Ausstellungen

Allgemeine Informationen zu den Ausstellungen finden Sie hier

Informationen zum Hygienekonzept und zur Terminverbeinbarung (bei einer Inzidenzzahl von 50 – 100) finden Sie auf unserer Service-Seite.

 

Sep
24
Fr
2021
Vier Jahre Kalender „Industriekultur in München“ @ Lichthof
Sep 24 um 10:00 – Okt 24 um 23:00

Kraemer’sche Kunstmühle am Auer Mühlbach

Zwischen Abriss und Bewahren

Vier Jahre Kalender „Industriekultur in München“

Die Kalender zur Industriekultur sollen das Bewusstsein wecken für die Bedeutung der Zeugnisse der Industriekultur in unserer Stadt. Als Beispiele zeigen die Autorinnen und Autoren verschwundene Fabriken, durch Abriss gefährdete Anlagen und erfolgreich umgenutzte Objekte. Wir wollen damit die Diskussion über den Umgang mit diesen historischen Gebäuden und Anlagen der Arbeitswelt in Gang bringen und Mitstreiter für ihre Erhaltung gewinnen.

Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch die bisher vorgestellten 48 Objekte/Themen der vier erschienenen Kalender 2018, 2019, 2020, 2021.

Die Kalender werden herausgegeben vom „Arbeitskreis Industriekultur im Archiv der Münchner Arbeiterbewegung“ e.V.(www.arbeiterarchiv.de) und verlegt im Verlag Franz Schiermeier, franz-schiermeier-verlag.de.

Eine Ausstellung des Arbeitskreises Industriekultur im Archiv der Münchner Arbeiterbewegung e.V.

Mit freundlicher Unterstützung von Pasinger Fabrik, Landeshauptstadt München Kulturreferat, Bezirk Oberbayern

 

Eröffnung
24.9.2021
19 Uhr
Lichthof

 

Ausstellung
24.9. – 24.10.2021
Täglich 10 – 23 Uhr

Eintritt frei

Sep
28
Di
2021
Jahresausstellung des KünstlerSpectrum Pasing e.V.: TAGEBUCH @ Galerie 1 - 3
Sep 28 um 15:00 – Okt 10 um 20:00

Jahresausstellung KünstlerSpectrum Pasing e.V.
Tagebuch

Ihm vertraut man seine intimsten Gedanken an.
Es ist täglicher Begleiter in guten wie auch schweren Zeiten.
Sein Inhalt bleibt meist verborgen und wird manchmal weltberühmt: Das Tagebuch.
Ganz unter diesem Motto steht die Jahresausstellung des KünstlerSpectrums Pasing e.V.

45 Künstler nähern sich diesem spannenden Thema auf unterschiedlichste Weise mittels Malerei, Grafik, Keramik, Papier- und Holzkunst, Bildhauerei, Goldschmiedearbeiten, Musik und Dichtung.

Ob sich der Betrachter bzw. Zuhörer den Inhalt ihrer Tagebücher wohl erschließen, sich mit ihm identifizieren, sich wiederfinden kann?
Seien sie gespannt auf eine vielfältige, faszinierende Ausstellung!

Zusätzlich zeigen wir einen kleinen Film; ein musikalischer Abend und eine inklusive Führung für Gehörlose und Hörende finden statt.

 

Vernissage
28.9.2021
19 Uhr

 

Ausstellung
28.9. – 10.10.2021
Täglich außer Mo.
15 – 20 Uhr
Galerie 1 – 3

 

Begleitprogramm:

 

Di. 28.9.2021
19 Uhr
Galerie 1 – 3

Vernissage mit Performance

Performance zur Tagebucheintragung mit Publikumsbeteiligung

 

 

Sa. 2.10.2021
19 Uhr
Kleine Bühne

Musikalischer Abend

Ein abwechslungsreiches Musikprogramm mit Heimatsound und Jazz

 

 

Di. 5.10.2021
19 Uhr
Galerien

Ausstellungsführung durch Künstler

 

 

So. 10.10.2021
15 Uhr

Inklusive Führung

Inklusive Führung für Gehörlose und Hörende unter museumspädagogischen Aspekten

 

 

Eine Veranstaltung des KünstlerSpectrums Pasing e.V.

