Couch-Konzerte: DUO ELIN-SAKAS

Wann:
19. März 2021 um 20:00 – 30. April 2021 um 21:00
2021-03-19T20:00:00+01:00
2021-04-30T21:00:00+02:00
Wo:
Konzertstream
Preis:
Kostenlos

COUCH-KONZERTE

Streaming-Reihe der Pasinger Fabrik von und mit Mulo Francel

 

LINK für alle Couch Konzerte aus der Pasinger Fabrik:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLAKbFsQqFcsXkn0gMqH1eSssCi5AuKZB2

Der Stream zum Konzert des Duo Elin-Sakas ist ab Fr. 19.3.2021, 20 Uhr freigeschaltet.
Die Konzerte sind ohne Eintritt zugänglich, Spenden sind jedoch willkommen und können auf die eingeblendeten Konten überwiesen werden.

 

Foto: Thomas Radlwimmer

DUO ELIN SAKAS: „Mittsommernacht“

Freitag 19.3.2021 um 20 Uhr
aus der Galerie der Pasinger Fabrik

 

Christian Elin, soprano sax, bass clarinet, alto flute | Maruan Sakas  piano

 

Wie will man beschreiben, wie der Regen fällt? Wie will man erzählen, wie die Schwalbe fliegt? Wie will man in Worte fassen, wie der Mond aufgeht? Wie wollte man schildern, wie Christian Elin und Maruan Sakas aus dem gemeinsamen Musizieren ein Weltbild entfalten? Es passiert einfach.

Eigentlich wäre damit alles zur zweiten gemeinsamen CD des Saxofonisten und Bassklarinettisten Christian Elin und des Pianisten Maruan Sakas gesagt. Von hier an ist das Ohr gefragt. Denn die Klangwanderungen der beiden Vollblutmusiker – mal durch verschlungene Innenwelten, mal durch offene Klanglandschaften – erzählen ihre eigenen Geschichten. Ihre Songs kann man riechen, zwischen den Fingern reiben oder durch sie hindurch laufen und sich nasse Füße holen. Man kann sie in Farben kleiden oder zu ihnen Texte assoziieren.

Beide Musiker haben zwar einen klassischen Background, ihre musikalischen Vorlieben sind jedoch so vielfältig wie die Musik dieses Programms: So hört man bei Christian Elins fulminanten Vierteltonklängen auf der Intro zu „Istanbul“ gleichsam den Muezzin singen, bei „Dancing with dolphins“ mischen sich feine impressionistische Klangfarben hinzu. Maruan Sakas bezieht sich in den Maqamat seiner Komposition „Maurisch“ musikalisch auf seine arabischen Wurzeln und zeigt in „Rhythm Changes!“ wie man selbst einem Klassiker des Jazz noch neue Seiten abgewinnen kann.

Foto: Thomas Radlwimmer