die schwarz-weißen Federzeichnungen sind von einer kühlen Präzision, in denen technische Verfahren des Photographismus und der Architekturzeichnung vereinigt sind. Daraus entwickelte Ueberfeldt seinen eigenen Stil, dessen Herkunft aus Comic-Umsetzungen der Pop-Art und dem naturalistischen Photographismus unverkennbar ist, der aber auch die eigene, individuelle Note bekundet. Der 1967 von Ueberfeldt gezeichnete Comic-Strip „Holger von Ostgard“ wurde im selben Jahr der Münchner Ausstellung als Siebdruck Edition von der Galerie Peukert in Bonn herausgegeben. Zeitgleich zeichnete er für Regie, Darsteller und Mitarbeit am Drehbuch des Films „Das vierte System“ verantwortlich. Eine weitere Station von Ueberfeldts früher Karriere war die 1972 von der Galerie Leonhart in München ausgerichtete Ausstellung „Neue Epik“. Im zur Ausstellung erschienenen Katalog schrieb der Künstler: „Die Neue Epik unterscheidet sich trotz einiger formaler Übereinstimmungen grundlegend vom Neuen Realismus. Die Realisten beschränken sich in ihrer Darstellungsweise lediglich auf die Reproduktion der vordergründigsten Elemente von Realitäten. Die Neue Epik hingegen ist eine optische Erzählform und die subjektive Umsetzung aller möglicher Zeitströmungen. Sie propagiert Extremsituationen wie Krieg, Terror, Heldentum, Einsamkeit etc. aus einer optischen und emotionalen Faszination heraus, ohne die gesellschaftspolitische Relevanz zu berücksichtigen“. In Ueberfeldts feinschraffierten Handzeichnungen „Neue Epik“ zeigt sich ein ganz persönlicher Gestaltungs- und Aussagewille. Bezeichnend ist hier die Mischung von Realität und Entfremdung, oft von einem gewissen surrealen Effekt, der auch perspektivische Leer-Räume in die Bildwirkung genau kalkulierend einsetzt. Form und Inhalt werden bestimmt durch die Konfrontation von Fragmenten aus dem Arsenal historischer Bauten, Städtebilder und künstlerischer Landschaften wie Böcklins „Toteninsel“ mit solchen der Gewaltzeichen aus dem Arsenal der Kriegsmaschinerie (Soldaten, Panzer, Jagdbomber, Kanonen usw.). Dabei spielen für Ueberfeldt eine fast traumatische Rolle die Symbolfiguren des zweiten Weltkriegs. Aus der Distanz wird das herauspräparierte Heldentum vom Künstler surreal in Frage gestellt. Voller Lust am Untergang, fasziniert von Waffen und klaren Verhältnissen zwischen Männern, die miteinander schlafen, wenn es nichts mehr miteinander zu bekämpfen gibt, wartet Ueberfeldt auf eine Gesellschaft, die von einer neuen Elite regiert wird. In dieser Welt sieht sich der Künstler selbst als einsamen Todesengel Cocteauscher Prägung, in schwarzer Montur und schwarze Lederstiefel gekleidet, im Sessel vor der Vedute der amerikanischen Kleinstadt Savannah in Georgia sitzend, wie es in der Zeichnung „Selbstporträt vor Savannah, GA“ aus dem Jahr 1973 dargestellt ist. Ein Traumbild und Vision vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

 