Okt
20
Mi
2021
Ich bin das Brot – VERNISSAGE @ P.Art Galerie
Okt 20 um 18:00 – 21:00

ICH BIN DAS BROT –

JOERG LEHMANN, SONJA ALHÄUSER UND JANINE MACKENROTH

 

Idee: Matthias Grenda und Joerg Lehmann
Kurator: Stefan-Maria Mittendorf

Vernissage: Mi, 20.10.2021, 18 – 21 Uhr
Laufzeit: 21.10.2021 – 28.11.2021
Öffnungszeiten: Di – So 16 – 20 Uhr

Eintritt: 5,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro

 

Foto: Joerg Lehmann, Lisa, 2020

 

Die in der Ausstellung versammelten Stimmen verhandeln die Rolle des Brotes als Motiv, als Objekt und als Werkstoff in Fotografie und Kunst. Das Brot hat in der kulturellen Entwicklung der Menschheit eine große Evidenz. Dazu gehört auch das Verständnis von Brot als Sinnbild für Leben in der jüdisch-christlichen Vorstellungswelt.

Seit dem 16. Jahrhundert wird Brot mit der Kunst in Zusammenhang gebracht. In der Malerei sind es vornehmlich religiöse und profane Werke, welche das Brot thematisieren. Das Bild „Die fette und die magere Küche“ von Pieter Breughel zeigt beispielhaft, wie Reichtum und Armut darüber entscheiden, was auf den Tisch kommt. Bis zur Moderne diente Brot vor allem als Motiv in der Stilllebenmalerei. Durch neue Kunstrichtungen wie Pop-Art, Nouveau Realisme und Aktionskunst erfuhr das Brot im Schaffensprozess der Künstler*innen einen grundlegenden Wandel. So hatte der Objektkünstler Daniel Spoerri 1961 in seinem Werk „Catalogue Tabou“ Müll in Brotteig eingebacken. Eine andere ungewohnte Perspektive auf einen gastlich gedeckten Tisch mit Brot schuf der Künstler mit seiner Assemblage „Eaten by Nobody“. Dieses Werk ist aktueller denn je, es verweist auf die signifikante Debatte über Lebensmittelverschwendung.

Die Essayausstellung „Ich bin das Brot“ präsentiert Werke von Joerg Lehmann (Berlin), Sonja Alhäuser (Berlin) und Janine Mackenroth (München) und thematisiert Brot sowohl als Grundnahrungsmittel im Wandel der Kulturen und Zeiten, als auch dessen gesellschaftliche Relevanz und ikonische Motivik.

Der Fotograf Joerg Lehmann dokumentiert und inszeniert das Lebensmittel in ganzer Evidenz. Seine Fotografien zeugen von einer persönlichen Auseinandersetzung mit dem Motiv. Die fünf in der Ausstellung präsentierten Serien „Alte Meister“, „Meine Kindheit“, „Panadero“, „Vintage“ sowie „Porträts“ bilden einzigartige fotografische und sinnstiftende Narrative über das Brot.

 

Sonja Alhäuser: Lieblingsbrot, Aquarellfarbe, Acrylfarbe, Bleistift auf Papier, 80 x 140 cm, 2021. Foto Bernhard Friese. © VG Bild-Kunst Bonn

Sonja Alhäuser zeigt eine Reihe von Bildzeichnungen und Objekte, in der das Brot als Symbol und eingebunden als eine Art Bildgebäck eine wichtige Rolle spielt. Unter anderem beschäftigt sich die Künstlerin inhaltlich mit der Prunkfeier zur Heirat von Renata von Lothringen und Erbprinz Wilhelm von Bayern im Jahr 1568. Dieses Prunkfest galt als Vorbild für viele europäische Hochzeitsfeiern. Aber auch die tragische Liebesgeschichte der Kurprinzessin Sophie-Dorothea von Braunschweig-Lüneburg und Graf Philipp Christoph von Königsmarck, dem letzten Erben von Schloss Agathenburg, wird von der Künstlerin in Zeichnung und Objekt übersetzt.

