Ausstellungen

Allgemeine Informationen zu den Ausstellungen finden Sie hier

 

Sep
23
Mi
2020
München im Shutdown @ Lichthof & Bar
Sep 23 um 10:00 – Nov 29 um 23:00
Fotos: Anette Hempfling

Die große Leere traf auch München im Frühling 2020 mit der gleichen Intensität wie weltweilt Städte urplötzlich entvölkert und menschenleer erschienen. Die sonst so belebten Innenstadt-Straßen und -Plätze wie der Marienplatz, das Platzl am Hofbräuhaus, der Odeonsplatz oder die Maximilianstrasse entwickelten in ihrer Vereinsamung eine Ruhe und Ästhetik, die acht Fotografen in ergreifenden Bildern festgehalten haben. Die vertrauten Orte haben sich in schweigsame und in ihrer Schönheit betörende Kunstwelten verwandelt.

Teilnehmende Fotografinnen und Fotografen:  Annette Hempfling, Susa Hummel, Max Ott, Anne Schmidt, Michael Steiner, Franz Sussbauer, Ralf Temporale, Conny Ulrich

Sonderausstellung Lichthof
ab 23.09.2020
„München im Shutdown“
„Softvernissage“, Einlass coronabedingt nur für jeweils 25 Besucher ab 19.00 Uhr

 

Öffnungszeiten
Di – So, 16 – 20 Uhr
Lichthof & Bar täglich 10 – 22 Uhr

Eintritt: 4,- €
Ermäßigt 2,- €

Die Ausstellung ist der Auftakt des Ausstellungsprojekts:

Kultureller Shutdown
SOCIAL DISTANCING & EMPTY SPACES

Ein Ausstellungsprojekt der Pasinger Fabrik

Okt
21
Mi
2020
Belebtes Tal
Okt 21 um 16:00 – Nov 29 um 20:00

„Belebtes Tal“ – Eine Installation zur Wiederbelebung des öffentlichen Raumes

 Galerie 3: 21.10. (Vernissage) – 29.11.2020

Multimediale Installation von Lukas Taido nach einem Projekt von Markus Uhrig, Kurator: Elmar Zorn

Im Rahmen des Ausstellungsprojekts Kultureller Shutdown – Social Distancing and Empty Spaces

 

 

 

 

Die Strassen und Plätze Münchens waren wochenlang unbelebt und entleert. Wie könnte man in einer Zeit nach Corona die Stadt unter verbesserten, mensch-würdigeren Umständen wiederbeleben? Am Beispiel des Tals zeigen der Architekt Markus Uhrig in einer multimedialen Installation von Lukas Taido alternative Lösungen auf.

Die aktuelle Situation des Isartors und des Tals in der Münchner Innenstadt als historisch bedeutsames Ensemble kann heute als eine reine Verkehrsinsel und Zufahrtsstrasse seine stadthistorische Einbettung in keiner Weise mehr darstellen. Wie man dem geschichtsträchtigen Ort seine Würde und Identität zurückgeben kann, das Tal also zur wiederbelebten Fußgängerzone umzubauen, hat sich der Architekt Markus Uhrig zur Überlegung einer Neugestaltung gemacht:

Durch entsprechende bauliche Maßnahmen sollen der Verkehr um das Isartor umgelegt werden, der Stadtgaben wieder entstehen, insbesondere die Stadtbäche wieder frei gelegt und die Türme des Isartores und des Alten Rathauses verbinden sowie inmitten des Tales die alte Hochbrücke neu erbaut werden.

Entgegen dem hektischen Treiben in den Fussgängerzonen soll die abwechslungsreiche Gestaltung diesen Bereich entschleunigen. Wasser und Begrünung tragen zur Verbesserung des Kleinklimas bei. Das was den Menschen durch die autogerechte Stadt genommen wurde, wird ihnen wieder zurückgegeben. Die Post-Corona-Zeit bietet dafür neue Chancen.

Begleitprogramm:

Fr. 23.10.2020 19.00 Uhr Diskussionveranstaltung „Belebtes Tal“
Die Veranstaltung muss leider corona-bedingt entfallen!

Die Forderung, die durch die Pandemie erheblich verschärfte Krise der Leerstände von Büros und Kaufhäusern in unseren Innenstädten durch neue Impulse für den Öffentlichen Raum zu beleben, ist exemplarisch in dem Projektvorschlag des Münchner Architekten Markus Uhrig für eine Neugestaltung der Altstadtbereiche Isartor und Tal aufgegriffen.

