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Jan
29
Fr
2021
Corona-Dialog III: Der Kultur- und Kreativsektor in der Ukraine während des Lockdowns @ Video Mitschnitt
Jan 29 – Mrz 31 ganztägig

Mitschnitt vom Corona-Dialog III am 27.01.2021 um 19 Uhr

Gespräch: Der Kultur- und Kreativsektor in der Ukraine während des Lockdowns

Teilnehmer*innen: Kseniya Fuchs (Autorin), Daria Onyshchenko (Regisseurin)
Moderation: Dr. Viktoriya Mykhaylova
Begrüßung: Stefan-Maria Mittendorf (Kurator, München)

 

In den letzten sieben Jahren hat die Ukraine eine beispiellose Menge an literarischen Werken, Theaterproduktionen, Filmen, Ausstellungen und Festivals hervorgebracht und damit eine Abkehr von der sowjetischen Denkweise und der Vergangenheit markiert. Doch wie überall ist der Kreativsektor massiv von den Einschränkungen der Pandemie betroffen. Im Rahmen unserer Ausstellung „Kultureller Shutdown, Social Distancing & Empty Spaces“ sprechen wir mit drei etablierten Akteurinnen der ukrainischen Kulturszene über den Status quo: Welche Auswirkungen haben die neuerlichen Lockdown-Maßnahmen auf den Kultur- und Kreativsektor in der Ukraine? Wie hat sich durch die Pandemie das kulturelle Leben in der Ukraine verändert? Diesen und weiteren Fragen gehen wir in dem Gespräch nach.
Kseniya Fuchs ist eine ukrainische Schriftstellerin und Künstlerin, Aktivistin, Chefredakteurin und Mitbegründerin der ukrainisch-deutschen Zeitschrift „Gel(: b)lau“, Vorsitzende und Mitbegründerin von „Ukrainisches Atelier für Kultur und Sport e.V.“ in Stuttgart. Ihr Debütroman „Jenseits der Sonne“ stand auf der Shortlist für den Ukrainischen Buchpreis „BBC Buch des Jahres 2019“. Ihr zweiter Roman „12 Jahreszeiten“ stand auf der Longlist für den Ukrainischen Buchpreis. Als Kolumnistin schreibt sie regelmäßig für die ukrainische Zeitschrift „Tyzhden“ sowie den ukrainischen Blog „Knygarnya YE“.

Daria Onyshchenko ist eine ukrainisch-deutsche Autorin und Filmregisseurin. Sie ist Absolventin der HFF in München. 2014 hat sie ihren ersten Spielfilm EASTLIGA präsentiert, der auf vielen internationalen Festivals sowie im Vertrieb sehr erfolgreich war. 2019 drehte Daria ihren zweiten Spielfilm THE FORGOTTEN. Der Film hatte seine Weltpremiere im Wettbewerb des 35. Warschauer IFF im Oktober 2019 und erhielt einen besonderen Preis der Jury. Daria ist Mitglied der deutschen Regieagentur „Above the Line“ und der Ukrainischen Filmakademie.

Dr. Viktoriya Mykhaylova, Autorin, Urban-Sketcherin, CEO der NGO „Agentur der kulturellen Entwicklung“. Vor 5 Jahren hat sie eine literarische Plattform für Nachwuchsautoren gegründet „LitMajdanchyk“, die literarische Reisen von Autoren der Ukraine in Länder der EU organisiert.

 

Feb
10
Mi
2021
EXIT UND ALLES PALETTI: Zoom-Gespräch I @ Video Mitschnitt
Feb 10 um 19:00 – Apr 30 um 20:00

Zwei Zoom-Gespräche als digitaler Auftakt zu „ALLES PALETTI“, Eine Ausstellung der Klasse Pia Fries, Akademie der Bildenden Künste München die nach dem Exit aus dem Lockdown an der Pasinger Fabrik präsentiert wird

 

Zoom-Gespräch I:

 

Mit dem Exit aus dem Lockdown und der Wiedereröffnung der Museen und Galerien, wird die Pasinger Fabrik die Ausstellung „ALLES PALETTI – Eine Ausstellung der Klasse Pia Fries“ der Akademie der Bildenden Künste in München präsentieren.