 

„You are what you eat“ lautet der Titel des Videos einer Performance der Künstlerin Janine Mackenroth, das während Ihres Aufenthalts als Artist in Residence im Jahr 2018 im New Yorker Stadtteil Brooklyn entstand. Auslöser für die Selbstperformance war Mackenroths Entdeckung des Snacks „Blue Chips“ der Firma „Garden of Eatin´“. Blue Chips werden aus biologischem Blaumais hergestellt. Die blaue Farbe und herzhafte Textur machen die Chips zu einem einzigartigen Snack. Nach der Performance wurde das Video in einer New Yorker Galerie gezeigt und an die Besucher*innen Tüten mit „Blue Chips“ ausgehändigt, um diese zu einer eigenen Essperformance gemäß dem Motto „You are what you eat“ zu animieren. Eine zweite Arbeit, die Wandinstallation „Chips“ wiederholt den Durchmesser und die Form der „Blue Chips“. In der wandfüllenden Arbeit wechseln sich die gestisch gestalteten runden Formen ab und referieren auf lackierte Fingernägel. Formal erinnert diese gestalterische Praxis an Werke von Damien Hirst und die berühmten „Polka Dots“ einer Yayoi Kusama. In Anlehnung an soziologische Methoden der gesellschaftlichen Kritik, reflektiert Mackenroth lackierte und abgebrochene Nägel jener Frauen, die zu Hungerlöhnen in den Nagelstudios dieser Welt abreiten. Die Wandarbeit „Chips“ besetzt die Ausstellung wie ein Statement und stellt damit Alltagswirklichkeit auf den Prüfstand.
Text: Stefan-Maria Mittendorf

 

Janine Mackenroth, You are what you eat, 2018. Foto Janine Mackenroth

 

Ausstellung, Vernissage und Begleitprogramm finden unter Vorbehalt nach den aktuellen Bestimmungen statt.

 

 

 

Begleitprogramm:

 

Brot backen für den Eigenbedarf

N381201 – Sonntagsseminar der MVHS mit Andreas Hasenjäger
So, 24.10.2021 11 bis 17 Uhr
Bäckerstr.14, München-Pasing

8 Plätze, 48,00 Euro zzgl. 11,00 Euro Materialgeld www.mvhs.de

 

 

Brot – Eine Kinodokumentation

von Harald Friedl, 2020, 94 Minuten
Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur Harald Friedl

Aus dem Grundnahrungsmittel Brot ist ein Markenprodukt mit immer mehr Sorten und Anbietern geworden. Der Film „Brot“ bietet authentische Eindrücke in die heutige Welt des Brotes. Wir begegnen kleinen Handwerksbäckern wie auch Konzernchefs, die sich beruflich dem täglichen Brot verschrieben haben und stellen die Frage: Wie sehen sie die Zukunft unseres Brotes? Und: Was essen wir da eigentlich?

Di, 26.10.2021 19 Uhr
Eintritt: 8,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro

Anmeldung unter: s.mittendorf@pasinger-fabrik.com

 

Low-Carb-Brote selber backen

N381217 – Sonntagsseminar der MVHS mit Andreas Hasenjäger

So, 07.11.2021 11 bis 15.30 Uhr
Bäckerstr.14, München-Pasing

8 Plätze, 37,00 Euro zzgl. 11,00 Euro Materialgeld www.mvhs.de

 

Die Zukunft unseres Brotes

Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Guido Ritter, Prof. Michael Kleinert und Falko Hellmich

Guido Ritter ist Professor für Lebensmittelrecht, Lebensmittelsensorik und Produktentwicklung an der FH Münster und engagiert sich als Vorstandsmitglied im Institut für Nachhaltige Ernährung, in der Deutschen Gesellschaft für Sensorik und in der European Sensory Science Society. Seine Forschungsgebiete sind die „Entwicklung des Genusses und Geschmacks“, die „Wertschätzung von Lebensmitteln“, die „Nachhaltige Produktentwicklung“ sowie die „Verminderung der Lebensmittelverschwendung“. Professor Michael Kleinert ist Bäckermeister und Institutsleiter am Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation an der Hochschule ZHAW Life Sciences and Facility Management in Zürich. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Aromaforschung beim Brot. Falko Hellmich ist Brot-Architekt, Bäckermeister und Inhaber von Hellmich Baken, einem Unternehmen, welches nur natürliche und nachhaltige Rohstoffe und Backmischungen an Bäckereien in ganz Europa liefert.