Bei einer Vorführung des Projekts durch Markus Uhrig und den Künstler Lukas Taido im Rahmen der Ausstellung, diskutieren im Anschluss, in der Moderation des Münchner Architekturkritikers und Publizisten Wolfgang Jean Stock, folgende Teilnehmer*innen über die vorgeschlagenen Maßnahmen:

– Prof. Dr. Elisabeth Merk, Stadtbaurätin der Landeshauptstadt München

– Wolfgang Fischer, CityPartnerMünchen

– Dr. Rolf Külz-Mackenzie, Berlin, em. Stadtplaner in München und em. Prof. der FU Berlin

– Lukas Taido, in München aufgewachsener Künstler aus Berlin.

 

 

Die Installation ist Teil des Ausstellungsprojekts

Kultureller Shutdown
SOCIAL DISTANCING & EMPTY SPACES

Vernissage
Mi. 22.10.2020
19 Uhr
„Softvernissage“, Einlass coronabedingt nur für jeweils 50 Besucher ab 19.00 Uhr

 

Ausstellung
23.10. – 29.11.2020
Galerie 1-3

 

Sonderausstellung Lichthof
ab 23.09.2020
„München im Shutdown“
„Softvernissage“, Einlass coronabedingt nur für jeweils 25 Besucher ab 19.00 Uhr

 

Öffnungszeiten
Di – So, 16 – 20 Uhr
Lichthof & Bar täglich 10 – 22 Uhr

Eintritt: 4,- €
Ermäßigt 2,- €

 

 

Okt
23
Fr
2020
Social Distancing and Empty Spaces @ Galerie 1 - 3, Lichthof, Bar
Okt 23 um 16:00 – Nov 29 um 20:00
Foto: Annette Hempfling

Kultureller Shutdown

SOCIAL DISTANCING & EMPTY SPACES

Ein Ausstellungsprojekt der Pasinger Fabrik

Kuratoren: Thomas Linsmayer und Stefan-Maria Mittendorf

 

Die Ausstellung „Kultureller Shutdown: Social distancing & Empty spaces“ ist ein Projekt, das aus und in der Coronakrise entstand. In einem Open Call hat die Pasinger Fabrik Künstler*innen eingeladen, die ihre im Shutdown gemachten Erfahrungen in bildnerischen Darstellungen festgehalten haben. Es geht um das Bild der Pandemie in der zeitgenössischen Kunst. Die Auswahl der Kunstwerke ist international und transmedial (Film, Fotografie, Installation, Malerei, Zeichnung). Die Ausstellung ist nach den Themen Orte, Menschen und Zeichen gegliedert. Es wurden dafür 3 Preise ausgelobt.

 

Orte: Städte in aller Welt präsentieren sich während des Shutdowns als entvölkerte Geisterorte voller bizarrer Ästhetik und unbekannten Zauber. Es sind Bilder der Städte Kiew, Teheran, Kairo, Bombay, Rom, New York, London und Los Angeles zu sehen.


Foto: Ali Hadadi (1. Preis)

 

Menschen: Menschen in der Coronakrise sind beim Homeoffice, in Einsamkeit zu Hause, im Hinterhof beim Training sowie mit Abstand zueinander im öffentlichen Raum festgehalten. Völlig ungewohnte Lebenssituationen begegnen uns in ausdrucksstarken Bildern.

 

® Jana Madzigon, „Ivo“, aus der Fotoserie „Porträts mit A(n)bstand“, Wien 2020 (2. Preis)

 

Zeichen: Der Shutdown hat eine Flut von Hinweisen, Anordnungen und öffentlichen Bekanntmachungen hervorgebracht. An Hauswänden, Ladentüren und Spielplätzen begegnen uns eine Vielzahl von Hinweisen. Aber auch öffentliche Statements, Graffitis oder Mahnplakate künden von der Coronakrise.

Teilnehmende Künstler*innen: Orte: Ali Hadadi und Zohre Salimi (Teheran), Sergiy Kadulin (Kiew), N.N. (Kairo), John Rowe (London), Peter Zilahy (New York), Luigi Palumbo (Rom), Raquele del Nevo (Rom), Tapan Pandit (Bombay). Menschen: Piotr Armianovski (Ukraine), Alexander Chekmenev (Ukraine), Marlies Eberthäuser (Deutschland), Annette Hempfling (Deutschland), Jana Madzigon (Österreich), Oleskii Revika (Ukraine), Eileen Schäfer (Deutschland), Uli Winkler (Deutschland), Andreas Zingerle (Italien). Zeichen: Andrew Kravchenko (Ukraine), Ulrich Opitz (Deutschland), Bamazi Talle (Afrika), Denys Tsybulko (Ukraine), Francis Dreis (Los Angeles)