Alles fertig – Alles gut? Im künstlerischen Schaffensprozess treffen Vorstellung und Realität aufeinander und durch Entscheidungen und mit wachsender Erfahrung bilden sich finale Werke heraus. Oft befindet sich die Künstlerin oder der Künstler ab dem Moment der Fertigstellung in einem besonders heiklen Zustand: Ist es so gut? Transportiert das Werk die für die Künstlerin oder den Künstler relevanten Momente? Sehen die Betrachtenden etwas, das die Künstler*innen vor Betriebsblindheit schon nicht mehr wahrnehmen? Die Präsentation, zunächst sich selbst und dann aber einer Öffentlichkeit ist ein entscheidender Teil der künstlerischen Praxis und somit auch des Kunststudiums.

Über Fragen der künstlerischen Motivation, Realisation und Umsetzung sowie über Ihre Fragen soll in diesem Zoom-Gespräch diskutiert werden.

Termin:
Mi, 10.02.2021
19 – 20 Uhr

Teilnehmer*innen: Prof. Pia Fries, David Borgmann, Oliver Haussmann, Theresa Hecker, Diana Galli und Vincent Schober
Moderation: Stefan-Maria Mittendorf, Kurator
Host/Screening: Oliver Haussmann

 

Prof. Pia Fries und Studierende vor der Akropolis, 2019

 

Zoom-Gespräch II:

Schon vor der Corona-Pandemie war die Lebenssituation vieler Studierender an der Akademie der Bildenden Künste in München schwierig. Häufig ist das Kunststudium ein Spagat zwischen künstlerischer Freiheit und ökonomischen Zwängen. Wie eine Umfrage des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler zeigt, haben die Auswirkungen der Corona-Krise die Lebensbedingungen der Studierenden weiter verschlechtert. Zudem wird im Lockdown immer wieder die Präsenzlehre ausgesetzt und somit der kritische Dialog und die Reflexion der künstlerischen Praxis zwischen Studierenden und Lehrenden verhindert. Die behördlich verfügten Maßnahmen tangieren aber auch soweit den Lehrbetrieb, dass selbst das Arbeiten in den Ateliers der Akademie zeitweise nicht möglich ist. Somit sind Studierende, die über kein eigenes Atelier verfügen über lange Zeit nicht in der Lage, künstlerisch zu arbeiten. Ein Werk der Malerei komponiert mit Acryl- oder Ölfarben auf Leinwand und Keilrahmen gespannt, lässt sich schwerlich digital gestalten.

Die Zeit der erzwungenen Pause kann vielleicht dennoch als Moment der Reflexion dienen, sich nochmals über die eigenen Ziele, Motivationen und Zwecksetzung für das Kunststudium aber auch für das Künstler*innensein klar zu werden. Geht es darum im Kontext der Kunst etwas Neues zu erfinden und hinzuzufügen? Werden gesellschaftliches Einwirken mit dem künstlerischen Wirken verknüpft? Möchte man viel eher berühmt werden, Selbstverwirklichung betreiben oder steht das Werk im Vordergrund? Haben die Einschnitte der aktuellen Situation auf die Ziele, die mit dem Kunstschaffen verbunden sind, Auswirkungen? Darüber und über Ihre Fragen soll in dem Zoom-Gespräch diskutiert werden.

Termin:
Mi, 24.02.2021
19 – 20 Uhr

Teilnehmer*innen: Prof. Pia Fries, Monja Milzner, Asuka Miyahara, Marlon Möltgen, Jonas Pretterer und Meret Rode
Moderation: Stefan-Maria Mittendorf, Kurator
Host/Screening: Oliver Haussmann

Zoom-Meeting beitreten:

https://zoom.us/j/91442433682?pwd=S3FnUklyMHhhMzZJTm93NXVKeXRyZz09

Meeting-ID: 914 4243 3682

Kenncode: 578156

 

Eine Ausstellung der Pasinger Fabrik GmbH in Zusammenarbeit mit der Klasse Pia Fries, Akademie der Bildenden Künste München. Kuratoren: Pia Fries und David Borgmann.
Kurator Pasinger Fabrik: Stefan-Maria Mittendorf M.A.