Mi, 17.11.2021 19 Uhr
Eintritt: 8,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro

Anmeldung unter: s.mittendorf@pasinger-fabrik.com

 

 

Foto: Kathrin Koschitzki, 2020

Backstubenführung mit Julius Brantner, Brothandwerk, Adalbertstr.25, 80799 München

Do, 18.11.2021 9 Uhr und 10 Uhr

7 Plätze pro Führung

Unkostenbeitrag: frei

Anmeldung unter: s.mittendorf@pasinger-fabrik.com

 

 

Foto: Joerg Lehmann

Food Fotografie Workshop

mit Joerg Lehmann

Gute Food-Fotografie ist eine Kunst und sehr anspruchsvoll. Dabei muss der Fotograf so einiges beachten. Von der Vorbereitung über den Einkauf der Lebensmittel und der Liebe zum Detail braucht der Fotograf mehr als nur Erfahrung in der Fotografie. Damit die Food-Fotos richtig gut werden, erklärt der renommierte Fotograf Joerg Lehmann wie er arbeitet, mit welchem Equipment, Licht und welche Relevanz das Food-Styling spielt.

Do, 18.11.2021 15 bis 20 Uhr
8 Plätze, 99,00 Euro

Anmeldung unter: s.mittendorf@pasinger-fabrik.com

 

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH in Zusammenarbeit mit Matthias Grenda, Mirepoix und Joerg Lehmann, Berlin. Begleitprogramm in Kooperation mit Julius Brantner, Brothandwerk und der Münchner Volkshochschule.

 

 

    

Okt
21
Do
2021
Ich bin das Brot @ P.Art Galerie
Okt 21 um 16:00 – Nov 28 um 20:00

ICH BIN DAS BROT –

JOERG LEHMANN, SONJA ALHÄUSER UND JANINE MACKENROTH

 

Idee: Matthias Grenda und Joerg Lehmann
Kurator: Stefan-Maria Mittendorf

Vernissage: Mi, 20.10.2021, 18 – 21 Uhr
Laufzeit: 21.10.2021 – 28.11.2021
Öffnungszeiten: Di – So 16 – 20 Uhr

Eintritt: 5,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro

 

Foto: Joerg Lehmann, Lisa, 2020

 

Die in der Ausstellung versammelten Stimmen verhandeln die Rolle des Brotes als Motiv, als Objekt und als Werkstoff in Fotografie und Kunst. Das Brot hat in der kulturellen Entwicklung der Menschheit eine große Evidenz. Dazu gehört auch das Verständnis von Brot als Sinnbild für Leben in der jüdisch-christlichen Vorstellungswelt.

Seit dem 16. Jahrhundert wird Brot mit der Kunst in Zusammenhang gebracht. In der Malerei sind es vornehmlich religiöse und profane Werke, welche das Brot thematisieren. Das Bild „Die fette und die magere Küche“ von Pieter Breughel zeigt beispielhaft, wie Reichtum und Armut darüber entscheiden, was auf den Tisch kommt. Bis zur Moderne diente Brot vor allem als Motiv in der Stilllebenmalerei. Durch neue Kunstrichtungen wie Pop-Art, Nouveau Realisme und Aktionskunst erfuhr das Brot im Schaffensprozess der Künstler*innen einen grundlegenden Wandel. So hatte der Objektkünstler Daniel Spoerri 1961 in seinem Werk „Catalogue Tabou“ Müll in Brotteig eingebacken. Eine andere ungewohnte Perspektive auf einen gastlich gedeckten Tisch mit Brot schuf der Künstler mit seiner Assemblage „Eaten by Nobody“. Dieses Werk ist aktueller denn je, es verweist auf die signifikante Debatte über Lebensmittelverschwendung.