  1. Preis: Ali Hadadi und Zohre Salimi (Teheran)
  2. Preis: Jana Madzigon (Österreich)
  3. Ulrich Opitz (Deutschland)

 

„Belebtes Tal“ – Eine Installation zur Wiederbelebung des öffentlichen Raumes

Galerie 3: 21.10. – 29.11.2020

Multimediale Installation von Lukas Taido und Phil Max Schöll nach einem Projekt von Markus Uhrig, Kurator: Elmar Zorn

Die Strassen und Plätze Münchens waren wochenlang unbelebt und entleert. Wie könnte man in einer Zeit nach Corona die Stadt unter verbesserten, menschwürdigeren Umständen wiederbeleben? Am Beispiel des Tals zeigen der Architekt Markus Uhrig und der Künstler Lukas Taido in einer multimedialen Installation denkbare Lösungen auf.

Die für dieses Projekt vom Medienkünstler Taido mittels Projektionen auf ein Modell der Fassaden und Türme des Tals konzipierte Präsentation wird in Form einer von ihm gemeinsam mit dem visuellen Gestalter und Videokünstler Phil Max Schöll entwickelten Audio-/Videoskulptur im Rahmen der Ausstellung gezeigt.

Entgegen dem hektischen Treiben in den Fussgängerzonen soll eine abwechslungsreiche Gestaltung diesen Bereich entschleunigen. Wasser und Begrünung tragen dabei zur Verbesserung des Kleinklimas bei. Das was den Menschen durch die autogerechte Stadt genommen wurde, wird ihnen wieder zurückgegeben. Die Post-Corona-Zeit bietet dafür neue Chancen.

 

Sonderausstellung „München im Shutdown“

Lichthof & Bar: 23.09. – 29.11.2020, täglich 10.00-23.00 Uhr, Eintritt frei

Die große Leere traf auch München im Frühling 2020 mit der gleichen Intensität wie weltweilt Städte urplötzlich entvölkert und menschenleer erschienen. Die sonst so belebten Innenstadt-Straßen und -Plätze entwickelten in ihrer Vereinsamung eine Ruhe und Ästhetik, die acht Fotografen in ergreifenden Bildern festgehalten haben. Die vertrauten Orte haben sich in schweigsame und in ihrer Schönheit betörende Kunstwelten verwandelt.

Teilnehmende Fotografinnen und Fotografen:  Annette Hempfling, Susa Hummel, Max Ott, Anne Schmidt, Michael Steiner, Franz Sussbauer, Ralf Temporale, Cornelia Ulrich


Foto: Annette Hempfling

 

BEGLEITPROGRAMM:

Fr. 23.10.2020 19.00 Uhr Diskussionsveranstaltung „Belebtes Tal“
Die Veranstaltung muss leider corona-bedingt entfallen!

Bei einer die Präsentation begleitenden Vorführung des Projekts durch Markus Uhrig und des Modells durch Lukas Taido diskutieren im Anschluss in einem Round Table folgende Teilnehmer über die denkbaren Maßnahmen – wie etwa die teilweise Öffnung der Stadtbäche, in der Moderation des Münchner Architekturkritikers und Publizisten Wolfgang Jean Stock:

  • Dr. Elisabeth Merk, Stadtbaurätin der Landeshauptstadt München
  • Wolfgang Fischer, CityPartnerMünchen
  • Jochen Boberg, em. Direktor Museumsdienste Senat Berlin und em. Vorstand des Kunstvereins München
  • Rolf Külz-Mackenzie, Berlin, em. Stadtplaner in München
  • Lukas Taido, in München aufgewachsener Künstler aus Berlin.

Galerie 1, coronabedingt max. 25 Besucher, Eintritt frei, Anmeldung unter t.linsmayer@pasinger-fabrik.com

 

Sa. 24.10.2020 9.00-16.00 IETM – ON THE ROAD, Internationales Netzwerktreffen der freien Theaterszene nach und in Coronazeiten, Veranstalter: Meta-Theater in Kooperation mit IETM Brüssel

Auf welchem Weg befinden sich die Freien Darstellenden Künste eigentlich gerade? Die Pandemie hat nicht nur die systemische Verwundbarkeit der freien darstellenden Künste grell ausgeleuchtet, sondern auch grenzüberschreitende Kooperationen erschwert und teils unmöglich gemacht.

Wie gehen freien darstellende Künstler*innen mit den Herausforderungen um? Wie soll Europa gestaltet werden, wie nachhaltig muss Kunst produziert und rezipiert werden, wie kann die gesellschaftliche Rolle während einer Pandemie Aufrecht erhalten werden?