1975 reiste Ueberfeldt in die USA nach Natchez im Bundesstaat Mississippi aus. Dort plante er zur 200-Jahrfeier das Projekt „Psychogramm einer amerikanischen Kleinstadt am Beispiel Natchez Miss.“. Mit diesem ambitionierten Vorhaben stellte Ueberfeldt eine Art Gegenperson und deutsch-europäische Antwort auf die Herausforderung des Pop-Art Künstlers Andy Warhol dar. Die in den USA entstandenen schwarz-weißen Handzeichnungen spiegeln das Lebensgefühl der „neuen Welt“. Der legendäre Road Movie „Easy Rider“ inspirierte den Künstler wiederholt für seine Bildfindungen. Er begann seine Zeichnungen mit Porträts von Peter Fonda, Harley-Davidson-Motorrädern, Rail-Cross-Zeichen und anderen Motiven aufzuladen. 1978 wurde Ueberfeldt zum ehrenamtlichen „Deputy Sheriff“ von Adams County ernannt. Das Projekt mit der Bilderserie „Psychogramm einer amerikanischen Kleinstadt…“ blieb allerdings unvollendet, da der Künstler aufgrund seines abgelaufenen Visums 1978 aus den USA ausgewiesen wurde. Nach einem Monat kehrte Ueberfeldt nach Natchez zurück und setzte seine künstlerische Arbeit fort. 1992 wurde Ueberfeldts letzte Ausstellung in St. Petersburg in Florida gezeigt, bevor er Amerika für immer verließ. 1995 zog der Künstler erneut nach München. Hier entdeckte er die Farbe und begann seine Zeichnungen zu kolorieren. Auch die kolorierte Fotokopie erarbeitete er sich mit eigenen Stilmitteln. Diese Arbeiten weisen einen hohen Grad an Fragmentierung auf und integrieren surreale Motive. Gequälte Kreaturen im Stil Hieronymus Boschs, Ueberfeldts Alter Ego, eine Totenmaske, die Zigarette an einer Kette, eine Überwachungskamera als motivische Referenz an George Orwells Roman „1984“ sowie das violette Eingangsportal zu einer Totenkapelle sampelt Ueberfeldt zu ortlosen und dystopischen Bildräumen. Man könnte Ueberfeldt als einen Künstler beschreiben, für den es zwar die ideale Zeit gab, aber den idealen Ort nicht. Jede Suche wurde ihm zur Sinnsuche; jeder Interessenkonflikt schnitt ihm ins eigene Fleisch. Sein eigentlicher Raum künstlerischen Schaffens war die Freiheit, und am Ende seines Lebens blieb er einsam mit dem Moment eines Knaben, der als fallender Krieger eine Erektion bekommt. Gottfried Peer Ueberfeldt starb am 14.02.2014 in München.

 

Text: Stefan-Maria Mittendorf M.A

 

Mai
12
Di
2020
Beethovens Pastorale in Bildern @ Lichthof & Bar
Mai 12 um 14:00 – Jul 12 um 18:00

Eine Ausstellung in fünf Sätzen

von Tobias Melle

Im Vorfeld der Konzertpremiere zeigt der Pasinger Künstler Tobias Melle großformatige Finer-Art-Drucke seines aktuellen Projekts „Die Pastorale in Bildern“.

Die Schöpfung – wir wollen sie bewahren, und doch zerstören wir sie mit all unserem Tun. Beethoven legte in seiner Pastorale eine Tonspur, bei der im Geiste der Romantik die finsterste Bedrohung des ländlichen Idylls ein grollendes Sommergewitter ist. Auch ohne Musik transponiert seine Bilderserie diese intensiven Gefühle entlang der Beethovenschen Satzbezeichnungen in die Gegenwart: Neben der herrlichen Natur sehen wir den Menschen als entwurzelten Konsumenten, die Selbst-Zerstörung droht – doch wir sind alle Teil der Schöpfung. Kann am Ende der Mensch den Menschen vor sich selber retten?

Vielleicht – für jedes verkaufte Bild werden 50 Bäume mit www.plant-for-the-planet.org gepflanzt!

 

Ausstellung
12.5. – 12.7.2020

Öffnungszeiten:
Bis 24.5.: Di – So, 14 – 18 Uhr
Ab 25.5.: täglich 10 – 22 Uhr
Lichthof & Bar

Eintritt frei

 

Fr. 5.6.
Internet-Premiere

Ludwig van Beethoven
Die Pastorale in Bildern

Duisburger Philharmoniker
Axel Kober, Dirigent

Nur am 5. Juni 2020 – dem Pastoral Day – ist die Pastorale in Bildern hier abrufbar:

YouTube

Vimeo (bessere Qualität)

Dieses Konzert zum Pastoral Day und Weltumwelttag sollte live in der Mercatorhalle Duisburg mit den Duisburger Philharmonikern aufgeführt werden. Die Corona-Pandemie machte dies unmöglich.

Die Klimakrise könnte unser aller Zukunft unmöglich machen. Mit der Internet-Premiere möchten wir deshalb ein Zeichen setzen für den Schutz des Klimas und der Natur.

Bitte unterstützen Sie dieses Projekt mit einer Spende an:


IBAN: DE44 700 202 70 356 00 72 979

oder per PayPal

50% der Einnahmen gehen an www.plant-for-the-planet.org für die weltweite Pflanzung von Bäumen.