Die Essayausstellung „Ich bin das Brot“ präsentiert Werke von Joerg Lehmann (Berlin), Sonja Alhäuser (Berlin) und Janine Mackenroth (München) und thematisiert Brot sowohl als Grundnahrungsmittel im Wandel der Kulturen und Zeiten, als auch dessen gesellschaftliche Relevanz und ikonische Motivik.

Der Fotograf Joerg Lehmann dokumentiert und inszeniert das Lebensmittel in ganzer Evidenz. Seine Fotografien zeugen von einer persönlichen Auseinandersetzung mit dem Motiv. Die fünf in der Ausstellung präsentierten Serien „Alte Meister“, „Meine Kindheit“, „Panadero“, „Vintage“ sowie „Porträts“ bilden einzigartige fotografische und sinnstiftende Narrative über das Brot.

 

Sonja Alhäuser: Lieblingsbrot, Aquarellfarbe, Acrylfarbe, Bleistift auf Papier, 80 x 140 cm, 2021. Foto Bernhard Friese. © VG Bild-Kunst Bonn

Sonja Alhäuser zeigt eine Reihe von Bildzeichnungen und Objekte, in der das Brot als Symbol und eingebunden als eine Art Bildgebäck eine wichtige Rolle spielt. Unter anderem beschäftigt sich die Künstlerin inhaltlich mit der Prunkfeier zur Heirat von Renata von Lothringen und Erbprinz Wilhelm von Bayern im Jahr 1568. Dieses Prunkfest galt als Vorbild für viele europäische Hochzeitsfeiern. Aber auch die tragische Liebesgeschichte der Kurprinzessin Sophie-Dorothea von Braunschweig-Lüneburg und Graf Philipp Christoph von Königsmarck, dem letzten Erben von Schloss Agathenburg, wird von der Künstlerin in Zeichnung und Objekt übersetzt.

 

„You are what you eat“ lautet der Titel des Videos einer Performance der Künstlerin Janine Mackenroth, das während Ihres Aufenthalts als Artist in Residence im Jahr 2018 im New Yorker Stadtteil Brooklyn entstand. Auslöser für die Selbstperformance war Mackenroths Entdeckung des Snacks „Blue Chips“ der Firma „Garden of Eatin´“. Blue Chips werden aus biologischem Blaumais hergestellt. Die blaue Farbe und herzhafte Textur machen die Chips zu einem einzigartigen Snack. Nach der Performance wurde das Video in einer New Yorker Galerie gezeigt und an die Besucher*innen Tüten mit „Blue Chips“ ausgehändigt, um diese zu einer eigenen Essperformance gemäß dem Motto „You are what you eat“ zu animieren. Eine zweite Arbeit, die Wandinstallation „Chips“ wiederholt den Durchmesser und die Form der „Blue Chips“. In der wandfüllenden Arbeit wechseln sich die gestisch gestalteten runden Formen ab und referieren auf lackierte Fingernägel. Formal erinnert diese gestalterische Praxis an Werke von Damien Hirst und die berühmten „Polka Dots“ einer Yayoi Kusama. In Anlehnung an soziologische Methoden der gesellschaftlichen Kritik, reflektiert Mackenroth lackierte und abgebrochene Nägel jener Frauen, die zu Hungerlöhnen in den Nagelstudios dieser Welt abreiten. Die Wandarbeit „Chips“ besetzt die Ausstellung wie ein Statement und stellt damit Alltagswirklichkeit auf den Prüfstand.

Text: Stefan-Maria Mittendorf

Janine Mackenroth: You are what you eat, 2018. Foto Janine Mackenroth

 

Ausstellung, Vernissage und Begleitprogramm finden unter Vorbehalt nach den aktuellen Bestimmungen statt.