Die Teilnahme ist kostenfrei und auch für nicht-IETM-Mitglieder möglich. Eine Registrierung ist notwendig unter www.ietm.org. Bei Fragen: on-the-road@meta-theater.com.

Pasinger Fabrik, Wagenhalle


 

Corona-Dialog I.:

Gesprächsführung Galerie 2

Di, 03.11.2020 19.30 Uhr Kurator Stefan-Maria Mittendorf im Gespräch mit der in Wien lebenden Fotografin Jana Madzigon. Von der Künstlerin wird in der Ausstellung die Fotoserie „Porträts mit A(n)bstand“ gezeigt. Während des Lockdowns hat Madzigon Bekannte, Freund*innen und Stammgäste des legendären Wiener Tanzcafés Jenseits porträtiert. Kurze Bildtexte schildern die sehr persönliche Corona-Situation der Protagonisten.

Eintritt: 5,00 € erm. 3,00 €; coronabedingt maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen

Anmeldung unter s.mittendorf@pasinger-fabrik.com

 

 

Corona-Dialog II:

Buchvorstellung Galerie 2

Mi, 18.11.2020 20 Uhr Buchvorstellung „Zwölf Jahreszeiten der Frau“ und Gespräch über den kulturellen Shutdown in der Ukraine mit der Autorin Kseniya Fuchs und Regisseurin des Films „The Forgotten“ Daria Onyshchenko. Moderation: Viktoriya Mykhaylova, Kulturmanagerin

Eintritt: frei. Coronabedingt maximale Teilnehmerzahl (Bestuhlung): 25 Personen

Anmeldung unter iryna.shum@mfa.gov.ua
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Generalkonsulat der Ukraine München und im Rahmen der Ukrainischen Wochen in Bayern

 

 

Corona-Dialog III.:

Lesung Galerie  2

Di, 24.11.2020 20 Uhr Der Schauspieler Knud Fehlauer liest aus dem Roman „Der Untertan“ von Heinrich Mann.
Infolge der Coronapandemie wurden die größten Grundrechtseinschränkungen seit dem Zweiten Weltkrieg durchgesetzt. Anfänglich wurden die staatlichen Maßnahmen hingenommen und befolgt.
Heinrich Mann erzählt in dem 1918 erschienenen Roman „Der Untertan“ mit viel Ironie die Lebensgeschichte des fiktiven Opportunisten Diedrich Heßling. Dieser verkörpert in der wilhelminischen Gesellschaft einen bestimmten Typ: er ist feige, ohne Zivilcourage, Mitläufer und Konformist. Die Geschichte skizziert gleichfalls eine Persönlichkeit, die sich freudig höheren politischen Gewalten unterordnet und somit von brisanter Aktualität ist.

Eintritt: 10,00 €. erm. 8,00 €; Coronabedingt maximale Teilnehmerzahl (Bestuhlung): 25 Personen

Anmeldung unter s.mittendorf@pasinger-fabrik.com

 

 

 

 

Vernissage
Mi. 21.10.2020
19 Uhr
„Softvernissage“, Einlass coronabedingt nur für jeweils 50 Besucher ab 19.00 Uhr

ZUR VERNISSAGE SPIELT MULO FRANCEL (Saxophon)

 

Ausstellung
22.10. – 29.11.2020
Galerie 1-3

 

Sonderausstellung Lichthof
ab 23.09.2020
„München im Shutdown“
„Softvernissage“, Einlass coronabedingt nur für jeweils 25 Besucher ab 19.00 Uhr

 

Öffnungszeiten
Di – So, 16 – 20 Uhr
Lichthof & Bar täglich 10 – 22 Uhr

Eintritt: 4,- €
Ermäßigt 2,- €

 

Dez
2
Mi
2020
Whispering Garden – Vernissage @ Lichthof
Dez 2 um 19:00 – 21:00

Aquarelle und Objekte von Jaemin Lee

 

Der 1987 in Korea geborene Jaemin Lee besetzt mit seinen farbigen Aquarellen und Objekten die Lichthofgalerie und verwandelt diese in einen flüsternden Garten. In akribischer Handarbeit setzt der Künstler einzelne Blumen aus Plastikteilchen zusammen und arrangiert anschließend die Legomodelle zu Blumenstillleben seiner Aquarelle. Während der Künstler diese Blumenmotive zum Mittelpunkt seiner Ausstellung macht, bleiben die Legomodelle dem Betrachter unzugänglich. Neben der Flora nimmt Jaemin Lee aber auch die Fauna in den künstlerischen Blick. Skulpturale Vogelhäuschen aus Holz, Acryl und Stoff simulieren eine imaginative Vogelwelt und komplettieren als Installation das Ausstellungskonzept von „Whispering Garden“. So lädt uns der Künstler ein, in seinem Garten sowohl visuell als auch akustisch zu flanieren.