 





Gottfried Peer Ueberfeldt (1945 – 2014): Live Free or Die @ Galerie 1 - 3
Mai 12 um 14:00 – Jun 14 um 18:00

© Gottfried Peer Ueberfeldt, O.T., Kolorierte Zeichnung, c. 2000

 

EINE RETROSPEKTIVE

Mit drei Fotografien von Heide Stolz (1939-1985)

 

Kurator: Stefan-Maria Mittendorf

Die Arbeit des autodidaktischen Künstlers, Comic-Zeichners, Autors, Kunstkritikers und Filmemachers Gottfried Peer Ueberfeldt (1945 – 2014) kann nach seinem Umzug 1966 nach München im Umkreis der hiesigen Avantgarde und als dauernde Suche nach der Neudefinition sowohl der Rolle der Kunst als auch seiner eigenen Existenz betrachtet werden. Wie andere junge Künstler*innen der Nachkriegsgeneration auch stand er vor der Frage, in welche Richtung sich die zeitgenössische Darstellung bewegen sollte, nachdem ein mörderischer Krieg die moralische Legitimität Deutschlands zugrunde gerichtet hatte.

Die Ausstellung „Live free or die“ ist die erste Retrospektive von Ueberfeldts Werken seit seinem Tod 2014. Gezeigt wird eine repräsentative Auswahl von 75 schwarz-weißen sowie kolorierten Handzeichnungen, bearbeitete Kopien und der Film „Das vierte System“. Ueberfeldts schraffierte Federzeichnungen sind von einer kühlen Präzision, in denen technische Verfahren des Photographismus und der Architekturzeichnung vereinigt sind. Daraus entwickelte der Künstler seinen eigenen Stil, dessen Herkunft aus Comic-Umsetzungen der Pop-Art und dem naturalistischen Photographismus unverkennbar ist, der aber auch die eigene, individuelle Note bekundet. Seit 1975 lebte der Künstler in Natchez, Mississippi in den USA. Die „neue Welt“ und der legendäre Road Movie „Easy Rider“ inspirierten ihn für seine Bildfindungen. Er begann seine Zeichnungen mit Porträts von Peter Fonda, Harley-Davidson-Motorrädern und Rail-Cross-Zeichen aufzuladen. Mit Ueberfeldts Umzug nach München 1995 setzte die Kolorierung der Zeichnungen ein. Diese Werke weisen einen hohen Grad an Fragmentierung auf und sind surreal aufgeladen. Gequälte Kreaturen im Stil Hieronymus Bosch`s, Ueberfeldts „alter ego“, eine Totenmaske, die Zigarette an einer Kette, eine Überwachungskamera sowie das violette Eingangsportal zu einer Totenkapelle sampelte der Künstler zu ortlosen und dystopischen Bildräumen. Gottfried Peer Ueberfeldt starb am 14.02.2014 in München.

 

 

Ausstellung
12.5. – 14.6.2020
Galerien 1-3
Di – So, 14.00 – 18.00 Uhr

Geschlossen am 21.5., 31.5. und 11.6.2020

Eintritt frei

 


© Gottfried Peer Ueberfeldt, O.T., Rail Cross mit Peter Fonda, Zeichnung mit Rapidograph, 1979

 

 


Heide Stolz, O.T., aus einer Serie in der Kiesgrube Bruckmühl, 1967, DASMAXIMUM, © Nachlass Heide Stolz

 

Begleitprogramm:

Virtuelle Lesung
Do. 9.4.
20 Uhr

 „Sommerhitze“

Virtuelle Lesung „Sommerhitze“ in der Ausstellung „Live free or die“. Ein unvollendeter und unveröffentlichter Roman
Von Gottfried Peer Ueberfeldt. Gelesen von und mit Schauspieler Knud Fehlauer.

„Sommerhitze“ ist eine sehr persönliche Erzählung aus multiplen Perspektiven über das Lebensgefühl der amerikanischen Südstaaten, in deren Mittelpunkt die Figur Raphael als Uberfeldts Alter Ego steht. Im Genre eines Krimis analysiert der Autor seismographisch die gesellschaftlichen Mechanismen Amerikas weit vor Donald Trump.