Feb
24
Mi
2021
EXIT UND ALLES PALETTI: Zoom-Gespräch II @ Zoom-Gespräch
Feb 24 um 19:00 – Apr 30 um 23:00

Zweites Zoom-Gespräche vom 24.2.2021 zum Auftakt der Ausstellung „Alles Paletti“, eine Ausstellung der Klasse Pia Fries der AdBK München.

Teilnehmer*innen: Prof. Pia Fries, Asuka Miyahara, Jonas Pretterer, Meret Rode, Marlon Möltigen und Monja Milzner.
Moderation: Stefan-Maria Mittendorf
Host/Screening: Oliver Haussmann

Oder auf Vimeo: https://vimeo.com/517368584

Zoom-Gespräch II:

Schon vor der Corona-Pandemie war die Lebenssituation vieler Studierender an der Akademie der Bildenden Künste in München schwierig. Häufig ist das Kunststudium ein Spagat zwischen künstlerischer Freiheit und ökonomischen Zwängen. Wie eine Umfrage des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler zeigt, haben die Auswirkungen der Corona-Krise die Lebensbedingungen der Studierenden weiter verschlechtert. Zudem wird im Lockdown immer wieder die Präsenzlehre ausgesetzt und somit der kritische Dialog und die Reflexion der künstlerischen Praxis zwischen Studierenden und Lehrenden verhindert. Die behördlich verfügten Maßnahmen tangieren aber auch soweit den Lehrbetrieb, dass selbst das Arbeiten in den Ateliers der Akademie zeitweise nicht möglich ist. Somit sind Studierende, die über kein eigenes Atelier verfügen über lange Zeit nicht in der Lage, künstlerisch zu arbeiten. Ein Werk der Malerei komponiert mit Acryl- oder Ölfarben auf Leinwand und Keilrahmen gespannt, lässt sich schwerlich digital gestalten.

Die Zeit der erzwungenen Pause kann vielleicht dennoch als Moment der Reflexion dienen, sich nochmals über die eigenen Ziele, Motivationen und Zwecksetzung für das Kunststudium aber auch für das Künstler*innensein klar zu werden. Geht es darum im Kontext der Kunst etwas Neues zu erfinden und hinzuzufügen? Werden gesellschaftliches Einwirken mit dem künstlerischen Wirken verknüpft? Möchte man viel eher berühmt werden, Selbstverwirklichung betreiben oder steht das Werk im Vordergrund? Haben die Einschnitte der aktuellen Situation auf die Ziele, die mit dem Kunstschaffen verbunden sind, Auswirkungen? Darüber und über Ihre Fragen soll in dem Zoom-Gespräch diskutiert werden.

Termin:
Mi, 24.02.2021
19 – 20 Uhr

Teilnehmer*innen: Prof. Pia Fries, Monja Milzner, Asuka Miyahara, Marlon Möltgen, Jonas Pretterer und Meret Rode
Moderation: Stefan-Maria Mittendorf, Kurator
Host/Screening: Oliver Haussmann

Zoom-Meeting beitreten:

https://zoom.us/j/91442433682?pwd=S3FnUklyMHhhMzZJTm93NXVKeXRyZz09

Meeting-ID: 914 4243 3682

Kenncode: 578156

 

Prof. Pia Fries und Studierende vor der Akropolis, 2019

Eine Ausstellung der Pasinger Fabrik GmbH in Zusammenarbeit mit der Klasse Pia Fries, Akademie der Bildenden Künste München. Kuratoren: Pia Fries und David Borgmann.
Kurator Pasinger Fabrik: Stefan-Maria Mittendorf M.A.