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

© Jaemin Lee, Blumenstillleben, Aquarell, 2020

 

Vernissage
Mi. 2.12.2020
19 – 21 Uhr
Lichthof

Soft-Vernissage: Corona bedingt beschränkter Einlass bis maximal 25 Personen

 

Ausstellung
3.12.2020 – 31.1.2021
täglich ab 10 Uhr
Lichthof

Eintritt frei!

Dez
3
Do
2020
Whispering Garden @ Lichthof
Dez 3 2020 um 10:00 – Jan 31 2021 um 23:00

Aquarelle und Objekte von Jaemin Lee

 

Der 1987 in Korea geborene Jaemin Lee besetzt mit seinen farbigen Aquarellen und Objekten die Lichthofgalerie und verwandelt diese in einen flüsternden Garten. In akribischer Handarbeit setzt der Künstler einzelne Blumen aus Plastikteilchen zusammen und arrangiert anschließend die Legomodelle zu Blumenstillleben seiner Aquarelle. Während der Künstler diese Blumenmotive zum Mittelpunkt seiner Ausstellung macht, bleiben die Legomodelle dem Betrachter unzugänglich. Neben der Flora nimmt Jaemin Lee aber auch die Fauna in den künstlerischen Blick. Skulpturale Vogelhäuschen aus Holz, Acryl und Stoff simulieren eine imaginative Vogelwelt und komplettieren als Installation das Ausstellungskonzept von „Whispering Garden“. So lädt uns der Künstler ein, in seinem Garten sowohl visuell als auch akustisch zu flanieren.

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

© Jaemin Lee, Blumenstillleben, Aquarell, 2020

 

Vernissage
Mi. 2.12.2020
19 – 21 Uhr
Lichthof

Soft-Vernissage: Corona bedingt beschränkter Einlass bis maximal 25 Personen

 

Ausstellung
3.12.2020 – 31.1.2021
täglich ab 10 Uhr
Lichthof

Eintritt frei!

Dez
9
Mi
2020
Ich bin das Brot – Vernissage @ Galerie 1 - 2
Dez 9 um 19:00 – 22:00

© Joerg Lehmann, Lisa, 2020
 

 

ICH BIN DAS BROT –

FOTOGRAFIEN VON JOERG LEHMANN

Brot ist eines der ältesten und wichtigsten Grundnahrungsmittel der Menschheit. In seiner heutigen Form ist es seit ca. 10.000 Jahren bekannt. Neben der Bedeutung als Grundnahrungsmittel hat Brot auch eine große symbolische bzw. spirituelle Bedeutung. Bei vielen Völkern galt und gilt Brot als heilig. So sind beim Backen sowie Aufschneiden des Brotes bestimmte Rituale überliefert.

In der Ausstellung „Ich bin das Brot – Fotografien von Joerg Lehmann“ steht sowohl das Brot als ikonisches Motiv als auch dessen kulturhistorische Relevanz im Mittelpunkt. Mit seiner Kamera dokumentiert und inszeniert Lehmann das Lebensmittel in ganzer Evidenz. Kongenial ergänzt Lehmann die Bilder durch eine Auswahl sogenannten „Found Footage Materials“, das sind historische Schwarz-Weiß-Fotografien anonymen Ursprungs. Der Großteil dieser zu Beginn des 20. Jhs. entstandenen Fotografien sind private Dokumente des Backhandwerks oder der Müllerei. Diese Fotografien im dokumentarischen Stil lassen bisweilen an die sachlich-konzeptuelle Fotografie eines August Sander und dessen bekannte Bilderserie „Menschen des 20. Jahrhunderts“ denken.

Neben den Fotografien von Joerg Lehmann sorgen Installationen wie eine Mehl-Straße, die den Weg vom Kornfeld bis zum fertigen Brot aufzeigt oder die ikonenhafte Darstellung vom Brot der Zukunft für Einstiegsmöglichkeiten in eine kreative Auseinandersetzung mit der Thematik. Eine weitere Besonderheit ist eine Fotoserie mit acht Motiven, auf denen Szenen mit Broten und alten böhmischen Marionetten zu sehen sind, die fast märchenhaft zum Geschichten Erfinden anregen.