Zum Livestream Sommerhitze

Knud Fehlauer

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

Jun
5
Fr
2020
Beethovens Pastorale in Bildern @ Video-Premiere
Jun 5 ganztägig

Fr. 5.6.
Internet-Premiere

Ludwig van Beethoven
Die Pastorale in Bildern

Duisburger Philharmoniker
Axel Kober, Dirigent

Nur am 5. Juni 2020 – dem Pastoral Day – ist die Pastorale in Bildern hier abrufbar:

YouTube

Vimeo (bessere Qualität)

Dieses Konzert zum Pastoral Day und Weltumwelttag sollte live in der Mercatorhalle Duisburg mit den Duisburger Philharmonikern aufgeführt werden. Die Corona-Pandemie machte dies unmöglich.

Die Klimakrise könnte unser aller Zukunft unmöglich machen. Mit der Internet-Premiere möchten wir deshalb ein Zeichen setzen für den Schutz des Klimas und der Natur.

Bitte unterstützen Sie dieses Projekt mit einer Spende an:


IBAN: DE44 700 202 70 356 00 72 979

oder per PayPal

50% der Einnahmen gehen an www.plant-for-the-planet.org für die weltweite Pflanzung von Bäumen.

 

 

 

Eine Ausstellung in fünf Sätzen

von Tobias Melle

Im Vorfeld der Konzertpremiere zeigt der Pasinger Künstler Tobias Melle großformatige Finer-Art-Drucke seines aktuellen Projekts „Die Pastorale in Bildern“.

Die Schöpfung – wir wollen sie bewahren, und doch zerstören wir sie mit all unserem Tun. Beethoven legte in seiner Pastorale eine Tonspur, bei der im Geiste der Romantik die finsterste Bedrohung des ländlichen Idylls ein grollendes Sommergewitter ist. Auch ohne Musik transponiert seine Bilderserie diese intensiven Gefühle entlang der Beethovenschen Satzbezeichnungen in die Gegenwart: Neben der herrlichen Natur sehen wir den Menschen als entwurzelten Konsumenten, die Selbst-Zerstörung droht – doch wir sind alle Teil der Schöpfung. Kann am Ende der Mensch den Menschen vor sich selber retten?

Vielleicht – für jedes verkaufte Bild werden 50 Bäume mit www.plant-for-the-planet.org gepflanzt!

 

Ausstellung
12.5. – 12.7.2020

Öffnungszeiten:
Bis 24.5.: Di – So, 14 – 18 Uhr
Ab 25.5.: täglich 10 – 22 Uhr
Lichthof & Bar

Eintritt frei





Okt
1
Do
2020
Open Call: Social Distancing & Empty Spaces @ Open Call
Okt 1 um 10:00 – Nov 30 um 20:00

Ausstellungsprojekt Herbst 2020

SOCIAL DISTANCING & EMPTY SPACES

Die große Corana-Krise des Frühjahrs 2020 führt weltweit zu entvölkerten Städten und Plätzen und hat eine nie da gewesene Leere in vielen Zivilisationszentren der Erde entwickelt. Dieser erschreckende und lähmende Zustand hat bei allen Misslichkeiten dieser Krise allerdings auch einen ästhetischen Gesichtspunkt. Die Ruhe und Stille auf den Straßen und Plätzen, die Einsamkeit der Orte, die sonst von Menschenmengen bevölkert sind, und der ausbleibende Verkehr hat zu einer völlig veränderten Atmosphäre und unbekannten Eindruck uns so vertrauter Orte gesorgt.

Die Pasinger Fabrik möchte diesen bisher unvorstellbaren – hoffentlich temporären – Zustand festhalten und in einer Ausstellung dokumentieren, die sobald als möglich nach der Krise präsentiert werden soll.

Dazu laden wir Fotografen, professionelle oder semiprofessionelle, weltweit ein, ihre Aufnahme, soweit sie ihnen in ihren Städten noch möglich sind zu schießen, in den nächsten Tagen und Wochen der Pasinger Fabrik zuzusenden.

Wir werden dann das Projekt mit einem Rahmenprogramm entwickeln und eine kuratierte Dokumentation in unser Galerie vorstellen, sobald der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, u.U. im Herbst 2020.

Ansichtsdateien bitte an t.linsmayer@pasinger-fabrik.com bzw. s.mittendorf@pasinger-fabrik.com

Weiter Hinweise unter 0049/ 89/ 829290-13

 

 

Internet-Premiere:

Fr. 5.6.: Ludwig van Beethoven: Die Pastorale in Bildern

Open Call: Social Distancing & Empty Spaces
Ausstellungsprojekt Herbst 2020