 

Begleitprogramm:

 

Brot backen für den Eigenbedarf

N381201 – Sonntagsseminar der MVHS mit Andreas Hasenjäger
So, 24.10.2021 11 bis 17 Uhr
Bäckerstr.14, München-Pasing

8 Plätze, 48,00 Euro zzgl. 11,00 Euro Materialgeld www.mvhs.de

 

 

Brot – Eine Kinodokumentation

von Harald Friedl, 2020, 94 Minuten
Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur Harald Friedl

Aus dem Grundnahrungsmittel Brot ist ein Markenprodukt mit immer mehr Sorten und Anbietern geworden. Der Film „Brot“ bietet authentische Eindrücke in die heutige Welt des Brotes. Wir begegnen kleinen Handwerksbäckern wie auch Konzernchefs, die sich beruflich dem täglichen Brot verschrieben haben und stellen die Frage: Wie sehen sie die Zukunft unseres Brotes? Und: Was essen wir da eigentlich?

Di, 26.10.2021 19 Uhr
Eintritt: 8,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro

Anmeldung unter: s.mittendorf@pasinger-fabrik.com

 

Low-Carb-Brote selber backen

N381217 – Sonntagsseminar der MVHS mit Andreas Hasenjäger

So, 07.11.2021 11 bis 15.30 Uhr
Bäckerstr.14, München-Pasing

8 Plätze, 37,00 Euro zzgl. 11,00 Euro Materialgeld www.mvhs.de

 

Die Zukunft unseres Brotes

Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Guido Ritter, Prof. Michael Kleinert und Falko Hellmich

Guido Ritter ist Professor für Lebensmittelrecht, Lebensmittelsensorik und Produktentwicklung an der FH Münster und engagiert sich als Vorstandsmitglied im Institut für Nachhaltige Ernährung, in der Deutschen Gesellschaft für Sensorik und in der European Sensory Science Society. Seine Forschungsgebiete sind die „Entwicklung des Genusses und Geschmacks“, die „Wertschätzung von Lebensmitteln“, die „Nachhaltige Produktentwicklung“ sowie die „Verminderung der Lebensmittelverschwendung“. Professor Michael Kleinert ist Bäckermeister und Institutsleiter am Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation an der Hochschule ZHAW Life Sciences and Facility Management in Zürich. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Aromaforschung beim Brot. Falko Hellmich ist Brot-Architekt, Bäckermeister und Inhaber von Hellmich Baken, einem Unternehmen, welches nur natürliche und nachhaltige Rohstoffe und Backmischungen an Bäckereien in ganz Europa liefert.

Mi, 17.11.2021 19 Uhr
Eintritt: 8,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro

Anmeldung unter: s.mittendorf@pasinger-fabrik.com

 

 

Foto: Kathrin Koschitzki, 2020

Backstubenführung mit Julius Brantner, Brothandwerk, Adalbertstr.25, 80799 München

Do, 18.11.2021 9 Uhr und 10 Uhr

7 Plätze pro Führung

Unkostenbeitrag: frei

Anmeldung unter: s.mittendorf@pasinger-fabrik.com

 

 

Foto: Joerg Lehmann

Food Fotografie Workshop

mit Joerg Lehmann

Gute Food-Fotografie ist eine Kunst und sehr anspruchsvoll. Dabei muss der Fotograf so einiges beachten. Von der Vorbereitung über den Einkauf der Lebensmittel und der Liebe zum Detail braucht der Fotograf mehr als nur Erfahrung in der Fotografie. Damit die Food-Fotos richtig gut werden, erklärt der renommierte Fotograf Joerg Lehmann wie er arbeitet, mit welchem Equipment, Licht und welche Relevanz das Food-Styling spielt.

Do, 18.11.2021 15 bis 20 Uhr
8 Plätze, 99,00 Euro

Anmeldung unter: s.mittendorf@pasinger-fabrik.com

 

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH in Zusammenarbeit mit Matthias Grenda, Mirepoix und Joerg Lehmann, Berlin. Begleitprogramm in Kooperation mit Julius Brantner, Brothandwerk und der Münchner Volkshochschule.