Lehmanns fotografische Bilder über das Brot entwickeln Narrative mit aufklärerischer und historischer Wirkung. Sie sind ein persönliches Bekenntnis des Fotografen. Sein Ziel sind einzigartige Fotografien von weitreichender Dimension. Die Zeit ist längst überfällig für die fotografischen Felder „Ich bin das Brot“.

 

Der Fotograf

Joerg Lehmann, Jahrgang 1960, ist Dokumentarfotograf. Nach 20 Jahren fotografischer Tätigkeit in Paris, lebt Joerg Lehmann mittlerweile in Berlin. Lehmann hat über 85 Bücher zu Food & Wine veröffentlicht. Für das Buch „Living Bread“ mit der amerikanischen Backlegende Daniel Leader, 2020 im Penguin Verlag in New York erschienen, erhielt er den James Beard Award, der als kulinarischer Oscar gilt.

 


© Joerg Lehmann, Der Industrielle Hubert Sorgenlos, 2020

 

Vernissage
Mi. 9.12.2020
19 Uhr
Corona bedingt Einlass nur für jeweils 50 Besucher*innen ab 19 Uhr bis 22 Uhr

 

Ausstellung
9.12.2020 – 31.1.2021
Di – So, 16 – 20 Uhr

Geschlossen: 24., 25., 26., 31.12.2020 und 1.1.2021

Galerien 1 und 2

Eintritt: 4,- €
Ermäßigt: 2,- €

 

Begleitprogramm:

 

Film
Mi. 13.1.2021
19 Uhr
Galerie 3

Eintritt: 8,- €
Ermäßigt: 5,- €

Brot – Eine Kinodokumentation

von Harald Friedl, 2020, 94 Minuten

Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur Harald Friedl

Aus dem Grundnahrungsmittel Brot ist ein Markenprodukt mit immer mehr Sorten und Anbietern geworden. Der Film „Brot“ bietet Eindrücke in die heutige Welt des Brotes. Wir begegnen kleinen Handwerksbäckern wie auch Konzernchefs, die sich beruflich dem täglichen Brot verschrieben haben und stellen die Frage: Wie sehen sie die Zukunft unseres Brotes? Und: Was essen wir da eigentlich?

Corona bedingt maximale Teilnehmer*innenzahl (Bestuhlung): 15 Personen. Anmeldung unter s.mittendorf@pasinger-fabrik.com

 

 

Workshop
Di. 19.1.2021
15 – 20 Uhr

Brotbacken – ein Workshop

mit Almbäckerin Roswitha Huber

Der gemauerte Brotbackofen im Hof der Alm ist einer von 20 in Rauris (Österreich) und Roswitha Huber darf man als Botschafterin des Brotes nennen. Denn auf der Kalchkendlalm in Rauris kann man nicht nur ausgezeichnetes Brot essen, in ihrer „Schule am Berg“ lernt man auch, dieses Grundnahrungsmittel mit eigenen Händen herzustellen.

Teilnahmegebühr inkl. Führung durch die Ausstellung „Ich bin das Brot“: 49.00 Euro

Corona bedingt maximale Teilnehmer*innenzahl: 12 Personen. Anmeldung unter s.mittendorf@pasinger-fabrik.com

 


© Anonymer Fotograf

 

Workshop
Di. 26.1.2021
16 – 20 Uhr
Galerie 3

Food Fotografie

Workshop mit Joerg Lehmann

Gute Food-Fotografie ist eine Kunst und sehr anspruchsvoll. Dabei muss der Fotograf so einiges beachten. Von der Vorbereitung über den Einkauf der Lebensmittel und der Liebe zum Detail braucht der Fotograf mehr als nur Erfahrung in der Fotografie. Damit die Food-Fotos richtig gut werden, erklärt der renommierte Fotograf Joerg Lehmann wie er arbeitet, mit welchem Equipment, Licht und welche Relevanz das Food-Styling spielt.

Teilnahmegebühr inkl. Führung durch die Ausstellung „Ich bin das Brot“: 99,00 Euro

Corona bedingt maximale Teilnehmer*innenzahl: 12 Personen. Anmeldung unter s.mittendorf@pasinger-fabrik.com

 

 

Vortrag
Mi. 27.1.2021
19 Uhr
Galerie 3
Eintritt frei

Die Zukunft unseres Brotes

Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Guido Ritter, Prof. Michael Kleinert und Falko Hellmich

Guido Ritter ist Professor für Lebensmittelrecht, Lebensmittelsensorik und Produktentwicklung an der FH Münster und engagiert sich als Vorstandsmitglied im Institut für Nachhaltige Ernährung, in der Deutschen Gesellschaft für Sensorik und in der European Sensory Science Society. Seine Forschungsgebiete sind die „Entwicklung des Genuss und Geschmacks“, die „Wertschätzung von Lebensmitteln“, die „Nachhaltige Produktentwicklung“ sowie die „Verminderung der Lebensmittelverschwendung“. Professor Michael Kleinert ist Bäckermeister und Institutsleiter am Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation an der Hochschule ZHAW Life Sciences and Facility Management in Zürich. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Aromaforschung beim Brot. Falko Hellmich ist Brot-Architekt, Bäckermeister und Inhaber von Hellmich Baken, einem Unternehmen, welches nur natürliche und nachhaltige Rohstoffe und Backmischungen an Bäckereien in ganz Europa liefert.

Eintritt: frei

Corona bedingt maximahle Teilnehmer*innenzahl (Bestuhlung): 15 Personen. Anmeldung unter s.mittendorf@pasinger-fabrik.com

Eine Ausstellung der GeBiKo – Gesellschaft für biografische Kommunikation e.V. Nordwalde, Matthias Grenda und Joerg Lehmann, Berlin.
Kuratorische Betreuung: Stefan-Maria Mittendorf M.A.

Dez
10
Do
2020
Ich bin das Brot @ Galerie 1 - 2
Dez 10 2020 um 16:00 – Jan 31 2021 um 20:00

© Joerg Lehmann, Lisa, 2020
 

 

ICH BIN DAS BROT –

FOTOGRAFIEN VON JOERG LEHMANN

Brot ist eines der ältesten und wichtigsten Grundnahrungsmittel der Menschheit. In seiner heutigen Form ist es seit ca. 10.000 Jahren bekannt. Neben der Bedeutung als Grundnahrungsmittel hat Brot auch eine große symbolische bzw. spirituelle Bedeutung. Bei vielen Völkern galt und gilt Brot als heilig. So sind beim Backen sowie Aufschneiden des Brotes bestimmte Rituale überliefert.

In der Ausstellung „Ich bin das Brot – Fotografien von Joerg Lehmann“ steht sowohl das Brot als ikonisches Motiv als auch dessen kulturhistorische Relevanz im Mittelpunkt. Mit seiner Kamera dokumentiert und inszeniert Lehmann das Lebensmittel in ganzer Evidenz. Kongenial ergänzt Lehmann die Bilder durch eine Auswahl sogenannten „Found Footage Materials“, das sind historische Schwarz-Weiß-Fotografien anonymen Ursprungs. Der Großteil dieser zu Beginn des 20. Jhs. entstandenen Fotografien sind private Dokumente des Backhandwerks oder der Müllerei. Diese Fotografien im dokumentarischen Stil lassen bisweilen an die sachlich-konzeptuelle Fotografie eines August Sander und dessen bekannte Bilderserie „Menschen des 20. Jahrhunderts“ denken.

Neben den Fotografien von Joerg Lehmann sorgen Installationen wie eine Mehl-Straße, die den Weg vom Kornfeld bis zum fertigen Brot aufzeigt oder die ikonenhafte Darstellung vom Brot der Zukunft für Einstiegsmöglichkeiten in eine kreative Auseinandersetzung mit der Thematik. Eine weitere Besonderheit ist eine Fotoserie mit acht Motiven, auf denen Szenen mit Broten und alten böhmischen Marionetten zu sehen sind, die fast märchenhaft zum Geschichten Erfinden anregen.

Lehmanns fotografische Bilder über das Brot entwickeln Narrative mit aufklärerischer und historischer Wirkung. Sie sind ein persönliches Bekenntnis des Fotografen. Sein Ziel sind einzigartige Fotografien von weitreichender Dimension. Die Zeit ist längst überfällig für die fotografischen Felder „Ich bin das Brot“.

 

Der Fotograf

Joerg Lehmann, Jahrgang 1960, ist Dokumentarfotograf. Nach 20 Jahren fotografischer Tätigkeit in Paris, lebt Joerg Lehmann mittlerweile in Berlin. Lehmann hat über 85 Bücher zu Food & Wine veröffentlicht. Für das Buch „Living Bread“ mit der amerikanischen Backlegende Daniel Leader, 2020 im Penguin Verlag in New York erschienen, erhielt er den James Beard Award, der als kulinarischer Oscar gilt.

 


© Joerg Lehmann, Der Industrielle Hubert Sorgenlos, 2020

 

Vernissage
Mi. 9.12.2020
19 Uhr
Corona bedingt Einlass nur für jeweils 50 Besucher*innen ab 19 Uhr bis 22 Uhr

 

Ausstellung
9.12.2020 – 31.1.2021
Di – So, 16 – 20 Uhr

Geschlossen: 24., 25., 26., 31.12.2020 und 1.1.2021

Galerien 1 und 2

Eintritt: 4,- €
Ermäßigt: 2,- €

 

Begleitprogramm:

 

Film
Mi. 13.1.2021
19 Uhr
Galerie 3

Eintritt: 8,- €
Ermäßigt: 5,- €

Brot – Eine Kinodokumentation

von Harald Friedl, 2020, 94 Minuten

Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur Harald Friedl

Aus dem Grundnahrungsmittel Brot ist ein Markenprodukt mit immer mehr Sorten und Anbietern geworden. Der Film „Brot“ bietet Eindrücke in die heutige Welt des Brotes. Wir begegnen kleinen Handwerksbäckern wie auch Konzernchefs, die sich beruflich dem täglichen Brot verschrieben haben und stellen die Frage: Wie sehen sie die Zukunft unseres Brotes? Und: Was essen wir da eigentlich?

Corona bedingt maximale Teilnehmer*innenzahl (Bestuhlung): 15 Personen. Anmeldung unter s.mittendorf@pasinger-fabrik.com

 

 

Workshop
Di. 19.1.2021
15 – 20 Uhr

Brotbacken – ein Workshop

mit Almbäckerin Roswitha Huber

Der gemauerte Brotbackofen im Hof der Alm ist einer von 20 in Rauris (Österreich) und Roswitha Huber darf man als Botschafterin des Brotes nennen. Denn auf der Kalchkendlalm in Rauris kann man nicht nur ausgezeichnetes Brot essen, in ihrer „Schule am Berg“ lernt man auch, dieses Grundnahrungsmittel mit eigenen Händen herzustellen.

Teilnahmegebühr inkl. Führung durch die Ausstellung „Ich bin das Brot“: 49.00 Euro

Corona bedingt maximale Teilnehmer*innenzahl: 12 Personen. Anmeldung unter s.mittendorf@pasinger-fabrik.com

 


© Anonymer Fotograf

 

Workshop
Di. 26.1.2021
16 – 20 Uhr
Galerie 3

Food Fotografie

Workshop mit Joerg Lehmann

Gute Food-Fotografie ist eine Kunst und sehr anspruchsvoll. Dabei muss der Fotograf so einiges beachten. Von der Vorbereitung über den Einkauf der Lebensmittel und der Liebe zum Detail braucht der Fotograf mehr als nur Erfahrung in der Fotografie. Damit die Food-Fotos richtig gut werden, erklärt der renommierte Fotograf Joerg Lehmann wie er arbeitet, mit welchem Equipment, Licht und welche Relevanz das Food-Styling spielt.

Teilnahmegebühr inkl. Führung durch die Ausstellung „Ich bin das Brot“: 99,00 Euro

Corona bedingt maximale Teilnehmer*innenzahl: 12 Personen. Anmeldung unter s.mittendorf@pasinger-fabrik.com

 

 

Vortrag
Mi. 27.1.2021
19 Uhr
Galerie 3
Eintritt frei

Die Zukunft unseres Brotes

Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Guido Ritter, Prof. Michael Kleinert und Falko Hellmich

Guido Ritter ist Professor für Lebensmittelrecht, Lebensmittelsensorik und Produktentwicklung an der FH Münster und engagiert sich als Vorstandsmitglied im Institut für Nachhaltige Ernährung, in der Deutschen Gesellschaft für Sensorik und in der European Sensory Science Society. Seine Forschungsgebiete sind die „Entwicklung des Genuss und Geschmacks“, die „Wertschätzung von Lebensmitteln“, die „Nachhaltige Produktentwicklung“ sowie die „Verminderung der Lebensmittelverschwendung“. Professor Michael Kleinert ist Bäckermeister und Institutsleiter am Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation an der Hochschule ZHAW Life Sciences and Facility Management in Zürich. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Aromaforschung beim Brot. Falko Hellmich ist Brot-Architekt, Bäckermeister und Inhaber von Hellmich Baken, einem Unternehmen, welches nur natürliche und nachhaltige Rohstoffe und Backmischungen an Bäckereien in ganz Europa liefert.

Eintritt: frei

Corona bedingt maximahle Teilnehmer*innenzahl (Bestuhlung): 15 Personen. Anmeldung unter s.mittendorf@pasinger-fabrik.com

Eine Ausstellung der GeBiKo – Gesellschaft für biografische Kommunikation e.V. Nordwalde, Matthias Grenda und Joerg Lehmann, Berlin.
Kuratorische Betreuung: Stefan-Maria Mittendorf M.A.